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Alt 30.08.09, 21:54   #9 (permalink)
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Original von friday0D
Mir persönlich macht das garnichts, aber ich muss Dir leider trotzdem wiedersprechen, da ich ein starker Verfechter barrierefreier sowie multilingualer Anwendungbereitstellung -und Dokumentation bin. Daher empfinde ich ein Engagement zur Übersetzung von Dokumenten als sehr befürwortungswürdig
Auf der einen Seite sind Barrierefreiheit und i8n sicherlich nützlich, gerade bei weit verbreiteten und oft gelesenen Texten. Hier sind allerdings professionelle, offizielle Übersetzungen angebrachter, da sie deutlich genauer auf die Texte eingehen können (sprachliche Mittel, Hervorhebung, Verdeutlichung, ..), als dies ein Amateur kann.
Auf der anderen Seite muss man immer den Sinn und Zweck einer Sprache betrachten. Englisch hat sich nuneinmal im Internet und der Informatik (jedoch auch im wirklichen Leben, in der Wissenschaft, sowie in der Wirtschaft) als vorherrschende Sprache etabliert, die in vielen Ländern zum Schulstoff gehört und man daher davon ausgehen kann, dass sie von den meisten Menschen verstanden wird. Der Vorteil ist die Einheitlichkeit.
Ein Gegenbeispiel wäre Indien, mit > 10 gesetzlichen Landessprachen. Nordinder können nicht in ihrer Heimatsprache mit Südindern sprechen und umgekehrt. Diese Situation wäre im Internet, aber auch in der Industrie, Wirtschaft und Wissenschaft undenkbar, denn die verhindert aktiven Wissensaustausch.
Daher bin ich dafür, dass man diese Artikel bei ihrem Englisch belässt. Wer Lust hat, kann sie übersetzen, um sie denen bereitzustellen, die die Sprache nicht beherrschen. Jedoch sollte man diesen Zweck nicht zum Mittelpunkt der Übersetzung machen.
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