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Linux Flame

Diskussion: Linux Flame im Forum Linux/UNIX, in der Kategorie Operating Systems; Anzeige MSDNAA bietet allerdings gerade kein Office an. Aber immerhin jede Menge anderes Zeug, wie diverse Windows-Versionen. Das ist dann ...

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Alt 23.01.10, 14:25   #91 (permalink)
 
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MSDNAA bietet allerdings gerade kein Office an. Aber immerhin jede Menge anderes Zeug, wie diverse Windows-Versionen. Das ist dann ganz praktisch, wenn man Software auch auf Windows testen kann :-)

LaTeX steht ohnehin irgendwie außer Konkurrenz, wenn man ein sauberes Dokument abgeben will

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Alt 23.01.10, 18:32   #92 (permalink)
 
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Ich finde es z.B. eine Frechheit, dass ein Teil meiner Studiengebühren direkt an Microsoft geht.
Dass es da gerade Microsoft Office nicht gibt, tangiert mich wenig. Aber bezeichnend ist es schon.
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Alt 23.01.10, 20:57   #93 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Chris_XY Beitrag anzeigen
Ich finde es z.B. eine Frechheit, dass ein Teil meiner Studiengebühren direkt an Microsoft geht.
Offtopic: Diese Angebote existierten auch schon vor der Einführung von Studiengebühren. Wie kommst du also drauf, dass deine Studiengebühren an die gehen?
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Alt 23.01.10, 21:28   #94 (permalink)
 
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Leider kann ich nicht soviel mit flamen wie ihr.
Nichtsdesto trotz habe ich auch zwei Sachen die mich stören.

Da wäre zum einen Flash. Ich hasse Flash, brauche es aber für abendliche Unterhaltung(…). Lustigerweise ist das Flash_64 pkg von Adobe noch nicht auf die aktuelle GKT-Version gebracht, weswegen ich teilweise Elemente nicht anklicken kann. Um das zu umgehen müsste ich GTK-downgraden. (https://forum.archlinux.de/?id=20;pa...s;thread=14264) Das geht ja mal gar nicht. Ich bin nicht aus langeweile bei einer bleeding-edge-distri hängen geblieben.

Und zum anderen wäre da mein WLAN. Der Softschalter geht nicht, also bin ich WLAN-los. Und wo ich anfangen soll, weiss ich nicht

Natürlich habe ich auch die ein oder anderen Alltagsprobleme, aber sobald ich wieder Windows in der Mache habe, bin ich mit meinen kleinen Poblemchen doch ganz zufrieden.

Hier noch ein Thread in Richtung Flame: ›Manchmal habe ich Angst zu updaten‹ – https://forum.archlinux.de/?id=20;pa...s;thread=14913
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Alt 23.01.10, 21:41   #95 (permalink)
 
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Zitat:
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Offtopic: Diese Angebote existierten auch schon vor der Einführung von Studiengebühren. Wie kommst du also drauf, dass deine Studiengebühren an die gehen?
Mit Einführung der Studiengebühren fanden wohl entsprechende Umschichtungen statt. Wird aber wohl von Uni zu Uni unterschiedlich sein, aus welchem Topf jetzt welche Sachen finanziert werden...

http://www.stud.uni-stuttgart.de/studgoods/msdnaa.html
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Alt 23.01.10, 22:43   #96 (permalink)
 
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Zitat:
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Offtopic: Diese Angebote existierten auch schon vor der Einführung von Studiengebühren. Wie kommst du also drauf, dass deine Studiengebühren an die gehen?
Weil da http://www.stud.uni-stuttgart.de/studgoods/msdnaa.html steht:
Finanziert wird die Campuslizenz für die Studierenden der Universität Stuttgart aus Studiengebühren!

edit: meh, erst lesen, dann posten

Ontopic:
Syslog, fuck yea!
Code:
Jan 23 22:19:50 chrispc nmbd[4514]:   Samba name server chris is now a local master browser for workgroup LAN on subnet 192.168.0.5
Jan 23 22:19:50 chrispc nmbd[4514]:   
Jan 23 22:19:50 chrispc nmbd[4514]:   *****
^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@
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^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@
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^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@
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^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@^@Jan 23 22:21:09 chrispc syslog-ng[4255]: syslog-ng starting up; version='3.0.4'
Das sind ganz viele binary Zeichen. Mit denen kommt cat > bla nicht klar und die allermeisten Texteditoren auch nicht. Da fehlt dann einfach ein Großteil der Datei. Mit less sieht man zumindest das da.


