Günstigen Einsteiger Vserver

Hallo Leute,

also ich bin auf der Suche nach einem günstigen Vserver für Einsteiger.
Das Ganze sollte unter 10? im Monat kosten.
Da gibt es zwar jede Menge Angebote,
aber ich weiß eben nicht auf welche man sich verlassen kann und wo man jetzt das Beste für das wenige Geld rauskriegt.

Ich habe schon die Suche von http://www.hostsuche.de/suche_vs.php befragt,
aber bevor ich jetzt alle Angebote durchkram,
frage ich mal nach Erfahrungen ;)

Beeindruckt hat mich z.B. das Angebot von Server4you,
keine Mindestvertragslaufzeit, 256MB garantierter RAM und keine Einrichtungsgebür + 0800 Support.
https://www.server4you.de/de/vserver/showplan.php?products=0

Oder was haltet ihr hiervon:
http://www.ispone-business.de/vserver.php
 
Hab zwar keine VServer, sondern dedizierte Server bei Strato, aber gerade die Anbindung ist einfach top und bisher von keinem Rechenzentrum in dieser Weise geboten. Seitdem die ihr zweites Rechenzentrum in Berlin haben und in Karlsruhe nur noch die Backup-Spaces sind, sind die richtig gut geworden. Support ist auch recht zeitnah, egal ob per Mail oder per Hotline, auch wenn diese nicht kostenfrei ist. Dafür sind die Support-Mitarbeiter gut geschult oder vermitteln im Zweifel auch mal direkt an "Techniker" weiter.
 
Ich bin dazu geneigt Ubuntu als System einzusetzen,
gibt es dafür erhebliche Nachteile die eher für Debian/Suse sprechen würden?

Wohlgemerkt, n Vserver für 10? pro Monat is meist etwas schwach auf der Brust^^
 
Bei Strato kannst du natürlich auch Ubuntu installieren.
Der VServer ist halt perfekt für Einsteiger.
Ich würde mich sowieso erstmal lokal an einen Server setzen, bevor du eine weitere Spamschleuder ins Netz stellst.
 
Tjo, eigentlich würde ich ja gerne mein altes 750Mhz Gericom Laptop für diesen Zweck gebrauchen.
Das ganze soll als Entwicklungsserver für ein Projekt dienen.

Das einzige was dem im Wege stehen würde ist meine Dsl2000 Anbindung und meine Eltern, die jetzt schon meckern wenn ich den Router mal vergess abzuschalten ;)


Was haltet ihr von Dingen wie Plesk/Confixx... braucht man das?
Eigentlich lässt sich das ganze Zeug doch genausogut über SSH machen.
Weil bei vielen (allen?) Anbietern gibt es diese Tools nich für Ubuntu...
 
Plesk gibt es bei Strato nur für Suse, du kannst es aber auch nach installieren oder nimmst halt eine andere Software. Ich persönlich habs noch nie vermisst und richte alle User und sonstige Konfigurationsgeschichten mit Scripten und SSH ein.
 
Original von boehmi
Ich bin dazu geneigt Ubuntu als System einzusetzen,
gibt es dafür erhebliche Nachteile die eher für Debian/Suse sprechen würden?

Wohlgemerkt, n Vserver für 10? pro Monat is meist etwas schwach auf der Brust^^

Solange du dich für eine LTS-Version entscheidest, sehe ich eigentlich keine Schwierigkeiten, auch bei der Rechenleistung nicht. Läuft ja schliesslich keine GUI drauf.

Und wer auf Plesk nicht verzichten kann, sollte sich stark überlegen ob ein 100MBitler wirklich schon das richtige ist.
 
Ja nur ich habe irgendwie immer noch dieses Bild im Kopf, dass sich auf Server Debian gehört ;)
Welches System könnte meinen Anforderungen denn am ehesten entsprechen?

