Ob man wirklich in die Forschung will, kann man meist als Schüler eh nicht sagen. Und für den Bachelor ist es auch nicht wirklich entscheident, wo man diesen macht.
Man kommt als Bachelorstudent normalerweise gar nicht zur Forschung, man bekommt sooo viele Grundlagen eingeschmettert um erst einmal das Fundament zu legen. Bei der Bachelor-Abeit kann dann evt. ein 'Forschener'-Teil dabei sein.
Wirklich profitieren tut man aber von uninahen Instituten als Bachelorstudent nicht stark bzw. es macht keinen großen Unterschied wo man ist. Andere Unis forschen ebenso und haben auch ein entsprechendes Institut, da muss es kein Frauenhofer sein.
Beim Master muss man sich dann nochmal orientieren. In welche Richtung möchte man, an welcher Uni sind die renommierten Professoren für dieses Fach (das ist das Entscheidene!) und wo gefällt einem das Programm am Besten. Gerade wenn man in die Forschung möchte, ist es wichtig dass an der Uni die richtigen Professoren vertreten sind.
Ein Beispiel:
Die UC Berkeley ist im Bereich Mathematik laut US News & Shanghai-Ranking auf Platz 2 (weltweit), allerdings ist an der UC Berkeley Zahlentheorie nicht wirklich stark bis gar vertreten.
Wenn wenn man also unbedingt in dieses Feld der Mathematik will, dann wäre man damit (momentan) beraten eine andere Universität zu wählen. Denn entscheidend für die spätere Forschung ist, dass das Fach stark an der Uni vertreten mit guten Professoren, um so einen Austausch in dem Fach zu haben und viel darüber zu lernen.
Also: Keine Sorge wenn es nicht die TU wird, jede andere Uni ist genau so gut. Und was du später genau machen wirst, wird sich im Laufe des Studiums garantiert noch ändern. Bei mir ändert sich die Planung für's spätere Leben fast jedes Semester oder Jahr, da man einfach so viele neue Eindrücke gewinnt und Erfahrungen macht. |