Die Menschen werden auf jeden Fall wenn überhaupt lange brauchen zu begreifen, dass Leistung, Erfolg und Geld, vielleicht sogar noch Macht und Einfluss nicht das Einzige ist, was einen ausmacht. Da ich vermute, dass sich die Gesellschaft genau dahin entwickelt, dies in den Köpfen zu manifestieren, sehe ich da erst einmal die Tendenz rückläufig.
Vermutlich wird sich das sogar noch zuspitzen. Die Unzufriedenheit wird vermutlich steigen und es wird immer weniger gesehen, was es bedeutet zu Sein. Eine ganz starke Entwicklung zum Haben ist ja schon bereits jetzt im Kommen.
Somit vermute ich, dass das Selbst immer mehr darüber definiert wird. Eine ausgewogene Balance zwischen dem Sein und dem Haben dürfte somit mit der Zeit immer mehr verloren gehen. Dies wird vermutlich noch durch eine wesentlich stärkere Kluft zwischen arm und reich verstärkt werden.
Damit einher könnte auch die Angst (v.a. Existenzangst) wachsen und ein Bedürfnis nach Sicherheit (die ja sehr relativ ist) steigen. Ob das allerdings förderlich ist, stelle ich in Frage.
Dies kann weiterhin, sogar noch eher zu Befugnissen der Staatsgewalt führen, wie es auch gerade der Fall ist. Es wird somit die Bewegungsfreiheit im Außen sinken. Das Denken wird schätzungsweise weiter in Richtung vorangegangener Aspekte ausgeprägt.
Die Entwicklung wird auf Persönlichkeit getrimmt werden, wie es zur Zeit stark im Kommen ist und weniger auf das Selbst gerichtet sein. Die Zwischenmenschlichkeit dürfte unter anderem auch dadurch sinken. Die Vereinsamung unter Vielen könnte dahingehend steigend beeinflusst werden. Zu beobachten ist sie allemal heute bereits.
Zudem vermute ich, dass ein spielerischer Umgang mit dem Leben abnimmt. Auch werden viele andere aus meiner Sicht wichtige Aspekte verloren gehen. Andererseits ist aber auch zu beobachten, dass dies vielen auffällt und es somit gesucht wird. Wer weiß, vielleicht kommt alles doch ganz anders. Aber nach meiner aktuellen Sicht, sieht es eher stagnierend aus, da durch eine wachsende Armut, kombiniert mit der Regierungsform der Fokus anders gesetzt wird. |