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Linux/UNIX Linuxverfechter finden hier Weggefährten.

Mehrmals täglich Kernel-Panic-Absturz Lucid 10.04

Diskussion: Mehrmals täglich Kernel-Panic-Absturz Lucid 10.04 im Forum Linux/UNIX, in der Kategorie Operating Systems; Anzeige Hallo, hier das neue Problem (von wegen stabiles System): Seit dem Upgrade auf Lucid 10.04 häufen sich die Kernel-Panic-Abstürze ...

Antwort
Alt 02.06.10, 02:42   #1 (permalink)
Uli
 
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erledigt Mehrmals täglich Kernel-Panic-Absturz Lucid 10.04

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Hallo,

hier das neue Problem (von wegen stabiles System):

Seit dem Upgrade auf Lucid 10.04 häufen sich die Kernel-Panic-Abstürze (hatte ich vorher nie und auch im Windows habe ich keine). So 2 - 3 Mal pro Tag und ohne erkennbaren Zusammenhang zeigt mir das System plötzlich sein Ladebild (also blau und die 5 Punkte), es blinken Caps Lock und Scroll Lock und nichts geht mehr. Man kann nur noch Netz-Aus machen.

Fehlermeldungen oder irgendwas Verwertbares gibt es nicht, manchmal geht es stundenlang, manchmal steigt es schon nach ein paar Minuten aus.

Nach Neustart geht es wieder - bis zum nächsten Mal...

memtest86 bringt keine Fehler, auch wenn es mehrere Stunden läuft. Auch Windows (auf dem gleichen Laptop) läuft ohne Probleme. Die CPU-Temp. ist normal - meistens knapp 50 Grad. Fehler tritt in Ruhe genau so wie beim arbeiten auf, auch unabhängig von Internetnutzung.

Technische Angaben:

Laptop Sony Vaio VGN-FS115M

CPU - Intel Pentium, 1,6 GHz
Ram - 1 GB
Festplatte - 80 GB, davon 10 GB für Lucid (und 500 MB Swap)
Bildschirm - 15,2" WXGA
Grafik - GeForce Go 6200 mit 128 MB Speicher

Was kann die Ursache sein? Bin dankbar für jeden guten Tipp.

Beste Grüße

Uli


Geändert von Uli (02.10.10 um 02:25 Uhr) Grund: Erledigt
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Alt 02.06.10, 03:18   #2 (permalink)
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überhaupt keine fehlermledung? keine magic numbers irgendwo? kein syslog eintrag? kein coredump? kein gar nix?
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Alt 02.06.10, 09:47   #3 (permalink)
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Die Ursache ist Linux.

Solltest du dich genug selbst bestraft haben, so wechsel doch zu einer der richtigen Systeme. PCBSD, OpenBSD oder auch OpenSolaris. Habs mir gerade angesehen und es kommt auf anhieb sehr huebsch daher.
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Wenn ein Gesetz nicht gerecht ist, dann geht die Gerechtigkeit vor dem Gesetz!

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Alt 02.06.10, 11:28   #4 (permalink)
 
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Zitat:
Zitat von Chromatin Beitrag anzeigen
Die Ursache ist Linux.

Solltest du dich genug selbst bestraft haben, so wechsel doch zu einer der richtigen Systeme. PCBSD, OpenBSD oder auch OpenSolaris. Habs mir gerade angesehen und es kommt auf anhieb sehr huebsch daher.
Die Ursache, warum ihm nicht weiter geholfen wird, sind sinnfreie, subjektive Posts, die eh keiner ernst nimmt.
Mal im ernst, er hat nach einer Lösung gefragt, nicht nach einem neuen OS... Oo

Back2Topic:
Wenn's einen kernel Panic gibt, kannst ja mal schauen ob es eine kernel-version gibt. Ansonsten musst du halt übergangsweise einen alten Kernel nehmen, mit grub ist es ja möglich, eine beliebige Kernel-version zu booten.
Ich hab aber keine Ahnung, ob Lucid mit einem betagten Jaunty Kernel läuft. :/
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Alt 02.06.10, 11:32   #5 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Chromatin Beitrag anzeigen
Die Ursache ist Linux.
ja?
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 bolt@srv2:~$ uptime
 11:21:24 up 51 days, 11:27,  1 user,  load average: 0.00, 0.00, 0.02

ds@azrael:~$ uptime
 11:21:48 up 13 days, 8:22,  1 user,  load average: 0.00, 0.82, 1.07
__________________
Code:
:(){ :|:& };:
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Alt 02.06.10, 11:34   #6 (permalink)
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Wenn das hier zum Schwanzvergleich wird mach ich dicht, also bleibt bitte beim Thema.

---> Linux Flame
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Alt 03.06.10, 15:55   #7 (permalink)
 
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Das Hauptproblem bei Ubuntu ist ja dieser Bootscreen, dadurch kann man eben die Panicmeldung nicht lesen. Wenn du auf ein VT wechselst und das System belastest, also ohne X, krepiert das System dann noch? Auszerdem sollte dann die Panicmeldung lesbar sein. Ansonsten... steht was im Syslog?
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Alt 03.06.10, 16:59   #8 (permalink)
Uli
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Hallo und danke für die Antworten.

