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Original von Chromatin
Ich selbst kenne noch so ein Leben und mit Steinzeit hatte das wirklich nichts zu tun |
Natürlich hat das mit der Steinzeit nichts zu tun, früher konnte man auch sehr gut ohne das Internet leben. Vom heutigen Leben ist das Internet allerdings nicht mehr wegzudenken und viele können sich garnicht mehr vorstellen, wie es früher war. Das Internet ist Bestandteil unseres täglichen Lebens geworden, das wollte ich damit ausdrücken.
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Wer seinen Bildungsstandart durch Wikipedia und Blogs aufrecht erhaelt, dem ist nicht zu helfen. Und im Netz findet sich sehr sehr selten die Informationsqualitaet, die man aus einem normalen Buch erhaelt. Von wissenschaftlichen Dingen (papers, publikationen, Semesterarbeiten etc.) mal abgesehen.
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Damit schliesst du den ursprünglichen Sinn und damit auch einen großen Teil des Internets komplett aus. Ich stimm dir zu, dass man Wikipedia und Blogs auf keinen Fall als einzige Informationsquelle ansehen darf, von der Qualität vieler Artikel ganz zu schweigen. Man muss allerdings auch dazu sagen, dass manche Bücher selbigen Informationsgehalt besitzen, d.h. das es nicht nur online so ist.
Nichtsdesdotrotz bietet Wikipedia zu den meisten Themen einen groben Überblick, sodass man seine Recherche zumindest auch dannach richten kann. Dass das Internet eine Recherche deutlich vereinfacht ist nicht von der Hand zu weisen. Genauso wenig ist von der Hand zu weisen, dass Informationen, welche von jedem gepostet und verändert werden können nicht immer korrekt sein müssen, wesshalb man keine Recherche ausschliesslich aufgrund von Wikipedia, Forenposts oder Blogging betreiben darf.
Im vorletzten Spiegel stand ein guter Artikel zum Journalismus in Bezug auf die Blogscene. Dort wurde u.a. genannt, dass ca. 70% der Umfragebeteiligten einem Printmedium glauben schenken, 19% dagegen nur einem Onlinemedium. U.a. ging es in dem Artikel auch um den "Guardian", welcher teilweise die (hochwertigen) Meinungen seiner Leser publiziert. Dies sind allerdings wohl nur 0,3% aller Kommentare, welche dem Guardian zugesant werden.
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Ich waere gerne ein Optimist. Leider finde ich nur nichts was meinen Optimusmus fuettert.
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Hoffnung? Eine Utopie ist ein perfektes Ziel, nachdem gestrebt werden kann. Erreicht werden wird es nie. Die Hoffnung hilft, wenigsten den Gedanken an eine Utopie aufrecht zu erhalten