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Wie stabil ist der IT Markt in der Krise?

Diskussion: Wie stabil ist der IT Markt in der Krise? im Forum HaBo Lounge, in der Kategorie Sonstiges; Anzeige Wenn man den Medien glaubt, hat die Finanzkrise den IT Markt schon erfasst: Die CeBIT schrumpft, Microsoft entlässt 5000 ...

Antwort
Alt 03.03.09, 15:28   #1 (permalink)
 
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Arrow Wie stabil ist der IT Markt in der Krise?

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Wenn man den Medien glaubt, hat die Finanzkrise den IT Markt schon erfasst: Die CeBIT schrumpft, Microsoft entlässt 5000 Mitarbeiter und es gibt weniger Stellenangebote.
Merkt ihr, die in diesem Sektor arbeitet, schon etwas davon? Gab's Gehaltskürzungen, Entlassungen oder eine Praktikantenflaute? Glaubt ihr es wird so etwas eintreten, sofern noch nicht geschehen? Oder anders: Welche IT Bereiche werden stabiler sein als andere?

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You shoot yourself in somebody else's foot.|Dann gabs da noch den Mathematiker der P?=NP in O(1) erklärte.
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Alt 03.03.09, 15:40   #2 (permalink)
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Also es gibt auf jeden Fall eine Praktikanten- und auch Diplomantenflaute, da bin ich derzeit leider selber davon betroffen. Auf lange Sicht hin, dürfte der IT Markt aber doch recht stabil sein, wenn man bereit ist, sich innerhalb dieses Marktes auch immer mal wieder ein wenig umzuorientieren
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Alt 03.03.09, 16:30   #3 (permalink)
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Fuer gute Leute, dh. Leute mit ueberdurchschnittlich guten Abschluessen und Handwerker mit guten Referenzen wirds weiterhin die Jobs geben.

Mittelmaessige Frischlinge und aehnliche duerften es in den naechsten 2-3 Jahren sicher etwas schwerer haben.

Ich persoenlich mache mit jedenfalls keine Sorgen, auch wenn die Krise noch nichtmal richtig begonnen hat.
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Alt 03.03.09, 17:29   #4 (permalink)
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Von weniger Stellenanzeigen merke ich eigentlich nichts. Nur die gewählten Plattformen dafür ändern sich. Problematisch wird es denke ich vor allem für junge Firmen/Startups. Die merken das Fehlen von Risikokapital definitiv sehr, wodurch dort natürlich auch Arbeitsplätze wegfallen und man erstmal mit "Notbesetzung" weiter macht. Grossartig erschüttern wird die Wirtschaftskrise den IT-Markt allerdings nicht. Der Medienkonsum lässt ja durch die Wirtschaftskrise nicht nach und dieser findet mehr und mehr über das Internet statt.
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Alt 03.03.09, 17:54   #5 (permalink)
 
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Hi,

bekannterweise werden Informatikstudenten immer weniger, das heißt, sie sind auch mehr gefragt. Da immer mehr Dienstleistung z. B. in Deutschland aufkommt, werden Informatiker einfach benötigt. Allerdings hat man bei der letzten "Wirtschaftskrise" festgestellt, dass zwar relativ viele Uni-Abgänger entlassen wurden, aber etwa das 5-fache an FH-Abgängern. Anscheinend werden Uni-Studenten für qualifizierter gehalten.

mfg,

Athelstan
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Alt 03.03.09, 22:25   #6 (permalink)
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Hallo,
Zitat:
Microsoft entlässt 5000 Mitarbeiter
Dies sind aber meist nicht die gut qualifizierten Facharbeiter, sondern oft Personen die mit dem Kerngeschäft an sich nichts zu tun haben.

