Zitat:
Original von Orniflyer
Gerade hier bei uns in der Stadt ist es bekannt das oftmals türkische Frauen (oder anderer muslimischer Länder) mit kleinen Kärtchen durch die Lokale gehen auf denen alles mögliche steht wie "Ich kann kein Deutsch, habe ein Kind und kein Geld für Essen...
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Das gibt es denke ich in jeder Stadt dieses organisierte Betteln. Diese Menschen sind aber nicht obdachlos. Die werden busseweise irgendwo hingekarrt, die zählen für mich gar nicht in diese Kathegorie.
Auch die ganzen ausländischen Familien, die hier sind und ihr Geld bekommen, die Kinder, die auch alle hier sind und von denen vielleicht welche auf der Straße sich herumtreiben, in Banden der Ghettos... sie alle gehören für mich nicht zu den Obdachlosen.
Zitat:
Original von .doc
Bei Punks und diversen anderen Gruppen kann ich dagegen nur den Kopf schütteln. Den ganzen Tag aufm Markplatz sitzen, Bier trinken, laut Musik hören, die Leute anpöbeln, usw. Das hat nichts mit Obdachlosigkeit zu tun, das ist einfach nur asozial und hier muss man weder Brot noch Geld geben.
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Es gibt definitiv Punks die genau dies tun, wie beschrieben, die aber wirklich obdach und mittellos sind.
Und wo soll sich ein Kind denn hinwenden, wenn es den Weg zum Gericht oder zum Amt nicht geht, aber von zuhause fort möchte. Die besetzten Häuser der Punks und deren bisschen Gemeinschaftgefühl und vtl sogar Lebensfreude an der Musik, dem Herumlungern und was sie so alles "asoziales" tun, können ein wenig Fluchtpunkt bieten. Alternativ bleiben nicht viele Organisiationen. Vtl noch die Maffia, Helerbanden, selten geht ein Kind wirklich direkt zu einem Berber und lernt das Obdachlos sein oder direkt zum Gericht.
Und die echten Obdachlosen, die es in jeder Stadt gibt, nennen sich die "Berber" sie sind eine Subkultur, die zum Teil untereinander sehr stark sozial organisiert ist. Sie gibt es in jeder Stadt, aber zu sehen sind sie fast nicht. Vielleicht mal hier oder dort einer mit einem Buch sitzend und einem Hut davor. Sie haben irgendwann beschlossen bei dem "Wahnsinn der Gesellschaft" nicht mitzumachen. Sie lehnen das Kapitalsystem mit seinen Banken und skrupellosen Finanzlern, das Wirtschaftssystem das die Menschen nur melkt, den Sozialstaat der nicht mehr sozial ist, ab.
Die Erwachsenen die obdachlos werden, weil sie aus dem System herausfallen haben es auch nicht so leicht. Es ist schon nicht ganz so einfach auf der Straße. Die wenigsten zeigen sich wirklich sehr offensichtlich. Die Obdachlosenunterkünfte sind aber meistens voll. Die Stockbetten mit einem Spint daneben, dem abgestandenen Geruch von Alkohol und teilweise Fäulnis. Manch einem Obdachlosen kriechen bereits die Maden aus den Beinen... man sieht sie nicht, man weiß es nicht.
Der pöbelnde Haufen auf den Straßen sind nur wenige von den tatsächlich Obdachlosen, die man zu sehen bekommt. Und von denen, egal ob Punks, Moslems, einfache Deutsche, Kinder und Erwachsene, sind viele einfach nur noch innerlich zerbrochene Wracks. Wenn sie einen anmaulen, sind sie eigentlich nicht eine einzige Emotion wert, sie sind gestorben und wissen es nur noch nicht.
Und wir (die Gesellschaft) hat einen großen Teil dazu beigetragen, dass soetwas überhaupt existiert.