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Elektrolytkondensatoren messen / defekt feststellen

Diskussion: Elektrolytkondensatoren messen / defekt feststellen im Forum Hardware Probleme, in der Kategorie PC Foren; Anzeige Hallo, mal ne ganz simple Frage. Wie messe ich Elektrolytkondensatoren, sprich Kapazität. Und wie stelle ich feste ob einer ...

Antwort
Alt 20.06.06, 22:07   #1 (permalink)
 
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Standard Elektrolytkondensatoren messen / defekt feststellen

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Hallo,
mal ne ganz simple Frage. Wie messe ich Elektrolytkondensatoren, sprich Kapazität.
Und wie stelle ich feste ob einer kaputt is oder nich. (Ich meine nicht die Nummer mit er is angeschwollen oder es läuft Elektrolyt aus). Wenn möglich für beides Antworten für den ein- und ausgebauten Zustand.

MfG. PET2001

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Alt 20.06.06, 22:19   #2 (permalink)
 
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Moin!

Also ob der Elko ein- oder ausgebaut ist spielt eigentlich keine Rolle...Kauf dir ein Digital-Multimeter...Die kosten nicht viel und damit kannst du Alles Messen (Stromstärke, Spannung, Widerstand, Kapazität von Kondensatoren etc)...Einfach die Elektroden an die Kontakte der Elkos halten udn Kapazität ablesen...Wenn keine angezeigt wird ist Er wahrscheinlich kaputt ...


mfg LaNdRiX
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mfg landrix
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Alt 20.06.06, 22:39   #3 (permalink)
 
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shodan Leistung: Facit NTK
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@LaNdRiX

Es Spielt eine sehr große Rolle ob eine Bauteil Ein- oder Ausgebaut ist.

Du musst im eingebauten Zustand den gesamten Schaltkreis beachten,
denn dadurch sind die Werte anders.

Also einzeln messen kannst du den Elko nur im ausgebauten zustand.

Es giebt Multifunktionsmessgeräte die Kapazitive werde messen kannst.

mfg
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Alt 20.06.06, 22:55   #4 (permalink)
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Zitat:
Original von LaNdRiX
Moin!

Also ob der Elko ein- oder ausgebaut ist spielt eigentlich keine Rolle...Kauf dir ein Digital-Multimeter...Die kosten nicht viel und damit kannst du Alles Messen (Stromstärke, Spannung, Widerstand, Kapazität von Kondensatoren etc)...Einfach die Elektroden an die Kontakte der Elkos halten udn Kapazität ablesen...Wenn keine angezeigt wird ist Er wahrscheinlich kaputt ...


mfg LaNdRiX
Also ich hab das bei billigen Geräten (welche auch nicht Spannungsfest sind) noch nicht gesehen, aber ich kann da allgemein nur zur Firma Fluke rate (kostet aber).

Wenn du irgendwas an deinem Mainboard/Graka/etc. testen möchtest, vergiss es, unter anderem wegen dem schon erwähnten Gesamtstromkreis, und wenn du das Bauteil entfernen möchtest, mit nem Lötkolben, so geht das nicht mit einem 3 Mark Heizstarb aus einem Ramschladen deiner Wahl, da die Platinen unter Umständen mehrschichtig gelötet sind -> du zerstörst die Platine.
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Alt 21.06.06, 08:38   #5 (permalink)
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Standard thx

Danke erstmal, ich hab ne richtige regulierbare Lötstation und auch ein Multimeter. Damit kann ich aber leider nur Keramikkondensatoren und co. messen, Elkos nicht.
Was ich im Internet bisher nachgelesen habe war dürftig und zum Teil unverständlich...

Aber Danke erstmal für eure Hilfe. Wenn jemand trotzdem noch was weis, immer raus damit.

