Es gibt keine Freie Marktwirtschaft im Billiglohnsektor.
Dieser beruht auf Subventionen. In einer freien Marktwirtschaft gibt es
keine Angebote, die den Anbieter nicht befähigen ohne fremde Hilfe sein
Überleben zu sichern.
Das Absurde an unserer momentanen Gesellschaft ist doch, dass wir bereit
sind jemandem mehr zu bezahlen, der uns weis macht, dass ein Keks mit
52 Zähnen besser schmeckt, obwohl die anderen Kekse nur eine andere
Verpackung bekommen haben, als dem Arbeiter, der die Zutaten mischt.
Als Lösung des Problems könnte man doch beginnen Maschinenarbeitszeit
ähnlich mit Abgaben zu belegen, wie menschliche Arbeitszeit. Mit dieser
Methode hätte die menschliche Arbeitskraft wieder eine Chance gegen
die Rationalisierung oder zumindest wäre es möglich den Sozialstaat zu
finanzieren.
Gruss