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Schlaflose Nächte

Diskussion: Schlaflose Nächte im Forum HaBo Lounge, in der Kategorie Sonstiges; Zitat: Zitat von xblax Ja genau die Sozialdemokraten. Wer ist doch gleich an der Regierung? Was haben sie bisher zustande ...

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Alt 23.02.10, 11:07   #31 (permalink)
 
Benutzerbild von AcoQ
 
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Zitat:
Zitat von xblax Beitrag anzeigen
Ja genau die Sozialdemokraten. Wer ist doch gleich an der Regierung? Was haben sie bisher zustande gebracht?
Die letze Legislaturperiode hatte eine große Koalition an der Spitze, die SPD stand dabei einigen Entscheidung mit voller Absicht im Weg.
Mich stört aber nicht die SPD auf Bundesebene (zumindest nicht so stark) sondern die lokale SPD, im konkreten Fall die in Dortmund welche seit dem 2. WK ununterbrochen an der Macht ist und es geschafft hat, für eine der größten Arbeitslosenquoten Deutschlands zu sorgen indem sie den Strukturwandel von Stahl, Kohle und Bier in Richtung Technologie dermaßen vorangeprügelt hat, dass nun tausende ehem. Industriearbeiter auf der Straße stehen.
Die SPD bemühte sich lediglich darum, große Unternehmen ins Boot zu holen ohne darauf zu achten dass diese ihr Arbeiteraufkommen nicht per Pendlerverkehr in die Stadt holen.
Dazu kommen nun Einsparung im Bildungsbereich aufgrund des 100mio € Loches im Stadthaushalt, ein guter Grund für derzeitige Schüler sich in den Nachbarstädten mit besserem Bildunsangebot in Form von Universitäten umzugucken, Bochum zum Beispiel.
Und daran ist wer nochmal Schuld...?
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Alt 23.02.10, 23:45   #32 (permalink)
 
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Zitat:
Zitat von bitmuncher Beitrag anzeigen
Der Fehler ist eher, dass unser gesamtes Finanzsystem auf Zinswirtschaft aufgebaut ist. Dadurch brauchen Unternehmen und Privatpersonen immer mehr Geld um selbige zahlen zu können, wenn sie Kredite aufnehmen, Leasingangebote annehmen etc.. Sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen müssen also Gewinne erzielen und das bei einer begrenzten Menge Geld, die auf dem Weltmarkt vorhanden ist. Damit beginnt ein Kreislauf der im Endeffekt nur mit der Verarmung der "Schwachen" enden kann, denn irgendwoher muss das Geld für die Zinsen ja kommen. Das Problem liegt also nur in einem Teil des Wirtschaftssystem, nämlich im Finanzsystem. Ohne dieses zu überarbeiten kann Arbeit auf Dauer nur Ausbeutung bedeuten.
Da hast du natürlich recht. Aber im Endeffekt läuft das natürlich genau auf benötigtes Wirtschaftswachstum hinaus, denn der Staat und Unternehmen müssen es ja irgendwie rechtfertigen noch mehr Kredite aufzunehmen.

Zitat:
Zitat von xrayn Beitrag anzeigen
Wenn man sich mit dem Gedanken Angebot-Nachfrage abgefunden hat, so ist erkennbar, dass es zZ zu viele mit geringen Bildungsgrad gibt. Dadurch wird Arbeit, die einen geringen Bildungsgrad erfordert billiger, da einfach mehr Menschen (Angebot) vorhanden sind, als Arbeit (Nachfrage) in dem Sektor. Also muss die Verteilung von Bildung mehr ins Mittelfeld gerueckt werden. Eine Idee waere zB. die Schulpflicht auf den Realschulabschluss verlaengern und nur diejenigen aus der Pflicht entlassen, die sicher einen Ausbildungsplatz haben.
Da hst du natürlich recht, dass es viel zu wenig Jobs für Menschen mit niedriger Bildung gibt. Allerdings kann ich momentan bei keiner Partei erkennen, dass sie wirklich was tut um dieser Problematik entgegen zu wirken. Vielmehr hab ich das Gefühl das Bildungsstandarts von der Industrie diktiert werden, die leider meistens nur auf stures Ausweniglernen als auf wirkliche Bildung abzielen.

Zitat:
Die Momentane Loesung die Arbeit zu subventionieren halte ich ebenfalls fuer nicht richtig, da die Wettbewerbsbedinungen total verzerrt werden.
Eben. Wie anders Lösen als mit dem Mindestlohn?
Zitat:
Der Staat sollte in keinster Weise den Markt manipulieren, da dies sich fast immer zum Negativen auswirkt.
Absolut freier Markt ist eben ansich asozial und im zweifel stelle ich einen sozialen Staat lieber vor die maximale Produktivität.

Zitat:
Dann sollten sich aber auch alle Buerger an diese Moral halten. Und das Resultat waere das gleiche, denn ist es moralisch vertretbar ein Kind dafuer zu strafen, dass man selbst mit seinem Leben nicht klar kommt?
Was ist denn das für eine Logik? Politiker sollten eine Vorbildfunktion einnehmen.