MfG. PET2001
Pet2001 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.06.06, 09:42   #6 (permalink)
 
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Gehts denn jetzt um nen mainboard, Graka, etc oder nich?
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Alt 21.06.06, 11:23   #7 (permalink)
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Der einzige Unterschied zwischen Elkos und Keramikkondensatoren ist, dass Elkos nicht bipolar, somit also spannungsabhängig, sind.
Auch mit einer normalen Lötstation kannst Du die Elkos nicht aus einem Mainboard lösen, da die ELkos immer mit Masse verbunden sind und diese so groß ist, dass sie Dir den Großteil der Wärme der Lötspitze wegziehen. Du bräuchtest eine, die sehr schnell nachheizt und den Wärmeverlust kompensieren kann - die sind allerdings relativ preisintensiv.
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Alt 21.06.06, 12:40   #8 (permalink)
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hi

@sTEk:

Zitat:
Auch mit einer normalen Lötstation kannst Du die Elkos nicht aus einem Mainboard lösen
das halte ich mal für ein gerücht.
warum ich das sage? weil ich bei meinem mainboard (C3M266) 30 stk. ausgelötet und durch
neue ersetzt habe. es dauert eben nur seine zeit.
benutzt habe ich dafür einen normalen lötkolben mit einer smd lötspitze (klein und spitz wie nachbars lumpi ) und
eine normale hand-entlötpumpe / lötsaugpumpe.

mit ein wenig löterfahrung sollte das also kein problem sein.

ps. zu deiner frage:

hier ein link zu ebay: ein messgerät um im eingebauten zustand zu messen.
hier eine do-it-yourself methode, zum selber bauen.

cu
-= pillepalle =-
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-= pillepalle =- ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.06.06, 15:24   #9 (permalink)
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Danke, der zweite Link von dir pillepalle war sehr informativ.
Übringes, es geht sich weder um Mobo noch GraKa, sondern um ne Renkforce Endstufe *g*.

Mal sehen, vielleicht doch mal mit PIC's anfangen.


MfG. PET2001
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Alt 21.06.06, 16:29   #10 (permalink)
 
Registriert seit: 30.01.06
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Oh entschuldigung das habe ich nicht beachtet...Shodan hat natürlich recht...Also ich hab n Multimeter für 25 ? mit dem das möglich ist...Hab leider grad keinen Passenden Link zur Hand...Und das mit dem auslöten kann ich auch bestätigen das ist kein Problem...also ich hab den Voltcraft LS50 mit dem ist das ohne Probleme machbar...Ich würde allerdings trotzdem nciht an teuren Geräten herumlöten auch wenn ich hinreichend Erfahrung habe...Und das mit der Masse...naja also ich mein wie lange willst du das denn erhitzen..machs flüssig und sau das Lotzinn ab und fertig..das spielt die Größe der Masse keine wesentliche Rolle...

mfg LaNdRiX
__________________
mfg landrix
LaNdRiX ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.06.06, 01:24   #11 (permalink)
 
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Wiseacre Leistung: Facit NTK
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Da muss ich auch mal meinen Senf dazu geben. Hab erst vor zwei Wochen mein MoBo gelötet, von den PufferElko für die CPU (4 * 3300?F) hatte der beste noch 8?F. Hab auch die LS 50 mit 0,8 Spitze, damit geht es relativ einfach. Lötstelle erhitzen (am besten erstmal neues Lötzinn dazugeben) und die beide Kontakte wechseitig erhitzen, dann den Kondi von der Rückseite halt einfach rausziehen. Die Lötrete am besten mit einer entlötlitze entfernen. Wenn das Loch gar nicht frei werden will, muss man es halt ein wenig aufbohren am besten mit einen Dremel und 0.8er Bohrer. Mein Mainboard läuft jetzt wieder (sitzt gerade daran).
Bei deiner Endstufe dürfte demzufolge das auslöten kein größeres Problem darstellen, da die Platine nur 2-lagig sein dürfte.

Zum eigentlichen Thema zurück, wenn die Kondensatoren nicht aufgbläht oder geplatzt sind, kann man eigentlich davon ausgehen, dass sie noch i.O. sind. Das einzige wäre noch ein Alter von mehr als 10 Jahren was zum Kapazitätsverlust führen kann.
Wiseacre ist offline   Mit Zitat antworten
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