edit: Ich wusste doch, dass ich noch was sagen wollte:
Zitat:
Zitat von bitmuncher Beitrag anzeigen
Es muss heissen "Wenn es vernünftige 3D-Treiber gäbe, wäre es kein Problem". Bei mir sind Systeme, wo ich Compiz aktiviert habe, prinzipiell instabil geworden. Hab noch nie erlebt, dass Compiz mal stabil lief.
Du darfst gerne mal in den beiden Informatik-Pools an der Uni Stuttgart vorbeischauen. Da ist nämlich compiz per default aktiv. Und zwar allergrößtenteils problemlos. (Ja, ich habe es schon zum abschmieren gebracht, aber ich habe auch im ccsm rumgespielt)
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Geändert von Chris_XY (23.01.10 um 23:12 Uhr)
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Alt 24.01.10, 00:00   #97 (permalink)
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Wie ich bereits sagte... "zum allergrößten Teil", "meistens", "fast immer" etc. reicht mir nicht mehr. Ich brauche zum Arbeiten ein System, auf das ich mich verlassen kann und wenn ich so auf meine Linux-Desktops zurückblicke, gab es immer irgendwelche "kleinen Probleme", die unnötig Zeit gekostet haben. Wenn ich jeden Tag nur 5 Minuten mit "kleinen Problemen" verbringe, sind das im Jahr auch 30 verschwendete Stunden und damit fast 4 Arbeitstage (bei einem 8h-Arbeitstag), also fast eine Woche. In der Zeit baue ich normalerweise ein Webserver-Cluster mit replizierter Datenbank und einem dutzend Application-Servern auf.
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Alt 24.01.10, 00:30   #98 (permalink)
 
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Und zwar, indem du täglich 5 Minuten daran arbeitest, klar.

Ich wollte damit sagen: Im Normalbetrieb läuft es problemlos. Ich habe darin rumgespielt und habe es kaputt gemacht. Vermutlich war ein Plugin noch nicht so richtig stabil.
Das war übrigens noch auf Ubuntu 7.10, die Poolrechner sind jetzt endlich upgegradet worden. Sollte jetzt nochmal ausgereifter sein.

Ich denke, man kann sich darauf verlassen, dass man sich auf kein System vollständig verlassen kann.
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Alt 24.01.10, 00:48   #99 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Chris_XY Beitrag anzeigen
Ich denke, man kann sich darauf verlassen, dass man sich auf kein System vollständig verlassen kann.
Ergebnisse 1 - 50 von ungefähr 199.000 für beachball of death.
Ist mir in den letzten 2.5 Jahren wo ich einen Mac nutze noch nicht unter gekommen. Einmal eine Kernel Panic wo Paralells mist gebaut hat, ansonsten lief OS X.
Wo ich persönlich auch hin bin weil ich keine Lust mehr auf irgendwelches gefrickel hatte. Zu den Zeiten wo ich noch (testweise) Linux nutzte wurden im IRC schon Wetten angenommen wie lange es dauert bis das System zerschossen ist und man wieder daran basteln musste. (die Zeiträume waren nie sonderlich lang ^^)

Ich mag es nicht mehr missen, mein System einfach einzuschalten, mich um nichts kümmern zu müssen (Updates die automatisch im Hintergrund geladen werden ...) und einfach damit zu arbeiten, ohne dass bei Softwareinstallationen irgendwelche Abhängigkeiten nicht stimmen und solche Scherze. Herrlich
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Alt 24.01.10, 01:15   #100 (permalink)
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@Chris_XY: Nun, bisher kann ich mich auf mein MacOSX verlassen. Ich muss nicht jeden Tag mehrere Minuten damit verbringen irgendwelche Start-Schwierigkeiten, Programm-Abstürze, Treiber-Probleme etc. zu umgehen und ich muss auch keine Kompromisse eingehen, wie ich es unter Linux musste. Wie oft musste ich da z.B. auf ein Programm verzichten, weil es einfach nicht das tat, was es sollte. Ich kann ganz einfach mit MacOSX arbeiten und selbst in Situationen, wo ich bei Linux schon immer zittern musste ob Programm XY dies oder jenes durchhält, bleibt es stabil. Ich weiss noch ganz genau meinen ersten Tag am Mac... Da importierte ich erstmal meine ganzen MP3s in iTunes. Von Linux-Media-Playern war ich es gewohnt dies nur "portionsweise" zu tun, also quasi Band für Band, sonst war der Crash vorprogrammiert. So saß ich also vor iTunes und wartete auf den Absturz, aber der kam nicht. Nach einigen (ok... vielen) Minuten, verschwand der Import-Balken und alle Lieder standen in meiner Medienbibliothek. Dann hatte ich noch eine 50MB große OO.org-Datei, die ich unter Linux schon seit 2 Jahren nicht mehr nutzen konnte, da OpenOffice damit ständig abschmierte. Mit NeoOffice lässt sie sich plötzlich wieder nutzen. Komischerweise auch unter Linux wieder, seitdem ich sie einmal mit NeoOffice gespeichert hatte.