Der IT Markt ist im Rahmen der Krise eigentlich weiterhin sehr stabil. Als Informatiker hat man nach wie vor gute Aussichten, natürlich nur wenn man gut qualifiziert ist, und die Unternehmen nehmen weiterhin dankend gute Leute (Informatik-Studenten, gute Azubis) an.
Ich mach mir da keine so großen Sorgen.
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Alt 04.03.09, 01:11   #7 (permalink)
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Zitat:
Original von Elderan
Hallo,
Zitat:
Microsoft entlässt 5000 Mitarbeiter
Dies sind aber meist nicht die gut qualifizierten Facharbeiter, sondern oft Personen die mit dem Kerngeschäft an sich nichts zu tun haben.
U.a. hat es viele Spiele-Entwickler erwischt, die Flugsimulator-Abteilung wurde z.B. fast vollständig eingestampft. Da sind mit Sicherheit auch Fachkräfte betroffen. Schaut man sich dazu noch den "Abfindungsskandal" an (falsche Zahlung von Abfindungen), wo es um Abfindungen von bis zu 15.000$ u.ä. ging, dürften da auch höhere Posten betroffen sein.

Und gerade bei den kleinen und mittelständischen Unternehmen dürfte es sogar primär Fachkräfte betreffen.
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Alt 05.03.09, 17:38   #8 (permalink)
 
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Zitat:
Original von Athelstan
Hi,

bekannterweise werden Informatikstudenten immer weniger, das heißt, sie sind auch mehr gefragt. Da immer mehr Dienstleistung z. B. in Deutschland aufkommt, werden Informatiker einfach benötigt. Allerdings hat man bei der letzten "Wirtschaftskrise" festgestellt, dass zwar relativ viele Uni-Abgänger entlassen wurden, aber etwa das 5-fache an FH-Abgängern. Anscheinend werden Uni-Studenten für qualifizierter gehalten.

mfg,

Athelstan
Informatikstudenten werden nicht immer weniger, 2008 gabs sogar ein + bei den Einschreibungen. Welche letzte Wirtschaftskrise?
Ein Chef entlässt seine Mitarbeiter sicherlich nicht nach Hochschulabschlüssen sondern nach Qualifikationen bzw. Arbeitsproduktivität von daher möchte ich einfach mal dein ganzes Statement in Frage stellen.

LG
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Alt 05.03.09, 19:15   #9 (permalink)
 
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Athelstan geht von einem Gespräch aus, das er letztens mit einem Informatik-Professor, dem Leiter des Fachbereichs Informatik der Universität Trier, hatte. Dieser und andere Informatiker dort hatten mir das so bzw. ähnlich auch schon mal mitgeteilt. Zumindest der Teil mit den fehlenden Informatik-Studenten stimmt an der Uni Trier tatsächlich. Den Wahrheitsgehalt der anderen Aussagen möchte ich jedoch weder bestreiten noch bestätigen, da mit der nötige Einblick in die Thematik fehlt.
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Alt 06.03.09, 11:06   #10 (permalink)
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Vielleicht sollte man auch nochmal anmerken dasz man die IT Berufswelt nicht auf Akademiker reduzieren darf und die Uni und FH Absolventen NICHT das Mass der Dinge sind und schonmal gar nicht repraesentativ sein koennen. Die Meisten arbeiten in Laeden, wo sich die Frage nach Abschluessen ueberhaupt nicht stellt weil dort NUR Qualifikation zaehlt. Jeder halbwegs intelligente Chef kann es sich gar nicht erlauben ueber Scheine nachzudenken: Er braucht Leute die was koennen. Und ich rede hier von Kleinbetrieben und den kleinen mittelstaendischen. Aber das sind bekanntlich die Betriebe wo die Leistungen erbracht werden (ich meine Arbeitsplaetze bereitstellen und das Bruttosozialprodukt), nicht die grossen Schuppen.

Auch sind Meldungen der grossen Jungs nur sehr bedingt als Indikator fuer ein "echtes" Wirtschaftsklima zu sehen. Ein Chiphersteller schreit auf, Kurse fallen, andere schreien hinterher und weitere Kurse fallen und in den Medien ist die Rede von "Krise erreicht IT".

