| Linux/UNIX Linuxverfechter finden hier Weggefährten. |
Diskussion: 2 tage linux, ein fazit im Forum Linux/UNIX, in der Kategorie Operating Systems; Anzeige hallo alle, auf meiner rechenmaschiene läuft jetzt den 2. tag ubuntu-linux. mittlerweile habe ich es mir nach meinen wünschen ...
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| Registriert seit: 25.03.07 ![]() Likes: 0 | Anzeige hallo alle, auf meiner rechenmaschiene läuft jetzt den 2. tag ubuntu-linux. mittlerweile habe ich es mir nach meinen wünschen eingerichtet, habe ziemlich viele open source alternativen zu den windows-programmen die ich genutzt habe gefunden (was mir noch fehlt ist sowas wie eine brenner suite, aber da lässt sich auch noch was finden), was ich ja als kompliziert erachtet habe bevor ich es probiert habe. ich habe mich jetzt schon so weit mit der shell auseinandergesetzt das ich mich einigermassen in ihr bewegen kann und ich habe gefallen daran gefunden das system zu erkunden. die Installation war super bequem (nebenbei gaim und firefox laufen lassen das möcht ich mal bei MS sehen) und auch schnell erledigt. Meine Feststellung ist das ich mir Linux viel schwieriger vorgestellt hat (als ich mich früher einmal damit auseinander setzen wollte hatte ich keinen internetanschluss und das hat mich abgeschreckt mich mit einem neuen system auseinander zu setzen) und selflinux.org ist eine seite die fast immer in irgendeinem browser-tab offen ist xD also mein fazit: Ich finde Ubuntu Linux wirklich Einsteiger freundlich und es sieht nicht so kitschig aus wie die suse linux 7.2 prof die ich noch von früher kenne. Naja mein einstieg ist meiner Ansicht nach erheblich erleichtert da ich ja für rückfragen (also wenn ich echt nicht weiterweiss) immer kompetente leute hier im board und im IRC treffe (danke dafür auf jeden fall ^^ ). ich hoffe das ist hier richtig gepostet, aber ich hab das ganze hier rein gepostet da es ja nicht wirklich ein inhaltlicher beitrag ist. (Wenn nicht bitte verschieben) mfg rusty-spoon |
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| | #2 (permalink) |
| Da bleibt ja nciht mehr viel zu sagen. Ich wünsch dir Viel Spass an deinem System und ich freue mich ein neues Online Gesicht in der Linux welt begrüssen zu können!
__________________ Mein Blog: http://keinwegraus.wordpress.com/ | |
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| | #3 (permalink) |
| Registriert seit: 21.10.06 ![]() Likes: 0 | Eine Linuxinstallation ist heute nicht mehr wirklich schwer , was auch gut so ist! Cd einlegen 3 Klicks das System rennt - Ubuntu bringt von hause aus ein super Softwarepacket mit. Wenn ich allerdings keine Freunde habe, mich für einen Geek halten will installiere ich mir eben Gentoo. Jedem das seine, aber Ubuntu wird DIE Distribution schlecht hin werden. Vorallem sind eine ausführliche Treiberverwaltung und Multimediapalette geplant |
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| | #4 (permalink) |
