Datei als Kopie anlegen und auf dieser Kopie arbeiten. Es ist doch wohl logisch, dass eine Versionsverwaltung auch die Dateien tracken will, die aus dem Repository ausgecheckt wurden. Ignore greift daher nur bei Dateien, die noch nicht im Repository sind. Was ausgecheckt und geändert wurde, muss auch wieder eingecheckt werden. So einfach. Dass GIT dies nicht so handhabt, hat mich schon immer aufgeregt. Flexibilität hin oder her, aber wenn die Entwickler keine ausreichende Disziplin an den Tag legen, sorgt es ständig nur für Probleme, wenn irgendwer seine Änderungen nur teilweise eincheckt, weil er irgendwelche Dateien in Ausnahmelisten gepackt hat. Ich sehe das daher nicht als Schwäche von Subversion sondern als Schwäche von Git. Eine Versionsverwaltung soll schliesslich auch für konsistente Daten sorgen, wo alles, was zu einer Version gehört, auch zusammen gehalten wird. Git kann dies nicht, weil es ermöglicht an der Versionsverwaltung vorbeizuarbeiten. Wie man sowas als Feature darstellen kann, ist mir rätselhaft. Für mich ist das ein Bug. |