Ich kann dir nur nochmal empfehlen... lasse dich einfach mal auf die Erfahrungen mit einem anderen System ein und du wirst schnell feststellen, dass Linux eines der schlechtesten Desktop-Systeme ist, das derzeit auf dem Markt existiert. Im Server-Bereich war es ja schon immer die schlechte kostenlose Alternative zu Solaris und BSD. Allerdings taugt es da mit einigen Nacharbeiten noch etwas und bleibt zumindest stabil (wenn auch nicht sicher). Liegt sicherlich zum Teil daran, dass die meiste Server-Hardware auch von der Herstellerseite unter Linux unterstützt wird. Das zeigt aber lediglich umso deutlicher, dass frei entwickelte OpenSource-Treiber qualitativ zumeist schlechter sind.

Habt ihr Linux-Verteidiger euch schonmal gefragt warum Linux bis heute keine einzige Industrie-Zertifizierung erhalten hat und warum Sicherheitsmechanismen, die bei jedem anderen Unix-System mittlerweile Standard sind, unter Linux nachgerüstet werden müssen? Habt ihr mal verglichen wie oft von Kernel-Panic-Problemen in BSD-Foren berichtet wird und wie oft in Linux-Foren? Ist euch mal aufgefallen wieviele Sicherheitslücken im Linux-Kernel jedes Jahr auftauchen und wieviele im Vergleich dazu in anderen System-Kerneln? Wie oft liest man von System-Freezes in Mac-Foren und wie oft in Linux-Foren?

Ihr könnt Linux noch soviel verteidigen, es ist einfach ein schlechtes Desktop-System. Ich wollte es selbst nicht glauben, bis ich MacOSX kennenlernte und bereit war mich mal darauf einzulassen. An die Arbeitsweise unter Windows kann ich mich allerdings immernoch nicht gewöhnen. Da fehlt mir eine anständige Shell und die Unix-Verzeichnisstruktur. Und auch im Server-Bereich taugt es erst dann was, wenn man viel Arbeit in seine Absicherung gesteckt und Dinge wie RBAC, Stack-Protection etc nachgerüstet hat, was in allen anderen Server-Systemen schon seit Jahren zum Standard geworden ist.

Im übrigen wäre ich froh, wenn hier mal wieder ge'flame't würde und nicht ständig verteidigt. Linux ist Schrott, da helfen auch die verzweifelten Verteidigungsversuche nichts.
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Alt 24.01.10, 10:22   #101 (permalink)
 
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-Start-Schwierigkeiten
Irgendwas machst du falsch, dass du die so häufig hattest. Kommt bei mir allenfalls nach einer neuen Kernelversion vor. wie 2.6.31 -> 2.6.32. Oder wenn mal ein komplett neues xorg kommt. Und das ist ganz sicher nicht "jeden Tag".
-Programm-Abstürze
Ja, es gibt viele instabile Programme. Aber die muss man ja nicht benutzen. Macht man doch unter anderen Systemen auch nicht.
-Treiber-Probleme
Ja klar, mit einem Mac läuft jede denkbare Hardware gut.

Ich kann mich noch an ganz früher erinnern, da ist irgendein Programm beim importieren der Musik immer abgeschmiert, aber ich kann mich schon gar nicht mehr erinnern, welches das war, so lange ist das her.
Ein paar Beiträge vorher habe ich geschrieben, dass rhythmbox langsam indiziert. Aber immerhin fehlerfrei. Ich habe jetzt 17583 Tracks in 191 Genres in der Bibliothek. Davor hatte ich quodlibet. Und gmusicbrowser auch. Und mpd auch (teste grade Ario, ist nicht schlecht).
So saß ich also vor diesen Programmen und wartete auf den Absturz, aber der kam nicht.
Amarok dagegen habe ich nicht probiert, von dem weiß ich schon, dass er schlecht ist.