Zitat:
Zitat von AcoQ Beitrag anzeigen
Die letze Legislaturperiode hatte eine große Koalition an der Spitze, die SPD stand dabei einigen Entscheidung mit voller Absicht im Weg.
Mich stört aber nicht die SPD auf Bundesebene (zumindest nicht so stark) sondern die lokale SPD, im konkreten Fall die in Dortmund welche seit dem 2. WK ununterbrochen an der Macht ist und es geschafft hat, für eine der größten Arbeitslosenquoten Deutschlands zu sorgen indem sie den Strukturwandel von Stahl, Kohle und Bier in Richtung Technologie dermaßen vorangeprügelt hat, dass nun tausende ehem. Industriearbeiter auf der Straße stehen.
Die SPD bemühte sich lediglich darum, große Unternehmen ins Boot zu holen ohne darauf zu achten dass diese ihr Arbeiteraufkommen nicht per Pendlerverkehr in die Stadt holen.
Dazu kommen nun Einsparung im Bildungsbereich aufgrund des 100mio € Loches im Stadthaushalt, ein guter Grund für derzeitige Schüler sich in den Nachbarstädten mit besserem Bildunsangebot in Form von Universitäten umzugucken, Bochum zum Beispiel.
Und daran ist wer nochmal Schuld...?
Hm über die lokale SPD kann ich natürlich nicht viel sagen, denn da wo ich wohne ist alles CDU regiert. Aber Bochum ist afaik auch SPD regiert also gibts da schon große Schwankungen. Lokalpolitik sollte man allerdigns eh immer anders bewerten als Landes- und Bundespolitik und man muss ja nicht unbedingt immer bei seiner Stammpartei das Kreuz machen wenn man denkt in der Lokalpolitik durch andere besser vertreten zu werden.
xblax ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.02.10, 08:17   #33 (permalink)
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Zitat:
Zitat von xblax Beitrag anzeigen
Eben. Wie anders Lösen als mit dem Mindestlohn?Absolut freier Markt ist eben ansich asozial und im zweifel stelle ich einen sozialen Staat lieber vor die maximale Produktivität.
Lesen!
Zitat:
Zitat von xrayn Beitrag anzeigen
Wenn man sich mit dem Gedanken Angebot-Nachfrage abgefunden hat, so ist erkennbar, dass es zZ zu viele mit geringen Bildungsgrad gibt. Dadurch wird Arbeit, die einen geringen Bildungsgrad erfordert billiger, da einfach mehr Menschen (Angebot) vorhanden sind, als Arbeit (Nachfrage) in dem Sektor. Also muss die Verteilung von Bildung mehr ins Mittelfeld gerueckt werden. Eine Idee waere zB. die Schulpflicht auf den Realschulabschluss verlaengern und nur diejenigen aus der Pflicht entlassen, die sicher einen Ausbildungsplatz haben.
1. Mindestlohn ist genauso Wettbewerbsverzerrend. Und schafft auf KEINEN Fall mehr Arbeitsplaetze, sondern eher weniger, dadurch werden ein paar Leute besser bezahlt und der Groeßteil verliert seinen Job. Tu mir bitte den Gefallen und geh heute mal in einen Billigfriseursalon und frage nach was passiert.
2. Der Markt ist in dem Maße assozial wie seine Teilnehmer und dass sind alle Menschen.

Zitat:
Zitat von xblax Beitrag anzeigen
Was ist denn das für eine Logik? Politiker sollten eine Vorbildfunktion einnehmen.
Was ist das fuer eine Antwort, was haben Politiker damit zu tun, dass Eltern nicht angemessen fuer ihr Kind sorgen???
xrayn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.02.10, 18:38   #34 (permalink)
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Es gibt keine Freie Marktwirtschaft im Billiglohnsektor.
Dieser beruht auf Subventionen. In einer freien Marktwirtschaft gibt es
keine Angebote, die den Anbieter nicht befähigen ohne fremde Hilfe sein
Überleben zu sichern.
Das Absurde an unserer momentanen Gesellschaft ist doch, dass wir bereit
sind jemandem mehr zu bezahlen, der uns weis macht, dass ein Keks mit
52 Zähnen besser schmeckt, obwohl die anderen Kekse nur eine andere
Verpackung bekommen haben, als dem Arbeiter, der die Zutaten mischt.

Als Lösung des Problems könnte man doch beginnen Maschinenarbeitszeit
ähnlich mit Abgaben zu belegen, wie menschliche Arbeitszeit. Mit dieser
Methode hätte die menschliche Arbeitskraft wieder eine Chance gegen
die Rationalisierung oder zumindest wäre es möglich den Sozialstaat zu
finanzieren.

Gruss
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Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, daher darf man sie kostenlos nutzen.
Allerdings ist sie nicht Open Source, dies bedeutet man darf sie nicht verändern oder in veränderter Form
veröffentlichen.
end4win ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.03.10, 17:28   #35 (permalink)
 
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Habt ihr vor paar Tagen den Bericht auf RTL glaube ich gesehen über Integrationsschwierigkeiten?
Der war schon hart an der Grenze zur Aufhetzung. Die haben echt nur die derbsten Fälle gezeigt ^^
Tenchuu ist offline   Mit Zitat antworten
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