| Also ich möchte hier jetzt keinesfalls rumlfamen oder so, aber mein Fazit nach 2 Tagen Linux (Redhat 9.1 war des damals, is schon ein weilchen her): Installation an sich lief ganz ok, allerdings hat ers nicht hergebracht mein Ösi-ADSL du checken. Ich musste im nachhinein einzelne config-dateien von Hand umschreiben (die notwendigen Optionen waren in der GUI gar nicht vorhanden. Da war ich schon froh dass ich das ganze als Dual-Boot Sys mit Windows aufgesetzt hatte. Nachdem das dann irgendwann ging kam das nächste lustige Erlebnis, als ich Treiber für meine WLAN-Karte suchte. Es gab keine. Ich musste die Windows Treiber und einen Wrapper verwenden. Das ging dann so-lala. Ironie rult... Treiber für meine GraKa fand ich zwar (immerhin von ATI selbst), und UT2K4 lief auch ganz ordentlich, allerdings war es mir nicht möglich, die Monitor Refresh-Rate auf mehr als 60Hz einzustellen, egal was ich versuchte. Das hat mich dann natürlich schon ein wenig augengekrebst. Meine externe 5.1 Soundkarte (über USB) war überhaupt nicht zur Kooperation zu bewegen (man sollte eigentlich schon mehr Treibersupport von/für Creative erwarten können). Die generelle Performance war niedriger als in Windows (FPS mäßig in Games, Kompilierdauer ist in MinGW unter Windows schneller als auf Redhat (was eigentlich ganz unglaublich ist) usw...) OpenOffice war ganz brauchbar, TheGimp war für mich allerdings sehr verwirrend, ich versteh die Oberfläche bis heute noch nicht, da ist Photoshop/CS einfach sehr viel sinniger designt finde ich... Ja ich weiß, es gibt da noch andere OS Alternativen, aber immer wenn man dannach fragt wird Gimp als erstes genannt, kann ich nicht verstehn wieso... Ich ließ es zwar installiert, habe es ab dann aber nur extremst selten verwendet wenn es wirklich nicht mehr anders ging (=wenn ein ganz spezifisches Programm einfach nicht unter Windows zur Verfügung stand). Also nicht jeder findet die große Erleuchtung sofort | |
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| | #5 (permalink) |
| Registriert seit: 21.10.06 ![]() Likes: 0 | tja, gimp ist so eine sache. ich nutze es hier auch nicht sondern ps. gimp ist einfach nicht softwareergonomisch da stimmt ich dir völlig zu. |
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| | #6 (permalink) | |||||||
| Moderator ![]() Registriert seit: 30.09.06 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Likes: 441 | Zitat:
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| | #7 (permalink) |
| Registriert seit: 13.02.06 ![]() Likes: 1 | es gibt auch ein gimp package das von der gui wie photoshop aufgebaut ist... google hilft dir da sicher |
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| | #8 (permalink) | |
| gesperrt Registriert seit: 08.10.06 ![]() Likes: 0 | Zitat:
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| Moderator ![]() Registriert seit: 30.09.06 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Likes: 441 | Zitat:
@EL: Ich bin bestimmt kein Neuling, bevorzuge im Desktop-Bereich aber trotzdem Ubuntu, da ich einfach nur installieren brauch und sofort mit dem Rechner arbeiten kann. Sinn und Zweck eines Computers ist nunmal nicht für alle daran ewig rumzubasteln. Auch wenn man es kaum glauben mag, aber ein Großteil der User arbeitet mit seinem Rechner und nicht an seinem Rechner. Fazit: Einer der großen Vorteile von Linux ist die Vielfältigkeit. Dadurch findet sich für (fast) jeden Anspruch und Geschmack das passende. Und zur Not gibt es ja auch noch *BSD, MacOSX, Solaris, Windows uvm. Das macht es allerdings für Einsteiger etwas "komplizierter" da jede/r für sich ausprobieren muß, welche Distro ihr/ihm am Besten liegt.
