Linux in der Schule

Ich hab jetzt schon vermehrt gehört, dass viele Schulen Linux einsetzen.
Jetzt frag ich mich nur: Was macht ihr damit ?!?

Wie sieht der Linux-Einsatz im Unterricht aus ?

Schreibt mal was dazu....programmiert ihr "nur" bisschen C oder sowas, oder steigt ihr wirklich in das Betriebsystem ein. Wer wählt die Distribution aus ? Wer administriert ? Wer hat überhaupt wann und wie Zugang zu den Linux-Rechnern ?

Da ich z.Z. Lehramt studiere sind das für mich ziemlich interessante Fragen. Wens langweilt, weils um Schule geht, der möge das überlesen ;)
 
Meine letzte Schule hat nur XP Lizenzen gestohlen, ich habe mir dort als Projekt aber Linux ausgesucht und im Computerraum mit Knoppix CDs meinen Vortrag gehalten :D
 
Ich habe auch nochnie Linux an einer Schule gesehen.
Da war immer strikte redmond diktatur und man sieht auch putzige Sachen wie winxp auf 128mb ram am burnen.

Hach, was gibts schöneres als "Informatik" in der schule.
Gelernt von Leuten mit 2 wochenendkursen.
 
Wir haben bei uns eine Terminalserverlösung komplett auf Linuxbasis.
In der Schule stehen ca. 30 frei zugängliche PCs mit per Netzwerk erreichbarem Drucker und Kopierer, auf denen jeder Schüler sich mit eigenem Account einloggen kann. Terminalserver bedeutet, dass wir einen zentralen dicken Server haben (Quadprozessor-2Ghz-Opterons mit 8GB RAM und 600GB oder sowas in der Art an Fesplattenspeicher), von dem die Clients, die teils aus "echten" Thinclients bestehen, teils aus umgebastelten alten 100Mhz-Kisten per Netzwerk booten und über den also auch sämtliche Anwendungen laufen.
Zusätzlich zu den frei zugänglichen Kisten haben wir auch nochmal 2 Unterrichtsräume mit insgesamt ca. 40 weiteren Arbeitsplätzen.
Der Thinclient übernimmt lediglich noch die Grafikausgabe.
Wegen unserem antiquierten Informatikunterricht (eher wegen einem Lehrer) haben wir auch noch nen VMWare-ESX Server mit 15 Windowslizenzen um darauf... *seufz* Delphi 5.0 *seufz* und ein paar alte Programme von den Chemie- und Bioleuten laufen zu lassen.
Auf diesen virtuellen Windowsservern loggt man sich aber auch über den Terminalserver ein.
 
wir benutzen an unserer schule oft vm-ware.

und im moment benutzen wir dort suse 10.1. das hat der lehrer einfach mal beschlossen. ich denke mal er findet es gut. auf den pc´s selbst ist auch nur win2k installiert.

wir spielen damit im moment also mit linux nur im textbasierten modus rum.

machen halt nur so sachen wie chmod, chown, l, who, w usw und das dann eben interpretieren und sowas. oder rechteverwaltung und so einen krams.

nich gerade spannend
 
Wir haben Linux meisten auch als "Vortragsobjekt" genommen. Es gab verschiedene Betriebssysteme, die vorgestellt werden sollten und dessen Besonderheiten aufgeführt wurden. Dann wurden die Betriebssysteme erklärt, was man mit ihnen überhaupt als "normaler Anwender" machen kann. Da wurden z.B. Dinge vorgestellt wie der Nutzer sein Internet einrichten kann, oder sein Netzwerk mit anderen Betriebssystemen oder auch Linux aufbaut. Mailen mit Linux und ssh, sowie telnet-Verbindungen wurden vorgestellt usw.

Im höheren Niveau wurde erklärt, wie man Serveranwendungen auf Linux installiert. Z.B.: NTDS (Dateifreigabesystem), Printserver, FTP, Mailserver.

Dann gab es unter den Programmierern auch das Programmieren unter Linux. Also wie du eine Programmentwicklung unter Linux aufbaust und damit arbeiten kannst. Vi wird auch genutzt und eben halt die Shellcodeprogrammierung. Aber auch HTML und Webserveraufbau, sowie andere Umgebungen wie für C++, Java usw. standen mit an der Tagesordnung.
 