Erst mal zu den Fragen:

Kernelversion ist die 2.6.32.22 Eine andere werde ich nach dem nächsten Crash mal versuchen, im Moment läuft es seit fast zwei Tagen. Also ob mit oder ohne Last - provozieren kann ich den Absturz leider nicht, auch nicht im Terminal.

In der Syslog kann ich zumindest nichts für meine Kenntnisse verwertbares finden. In der kern.log auch nicht.
coredump übersteigt meine Fähigkeiten. Das muß man doch irgendwie erst einrichten und die Auswertung ist wohl auch nicht so einfach.

Ich werde, wenn der Fehler wieder auftritt, den Teil der Syslog und der Kern.log mal posten, vielleicht kann einer von Euch da was rauslesen.

Beste Grüße

Uli
Uli ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.06.10, 11:50   #9 (permalink)
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Zitat:
Zitat von farhaven Beitrag anzeigen
Das Hauptproblem bei Ubuntu ist ja dieser Bootscreen, dadurch kann man eben die Panicmeldung nicht lesen.
Man kann auch "textuell" booten und sich ein paar Details anzeigen lassen. Siehe http://joeb454.ubuntuforums.org/show....php?p=8564337
Wenn ich Uli richtige verstanden habe, tritt sein Problem jedoch nicht beim booten auf.
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Alt 04.06.10, 13:39   #10 (permalink)
Uli
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Zitat:
Wenn ich Uli richtige verstanden habe, tritt sein Problem jedoch nicht beim booten auf.
Du hast richtig verstanden. Beim booten gibt es kein Problem.
Das System läuft mal viele Stunden (jetzt sogar schon drei Tage*), mal nur ein paar Minuten und ohne erkennbares Muster kommt dann eben der Ausstieg.

* Ein "unlogischer" Zusammenhang: Seit drei Tagen steht der Laptop auf einem anderen Tisch, 5 m weiter, aber im gleichen Raum und seit dem ist der Fehler nicht wieder gekommen. Da ich wireless am Router hänge - kann es "Streufelder" geben (z.B. schlechtes Stromnetz hier in Paraguay)? Sonst laufen keine Geräte in dem Frequenzbereich (Mikrowelle o.ä.).
Und wie geschrieben, es tritt nur im Lucid 10.04 auf. Die Systeme vorher (von 8.04 aufwärts) liefen, Windows läuft auch.

Viele Grüße

Uli
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Alt 04.06.10, 15:48   #11 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Uli Beitrag anzeigen
* Ein "unlogischer" Zusammenhang
vielleicht gar nicht mal so unlogisch:
was, wenn z.B. das Kernel-Modul für deinen WLAN-Chip oder für Bluetooth die Kernel-Panics verursacht?
Das Modul von nem älteren Kernel war vielleicht noch resistent gegen irgendwelche Störungen und das jetzige wurde aus irgend einem Grund ein wenig verschlimmbessert und bringt den Kernel jetzt zum OOOoops'en...
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Alt 04.06.10, 16:24   #12 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Uli Beitrag anzeigen
* Ein "unlogischer" Zusammenhang: Seit drei Tagen steht der Laptop auf einem anderen Tisch, 5 m weiter, aber im gleichen Raum und seit dem ist der Fehler nicht wieder gekommen. Da ich wireless am Router hänge - kann es "Streufelder" geben (z.B. schlechtes Stromnetz hier in Paraguay)? Sonst laufen keine Geräte in dem Frequenzbereich (Mikrowelle o.ä.).
Und wie geschrieben, es tritt nur im Lucid 10.04 auf. Die Systeme vorher (von 8.04 aufwärts) liefen, Windows läuft auch.
so unlogisch ist das gar nicht ...

ein problem mit microelektronik ist EMV (Elektromagnetische Verträglichkeit)

um zu testen obs ein EMV problem ist, stell den laptop mal wieder an die stelle wo er bei den abstürzen stand... wenns wieder auftritt, teste mal andere orte

technischer hintergrund:

jedes elektrische gerät hat EM-felder ... trifft ein solches feld auf einen leiter, ändern sich die elektrischen potentiale in dem leiter ...

das ist beispielsweise der "trick" hinter jeder funk übertragung (der begriff etwas zu "funken" kommt daher, dass die ersten funk-systeme wirklich mit einer lichtbogen-funkenstrecke gearbeitet haben)

bei funk-übertragungen ist das feld gewollt ... bei den meisten anderen geräten eher nicht ... und sogar mitunter sehr störend

die potentialänderungen im auffangenden leiter hängen sehr davon ab wie stark das feld an dem ort ist, wie es orientiert ist, um welche frequenzen es sich handelt, etc...

