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Welches Betriebssystem?

Diskussion: Welches Betriebssystem? im Forum Linux/UNIX, in der Kategorie Operating Systems; Anzeige Ja, in der Theorie. Bei mir ist er dann während des Ladens der CD mit einem dicken Bluescreen abgewischt, ...

Antwort
Alt 18.09.10, 23:13   #31 (permalink)
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Ja, in der Theorie. Bei mir ist er dann während des Ladens der CD mit einem dicken Bluescreen abgewischt, Fehlercode 0x0000689884 oder so
Übrigens noch ein Grund, dass ich Windows nicht mag. Bei Bluescreens bekomm ich immer nen halben Herzinfarkt.

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Alt 18.09.10, 23:20   #32 (permalink)
 
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hihi ja der Allseitz gefürchtete Bluescreen... und bei Linux geht von jetzt auf gleich nichts mehr oder mann kann erstmal nur texbasiert weiter machen bis der x-server wieder läuft... dann lieber ein ende mit schrecken als ein schrecken ohne ende aber auch das ist geschmacklich bei jedem anders... und das ist auch gut so
__________________
Zufall ist ein Wort ohne Sinn; nichts kann ohne Ursache existieren. Es gibt nur eine Konstante, eine Universalität. Es ist die einzige echte Wahrheit: Kausalität. Aktion - Reaktion. Ursache und Wirkung.


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Alt 19.09.10, 10:06   #33 (permalink)
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Ja, ich denke ich werds nochmal mit Ubuntu versuchen. Letztendlich bietet es auf dem Desktop doch viele technische Vorteile gegenüber Arch.
Dann muss ich mich mit "sudo su" halt mal zurückhalten.
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Alt 19.09.10, 11:09   #34 (permalink)
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Ich empfehle Windows7.

Zitat:
1. Stabilität / Ausfallsicherheit
Also mein Win7 läuft jetzt knapp über ein Jahr, ich hatte in dieser Zeit keinen einzigen Bluescreen - Beim parallel installiertem Ubuntu hingeben mind. 3 Kernelpanics. Selbst, wenn ein Programm abgestürzt ist, hat es Win7 nichts augemacht, meinem Ubuntu hingegen schon.

Zitat:
2. vorkonfiguriert bzw. einfach konfigurierbar + vorinstalliertes GUI
Unter Win7 stand die WLAN-Verbindung innerhalb von 10 Sekunden - genau solang hat es gebraucht, bis ich den Schlüssel eingeben hatte - hingegen unter Ubuntu musste ich in irgendeiner Config Werte ändern, da diese nicht korrekt konfiguriert waren (und das obwohl es ein ~3 Jahre alter Intelchipsatz ist!): 15min Aufwand.
Backup unter Win7 funktioniert super - auch das einspielen, mit Bitlocker kommt eine sehr gute Festplattenverschlüsselung mit, Fingerprintreader läuft nativ, Hardwareunterstützung ist 1a - neue Hardware anschließen, Win7 sucht sich automatisch die Treiber und installiert sie, allgemein ist alles mit wenigen Klicks erreichbar.

Zitat:
3. relativ schnell, nicht zu überladen
Zugeben Ubuntu fährt ~1min schneller hoch, allerdings setze ich Ubuntu auch nicht als Produktivsystem ein, außerdem fahre ich das System relativ selten runter und aus dem Standby wacht es innerhalb von 2 Sekunden auf (die Zeit in der ich den Bildschirm aufklappe). Sachen die ich unter Win7 nicht benötige entferne ich mit wenigen Klicks komplett vom System.

Zitat:
4. nicht propritär
Ich sehe keine Nachteile in Closed-Source. Wenn ich für Windows Software entwickle, habe ich eine hervorragend definierte Schnittstelle zum System (msdn). Geld habe ich auch keines gezahlt, da ich das System ueber die msdnaa kostenlos bekommen hab.

Wer möchte außerdem mit OpenOffice Präsentationen erstellen



Allerdings... Wenn du n neuen PC/Laptop (CPU) hast (x64, TXT, VT-X/VT-D), dann warte noch so n halbes Jahr und installiere dir Qubes-OS http://qubes-os.org/files/doc/arch-spec-0.3.pdf und für faule ein paar Folien: http://qubes-os.org/files/doc/qubes-intro-apr-2010.pdf
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Alt 19.09.10, 17:48   #35 (permalink)
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also ich weiß nicht, was du mit deinen Betriebssystemen machst - ich habe weder mit Windows XP, noch mit Debian Testing noch mit Ubuntu ein Problem... Und ich arbeite unter Linux auch verdammt viel und gerne in der Konsole...