Ich gehe in einen speziellen Computerzweig und wir sind die einzigen die mit Linux arbeiten. Installiert ist Suse 9.3 in einem EDV-Raum (die Schule hat über 10) und auf den PCs in unserer Klasse. Normalerweiße wird aber in XP gearbeitet, auch im Info unterricht.
Legendlich in dem Unterricht, wo wir Linux machen, starten wir auch dort.
Gemacht haben wir bis jetzt schon recht viel: Linux-Theorie (Geschichte, Aufbau, Unterschied zu Winows, Dateisysteme, ...), dann vertraut machen mit der Oberfläche von KDE, alle möglichen Anwendungen (inkl. Star-Office und Open-Office und halt KDE-Utilitys), ein paar Sachen in der yast.
Aber den Großteil machen wir in der bash, haben letztes Jahr jede Menge Befehle gelernt und momentan machen wir gerade shell-skripte - sind gerade bei Case-Anweisungen.
Außerdem werden wir noch samba machen und grundsätzlich Netzwerke unter Linux.

Angeblich bekommen wir dieses Jahr Suse 10.1 od. wenns noch länger dauert 10.2 ^^ Allerdings müssten da das komplette image neu installiert werden und ich glaube der Sys-Admin (= Lehrer den wir in Linux haben) tut sich diese Arbeit nicht an.

Was die Unfähigkeit der Lehrer angeht: Bis auf den Sys-Admin sind auch bei uns die Lehrer komplett unfähig -.- Dem Co-Sys-Admin habe ich erklären müssen wie man eine PCI-to-FireWire Karte einbaut und das die Anschlüsse auf der FireWire-Karte keine Stromanschlüsse sind sondern für einen möglicherweiße vorhanden Frontside-Anschluss 0o
 
Bei uns gibts Win98 und Ubuntu auf jedem Rechner. Und unser Server läuft glaubich mit ner 3.x Slackware distri.
aber Ubuntu wird nich sehr häufig genutzt, wobei es wohl auch eine Linux exkursion gibt ^^
 
zu meiner schulzeit war linux noch eher exotisch, der admin noch aus der dos-ära und die standardisierung nach microsoft modern, aber mittlerweile hat sich das in unseren breiten geändert. ohne näher auf die südtiroler geschichte eingehen zu wollen wurde im rahmen der edv-zentralisierung der italienischen schulen linux eingeführt. die deutschen schulen waren schon früher vernetzt und dort bestehen derzeit keine bestrebungen.

nähere informationen:

http://www.fuss.bz.it

die geben auch sicher gern auskünfte ;-)
 
also bei mir war bis jetzt nur im netzwerk samba drucker userverwaltung proxy linuxbasierend ansonsten desktop war immer windows jetzt bin num tg ham wir als desktop mac os x und demnächst soll die userverwaltung auch auf mac os x umgestellt werden. parallel werden das drucksystem von winNt auf linux glaub umgestellt und für die verwaltung solls dann auch ne linux groupware geben
 
Bei uns an der HTL ist Linux dabei fuß zu fassen.

Ab der 3. Wirds bei uns pflichtmäßig als Fach gelehrt und auf allen Schulpcs gibts SUSE (auch wenn ich noch nie gehört hätte das jemals jemand damit gearbeitet hätte)...

Es wissen aber leider sehr wenige Professoren darüber bescheid. Ich musste letztes Jahr für eine Abteilung der Schule einen DHCP Server installieren.. die wollten das tatsächlich mit SUSE machen.. mit GUI. Was sinnloseres gibts bei einem DHCP Server der sowieso irgendwo in einem Rack steht wohl ned.

Bin noch dabei sie auf Debian umzuleiten ;)
 
boa eär linux an unsrer schule geil^^
bei uns herrscht ABSOULUTES windows monopol. naja Ein Xp auf 128 MB ist SUPER....
da unsre lehrrer aber nett sind darf ich immer mit open office arbeiten(auf dem PC selbst ist auch "nur" OO installiert und somit ist ein angepasstes DSL damit angenehmer)^^


ES lebe die Live-CD/der Live _USB stick^
 
Wie an den meisten Schulen herrscht bei uns auch ein Windows Monopol. Es gibt zwar wenige Rechner mit Linux, aber an denen wird normalerweise nicht gearbeitet und sind nur für "Testzwecke".
Das Problem bei uns ist, unser Sys-Admin is durchweg überzeugter Windows Anhänger, wesshalb auch nicht so schnell Linux als Alternative angeboten wird. Und das auf einem technischen Gymnasium, indem es >10 Computer Räume gibt....
 
Das Windows eine Monopolstellung auch bei Schulen hat wundert mich nicht. Die wollen ihre Propaganda ja sowieso an junge weitergeben, die für sie gesehen auch die Zukunft für ihre Einnahmen sind.

Wir sind zum Beispiel eine Zertifizierte Microsoft IT Academy... bedeutet genau nichts außer das es überall draufsteht.. gut und alle schüler kriegen ca 20 microsoft produkte gratis lizensiert.. von windows xp (64) über office project zu windows server 2003..

