@sTEk
So, ich denke mal, Du spielst auf meinen Kommentar im
oben erwähnten Thread an! Cool, was ein Kommentar
so bewirken kann!
@alle
Ich sollte vielleicht erstmal ein paar Worte dazu sagen,
mir ging mit dem Posting primär darum, auf Misstände
bzw. "leicht" verschobene Relationen in der Gesellschaft
hinzuweisen. Dies wird scheinbar nur von den
wenigsten Menschen überhaupt wahrgenommen!
Ich wollte keine Diskussion über das Auftreten/Verhalten
oder gar die Rechtfertigungsversuche der Amerikaner
und Ihrer Verbündeten (und deren Bewertung) im
Afghanistan-Krieg auslösen. Ich bin der Meinung, jeder
Krieg ist ein Unrecht, mit dem man kein zuvor
geschehendes Unrecht wieder "gutmachen" kann!
(Dies sollte lediglich sekundär durchklingen!)
Ich kann jedem nur mal empfehlen, einfach Clausewitz
"Vom Kriege" zu lesen. Der sagt dort:
Zitat:
...ein Krieg kann nicht gewonnen werden,
wenn die Politik die Ziele diktiert... [ALIGN=left]Carl Philipp Gottfried von Clausewitz (1780 - 1831),
preußischer General, Militärtheoretiker und Schriftsteller [/ALIGN] |
Dies ist bestimmt eins der weniger bekannten Zitate
von Ihm, welches die sonst vom Ihm vorherrschende
Meinung " als DER Kriegstreiber" relativiert.
Zeigt nämlich auf, das für Ihn als "grossen Militärtaktiker
und -Theoretiker ein Krieg verloren ist, wenn die Politik
"den Krieg als reine Fortsetzung der Politik mit anderen
Mitteln" sieht!
Aber genau dies geschieht jetzt, daher kann der Krieg
nur zum Scheitern verurteilt sein! Hier kann ich mich
Clausewitz nur anschliessen und nach dem Sinn EINES
Krieges fragen, wenn er so oder so schon als verloren
angesehen werden muss! Hinzu kommt, Krieg ist nicht
wie bei "saving private Ryan" oder bei "Der Patriot",
sondern eher wie bei "Hamburger Hill" oder "Stalingard".
Bevor jemand mir jetzt erklären will, Clausewitz sei
veraltet, noch ein paar Worte zu Ihm! Clausewitz wird
auch heute noch an Militärakademien in aller Welt als
Standardlektüre angesehen. Auf Seinen theoretischen
Überlegungen basieren z.B. die Blitzkrieg-Taktiken der
Panzerarmeen von Gudian und Rommel etc.
Daher kann man nicht sagen, Er sei in Seinen
theoretischen Grundsatzüberlegungen zum Krieg
veraltet!
Nur wie schon aufgezeigt, lesen die Wenigsten
scheinbar wird Clausewitz, sondern beschränken sich
auf die Meinung anderer, indem sie sich vorgefertigte
Zitate präsentieren lassen, ohne nach zu fragen!
Ich persönlich habe Clausewitz gelesen auf Empfehlung
eines israelischen Schriftstellers, der einmal nach
bedeutenen, aber wenig beachtenen Schriftstellern in
Deutschland gefragt wurde!
MfG Rushjo