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| | #10 (permalink) | |
| Moderator ![]() Registriert seit: 30.03.04 ![]() Likes: 14 | Hallo, was mir persönlich an Linux weniger gefällt, ist die oftmals schlechte Unterstützung zur Installation von Programmen. Gut, wenn man ein Deb-Packet für sein Ubuntu findet, oder das gewünschte Programm z.B. bei Multiverse gelistet, ist die Installation kein Problem. Bekommt man aber nur den Source-Code eines Programmes, fängt das Problem oft an. Source Code downloaden, entpacken, Readme öffnen und bis Installing vorspringen, soweit noch leicht. Dort steht dann: 'make' 'make install' Fertig. Okay, Konsole öffne, ins Verzeichnis wechseln und 'make' eingeben. *ratta* *ratta* *ratta* => Eine nix sagende Fehlermeldung Error in Line xxx [Errorcode 16]: /was/weiß/ich existiert nicht, Keine Regel für /was/weiß/ich Okay, Google anwerfen und suchen wo das Problem liegt. Okay, dass und das Softwarepacket fehlt, hoffen das es in den Ubuntu-Quellen gelistet ist. So Softwarepackete installieren danach wieder 'make' aufrufen *ratta* *ratta* *ratta* => Eine nix sagende neue Fehlermeldung => *gefrustet bei Google weitersuchen und evt. nix finden* Naja finde soetwas schon sehr störend. Wenn ich unter Windows ein Programm runterlade, dann funktioniert die Installation eigentlich immer reibungslos. Und in den wenigen Fällen wo, wo evt. eine Abhänigkeit nicht erfüllt ist (z.B. DirectX nicht installiert), erhalte ich eine detaillierte Fehlermeldung welche zusätzliche Software ich benötigt und wo ich die downloaden kann, evt. übernimmt dies der Installer von alleine. Bei Linux muss ich erst umständlich per Google suchen, ob jmd. das selbe Problem mal hatte. Zitat:
FileZillaFTP (Windows FTP Server), dort ist die GUI echt gut. Man kann gleich seinen Server einrichten, super User- und Gruppenverwaltung. Verwendet man aber Proftpd, muss man ggf. erst im Handbuch/Manual nachgucken, wie ich z.B. virtuelle User einstelle, wo ich eine Uploadbrenzung einführen kann usw. Dies erfordert eine deutlich längere Einarbeitungszeit, bis ich die gewünschte Eigenschaft gefunden habe. Und dass GUI Configs schlechter/unsicherer sind, stimmt auch nicht wirklich. Klar, eine GUI kann auch dafür, dass jmd. einen FTP Server betreibt, der es lieber nicht machen sollte, wenn man aber weiß worauf man achten muss, kann man damit vermutlich noch bessere Ergebnisse erziehlen als wenn man Configs per Hand editiert. Bei FileZillaFTP, wenn ich dort einen User erstelle, habe ich gleich "nebenan" Möglichkeiten seine Download/Uploadrate etc. einzuschrenken. Möchte ich dies aber bei Proftpd für einen bestimmten User haben, muss ich wie gesagt ins Manual gucken. Und ggf. über seh ich auch eine wichtige Einstellungen, z.B. maximale Anzahl an Connections, was bei FileZillaFTP direkt sichtbar ist. Gut, per Hand in der Config rumzuspielen hat auch einige Vorteile, schön wärs wenn es beides gäbe. Denn ich hab evt. nicht immer die Zeit, für jedes Programm den Aufbau der Config in und auswendig zu kennen. Naja dies ist mein Hauptkritikpunkt an Linux. PS: Dieses Installationsproblem besteht nicht bei allen Programmen, aber der Prozentsatz ist dort deutlich größer als bei Windows. Programme/Anwendungen wie Apache, MySQL etc. lassen sich wunderbar kompilieren, bei manch anderen kommt man zur Verzweiflung. Aber ich möchte Linux auch nicht schlecht machen, vorallem im Serverbereich ist es unschlagbar, nur ist es frustrierend wenn man versucht seine WLan Karte zum Laufen zu bringen, und die Treiber (sowohl vom Hersteller als auch OpenSource) und nur Fehlermeldungen bekommt, und man im Internet auch keine Lösung findet :/ Nur für den normalen Desktop-Betrieb würde ich mir doch etwas mehr Komfort wünschen. Ich hab keine Lust, jedes mal irgendwo ne Anleitung zu suchen, wenn die Standard-Installations-Routine wieder nicht möchte. Beispiel: Truecrypt