Also ich denke ich werde das webtropia mal in die engere Auswahl nehmen,
denn für den Preis kriegt man eigentlich nirgends 256MB RAM, und wenn du zufrieden warst bzw. bist, hoffe ich mal dasses bei mir auch hinhaut :)

Da es eh ein nicht-öffentlicher Entwicklungsserver sein soll,
ist mir der Speed der Anbindung bzw. der Ping sowieso nicht ganz so wichtig.
Wenn das Projekt irgendwnan mal fertig wird müssen natürlich richtige Server ran,
für die man dann auch mehr Geld ausgeben kann.

Habt ihr jetzt vll noch irgendwelche Tipps oder Hinweise, die ihr mir mit auf den Weg geben wollt? :)

PS: für weitere V-Server Empfehlung bin ich natürlich offen,
ich werde eh erst in einigen Wochen bestellen.
 
Original von boehmi
Habt ihr jetzt vll noch irgendwelche Tipps oder Hinweise, die ihr mir mit auf den Weg geben wollt? :)

Wenn du mit Debian genauso gut klarkommst wie mit Ubuntu, entscheide dich besser für Debian, solange der VServer nicht gerade auf einem Dell läuft (was eher unwahrscheinlich sein dürfte). Debian bietet gerade im Serverbereich durch den wesentlich schlankeren Kernel, die längeren Release-Zyklen und die besser optimierten Server-Anwendungen sowie wesentlich schneller erscheinende Sicherheitsupdates (sind zumeist erst für Debian da, dann erst für Ubuntu) einige Vorteile.
 
Mh naja im Gegensatz zu Ubuntu und Suse hatte ich Debian noch nie aktiv benutzt.
Ich weiß nur das Ubuntu aus Debian entstand.
Was macht Debian denn so schwierig(er) zu bedienen?
 
Original von boehmi
Was macht Debian denn so schwierig(er) zu bedienen?

Im Serverbereich gibt es bei der Bedienung keine Unterschiede, da man eh auf der Konsole arbeitet. Debian bietet sogar eine wesentlich grössere Auswahl an Konfigurationstools für die Konsole. Wenn du mit Ubuntu gut klar kommst, hast du auch mit Debian keine Probleme. Die "Probleme" bei Debian sind eher im Desktop-Bereich zu suchen und darin, dass per Default keine kommerziellen Treiber und Anwendungen in den Repos sind, wie es bei Ubuntu z.B. mit den linux-restricted-modules der Fall ist. Da dir der Hoster aber ein vorkonfiguriertes Image aufspielt, das sämtliche Hardware unterstützt, solltest du kaum einen Unterschied merken.
 
Original von bitmuncher
Wenn du mit Debian genauso gut klarkommst wie mit Ubuntu, entscheide dich besser für Debian, solange der VServer nicht gerade auf einem Dell läuft (was eher unwahrscheinlich sein dürfte). Debian bietet gerade im Serverbereich durch den wesentlich schlankeren Kernel, die längeren Release-Zyklen und die besser optimierten Server-Anwendungen sowie wesentlich schneller erscheinende Sicherheitsupdates (sind zumeist erst für Debian da, dann erst für Ubuntu) einige Vorteile.

Auf einem V-Server hat man allerdings normalerweise keine Möglichkeit etwas am Kernel zu ändern. Alles was irgendwelche speziellen Kernelmodule braucht kann man in also in der Regel vergessen.
 
Das ist natürlich auch logisch, da ein Vserver virtuell ist. Das heißt alle VServer benutzen den selben Kernel und profitieren so auch von etwa darin enthaltenen Bugs und Sicherheitslöchern. Für Einsteiger aber ideal. Wenn du aber direkt mit iptables, quotas oder anderen Geschichten arbeiten möchtest, so ist ein VServer nicht geeignet.
 
Also bei mir kann ich iptables wunderbar nutzen. Quotas hab ich noch nicht probiert, da ich den nur selber nutze.
 
IPTables usw. lassen sich nutzen solange die entsprechenden Module in der VM geladen sind. Ist leider nicht bei allen Hostern der Fall. Von 1und1 würde ich daher z.B. abraten.
 
Jep, auf den meisten funktioniert es nicht. Es hängt allerdings immer von der verwendeten VM-Software ab. Diese muss eigene Treiber-Schnittstellen für die VM unterstützen.
 
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