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Der ideale Staat - nur eine Utopie?

Diskussion: Der ideale Staat - nur eine Utopie? im Forum HaBo Lounge, in der Kategorie Sonstiges; Anzeige @Taratonga: Ich weiß nicht wie bewandert du in Asimovs Werken bist, aber er spielt die 4. Variante im Grunde ...

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Alt 30.01.10, 18:52   #16 (permalink)
 
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@Taratonga: Ich weiß nicht wie bewandert du in Asimovs Werken bist, aber er spielt die 4. Variante im Grunde genommen mehrmals, mit unterschiedlichen Vorraussetzungen und Ergebnissen durch. Speziell das Buch "I, Robot" (nicht der Film) ist diesbezüglich sehr interessant und lässt dem Leser offen, sich seine eigene Meinung zu einem solchen Konzept zu bilden.
Mein Fazit aus diesen Überlegungen war, dass wir wahrscheinlich zu dumm sind, einer KI die richtigen grundlegenden Regeln einzuflössen, auf deren Basis sie dann agieren kann. Oder, dass ohne Reglementierungen, die Absichten und Ziele einer KI schwer vorhersehbar wären, inwiefern sie zum Beispiel einen Instinkt für ihren eigenen Schutz entwickeln würde.

mfg benediktibk

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Alt 30.01.10, 18:54   #17 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Teddy07 Beitrag anzeigen
Warum Bürger - hört sich so nach franz. Revolution an - warum nicht Menschen.
Weil Buerger die korrekte Bezeichnung fuer jedemanden ist, der einem bestimmten Staat angehoert. Bist du "nur" Mensch, kannst du also nicht von den Leistungen den idealen Staates profitieren.

Zitat:
Zitat von Teddy07 Beitrag anzeigen
Übrigens: ALG 2 geht schneller wie mancher denkt.
Ja? Ich dachte, dass einem ALG 1 12 Monate lang zustehen. Wie kann man denn innerhalb von einem Jahr keinen neuen Job finden? Doch nur, wenn man sich nicht bemueht! Mal im Ernst. 365 Tage. Es zeugt doch wirklich (hiermit schließe ich solche aus, die an einer Krankheit leiden, schwere familiiere Probleme haben oder aehnliches) von Faulheit in diesem Zeitraum keinen Job zu finden.

Außerdem sollte nochmal dazu gesagt sein, dass man als Student im Durchschnitt vllt von 2/3 von Hartz 4 lebt und keine Wohnung gestellt bekommt!

Wer was im Leben werden moechte muss sich auch drum bemuehen und darf nicht erwarten, dass in der Benjaminbluemchenwelt alle Schmetterlinge auf einen zugeflogen kommen.
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Alt 31.01.10, 12:28   #18 (permalink)
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Zitat:
Teddy07:
Und wenn schon Geld: eine gerechte Bezahlung für alle, damit sie mit dem, was sie verdienen, auch ihre Familie unterhalten können u. nicht zum Betteln (sprich Aufstocken) auf's Amt müssen.
Sehr richtig! Es ist wirklich unakzeptabel das es heutztage Vollzeitsjobs gibt die so schlecht bezahlt werden, dass der Arbeitnehmer von dem Gehalt nicht leben kann.

Zitat:
benediktibk:
@Taratonga: Ich weiß nicht wie bewandert du in Asimovs Werken bist, aber er spielt die 4. Variante im Grunde genommen mehrmals, mit unterschiedlichen Vorraussetzungen und Ergebnissen durch.
Natürlich habe ich die meisten Asimov-Roboter-Geschichten gelesen (allein an den 3 Gesetzen kommt man ja schon nicht vorbei...), aber ehrlichgesagt habe ich immer die humorvolleren Versionen von Stanislaw Lem (z. B. Also sprach Golem) bevorzugt.

Zitat:
benediktibk:
Mein Fazit aus diesen Überlegungen war, dass wir wahrscheinlich zu dumm sind, einer KI die richtigen grundlegenden Regeln einzuflössen, auf deren Basis sie dann agieren kann.
Möglich, dann müssen wir eben auf die technische Singularität hoffen - also dem Zeitpunkt an dem die von uns geschaffenen Maschinen intelligent genug sind sich selbst zu entwickeln & verbesseren... Und dan natürlich darauf hoffen das sie rücksichtsvoll mit ihren geistig/moralisch minderbemittelten Schöpfern umgehen...

