Informatiker sind der Teil der Gesellschaft, der das globale Daten- und Informationssystem am Laufen hält. Ohne Informatiker wäre eine Globalisierung in der heutigen Form nicht möglich.
Ich sehe den typischen Informatiker (mal angenommen, dass es ihn gäbe) eher als Forscher, der die ihm anvertrauten oder von ihm entwickelten Informationssysteme zum Nutzen der Allgemeinheit weiterentwickelt und somit verbessert. Damit trägt er zur Vereinfachung bestimmter Prozesse aber auch zur Freizeitgestaltung und Unterhaltung der Gesellschaft bei. Fast alle Wirtschaftsbereiche von der Landwirtschaft, über das Handwerk bis hin zur Wissenschaft partizipieren von der Arbeit der Informatiker und steigern damit ihre Produktivität. In der Landwirtschaft gibt es computergesteuerte Anlagen zur Fütterung, zum Melken, zur Bewässerung usw. Im Handwerk stellen Roboter vollautomatisch Teile in einem Bruchteil der Zeit her, die Menschen dafür bräuchten, weil sie beliebig viele Arbeitsabläufe synchron ausführen können. Und Bereiche wie Medizin wären ohne Computer heutzutage kaum noch denkbar. In fast allen Prozessen sind dort Computer beteiligt. Sei es das Analysieren von Blutproben und deren Auswertung, sei es die Überwachung von Kreislauf oder Nervenfunktionen oder sei es in der Therapie, wo oftmals computergesteuerte Hilfsmittel eingesetzt werden. Und selbst im Alltag wäre es ohne Computer kaum noch denkbar. Der Verkehr würde z.B. ohne computergesteuerte Ampelanlagen gerade in Ballungszentren wie Grossstädten zum Erliegen kommen. Sicherheitsapparate wie die Polizei würden in einem Papier-Chaos versinken und hätten kaum noch einen Überblick darüber wer gerade wo im Einsatz ist. Und selbst an der hübsch blinkenden Weihnachtsbeleuchtung sind zumeist Computer beteiligt.
Wer den Nutzen von Informatikern für unsere Gesellschaft anzweifelt, muss schon extrem blind sein. |