Zitat:
Chromatin:
Atheisten sind von allem enttaeuscht, was sie nachdenken laesst.
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Das sehe ich ein bischen anders, meiner Meinung nach kann man in unserer christlich geprägten Kultur nur durch Nachdenken überhaupt einen atheistischen Standpunkt einnehmen. Trotz aller Säkularisierung werden Kinder immer noch ganz automatisch christlich erzogen (es sei denn die Eltern schieben dem aktiv einen Riegel vor) und bekommen im Religionsunterricht, später im Kommunions- / Konfirmantenunterricht christliche Ansichten & Werte vermittelt. Und natürlich wird ihnen die Existenz Gottes als unumstößliche Wahrheit dargestellt - ohne diese Prämisse wäre der Religionsunterricht ja völlig überflüssig. Als Kind glaubt man ebenso bedingungsloser Gewissheit an Gott, wie an den Weihnachtsmann... Wenn aus diesen Kindern also später einmal Jugendliche oder junge Erwachsene mit "atheistischen" Überzeugungen werden, dann nur als Ergebnis eines kritischen Denkprozesses. Auch erfordert es, meiner Ansicht nach, wesentlich mehr Denkarbeit die Entstehung des Universums und der Artenvielfalt auf der Erde rational zu erklären, als einfach die Existenz eines ominösen Schöpfergottes vorauszusetzen, der alles aus dem Nichts herbeigezaubert hat. Glauben ist immer einfacher als den Sachen auf den Grund zu gehen...
Zitat:
Chris_XY:
Wenn jetzt der nächste kommt und sagt, er sieht da drüben das fliegende Spaghettimonster und dann kommt nochmal einer und sieht etwas anderes, zu welchem Schluss kommst du dann?
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Das es doch einen Grund gibt um sich auf das Leben nach dem Tod zu freuen - denn wenn das fliegende Spaghettimonster existiert, existiert bestimmt auch der Biervulkan!
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Brabax:
So entstanden die Religionen, Sagen, Mythen und Fabeln.
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Hand aufs Herz: ist genauso lustig wie ID, nur zeitgemäßer
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Tatsächlich erscheint mir Deine Theorie wesentlich plausibler zu sein...
MfG,
Tarantoga