Zitat:
xrayn:
Ja? Ich dachte, dass einem ALG 1 12 Monate lang zustehen. Wie kann man denn innerhalb von einem Jahr keinen neuen Job finden? Doch nur, wenn man sich nicht bemueht! Mal im Ernst. 365 Tage. Es zeugt doch wirklich (hiermit schließe ich solche aus, die an einer Krankheit leiden, schwere familiiere Probleme haben oder aehnliches) von Faulheit in diesem Zeitraum keinen Job zu finden.
Nichts könnte weiter von der Realität entfernt sein als diese Aussage. Zum einen kann man diese unsinnige und stigmatisierende Aussage ganz einfach rein rechnerisch widerlegen: Solange es keine theoretische Vollbeschäftigung gibt, also einen Job für jeden Bürger (und davon sind wir weit entfernt!), wird es immer Menschen geben die keinen Job abbekommen können - wie bei dem beliebten Kinderspiel Reise nach Jerusalem...
Ein einfaches Beispiel für "unverschuldete" Langzeitarbeitslose sind z. B. auch ältere Arbeitslose - für jemanden der über 40 ist & seinen Job verliert ist es praktisch unmöglich eine neue Anstellung zu finden...

Zitat:
bitmuncher:
Wieso sollte es eine zweite irdische Inkarnation von mir geben?
Ein Ketzer (ausserdem hat er glaube ich JEHOVA gesagt)-steinigt ihn mit Wattebäuschen!
Tarantoga ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.01.10, 15:56   #19 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Tarantoga Beitrag anzeigen
Nichts könnte weiter von der Realität entfernt sein als diese Aussage. Zum einen kann man diese unsinnige und stigmatisierende Aussage ganz einfach rein rechnerisch widerlegen: Solange es keine theoretische Vollbeschäftigung gibt, also einen Job für jeden Bürger (und davon sind wir weit entfernt!), wird es immer Menschen geben die keinen Job abbekommen können - wie bei dem beliebten Kinderspiel Reise nach Jerusalem...
Ein einfaches Beispiel für "unverschuldete" Langzeitarbeitslose sind z. B. auch ältere Arbeitslose - für jemanden der über 40 ist & seinen Job verliert ist es praktisch unmöglich eine neue Anstellung zu finden...
Natuerlich kann nicht jeder permanent beschaeftigt sein. Man sollte sich von der Vorstellung verabschieden, dass man sein ganzes Leben in einem Betrieb arbeitet. Dafuer entwickelt sich die Welt einfach zu schnell. Und wenn ich keinen Job mehr habe, kann ich mir doch durchaus Gedanken machen warum dies so ist.
Wurde ich gekuendigt, weil einfach zu viele Menschen die gleiche Qualifiktionen haben wie ich? Dann sollte ich mich umgucken und vllt etwas anderes lernen (Wird von der AA bezahlt).
Wurde ich gekuendigt, weil ich nicht gut genugt bin? Dann sollte ich an mir selbst arbeiten um mich zu verbessern.
Kriege ich keine Job, weil ich nichts gelernt habe? Dann werfe ich einen Blick auf meine Vergangenheit, gucke was ich falsch gemacht habe (evtl war ich zu faul), dann arbeite ich daran und fang von unten an.

Und zu den ueber 40 Jaehrigen. Es gibt viele Jobs in denen Erfahrung wichtig ist, ich glaube nicht, dass man da als ueber 40 Jaehriger dann schlechte Chancen hat. Natuerlich habe ich, wenn ich 20 Jahre auf dem Bau gearbeitet habe, sehr schlechte Chancen wieder einen Job zu finden, weil ich das einfach koerperlich nicht mehr packen koennte. Aber sowas kann man durchaus wissen, dass man als 50 Jaehriger nicht mehr die gleichen Lasten wie als 20 Jaehriger tragen kann. Dann schafft man sich aber frueh genung ein zweites Standbein. Ich mein es ist ja nicht so ,dass das voellig ueberraschend kommt.