Trotzdem brauchen die Leute und Firmen ihre Maschinen
Trotzdem brauchen die Leute und Firmen ihre Software
Sie brauchen weiterhin Internet
Sie brauchen weiterhin Fax und Email
Und die brauchen weiterhin Leute die solche Systeme entwickeln, aufbauen und managen koennen.
Websites werden nach- wie vor angesurft und dargebotene Dienste genutzt.
usw. usw. usw.


Zitat:
Die CeBIT schrumpft,
Die schrumpft seit Jahren stetig und daran hat auch nur die CeBit selber schuld.
Wenn das arrogante Pack mal mit der Zeit geht (und das heisst nicht, fixierung auf die
grossen Jungs), dann kommt auch wieder jemand.

Zitat:
Allerdings hat man bei der letzten "Wirtschaftskrise" festgestellt, dass zwar relativ viele Uni-Abgänger entlassen wurden, aber etwa das 5-fache an FH-Abgängern. Anscheinend werden Uni-Studenten für qualifizierter gehalten.
Vielleicht sollte man sich auch mal die Schnitte dieser ganzen FH Studenten angucken. Was soll man mit
Leuten anfangen die sich gerade so durchs Studium gequaelt haben? Dann lieber einen guten FachInfi, als nen Typen der nachweislich dazu neigt, sich staendig zu ueberschaetzen.
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Alt 06.03.09, 12:53   #11 (permalink)
 
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Hi,

Zitat:
Original von Chromatin
Vielleicht sollte man sich auch mal die Schnitte dieser ganzen FH Studenten angucken. Was soll man mit
Leuten anfangen die sich gerade so durchs Studium gequaelt haben? Dann lieber einen guten FachInfi, als nen Typen der nachweislich dazu neigt, sich staendig zu ueberschaetzen.
Ich sagte ja auch nicht, dass das eine richtige Einstellung ist. Ich persönlich sehe auch keinen Unterschied in der Qualität zwischen Uniabgängern und FH-lern, allerdings ist es statistisch so, dass letztere eher entlassen werden als Uniabsolventen.

mfg,

Athelstan
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Alt 06.03.09, 13:56   #12 (permalink)
 
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Ist das wieder geschwafel von dir oder hast du auch Quellen dafür?
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Alt 06.03.09, 14:48   #13 (permalink)
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geht vielleicht ein wenig ins OT , aber:
Zitat:
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Vielleicht sollte man auch nochmal anmerken dasz man die IT Berufswelt nicht auf Akademiker reduzieren darf und die Uni und FH Absolventen NICHT das Mass der Dinge sind und schonmal gar nicht repraesentativ sein koennen.
Absoluter Applaus von mir FACK in wievielen Meetings ich schon gesessen habe um einem komischen studierten seine schoene Theorie mit der Wirklichkeit zu vergleichen...

Zitat:
Die Meisten arbeiten in Laeden, wo sich die Frage nach Abschluessen ueberhaupt nicht stellt weil dort NUR Qualifikation zaehlt. Jeder halbwegs intelligente Chef kann es sich gar nicht erlauben ueber Scheine nachzudenken: Er braucht Leute die was koennen.
wenn das so ist, erklaere mir warum mein Chef fuer meinen studierten Kollegen mit wesentlich weniger Erfahrung im Proggen knapp 20 Euro mehr die Stunde verlangt und bekommt?!?

Zitat:
Und ich rede hier von Kleinbetrieben und den kleinen mittelstaendischen. Aber das sind bekanntlich die Betriebe wo die Leistungen erbracht werden (ich meine Arbeitsplaetze bereitstellen und das Bruttosozialprodukt), nicht die grossen Schuppen.
Das kann man so und so sehen.... ich bin auch in einem Kleinbetrieb, aber arbeiten tun wir bei und mit den TOP100 DAX-Unternehmen. Ohne die 'grossen Schuppen' waeren viele Kleine und mittelstaendische Betriebe nicht ueberlebensfaehig...

