Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 23.02.10, 08:30   #30 (permalink)
xrayn
Member of Honour
 
Benutzerbild von xrayn
 
Registriert seit: 05.03.08
xrayn Leistung: Opteronxrayn Leistung: Opteronxrayn Leistung: Opteronxrayn Leistung: Opteronxrayn Leistung: Opteron
Likes: 244
Standard

Zitat:
Zitat von LX Beitrag anzeigen
Und die Ein-Euro-Jobber machen das bestimmt auch alle freiwillig.
Ein EuroJobs sind keine richtigen Jobs. Wenn du dir mal die Definition durchliest, dann wirst du feststellen, dass jemand nur angestellt werden darf, wenn dadurch keine echte Stelle wegfaellt. Diese Jobs dienen der reinen Beschaeftigung, außerdem wird ein zukuenftiger Arbeitgeber dies unter Garantie positiv bewerten, dass derjenige sich um Arbeit bemueht hat. Desweiteren sind es je nach Job ~120 Euro im Monat extra auf das ALG II. Es hat also nichts mir dem Arbeitsmarkt an sich zu tun.

Zitat:
Zitat von xblax Beitrag anzeigen
Die einzige Anreitzmöglichkeit, die ich sehe, ist dass jemand der arbeitet mehr verdient als jemand der Hartz IV bekommt.
Ich hoffe du hast jetzt eine Lösung parat, meine Lösung ist der Mindestlohn.
Wenn man sich mit dem Gedanken Angebot-Nachfrage abgefunden hat, so ist erkennbar, dass es zZ zu viele mit geringen Bildungsgrad gibt. Dadurch wird Arbeit, die einen geringen Bildungsgrad erfordert billiger, da einfach mehr Menschen (Angebot) vorhanden sind, als Arbeit (Nachfrage) in dem Sektor. Also muss die Verteilung von Bildung mehr ins Mittelfeld gerueckt werden. Eine Idee waere zB. die Schulpflicht auf den Realschulabschluss verlaengern und nur diejenigen aus der Pflicht entlassen, die sicher einen Ausbildungsplatz haben.
Zitat:
Zitat von LX Beitrag anzeigen
Von einem ausgeglichenen Markt, in dem sich Angebot und Nachfrage gegenseitig regulieren, bist du da meilenweit entfernt.
Die Momentane Loesung die Arbeit zu subventionieren halte ich ebenfalls fuer nicht richtig, da die Wettbewerbsbedinungen total verzerrt werden. Der Staat sollte in keinster Weise den Markt manipulieren, da dies sich fast immer zum Negativen auswirkt.

Zitat:
Zitat von xblax Beitrag anzeigen
Nein das werden sie langfristig nicht machen, das ist nur eine leere Drohung. Die Menschen kaufen da ein wo es günstig ist und deshalb werden die Preise längerfristig wieder fallen. Die Löhne sind aber gesetztlich geregelt. Der Gewinn des Arbeitgebers wird also höchstwahrscheinlich sinken.
Nein. Jeder Discounter wird seine Preise erhoehen, es wird keinen geben, der das nciht machen wird. Guck dir die Tankstellen ab, merkwuerdig wie die Preise bei den verschiedenen Anbietern immer gleich sind, oder?

Zitat:
Zitat von xblax Beitrag anzeigen
Politische Entscheidungen sollten aber auf Moral beruhen.
Dann sollten sich aber auch alle Buerger an diese Moral halten. Und das Resultat waere das gleiche, denn ist es moralisch vertretbar ein Kind dafuer zu strafen, dass man selbst mit seinem Leben nicht klar kommt?


Zitat:
Zitat von xblax Beitrag anzeigen
In vielen Unternehmen haben die Arbeitnehmer nichtmal einen Betriebsrat und da sollen sie Einfluss auf die Managerlöhne nehmen?
Das ist falsch! In Unternehmenm, die Manager haben (das sind meistens Kapitalgesellschaften, ich glaube nicht, dass ein Unternehmen mit 20 Leuten einen Manager hat), sind Betriebsraete gesetzlich vorgeschrieben und auch deren Mitbestimmungsrecht. Außerdem hat jeder Betrieb mit mind 5 Mitarbeitern das Recht auf einen Betriebsrat, es liegt allerdings in der Verantwortung der Arbeitnehmer diesen zu gruenden.
xrayn ist offline   Mit Zitat antworten
 

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61