Zum erwachsenwerden gehoert auch Verantwortung ueber sein eigenes Leben zu uebernehmen und nicht alles immer auf andere zu schieben. Und der Mensch ist durchaus in der Lage sich Gedanken ueber seine Zukunft zu machen (resp. Sachen vorherzusehen) und wenn man das nicht kann, so gibt es immernoch genuegend andere, die in der selben Situation sind - fragen kostet nichts.
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Alt 31.01.10, 18:03   #20 (permalink)
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Zitat:
xrayn:
Wurde ich gekuendigt, weil einfach zu viele Menschen die gleiche Qualifiktionen haben wie ich? Dann sollte ich mich umgucken und vllt etwas anderes lernen (Wird von der AA bezahlt).
Ich vermute Du spielst auf den sogenannten Bildungsgutschein an, dazu sei gesagt das man den in der Praxis leider nicht so leicht erhält wie man sich das vorstellt - erstens muß der Bewerber schon eine ganze Weile arbeitslos sein (wie beim "Vermittlungsgutschein" mindestens 12 Monate), dann muß der Arbeitsvermittler der Meinung sein das die angestrebte Ausbildung/Umschulung Aussicht auf eine Festanstellung birgt (d.h. der Vermittler beobachtet ein, zwei Wochen die regionalen Stellenanzeigen), der Bewerber darf natürlich auch nicht zu alt sein (womit wir wieder bei den über 40jährigen wären) und zu guterletzt muss der Bewerber noch eine schriftliche Eignungsprüfung bestehen...

Zitat:
xrayn:
Kriege ich keine Job, weil ich nichts gelernt habe? Dann werfe ich einen Blick auf meine Vergangenheit, gucke was ich falsch gemacht habe (evtl war ich zu faul), dann arbeite ich daran und fang von unten an.
siehe oben

Zitat:
xrayn:
Wurde ich gekuendigt, weil ich nicht gut genugt bin? Dann sollte ich an mir selbst arbeiten um mich zu verbessern.
Und wenn meine Kündigung nur ausgesprochen wurde weil mein alter Betrieb Konkurs gemacht oder einige Stellen wegrationalisiert wurden? Was mache ich dann?

Zitat:
xrayn:
Und zu den ueber 40 Jaehrigen. Es gibt viele Jobs in denen Erfahrung wichtig ist, ich glaube nicht, dass man da als ueber 40 Jaehriger dann schlechte Chancen hat.
Selbstverständlich ist Erfahrung in vielen Job wichtig, trotzdem bevorzugen Personalmanager (hab einige im Freundeskreis) im zweifelsfall eigentlich immer einen jüngeren Bewerber, weil sie argumentieren das diese noch "formbar" sind & analog dazu die älteren möglicherweise bereits zu "festgefahren" sind...

Zitat:
xrayn:
Aber sowas kann man durchaus wissen, dass man als 50 Jaehriger nicht mehr die gleichen Lasten wie als 20 Jaehriger tragen kann. Dann schafft man sich aber frueh genung ein zweites Standbein.
Und wie soll jemand der in Vollzeit auf dem Bau arbeitet sich ein 2. Standbein schaffen? Abendschule? Fernstudium?

Deine Aussagen ergeben "auf dem Papier" viel Sinn, halten der Realität aber nicht stand. Ich vermute, ohne Dir zu nahe treten zu wollen, das Du noch recht jung & vermutlich ein Student bist, der bislang noch keine große Erfahrung mit den Härten des realen Arbeitsmarktes sammeln konnte.

Geändert von Tarantoga (31.01.10 um 18:08 Uhr)
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Alt 01.02.10, 10:07   #21 (permalink)
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Zitat:
Ich finds immer wieder lustig wie die meisten bei solchen Themen immer nach Demokratie schreien. Grundsätzlich ist Demokratie ja in Ordnung, aber man sollte dabei nie vergessen daß eine Demokratie nur so gut ist wie die Wähler die die Staatsoberhäupter wählen.



Und jetzt stellt Euch mal Samstag mittag in eine Einkaufsmeile Eurer Wahl ..