Zitat:
Auch sind Meldungen der grossen Jungs nur sehr bedingt als Indikator fuer ein "echtes" Wirtschaftsklima zu sehen. Ein Chiphersteller schreit auf, Kurse fallen, andere schreien hinterher und weitere Kurse fallen und in den Medien ist die Rede von "Krise erreicht IT".
die Ursache ist ja egal, fakt ist auch hier 'Krise erreicht'.

Zitat:
Trotzdem brauchen die Leute und Firmen ihre Maschinen
Trotzdem brauchen die Leute und Firmen ihre Software
Sie brauchen weiterhin Internet
Sie brauchen weiterhin Fax und Email
Und die brauchen weiterhin Leute die solche Systeme entwickeln, aufbauen und managen koennen.
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usw. usw. usw.
wtf? Die Maschinen gibt es, die Software auch! Beides funktioniert, warum sollte man sich da einen hinsetzen der etwas neues macht wenn man eh kein Geld hat?
Wenn du kein geld mehr hast um dir Essen zu kaufen, meinst du ernsthaft, du holst dir nen Fliesenleger ums Bad zu erneuern ins Haus?
Nee natuerlich sparen die Unternehmen auch an der IT. ich kenne eine menge externer Kollegen, die zur Zeit wenig arbeit haben,. einfach deswegen weil ueberall gespart wird.

Zitat:
Die schrumpft seit Jahren stetig und daran hat auch nur die CeBit selber schuld.
Wenn das arrogante Pack mal mit der Zeit geht (und das heisst nicht, fixierung auf die
grossen Jungs), dann kommt auch wieder jemand.
wer ist denn 'das arrogante Pack' ? immer diese pauschalisierungen ohne Sinn....

[QUOTEVielleicht sollte man sich auch mal die Schnitte dieser ganzen FH Studenten angucken. Was soll man mit Leuten anfangen die sich gerade so durchs Studium gequaelt haben? Dann lieber einen guten FachInfi, als nen Typen der nachweislich dazu neigt, sich staendig zu ueberschaetzen.[/quote]
Das ist ziemlich einseitiges Studentenbashing.
1. nicht alle Studenten sind gleich. Es gibt sicherlich auch einige Exemplare die glauben sie seien etwas besseres, die findet man aber unter Azubis und sonst ueberall auch.
2. nicht jeder is fuer jeden Job geeignet. Die meisten studierten haben 5 Jahre nach Abschluss kaum noch Ahnung von Programmieren und aehnlichem. Brauchen Sie aber auch nicht, weil sie Konzepte entwickeln, die FachInfis dann umsetzen.
3. Als Studierter verdient man in demselben Job immer ein bischen mehr als der nicht-studierte. Das ist einfach ein Fakt in D der sich so schnell nciht aendern wird.vielleicht ungerechtfertigt, abe der Wunsch, dass es bei der Arbeitvergabe um das Leistungsprinzip geht ist humbug.
Da geht es (meistens! nicht immer) um: 'Wieviel Papiere kann derjenige vorlegen?' (Diploma, Zertifikate usw.) 'Mag ich Ihn?' und zu guter letzt 'wieviel kostet er mich in Bezug auf die vorgelegten Papiere?'


ich denke die Wirtschaftskrise ist in teilen der IT Branche durchaus schon angekommen und wird das auch weiter tun....
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Alt 06.03.09, 17:30   #14 (permalink)
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Zitat:
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Vielleicht sollte man auch nochmal anmerken dasz man die IT Berufswelt nicht auf Akademiker reduzieren darf und die Uni und FH Absolventen NICHT das Mass der Dinge sind und schonmal gar nicht repraesentativ sein koennen.
Ich weiß nicht, was du so auf den Studenten rumhackst, aber gerade FH-Studenten haben Ahnung von Software-Planungs-Prozessen und können gleichzeitig gut als Programmierer eingesetzt werden.