mit Ubuntu 7.04 Also als es das .deb Packet für Ubuntu noch nicht gab, hab ich den Source runtergeladen, und die Readme.txt geöffnet und versuche ./build.sh aufzurufen, bekomme irgendwelche Fehler und sehe dann, dass ich erst den Linux-Source runterladen und nach /usr/src/linux entpacken muss (okay mein Fehler, stand in der Readme) Okay per Packetverwaltung nach linux-source gesucht, gefunden, und installiert. Hätte ich wieder versucht die build.sh aufzurufen, gäbs weiter Fehler. Denn ich muss den Linux-Source erst entpacken und dann noch die Config aus der Boot in das linux-source Verzeichnis kopieren. Des Weiteren wird noch das Packet 'build-essential' benötigt, wobei bei der Truecrypt Anleitung nix stand (build.sh spuckt dann nur was von 'stdio.h not found' aus.) Danach gings dann endlich. Doch ein wirklich Anfänger, der einfach nur am PC sitzt um ihn zu benutzen, also bischen im Internet surfen, Emails, Office, Musik etc. wäre an der Installation gescheitert. Denn woher soll er wissen, dass er den 'Source Code of the Linux Kernel' extra runterladen muss, in /usr/src/linux entpacken muss und noch die passende Config nach /usr/src/linux/.config kopieren muss? Und dann immer noch nicht am Ziel ist, sondern noch 'build-essential' installieren muss? Der normale PC Benutzer ist bei soetwas überfordert, denn aus der Fehlermeldung 'stdio.h not found' kann nur ein Bruchteil der PC-Nutzer ableiten, was fehlt. Truecrypt für Windows ist hingegen kinderleicht installiert, Setup.exe runterladen, starten, Installationsverzeichnis angeben, fertig. Bei Ubuntu hat man aber zum Glück eine gute, schrittweise Erklärung zur Installation von Truecrypt: *Klick* Nur für viele Programme gibts soetwas nicht, und der normale Anwender nur solche kryptischen Fehlermeldungen bekommt... Damit auch mehr "normale User" Linux benutzen, sollte die Installationsroutinen so verbessert werden, so dass man nicht lange nach einem Tutorial zur Installation oder Informationen zur Fehlermeldungen suchen muss. | |
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| | #11 (permalink) |
| Senior Member Registriert seit: 10.03.07 ![]() Likes: 19 | Du widersprichst dir teilweise selbst. Sagst das der Anfänger bzw. einfache Nutzer ja nur das und das machen will, aber bei einer Installation scheitern würde. Nur würde er sich sowas sowieso nicht installieren... Die Dinge, die der "normale" Benutzer braucht und nutzt, bedarfen nicht einer Kompilierung etc, sondern sind fast immer in der Paketverwaltung. Sollte also dahingehend keine Probleme für solche Benutzer geben. /edit: Bei Windows sind auch nicht alle Sachen für den "normalen" Benutzer einfach. Die sind schon mit den kleinsten Einstellungen am System überfordert, müllen sich alles zu usw. Ich bezweifle, dass das wirklich besser ist. |
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| | #12 (permalink) |
| Moderator ![]() Registriert seit: 30.09.06 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Likes: 441 | @Elderan: Würden Windows-Programme großteils OpenSource sein, würde es dort mit der Installation teilweise noch viel schwieriger aussehen. Erstmal braucht man ein Make-Tool, dann einen Compiler usw. Selbiges kann man bei Linux alles problemlos über den Paketmanager installieren, während man bei Windows suchen muß. Aber es gibt auch andere Punkte, die ich an Windows kritisieren könnte (keine Unterstützung für ext3- und reiserfs-Dateisysteme ohne zusätzliche Tools, schlechtes Logging, schlecht bis garnicht strukturierte Ordner-Struktur im System uvm.). Über Geschmäcker läßt sich halt streiten. Ich habe dann doch lieber OpenSource als einfache Installation und keine Ahnung, ob im entsprechenden Programm nicht evtl. irgendwelche Backdoors eingebaut sind. Alles hat halt seine Vor- und Nachteile, Windows genauso wie Linux. Es kommt halt immer auf die Arbeitsweise des Users und seine Ansprüche an.