Mit dem heutigen Volk der deutschen - Arrogante Einzelkinder mit Doppelnamen, die Waehler von heute und morgen, ist kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Das himmelschreiende Desintersse reicht hoechstens fuer eine WG in Sims3.



@Taratonga
Zu Wahlsystemen in solchen Gemeinschaften solltest Du dir mal die IETF ansehen. Der Verein hat sich seinen Status durch nichts als Respekt und Qualitaet verschafft. Von manchen wird sie auch als die einzig bekannte funktionierende Anarchie bezeichnet. Aber im mindesten ist es eine funktionierende Demokratie, die allerdings viel Disziplin erfodert.

Als Feldversuch kannst Du dir ja mal diese "radikalen" Kommunen ansehen, wo Leute nach eigenen Regeln leben und quasi einen mini-staat bilden. Das ist verdammt anstrengend
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Wenn ein Gesetz nicht gerecht ist, dann geht die Gerechtigkeit vor dem Gesetz!

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Alt 01.02.10, 11:47   #22 (permalink)
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Zitat:
Chromatin:
Zu Wahlsystemen in solchen Gemeinschaften solltest Du dir mal die IETF ansehen.
Meinst Du die Internet Engineering Taskforce?

Zitat:
Chromatin:
Als Feldversuch kannst Du dir ja mal diese "radikalen" Kommunen ansehen, wo Leute nach eigenen Regeln leben und quasi einen mini-staat bilden. Das ist verdammt anstrengend
Das glaube ich gern & ich schätze ich bleibe da vorerst lieber bei der Theorie... Ein Kumpel von mir hat damals seinen Zivildienst im Ausland, genauer gesagt in einem Kibbuz, abgeleistet - der hat heute noch Horrorstories auf Lager & dabei ist das fast zwanzig Jahre her...
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Alt 01.02.10, 14:31   #23 (permalink)
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Zitat:
Zitat:
Chromatin:
Zu Wahlsystemen in solchen Gemeinschaften solltest Du dir mal die IETF ansehen.
Meinst Du die Internet Engineering Taskforce?
Jo!

Imho: Unsere Demokratie ist eine der groessten Errungenschaften politischer Systeme. Leider wird sie von vielen anderen Faktoren bedingt. Volkspflege heisst hier das Motto. Kaum ein normalbuerger ahnt doch wirklich wie sehr man tatsaechlich vor dem TV verdummt. Kinder bekommen rein gar keine Chance sich anstaendig zu entwickeln in diesem Mediensturm. Die Informationsquelle Nr. 1 ist TV und Tageszeitung bei den meisten Menschen. Und sowas nennen manche Leute auch noch Bildung.

Demokratie lebt vom mitmachen.

Was meint ihr wenn Petitionen z.B. von 30 Millionen Menschen gezeichnet werden? Was, wenn ploetzlich 300 000 Menschen nach Berlin auf eine Demo wollen?

Unser politisches System ist prinzipiell voellig OK. Nur das Volk eben nicht. Demokratie ist in diesem Land wie Perlen vor einen haufen dummer Saeue zu werfen. Das System vermoddert weil nichts frisches kommt. Skandale und Korruption gedeihen in ruhe vor sich hin, bis mal einer was sagt.

Denkt auch mal daran: Unser System ist fuer viele andere Menschen eine Utopie. Die leben in Laendern wo man eben nicht sagen kann was man darf. Und manche Menschen koennen nicht mal eben so eine Grenze passieren und ein anderes Land besuchen. Da kann man auch nicht einfach mal abhaengen und die Hand aufhalten. Da gibts fuer Delikte den Knast und keine Verwarnung.

Unsere "Vorfahren" haben uns nach verdammt ueblen Zeiten eines der besten haendelbaren politischen Systeme hinterlassen. Und wir gehen damit um wie mit einem Erbstueck, dessen Wert wir nicht zu schaetzen wissen. Den Wert des Systems werden wir sicher erst dann erkennen, wenn wir es verloren haben.

Anzeichen sind ja da - aber trotzdem ruehrt sich kaum jemand. Und wenn doch, denken wir durch das mitlatschen in einem Demozug haetten wir unsere Arbeit getan.

So what.

