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Das unangenehme ist diese "Mit Linux geht alles, Linux ist Desktop tauglich, etc. pp." Haltung.
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fullACK. Und das ohne Flaming.
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Zitat von Chris_XY Und wie ich schonmal gesagt hatte und wie auch er gesagt hatte: Es ist debian TESTING. Da werden Sachen, naja, getestet. |
Mir ist letztens das so stabile Lenny (direkt nach der minimalen Installation) beim Xorg -configure nachvollziehbar abgeschmiert (blackscreen, nichts ging mehr - Monitor blieb bis zum reboot schwarz).
Ich meine, soo groß ist das Problem auch nicht, die xorg.conf manuell anzulegen und zu füllen - aber wenn man versucht aus Prinzip nach Lösungen und Ursachen zu googlen, darf man sich durch zig Querverweise verschiedener Linuxforen klicken. Und sehr häufig ist das beliebte "man muss sich auch mit dem System beschäftigen!!! RTFM" zu lesen, obwohl gerade da nichts davon steht

Die meisten Wiki/Dokus sind quasi Schritt-für-Schritt Anleitungen zum abtippen - blöd nur, wenn es eben nicht so klappt, wie in der Anleitung.
Topic:
Bitmuncher hat recht - auf Dauer ist der Monokernel nicht tragbar. Anstatt auf aber Mikrokernel umzusteigen, wird immer mehr Arbeit in den Monokernel gesteckt - nach dem Prinzip "wir haben uns ja die Mühe nicht umsonst gemacht!". Alleine von der Kernelversion 2.6.29 auf 2.6.32 sind 1.6 Mio Zeilen hinzugekommen. Zun Vergleich: die 2.4er Version hat gerade mal insgesamt 3 Mio Zielen.
Und was ist dann? Schon jetzt sind gibt es
http://www.securityfocus.com/cgi-bin...n=&title=&CVE=
(das sind 30 Einträge an Kernel-Vulns alleine für März) und Hurd dümpelt immer noch vor sich hin.
Ich sehe das ganz einfach: die "Ressourcen"/Manpower werden grundlos verschleudert. In einen Kernel, der ohne drastische Änderungen keine Zukunft hat. In die paar hundert Distributionen und genauso viele unsinnige halbfertige Dokumentationen sowie halbherziges Testing eben dieser Distris. Vor allem aber in den Versuch, es allen recht zu machen und unbedingt Desktop+Servertauglich zu sein.
Es wäre vielleicht an der Zeit das OS zu redesignen. Modular heißt nicht unbedingt, dass man Treiber laden/entladen kann oder 20 000 Configfiles hat

. Sonst schaut es tatsächlich so aus, als ob zu viele Köche den Brei verderben würden. Denn ganz ehrlich: wenn ich aktuelle Ubuntu/Debian Distributionen mit dem freien BSD vergleiche - von der Funktionalität (abgesehen von 3rd party Tools) nimmt es sich nicht viel. Und das obwohl beim BSD viel weniger Leute werkeln. Das soll aber kein "schlechtermachen" sein, sondern quasi ein Bedauern - was die Linuxcommunity mit ihren Ressourcen tatsächlich erreichen könnte.