Bevor ich mich auf ein Mac OS einlassen kann, muss ich mir leider erstmal komplett neue Hardware kaufen (will es ja nicht illegal machen!). Solaris ist sicherlich etwas, das ich mir genauer anschauen werde, aber nicht, solange ich nur 1 gb Ram habe.


Ich verteidige hier gar nichts, sondern beschreibe nur ein bisschen meine Erfahrungen, die sich so gar nicht mit deinen decken.
Du darfst gerne rumflamen, warum syslog bei einem Freezem, des radeon Treibers anfängt, binary-Daten in die Logdatei zu spammen.
(Passiert momentan, wenn man versucht, mit aktiviertem KMS X zu starten)
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Alt 24.01.10, 22:49   #102 (permalink)
 
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Teilzitat von: bitmuncher
Zitat:
Nun, bisher kann ich mich auf mein MacOSX verlassen. Ich muss nicht jeden Tag mehrere Minuten damit verbringen irgendwelche Start-Schwierigkeiten, Programm-Abstürze, Treiber-Probleme etc. zu umgehen und ich muss auch keine Kompromisse eingehen, wie ich es unter Linux musste.
Wenn du dich unter Linux jeden Tag mehrere Minuten mit auftretenden Problemen rumschlagen musstest, dann sitzt das Problem höchstwahrscheinlich vor dem Bildschirm.

Zum anderen benutzt ein Großteil der bestehenden Mac-Gemeinschaft auch die dafür angedachte Mac-Hardware, sodass Treiber-Fehler meistens verhindert werden können.


Zitat:
Ich kann dir nur nochmal empfehlen... lasse dich einfach mal auf die Erfahrungen mit einem anderen System ein und du wirst schnell feststellen, dass Linux eines der schlechtesten Desktop-Systeme ist, das derzeit auf dem Markt existiert.
Diese Aussage wird durch die steigende Anzahl der Desktop-Nutzer (Linux) widerlegt. Außerdem ist das ganze Geschmackssache, da nirgendwo belegt ist, dass Linux das angeblich schlechteste Desktop-System auf dem Markt ist.
Zudem gibt es unter Linux sehr viele unterschiedliche Derivate von Linux-Systemen, sodass man dies nicht verallgemeinern kann.

Das wollte ich nur mal gesagt haben.
apensiv ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.01.10, 02:03   #103 (permalink)
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Zitat:
Zitat von apensiv Beitrag anzeigen
Wenn du dich unter Linux jeden Tag mehrere Minuten mit auftretenden Problemen rumschlagen musstest, dann sitzt das Problem höchstwahrscheinlich vor dem Bildschirm.
Genau, ich bin der totale Linux-Noob und hab von Computern allgemein keine Ahnung. Dafür bin ich ja bekannt. Vielleicht bin ich als Linux/Unix-Admin aber auch einfach gezwungen Software zu testen, individualisierte Systeme zu erstellen etc. und kenne daher ein paar Probleme mehr, als der durchschnittlicher User, der nach dem Motto handelt "never touch a running system". Vielleicht sind deswegen meine Ansprüche an ein System auch einfach etwas höher... wer weiss.

Zitat:
Zitat von apensiv Beitrag anzeigen
Zudem gibt es unter Linux sehr viele unterschiedliche Derivate von Linux-Systemen, sodass man dies nicht verallgemeinern kann.
Linux bleibt Linux. Wer das noch nicht begriffen hat, macht irgendwas im Umgang mit Linux falsch. Da ich mit jeder Distro gleichermaßen gut (oder schlecht) arbeiten kann und die meisten auch kenne, bin ich einfach mal so frech und verallgemeinere das sehr wohl.

Steigende Zahl an Desktop-Systemen unter Linux? Wäre mir neu, dass es dazu jemals eine annehmbare statistische Erhebung gab. Gib mal bitte einen Link zu einer repräsentativen Statistik. Wer die üblichen Wege kennt, über die Linux verteilt wird, der wird wissen, dass es garnicht möglich dazu statistische Erhebungen zu machen. Ein Download einer Distro bedeutet nicht automatisch, dass es auch produktiv eingesetzt wird.