ungünstiger weise kann durch das ungewollte einfangen eines solchen signals beispielsweise eine taktquelle dahingehend gestört werden, dass sie nicht mehr stabil zu sein scheint ... oder das geräte ein taktsignal erkennen, obwohl die quelle keines erzeugt hat ... oder bei übertragungen das übertragene signal durch das störsignal überlagert wird (aus einer 0 wird so schnell mal eine 1 und umgekehrt) ...

in einem satz: microelektronik funktioniert nicht vernünftig wenn sie von den bestimmten EM-feldern getroffen wird, sofern die charakteristischen frequenzen der bauteile im störsignal entsprechend starke amplituden aufweisen

aus diesem grund gibt es (gesetzliche) vorschriften/grenzwerte dafür was geräte abstrahlen dürfen (und wie weit man sie daher abschirmen muss)

ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass diese vorschriften, so sie oder ähnliche in paraguay denn überhaupt existieren, nicht unbedingt mit unseren hier überein stimmen ... dein laptop entspricht vermutlich dem was man hierzulande an EM störungen erwarten muss ... nicht zwangsweise dem was man in paraguay erwarten muss ...

die bauteile in einem computer sind unterschiedlich störanfällig ... je nach dem welches bauteil gestört wurde und wie es genau gestört wurde, ist der charakteristische fehler ein anderer ... wenn das betriebssystem derartige fehler erkennen und abfangen kann (evtl treten derarige fehler auch aus anderen ursachen heraus auf und werden daher vom programm evtl erwartet) können manche programme durch soetwas zum absturz gebracht werden, während andere den fehler abfangen

das problem bei soetwas ist jedem programmierer klar, wenn man ihm sagt, dass am besten jede seiner funktionen so gestalltet sein soll, dass zu einem beliebigen zeitpunkt während des ablaufs sich einfach mal werte zufällig verändern ... man kann versuchen ein programm so robust zu machen, aber defacto ist es nicht möglich ... man kann maximal die wahrscheinlichkeit eines crashes reduzieren in dem man jeden möglichen vorhersehbaren fehler abfängt, auch wenn er bei den (im besten fall gerade vor dem aufruf geprüften) parametern gar nicht auftreten kann ...

kurz: die auswirkungen von fehlern durch EM-einstrahlung sind in der regel (also abgesehen von laborbedinungen) unberechenbar
__________________
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Alt 04.06.10, 20:19   #13 (permalink)
Uli
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Na gut, dann werde ich nachher den Laptop mal zurück stellen und schauen, was passiert.
Zitat:
ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass diese vorschriften, so sie oder ähnliche in paraguay denn überhaupt existieren, nicht unbedingt mit unseren hier überein stimmen ...
Ich will mal so sagen: Es gibt hier schon ein paar Vorschriften, aber kaum jemanden, der sich daran hält. Aber ich bin hier weit auf dem Lande am Urwaldrand, da kann es eigentlich nur über das Stromnetz kommen und das halte ich jedenfalls nicht für ausgeschlossen. Dieses schöne Land hat zwar das (zweit-)größte Wasserkraftwerk der Erde, aber ein Stromnetz zum verzweifeln. Allein die Spannung schwankt täglich zwischen 180 und 260 V. Hier kann man alles nur puffern, am besten über Akkus, oder wenigsten über UPS betreiben. Kann schon sein, daß über dieses Katastrophen-Netz auch andere Einstrahlungen kommen.

Also gut, ich stelle das Teil dann mal zurück und berichte weiter...

Danke und Grüße

Uli
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Alt 04.06.10, 23:27   #14 (permalink)
Uli
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Test erfolgreich !

Habe den Laptop zurück gestellt und es lief keine 10 Minuten --> kernel panic.
Neu gestartet --> kurz drauf wieder.

Es scheint aber nicht am wlan zu liegen. Ich habe nach dem zweiten Ausstieg das Teil an eine andere Steckdose (gegenüberliegende Wand) gesteckt und jetzt läuft er schon zwei Stunden. Sehr eigenartig, es ist die gleiche Phase, nur die Zuleitung liegt 4 m von der anderen entfernt.

Der Syslog-Auszug ist im Anhang. Ich kann allerdings nichts daraus erkennen, aber da bin ich auch nicht der Experte...

Viele Grüße und schönes Wochenende

Uli
Angehängte Dateien
Dateityp: txt copy - syslog.txt (2,5 KB, 4x aufgerufen)
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Alt 05.06.10, 01:41   #15 (permalink)
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nichts gefunden was einen crash erklären würde ...



aber was deine leitungen angeht ... aleine schon die ausrichtung der zuleitung kann eine rolle spielen ... stells dir vor wie eine antenne ... die wird auch auf den sende ausgerichtet ...

wenn das störsignal über die leitung eingefangen wird, gibt es etwas das du dagegen tun kannst ... da es vermutlich HF störungen sind ist der einfachste fall ein ferrit-kern (klappferrit) der das kabel umschließt (ggf aus dem kabel eine schlaufe machen so dass es 2 oder gar 3 mal durch den kern geht)

so entsteht eine induktivität die HF anteile dämpft
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caps lock, kernel-panic, lucid 10.04, scroll lock
   
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