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Zitat von bitmuncher Der Fehler ist eher, dass unser gesamtes Finanzsystem auf Zinswirtschaft aufgebaut ist. Dadurch brauchen Unternehmen und Privatpersonen immer mehr Geld um selbige zahlen zu können, wenn sie Kredite aufnehmen, Leasingangebote annehmen etc.. Sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen müssen also Gewinne erzielen und das bei einer begrenzten Menge Geld, die auf dem Weltmarkt vorhanden ist. Damit beginnt ein Kreislauf der im Endeffekt nur mit der Verarmung der "Schwachen" enden kann, denn irgendwoher muss das Geld für die Zinsen ja kommen. Das Problem liegt also nur in einem Teil des Wirtschaftssystem, nämlich im Finanzsystem. Ohne dieses zu überarbeiten kann Arbeit auf Dauer nur Ausbeutung bedeuten. |
Da hast du natürlich recht. Aber im Endeffekt läuft das natürlich genau auf benötigtes Wirtschaftswachstum hinaus, denn der Staat und Unternehmen müssen es ja irgendwie rechtfertigen noch mehr Kredite aufzunehmen.
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Zitat von xrayn Wenn man sich mit dem Gedanken Angebot-Nachfrage abgefunden hat, so ist erkennbar, dass es zZ zu viele mit geringen Bildungsgrad gibt. Dadurch wird Arbeit, die einen geringen Bildungsgrad erfordert billiger, da einfach mehr Menschen (Angebot) vorhanden sind, als Arbeit (Nachfrage) in dem Sektor. Also muss die Verteilung von Bildung mehr ins Mittelfeld gerueckt werden. Eine Idee waere zB. die Schulpflicht auf den Realschulabschluss verlaengern und nur diejenigen aus der Pflicht entlassen, die sicher einen Ausbildungsplatz haben. |
Da hst du natürlich recht, dass es viel zu wenig Jobs für Menschen mit niedriger Bildung gibt. Allerdings kann ich momentan bei keiner Partei erkennen, dass sie wirklich was tut um dieser Problematik entgegen zu wirken. Vielmehr hab ich das Gefühl das Bildungsstandarts von der Industrie diktiert werden, die leider meistens nur auf stures Ausweniglernen als auf wirkliche Bildung abzielen.
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Die Momentane Loesung die Arbeit zu subventionieren halte ich ebenfalls fuer nicht richtig, da die Wettbewerbsbedinungen total verzerrt werden.
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Eben. Wie anders Lösen als mit dem Mindestlohn?
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Der Staat sollte in keinster Weise den Markt manipulieren, da dies sich fast immer zum Negativen auswirkt.
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Absolut freier Markt ist eben ansich asozial und im zweifel stelle ich einen sozialen Staat lieber vor die maximale Produktivität.
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Dann sollten sich aber auch alle Buerger an diese Moral halten. Und das Resultat waere das gleiche, denn ist es moralisch vertretbar ein Kind dafuer zu strafen, dass man selbst mit seinem Leben nicht klar kommt?
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Was ist denn das für eine Logik? Politiker sollten eine Vorbildfunktion einnehmen.
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Zitat von AcoQ Die letze Legislaturperiode hatte eine große Koalition an der Spitze, die SPD stand dabei einigen Entscheidung mit voller Absicht im Weg.
Mich stört aber nicht die SPD auf Bundesebene (zumindest nicht so stark) sondern die lokale SPD, im konkreten Fall die in Dortmund welche seit dem 2. WK ununterbrochen an der Macht ist und es geschafft hat, für eine der größten Arbeitslosenquoten Deutschlands zu sorgen indem sie den Strukturwandel von Stahl, Kohle und Bier in Richtung Technologie dermaßen vorangeprügelt hat, dass nun tausende ehem. Industriearbeiter auf der Straße stehen.
Die SPD bemühte sich lediglich darum, große Unternehmen ins Boot zu holen ohne darauf zu achten dass diese ihr Arbeiteraufkommen nicht per Pendlerverkehr in die Stadt holen.
Dazu kommen nun Einsparung im Bildungsbereich aufgrund des 100mio € Loches im Stadthaushalt, ein guter Grund für derzeitige Schüler sich in den Nachbarstädten mit besserem Bildunsangebot in Form von Universitäten umzugucken, Bochum zum Beispiel.
Und daran ist wer nochmal Schuld...? |
Hm über die lokale SPD kann ich natürlich nicht viel sagen, denn da wo ich wohne ist alles CDU regiert. Aber Bochum ist
afaik auch SPD regiert also gibts da schon große Schwankungen. Lokalpolitik sollte man allerdigns eh immer anders bewerten als Landes- und Bundespolitik und man muss ja nicht unbedingt immer bei seiner Stammpartei das Kreuz machen wenn man denkt in der Lokalpolitik durch andere besser vertreten zu werden.