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| | #13 (permalink) | |||
| Moderator ![]() Registriert seit: 30.03.04 ![]() Likes: 14 | Hallo, @lookshe: Also Truecrypt würde ich jetzt nicht unbedingt zu den Programmen zählen, die nur Experten benutzen. Auch normale Leute legen Wert auf Sicherheit ihrer Daten, und unter Windows erfordert es kein großes Wissen per Truecrypt Container anzulegen, um so private Daten auch privat zu halten. @bitmuncher: Das stimmt, einen Source Code unter Windows zu kompilieren kann echt die Hölle sein, da ist Linux doch deutlich angenehmer. Aber 'einfache Installation dank Binary' und 'OpenSource' schließen sich nicht aus. Wieder bsp. Truecrypt: Schönes Setup-Programm, dennoch kann man, wenn man möchte, den Sourcecode runterladen. Soetwas für Linux wäre ganz sinnvoll, was ja mit .deb und .rpm auch schon umgesetzt wird. Nur leider sind zuwenig Programme in diesen Formaten vorhanden, und nicht jedes .deb-Packet kann ich mit Ubuntu z.B. installieren. Das .deb-Packet von Truecrypt für Ubuntu 6.10 funktioniert nicht unter Ubuntu 7.04, und als 7.04 rauskam, gabs leider .deb-Packet von Truecrypt für 7.04, was blieb, war die Kompilierung des Source Codes. Dies sieht man vielen Programmen, die evt. ein Packet für Suse 10.x zur Verfügung stellen, aber keins für Ubuntu o.ä. Und, wie gesagt, teilweise muss man auch speziell auf die Version der Distribution achten. Entwicklungen in dieser Richtung würden helfen, Linux auch für normale User zugänglicher zu machen. Zitat:
Zitat:
Zitat:
Naja wollte Linux auch gar nicht schlecht reden oder Windows in den Himmel loben. An vielen Stellen hat Linux deutliche Vorteile gegenüber Windows, wenn es aber um den normalen User geht, der mit kompilieren, source-code, linken, Kernel o.ä. nichts anfangen kann, für den finde ich ist Windows immoment die besser Alternative. Linux ist schon ein schönes System mit sehr vielen Möglichkeiten, nur um auf dem Markt wirklichen Erfolg zu haben, muss es weiter standarisiert werden, so dass auch Installationen/Kompilierungen leichter werden. | |||
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| | #14 (permalink) | |
| Registriert seit: 25.07.06 ![]() Likes: 0 | Zitat:
Ich, als langjähriger Windows Benutzer und nun Linux Anfänger (mit Ubuntu natürlich ;D) kann Elderan wirklich zustimmen. Es ist nunmal so, dass man Einstellungen beim ersten mal mit einem Inferface deutlich schneller festlegen kann. Später möchte man dann vielleicht lieber in einer config Datei arbeiten. Beides kann man vereinen. Ein Nachteil wäre halt, dass sich der Programmierer um ein Interface kümmern muss. Aber dank der Lizenz können das dann ja auch andere und ich verstehe nicht, warum es so selten gemacht wird. Die Behauptung, die Konsole sei (wenn man geübt ist) deutlich schneller, stimmt auch nicht immer. Beispiel: Ich möchte ein paar Dateien mit Winrar komprimieren und zwar mit Passwort, gesplittet und einem Kommentar. Unter Windows wechsel ich mit dem Explorer in den entsprechenden Ordner, markiere die Dateien und kann dann per Rechtsklick über das Kontextmenü in einem Interface alle meine Einstellungen treffen. Unter Linux muss ich zuerstmal das manual lesen. Dann muss ich per cd in den Ordner wechseln. Das kommt ungefähr mit Windows gleich. Nun wird es aber etwas komplizierter. Ich muss alle Befehle eingeben. Dabei können sich Schreibfehler und