an der FH Jena z.B. schaut das so aus:
- 1. Semester: C und so Grundlagen, wie z.B. ein Integer und wie ein Float im Speicher abgelegt sind, etc.
- 2. Semester: C++, Objektorientierte Programmierung
- 3. Semester: Java
- 4. Semester: Microprozessortechnik --> Assembler
zusätzlich gibt es noch teils Wahlfächer, für andere Pflichtfächer in Bereichen wie
- Echtzeitbetriebssysteme
- Speicherprogrammierbare Logik (FPGAs programmieren und so)
- Objektorientierte grafische Programmierung mit Labview
- Einführungskurse Matlab

Also erzählt bitte nichts von "Studenten würden in der Praxis nix taugen / könnten nicht programmieren...."


Zitat:
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Vielleicht sollte man sich auch mal die Schnitte dieser ganzen FH Studenten angucken. Was soll man mit
Leuten anfangen die sich gerade so durchs Studium gequaelt haben? Dann lieber einen guten FachInfi, als nen Typen der nachweislich dazu neigt, sich staendig zu ueberschaetzen.
ganz ehrlich: wenn ich sehe, dass ein Fachinformatiker bei einem großen deutschen Telekommunikationsunternehmen nur dazu missbraucht wird, Callcenter-Stellen zu besetzen, wird mir echt übel.... wenn ich dagegen sehe, was ich in meiner schulischen Ausbildung zum techn. Assistenten für Informatik gelernt hab und was ich jetzt im Studium so lerne, weiß ich nicht, ob eine Firma mit so einem Fachinformatiker glücklicher wird als mit einem Studenten.

Es gibt eben immer Firmen und Schulen, die besser ausbilden und Firmen und Schulen, die einfach nur Zeitverschwendung sind....
Und wenn man sieht, wieviel Jahre ein Student ohne eigenes Einkommen lebt, teilweise quasi wirklich an der Untergrenze des zumutbaren, dann ist es wohl gerechtfertigt, dass der Student dann nach seiner Hunger-Phase auch was vom jahrelangen Lernen hat und ein wenig mehr verdient...

Und ja, ich habe zu kämpfen, dass ich durch mein Studium durch komme - so ein Studium hat es nunmal an sich, dass sowohl Fächer drin vor kommen, die einem liegen, als auch Fächer, die einem nicht so liegen....
Und wenn ich in den Informatik-Fächern mit 1.7 daher komme, stört es einen Chef einer Software-Firma auch weniger, dass ich im Elektrotechnik-Bereich oder im Bereich Physik gerade so durchgekommen bin...

Und noch dazu kommt, dass nicht nur die Note zählt, sondern auch die Fachhochschule, an welcher man diese Note bekommen hat. Gerade lokale Firmen wissen die Fachhochschulen und Unis in der näheren Umgebung schon ganz gut einzuschätzen und wissen, dass es schon echt was wert ist, dass man an der FH-Jena überhaupt das Studium bis zum Ende durchgehalten hat...
beavisbee ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.03.09, 17:38   #15 (permalink)
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Zitat:
wenn das so ist, erklaere mir warum mein Chef fuer meinen studierten Kollegen mit wesentlich weniger Erfahrung im Proggen knapp 20 Euro mehr die Stunde verlangt und bekommt?!?
Lediglich meine Erfahrung und sicher kommts da auch nen bischen drauf an in welcher Branche man arbeitet.

Sicherlich gibts einen Unterschied bei Einstiegsgehaeltern und Jobbesetzungen an sich (Kundensupport, Softie). In den Betrieben wo ich gearbeitet habe, wurde zumindest stets Leistungsorientiert gezahlt (Und was zb Leute im Kundensupport angeht liegen unsere Gehaelter fast beim doppelten des Durchschnitts dieser Region, weil die Leute eben einfach gut sind). Allerdings haben wir bei 35 Leuten auch keinen einzigen Akademiker Alles hochmotivierte Handwerker
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