(Auch wenns mal ganz schoen OT war )
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Alt 01.02.10, 18:24   #24 (permalink)
 
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Hm, so sehr offtopic war es doch gar nicht.
Demokratie mag ja wirklich kein so schlechtes System, eventuell auch das bisher am besten funktionierende. Aber nur weil etwas nicht nur schlecht ist, würde ich es noch lange nicht als gut beschreiben. Und einfach nur zu sagen, dass das Volk zu dumm ist kann auch nicht das Wahre sein, denn eine Staatsform soll für das Volk gemacht sein, und es sollte sich nicht das Volk an das politische System anpassen müssen. Letzteres misslingt nämlich garantiert.
Es geht dabei um eine neue Idee für den idealen Staat, denn möglicherweise hat sich unsere Gesellschaft in eine Richtung entwickelt, in der Demokratie immer schlechter funktioniert. Gott sei Dank sind aber bisher immer dann Erfindungen entstanden, wenn der Bedarf dafür am größten war. Meine Hoffnung ist also, dass irgendjemand, vielleicht auch ich , es schafft eine neue Methode zu finden, wie große Menschenmassen zusammen leben können.
Und wenn das nicht funktioniert können wir immer noch Tarantoga zum Diktator ernennen, ich würde mich da voll dafür einsetzen.

mfg benediktibk

Edit: Hups, ich unterstütze Personen, von denen ich noch nicht einmal den Namen richtig schreiben kann ...

Geändert von benediktibk (01.02.10 um 21:15 Uhr)
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Alt 01.02.10, 18:36   #25 (permalink)
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Zitat:
Zitat von benediktibk Beitrag anzeigen
Und wenn das nicht funktioniert können wir immer noch Taratonga zum Diktator ernennen, ich würde mich da voll dafür einsetzen.
Als wenn ich ihm meinen Posten überlassen würde.
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Alt 02.02.10, 15:54   #26 (permalink)
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Chromatin:
Unsere "Vorfahren" haben uns nach verdammt ueblen Zeiten eines der besten haendelbaren politischen Systeme hinterlassen. Und wir gehen damit um wie mit einem Erbstueck, dessen Wert wir nicht zu schaetzen wissen. Den Wert des Systems werden wir sicher erst dann erkennen, wenn wir es verloren haben.
Dann hoffen wir das solche Diskussionen & Beiträge wenigstens ein bisschen dazu Beitragen das Bewusstsein für den Wert unseres Erbstücks (und seine Zerbrechlichkeit) zu schärfen!

Zitat:
benediktibk
Es geht dabei um eine neue Idee für den idealen Staat, denn möglicherweise hat sich unsere Gesellschaft in eine Richtung entwickelt, in der Demokratie immer schlechter funktioniert. Gott sei Dank sind aber bisher immer dann Erfindungen entstanden, wenn der Bedarf dafür am größten war. Meine Hoffnung ist also, dass irgendjemand, vielleicht auch ich , es schafft eine neue Methode zu finden, wie große Menschenmassen zusammen leben können.
Schön zu sehen das ich nicht der einzige Optimist hier bin...
Ich denke auch das wir noch längst nicht die ideale Staatsform erfunden haben - aber solange es irgendwo auf der Welt noch menschliche Gesellschaften gibt, besteht auch noch Hoffnung!

Zitat:
bendediktibk:
Und wenn das nicht funktioniert können wir immer noch Tarantoga zum Diktator ernennen, ich würde mich da voll dafür einsetzen.
Wenn ich bisher noch daran gezweifelt hätte das Du ein Mensch von großem Weitblick, geradezu genialer Menschenkenntnis und dem untrüglichen Gespür für Größe in Deinen Mitmenschen bist - jetzt wären sie definitiv ausgeräumt...

Zitat:
bitmuncher:
Als wenn ich ihm meinen Posten überlassen würde.
Du bist wirklich ein hartnäckiger Häretiker! Und da meine Inquisitionsschergen scheinbar zu unfähig sind um Dich aufzuspüren, mache ich Dir einen Vorschlag: Wollen wir teilen - immerhin hat unsere schöne Welt ja zwei Hemissphären... Möchtest Du die Nord- oder die Südhalbkugel?
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