Syntaxfehler einschleichen. Bei einer GUI ist das nicht möglich. Bei vielen Einstellungen hat man im Terminal dann auch mehrere Zeilen und das wird sehr schnell unübersichtlich. Problematisch wird es auch, wenn ich die einzelnen Dateien, die ich ins Archiv haben möchte, eingeben muss. Zum Glück gibt es ja die Tabulator Taste, aber selbst mit der wird es bei einer großer Anzahl an Dateien, die auch noch verschieden heißen problematisch. In diesem Fall ist eine Interface einfach besser. Und ich verstehe nicht, warum keines erstellt wird. So schwer kann das doch nicht sein. Naja, wenn ich etwas mehr Erfahrung mit Java haben, werd ich selbst eines machen und ein paar Linux Einsteigern das Leben erleichtern. Ein weiterer Punk ist, dass installierte Programme oft nicht ins "Anwendungen" Menü eingetragen werden. Mir selbst, einem versierten PC User, bereitet das keine Probleme, nach ein wenig Suchen habe ich mir einen Starter angelegt und gut ist. Aber was macht der (dumme ^^) von-Windows-Umsteiger? All dies und noch viel mehr frustiert. Erfahrenere Benutzer noch mehr als ganz frische PC User, weil die Erfahrenen sozusagen alles umsonst bei Windows gelernt haben. Und noch etwas: es wird immer gesagt, Linux sei so stabil und ein installiertes Linux kann man kaum noch "zerstören", zumindest nicht ausversehen. Naja, nehmen wir mal die xorg.conf als Beispiel. Ein Tippfehler und *krkkrkr* X startet nicht mehr. Ich selbst bin danach nicht einmal in eine Konsole geworfen worden, es ging _gar nichts_ mehr. Naja, dank LiveCD und backup kein Problem. Aber was macht der alte Windowsuser? Genau. Der gibt verzweifelt und frustiert auf. Hat es einen bestimmten Grund, warum es in so einem Fall keinen "Rettungsmechanismus" gibt? Und zwar einen, den auch der DAU verstehen kann. Z.B. ein kleines Interface, wenn der PC gestartet ist (ohne X versteht sich), was den User auf einen Fehler in der xorg.conf hinweist und ihm die Möglichkeit gibt, ein diese Datei neu erstellen zu lassen oder ein backup zu benutzen. Dazu müssen natürlich auch vom OS selbst automatisch backups angefertigt werden. Und nein, das hat alles nichts mit "Gewohnheit" und "Linux ist anders als Windows" zu tun. Es wäre einfach weitaus komfortabler, nicht weil es einfacher ist sondern vor allem, weil es schneller geht. Interface, Interface, Interface, error: maximale tägliche Benutzung des Worts "Interface" wurde überschritten. | |
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| | #15 (permalink) |
| Moderator ![]() Registriert seit: 30.09.06 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Likes: 441 | Linux und NTFS ist nur dank von Microsoft nicht vollständig freigegebenen Spezifikationen ein Problem. Das kann man nun wirklich nicht den Linux-Entwicklern vorwerfen. Die Spezifikationen für die Linux-Dateisysteme sind hingegen komplett frei verfügbar und es wäre für M$ ein Leichtes eine Unterstützung dafür in Windows zu integrieren. Mit Tools von Drittanbietern geht es ja auch. Im übrigen bietet Ubuntu mehrere Tausend Programme in seinen Repositories. Ich glaube kaum, daß man das als "zu wenig" bezeichnen kann. Und ich kann nur nochmal wiederholen: Linux ist nicht Windows und Linux hat nicht den Anspruch so zu sein wie Windows. Wer in Linux einen Windows-Ersatz sehen will, wird daran genauso scheitern, als würde ich jetzt zu Windows wechseln (hab nur minimalste Erfahrung mit