Aber da Linux günstiger (damit mein ich nicht nur den preis) wird es sich allalong besser durchsetzen. Im Vergleich zur jetzigen Situation.
 
Ich sollte vielleicht zu meiner jetzigen Schule noch erwähnen, dass wir alle über die Schule recht günstig an Thinkpads rangekommen sind (R51 vor einem Jahr) und daher auch frei wählen können welches Betriebssystem wir einsetzen. Die Windows Dateifreigaben und die Drucker lassen sich unter Linux zwar nicht mehr ansprechen (glaubt mir, wir haben alles versucht ;) unser B.O.F.H. ist ein Windows Jünger) aber das drahtlose Netzwerk was sich über die ganze Schule erstreckt funktioniert.
Ich missioniere fleißig und habe schon einige auf die Linux Seite gezogen (weitere werden folgen).

Also kann ich in der Schule den ganzen Tag Gentoo und Ubuntu benutzen soviel ich will :]
 
Hi,

bei mir wird die ganze Benutzer Administration mit Windows 2003 Server und Active Directory realisiert.
Die Clients sind alles Multibootsysteme bei denen man je nach Klassenraum zwischen Debian Sarge und Windows XP entscheiden kann oder zwischen SuSE Linux 10.1 und Windows XP.
Der Proxy(Squid) fürs Internet auf dem auch noch ein sogenannter BSCW Server läuft ist auch eine GNU Linux Lösung, gleiches gilt auch für den Webserver(Apache).

Die Administration wird von den Lehrern aus der IT-Abteilung übernommen.

Allerdings bin ich auf einer Berufsschule in der es was anders ist was das KnowHow von den Lehrern in Sachen IT betrifft.

gruß duddits
 
Wir(Gymnasium, angeblich das modernste in Bayern) haben zwei Server (File- und Applikationsserver), die unter CentOS laufen; das war's dann aber auch schon. Alle Clients (ca. 80 in 2 EDV-Räumen + alle im Lehrernetzwerk + Bibliothek) laufen unter win NT5 ^H^H^H 2000 (die G4 Macs der Kunstlehrerin ausgenommen); wenigstens kamen mit der Zeit OpenOffice.org, Firefox und Opera dazu, die allerdings so ziemlich niemand (ausser mir) benutzt.
Ausserdem werden Novell Netware Services (heißt das Ding so?), MasterEye und einige vom früheren Admin-Helfer geschriebenen Überwachungs/Kontroll/Admintools verwendet.
 
Also ich bin in einer zweijährigen höheren Berufsfachshcule fü IT und da gehört Linux in der Oberstufe zum festen Bestandteil. Zuerst haben wir Suse 10.1 im textmodus installiert um erst mal Grundkenntnisse zu erlenen. Die jenigen die die ganzen Arbeitsaufträge (User anlegen, Gruppen anlegen, CHMOD-Rechte ausprobieren usw.) erledigt hatten konnten die Grafische (X) Oberfläche installieren und dort nen bissl rumspielen ^^
Achja wir benutzen Linux unter VMWare da wir einen Zentralen Server haben und in dem IT raum einen gesonderten SuseLinuxserver. Der eine Windoswdömane simuliert und uns Netzlaufwerke usw. zur Verfügung stellt. D.h. an jeden PC benötigen wir unsere ACC-Daten, sprich name und pw. Und dann können wir von jedem PC in der ganzen Schule ich glaub das sind schon einige hundert auf unsere Profile zugreifen. außer halt auf die Daten im IT-Raum, weil er gekapselt ist, da dort mit Schadsoftware gearbeitet wird unter VMWare, sprich man gibt uns ne Windows Installation die gespickt mit Viren, etc. ist die wir dann entfernen müssen usw. ^^
 
wir statten auch derzeit eine schule mit linux aus.

Der grund ist einfach die lizensen. Die schulen haben nicht das geld einfach für jeden rechner eine lizens zu kaufen und die rabatte oder schulklassenlizensen gibt es auch nicht mehr.

Ein weiterer grund ist/war das viele schulen vieeeeeeeeele alte pcs haben und die sind wirklich alt wenn man glück hat haben sie gerade mal 500mhz...

Da war der gedanke nahe es mit terminals zu lösen... D.h wir haben einen server und an dem hängen alle rechner die sich bequem alles vom server holen und siehe da jeder kann wieder arbeiten als wärs nen schneller rechner... Zudem office und co gibts es auch ne crossover emulation und die ist bei weitem nicht teuer so können sie auch ihre ms office das bereits vorhanden problemlos am linux anweden...

Zudem ist halt alles für uns leichter zu verwalten usw....
 
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