Zitat:
Original von Tenchuu
Nach Meinung von diesen Politikern entsteht die Vorbeschädigung durch diese Computerspiele, nicht durch äußere Einflüsse.
|
Horst Köhler sieht das ein wenig anders. Seiner Meinung nach gehört sich das virtuelle Töten am Computer nicht. Er sagt das nicht, weil es einen zum Amokläufer machen könnte, sondern weil man den Toten den gehörigen Respekt verweigert, indem man am Computer Menschen erschießt.
Ich will jetzt nicht sagen, dass ich ihm da zustimme. Hab selber gestern ein paar Missionen Call of Duty 4 gespielt. Und ich will auch nicht sagen, dass man ESL-Turniere verbieten sollte. Im Gegenteil. Bei ESL geht es ja auch mehr um den Wettbewerbscharakter des Computerspielens als ums Töten. Ich will nur sagen, dass man nicht unbedingt pauschalisieren soll, da sich die Killerspiel-Diskussion durchaus auch verlagert hat, bzw. etwas abgeschwächt stattfindet. Die Diskussion ist ja beispielsweise auch nicht so stark wie nach den Ereignissen um Emsdetten, wenn es auch immer ein paar gibt, die das wieder aus dem Keller hervorholen müssen...
Auch finde ich es aus Gründen der Meinungs- und Versammlungsfreiheit nicht in Ordnung ein solches Turnier zu verbieten. Nur sollte man vielleicht auch mal nachdenken und sich in die Angehörigen der Opfer versetzen. Was denken die wohl - sicher durch Medien beeinflusst, die die Diskussion immer wieder anstoßen - wenn vor ihrer Haustür so etwas stattfindet? Jemand spielt genau die Spiele die - nach Meinung vieler - den Amoklauf mit ausgelöst haben. Es ist in dieser Situation ein klein wenig unangebracht und auch taktisch etwas unklug, auf Counterstrike-Matches zu bestehen...
__________________
Lenovo ThinkPad X201 | Core i7 620M 2,67 GHz, 4 GB DDR3, 128 GB Kingston SSD
Marke Eigenbau | Core 2 Duo E8400 3,0 GHz, 4 GB DDR2, XFX NVIDIA GeForce 9800 GT 670M
blog.derLichtschalter.de