Windows, etwa soviel wie ein Windows-Umsteiger von Linux) und erwarten, daß sich alles so bedient wie unter Linux. Ich würde erstmal verzweifelt nach einer brauchbaren Shell suchen, dann daran verzweifeln, daß die eingebaute Shell (cmd.exe ist zwar keine Shell, aber wohl am ehesten damit vergleichbar) sich völlig anders bedient usw. Linux ist eine Alternative zu Windows, genau wie umgekehrt Windows eine Alternative zu Linux sein kann, auch wenn erfahrungsgemäß nur wenige Leute, die sich in Linux eingearbeitet haben, zu Windows gehen oder dahin zurück kehren. Ich will nicht abstreiten, daß Linux in manchen Punkten anspruchsvoller in der Bedienung ist als Windows, aber das hat sowohl historische Gründe, als auch Gründe in der Philosophie dieses Systems. Zuerstmal ist Linux ursprünglich nicht als Desktop-System konzipiert, wie es bei Windows der Fall ist, aber es ist so flexibel, daß man es (mittlerweile) auch als Desktop-System nutzen kann. Das ursprünglich als Vorbild genommene Minix war ein Server- und Entwicklersystem. Hinzu kommt, daß Linux schon immer den Anspruch hatte dem User möglichst viele Informationen über die internen Abläufe im System zugänglich zu machen und ihm eine möglichst große Freiheit zu lassen. Man wollte ein System schaffen, daß unterschiedlichsten Ansprüchen gerecht werden konnte. Ich merke es täglich bei meiner eigenen Arbeit. Ich stelle verschiedenste Ansprüche an meinen Desktop-Rechner und an meine Server und entsprechend unterschiedlich sind sie eingerichtet und optimiert. Beim einzigen Windows-Server (keine Sorge, läuft in einem LAN, würde mich mit meinem Wissen zu Windows nie trauen einen Win-Server ins Internet zu stellen) den ich zu verwalten habe, mußte ich hingegen feststellen, daß kaum Spielraum zum Optimieren bleibt. Ich bin dort gezwungen selbst auf einem Server eine GUI am Laufen zu haben, weil die Tools zur Konfiguration des Servers grafisch sind und ich bisher keine Möglichkeit gefunden habe diese ohne GUI zu verwalten u.ä. Für mich ist das eine ziemliche Einschränkung, denn diese GUI frißt RAM weg, den ich besser für die Server-Applikation nutzen könnte. Diese Flexibilität von Linux verwirrt die meisten Einsteiger aber vor allem anfangs deswegen, weil sie dort meist Tipps von Leuten erhalten, die schon lange mit Linux zu tun haben und an das Editieren von Konfigurationen und den Umgang mit der Shell gewöhnt sind (absurderweise nutzen selbst Umsteiger binnen kürzester Zeit die Shell). Wenn dann z.B. jemand fragt "Wie sorge ich dafür, daß der Service Foobar nicht mehr beim Systemstart gestartet wird?" erhalten sie Antworten wie "Lösche den Link aus dem entsprechenden Ordner für dein Runlevel (z.B. /etc/rc5.d/S20foobar)." anstatt "Öffne den Runlevel-Editor im Systemmenü und mache dann einen Klick auf den entsprechenden Service...". Dadurch bekommen viele das Bild, daß man bei Linux zwingend Konfigurationen selbst bearbeiten muß, was aber schon seit Jahren nicht mehr der Fall ist. Mittlerweile gibt es für alle Konfigurationen, die ein Normaluser zu machen hat, grafische Frontends. @valenterry: Ich kann eine Datei auch mit 'ark' oder anderen Frontends packen. Man muß ja nicht zwingend die Konsole nutzen. Alles schick per Drag&Drop und Klicki-Bunti. Man ist heutzutage unter Linux nicht mehr auf die Konsole angewiesen. Die Zeiten sind schon seit einigen Jahren vorbei. Bei RARs ist das aber