Das einzige einigermaßen zuverlässige Linux, das ich jemals erlebt habe, war/ist mein LFS und damit dieser Zustand erreicht wurde, musste ich da eine Menge Zeit investieren und für einige Programme selbst Patches schreiben. Die "fertigen" Distros auf dem Markt sind bei mir noch nie zuverlässig gelaufen. Spätestens beim Update auf die nächste Distro-Version gab es Probleme. Oft reichte aber schon ein Kernel-Update aus damit die Probleme losgingen. Dass ich nicht der einzige mit dieser Erfahrung bin, belegen fast alle Linux-Foren und Diskussionsgruppen. Gründe dafür:
- Einsatz von Beta- und Alpha-Software
- schlechtes Projektmanagement bei den Distributoren
- Auswahl von Software, deren Zusammenspiel für jeden logisch denkenden Informatiker von Anfang an fraglich ist
- Einbringen von experimentellen Treibern um möglichst viel Hardware zu unterstützen
- falsche und schlecht zusammenspielende Parameter beim Kompilieren um auch ja alle Features aus den Programmen rauzukitzeln
usw. usf.

@Chris_XY: Das mit der Hardware bei Mac ist leider ein gutes Argument. Ich wäre auch froh, wenn dieses System auch auf anderer Hardware nutzbar wäre. Aber wenn du dir OpenSolaris anschaust, wirst du auch schnell feststellen, dass Linux einige Schwächen gegenüber einem echten Unix hat. Das betrifft sowohl die Stabilität als auch die Sicherheit. Mit der nächsten Version dürfte auch 1GB RAM kein Problem mehr darstellen. Gerade an der Performance wird ja derzeit intensiv gearbeitet. Mit der aktuellen Entwicklungsversion betreiben diverse Leute sogar ihre Netbooks mittlerweile schon erfolgreich. In dieser Hinsicht merkt man OSol an, dass es erst seit relativ kurzer Zeit als Desktop-System entwickelt wird. Hätte es bereits die Entwicklungszeit von Linux hinter sich, wäre Linux vermutlich niemals so groß geworden. Gibt ja mittlerweile diverse Linux-Entwickler, die aufgrund der Vorteile des Systems zu OSol gewechselt sind.
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Alt 25.01.10, 07:02   #104 (permalink)
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Zitat:
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Linux bleibt Linux. Wer das noch nicht begriffen hat, macht irgendwas im Umgang mit Linux falsch. Da ich mit jeder Distro gleichermaßen gut (oder schlecht) arbeiten kann und die meisten auch kenne, bin ich einfach mal so frech und verallgemeinere das sehr wohl.
Dem muss ich mal ein klein wenig widersprechen.
Selbst zwischen Debian und Ubuntu (welches ja bekanntlich auf Debian basiert) gibt es einige Unterschiede.

Ich dachte z.B. als Ubuntu 9.10 raus kam, ich probiere dieses mal aus, um für meine Multimedia-Geschichten nicht immer einen Debian stable-/testing-Mix nutzen zu müssen... wollt halt eigentlich mal 'ne Distri, ohne dass ich da rum-mixe...

Aber der WLAN-Treiber (Intel 3945) im Ubuntu kam nichtmal mit AdHoc-Netzen klar (brauche ich für Lappi--[WLAN AdHoc]-->Handy-->UMTS)

Und seit Ubuntu hatte ich auch plötzlich Probleme, dass er nicht mehr genug gelüftet hat und sich dann eben Not-Ausgeschaltet hat... (und nach deinen Schilderungen vermute ich, dass das Ubuntu tatsächlich mein ACPI ein wenig geärgert hat...)

Hatte ja auch ursprünglich vor, auf meiner Schwester ihrem Lappi mal Linux Mint (welches ja wiederrum auf Ubuntu basiert) zu probieren, da dort per Default alle möglichen Codecs dabei sind und man nicht erst noch die sources.list anpassen muss...

Aber mittlerweile festigt sich der Gedanke, auch bei ihrem Lappi lieber bei Debian zu bleiben - die Pakete sind zwar nicht so aktuell, dafür aber wenigstens stabil. (ich möchte sogar mal behaupten, selbst die "testing"-Pakete bei Debian sind noch stabiler als die "stable"-Pakete manch anderer Distri...)
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Alt 25.01.10, 08:45   #105 (permalink)
 
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Zitat:
Zitat von bitmuncher Beitrag anzeigen
Linux bleibt Linux.
[...]
Das einzige einigermaßen zuverlässige Linux, das ich jemals erlebt habe,
??

Das Problem, das ich mit Solaris ein bisschen habe ist auch, dass ich ein Fan von aktueller Software bin.
Deshalb benutze ich auch Archlinux, das bei mir einen ziemlich stabilen Eindruck macht. Ich habe den Verdacht, dass das daran liegt, dass Archlinux die Pakete möglichst wenig patcht, im Gegensatz zu anderen Distris.
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