was mir dazu einfällt: soziale Kontakte bzw. Außenreize sind auch wichtig. Z.B sollen bei einer längeren Einzelhaft(über einen Jahr, hänt aber von Person ab) viele Fähigkeiten verloren gehen (unter anderem mathematisches Verständnis, Sprachverständnis usw.).
Fernsehen oder Bücher reichen da nicht. Klingt erstmal "unrealistisch", ist aber ein Thema " Einzelhaft=moderne Folter" für sich:
http://de.wikipedia.org/wiki/Isolationshaft
IQ hin oder her, ich finde es manchmal einfach faszinierend, was unser Gehrin so "nebenbei" schafft: Beispiel: ich steige morgens am Düsseldorf Hbhf aus, Unmengen von Menschen die sich von X nach Y bewegen und ich muss dann quer durch "den Strom" zur U-Bahn. Man läuft ganz automatisch im richtigen Tempo, ändert hier und da mal etwas die Richtung und/oder die Geschwindigkeit und kommt an sein Ziel, ohne mit jemanden Zusammenzustoßen (für gewöhnlich

). Wenn man dann bedenkt: man hält automatisch Gleichgewicht (wofür autome Zweibeinroboter schon alleine unmengen von Rechenleistung verbraten), verarbeitet den visuellen Input, extrahiert aus diesem Objekte (nochmal viel Rechenleistung), ordnet diese zu (z.B eine Säule bewegt sich nicht, da muss man schon seine Richtung ändern

), schätzt die Geschwindikeit, Entfernung und den Kurs beweglicher "Objekte" ab, "berechnet" eine möglichst optimale Route, "überprüft" diese praktisch sekundlich, passt sie an oder "berechnet" direkt eine andere, erkennt eventuell irgendwelche Bekannten - und das alles läuft praktisch nebenbei, ohne dass man bewusst daran denkt und vielleicht in "bewussten" Gedanken ganz wo anders ist.
EDIT:
Genauso wie das Tippen: ich denke über das Thema, formuliere die Gedanken - die Finger führen ein Eigenlleben - und die Wörter erscheinen "von alleine" auf dem Bildschirm *dann ärgere ich mich natürlich, wenn meine Finger ein paar Rechtschreibfehler machen

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