nochmal ein Ding für sich, da die Dateiformat-Spezifikationen nicht offen liegen und deswegen nicht alle Funktionalitäten, die dieses Format unterstützt, unter Linux genutzt werden können. Daß Programme nicht in's Menü aufgenommen werden, liegt u.a. an schlechter Paketierung der Distributoren, die keine entsprechenden Menü-Dateien für alle GUIs, die sie anbieten, beilegen. Eine Sache, die ich selbst auch schon eine Weile bemängel. Aber dafür gibt es ja den Menü-Editor. Bei Windows hingegen bleiben nach der Deinstallation von Programmen oft noch Starter im Startmenü zurück und die wegzubekommen hat man kein gesondertes Programm, das auf die Bearbeitung des Menüs ausgelegt ist. Stattdessen muß ich den Explorer aufmachen, mich dort durch die Verzeichnisstruktur hangeln, bis ich endlich unter 'Dokumente und Einstellungen' -> 'mein benutzer' -> '...' irgendwo den Ordner mit den Startmenü-Verknüpfungen finde und dort den Link löschen kann. Das ist wohl auch kaum besser als die umgekehrte Situation bei Linux. Im übrigen hat es seinen Grund, daß man die xorg.conf nur als Root bearbeiten kann. Linux geht nämlich davon aus, daß jemand, der als root eine Datei editiert, auch weiß was er dort tut. Und es gibt einen Rettungsmechanismus in allen Distributionen, wenn man seine X-Oberfläche mal aus Versehen zerschossen hat. Im single-Modus (gern auch als Rescue-Modus bezeichnet) booten, als root einloggen, die Datei in einem Konsolen-Editor nochmal öffnen und den Fehler korrigieren bzw. die Änderung rückgängig machen. Alternativ nochmal das X-Konfigurationstool der Distro starten und damit die Konfiguration neu machen. Was mache ich hingegen, wenn ich mir bei Windows die Registry zerschossen habe und das System nicht mehr bootet? Ist im System mal etwas kaputt, hilft oft nur noch eine Neuinstallation, während ich bei Linux so ziemlich alles per Live-CD wieder hinbiegen kann. Es ist nunmal Tatsache, daß kein System es allen Recht machen kann. Da ich nie ernsthaft mit Windows gearbeitet habe, sondern es nur zum Spielen nutze und diesen einen Datev-Server im Büro zu verwalten habe, wäre für mich ein Umstieg genauso umständlich wie umgekehrt. Versuche dich einfach mal selbst in diese Situation reinzuversetzen: Du hast immer nur mit Linux gearbeitet, kennst Windows nur minimal und willst jetzt endgültig auf Windows umsteigen. Plötzlich mußt du dir eine komplett andere Arbeitsweise angewöhnen, bist quasi auf GUIs angewiesen, weil du kaum noch durchsiehst, wo welches Programm seine Dateien hingepackt hat usw. Das ist genauso schwierig, glaub mir. Wie ich schon sagte: Jedes System hat seine Vor- und Nachteile. Es ist einfach für einen Windows-User über die schlechte Benutzbarkeit von Linux zu meckern, aber ich kann aus Erfahrung sagen, daß es genauso leicht für einen Linux-User ist, über die schlechte Benutzbarkeit von Windows zu meckern. Der Umstieg von Windows zu Linux ist nicht komplizierter als der von Linux zu Windows, wenn man mal den Gedanken aus dem Kopf nimmt, daß sich Linux wie Windows bedienen lassen sollte. Und deswegen: Linux ist nicht Windows. Nachtrag: Bei Ubuntu z.B. gibt es sogar auch die "fehlende" Meldung, wenn etwas mit X nicht stimmt. Da kommt dann nämlich die Meldung, daß X nicht gestartet werden konnte und man wird gefragt, ob man das X-Konfigurationstool aufrufen will.
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