Mir scheint es ehr, als seist du mit jeglichem System extrem ungeduldig... Wenn man die Macken von Windows oder verschiedenen Linux-Distris erst einmal kennt und in der Lage ist, z.B. die Herkunft der Windows-Bluescreens zu ergoogeln und die Probleme zu beheben oder z.B. Versions-Konflikte bei 'nem Update eines Debian stable/testing-Mix mit kühlem Kopf zu lösen, dann kann doch eigentlich nichts mehr schief gehen?!
Bei Ubuntu würde ich nach meinen Erfahrungen generell nur noch auf die LTS-Versionen setzen - die anderen Versionen, die sonst so zwischendurch alle halbe Jahre raus kommen, machen tatsächlich, meinen subjektiven Erfahrungen nach, mehr Probleme... da komm ich mit 'nem Debian Testing wesentlich besser zurecht.

Und wenn du ein stabiles System willst und damit leben kannst, dass du nur eine ganz beschränkte Auswahl an Hardware hast, auf diese das OS dann aber auch ordentlich abgestimmt ist, dann musst du dich an bitmunchers Rat halten und dir ein Gerät der Firma mit dem angebissenem Apfel als Logo kaufen (seit dem die Intel-Prozessoren verwenden, sind die Geräte ja auch nicht mehr soooo über-dimensional teuer...)

Ansonsten hast du bei jedem Desktop-OS, welches auf jeder beliebigen Hardware laufen können soll, Vor- und Nachteile und musst eben das System nutzen, welches du als besten Kompromiss ansiehst...

blue182's Aussage
Zitat:
Das Linux noch immer nicht das Gelbe vom Ei ist, sehe ich vollkommen ein. Aber die Entwicklung geht gut voran.
möchte ich definitiv nicht bestätigen - es gibt viele Projekte in der Linux- bzw. allgemein Open-Source-Welt, die wunderbar sind und immer besser werden - aber wenn z.B. ein WLAN-Treiber (ath5k) von einer Kernel-Version auf die nächste/übernächste plötzlich überhaupt nicht mehr brauchbar ist (irgend 'ne Verschlimmbesserung zwischen 2.6.30 und 2.6.32) oder wenn eine Lücke im Kernel mal gepatcht war und der Patch aus irgend 'nem Grund wieder heraus fliegt, dann halte ich das nicht gerade für "gut voran gehende Entwicklung".

Ich persönlich komme mit meinem Debian super zurecht und halte es für mich persönlich für das System, mit dem ich am besten produktiv arbeiten kann, aber ich würde deshalb trotzdem nicht die Linux-Welt schön reden wollen. Genauso wenig wie ich Windows komplett schön oder komplett schlecht reden wollen würde...
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Alt 19.09.10, 17:57   #36 (permalink)
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Ja, stimmt schon, bin etwas ungeduldig.

Ich hab mir jetzt erstmal das Ubuntu eingerichtet, mal schaun was daraus wird.
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Alt 21.09.10, 09:57   #37 (permalink)
 
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Ich bin gerade über eine recht interessante Alternative von Windows gestoßen...es handelt sich um ReactOS, ist momentan noch in der Alpha-Phase, aber dennoch einen Beitrag hier wert Das Projekt ist darauf angelegt Windows nachzubauen, um ein OS zu schaffen, das Windows-Software unterstützt, aber eben Open-Source...

EDIT: Was man alles findet, wenn man Wiki durchklickt... eComStation - eine Weiterführung von OS/2 durch Dritte (also nichtmehr der blaue Riese), aber leider kostenpflichtig - Minix hingegen ist kostenlos, diesen juni ist erst die neueste Version rausgekommen und ist von Tanenbaum

Geändert von Scutus (21.09.10 um 14:28 Uhr)
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Alt 21.09.10, 11:43   #38 (permalink)
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Ich nutze seit Jahren OpenBSD auf meinem Laptop, welches ich auch in der Firma benutze. Da ich auch dort zu 90% im UNIX Umfeld arbeite (wenn ich meinen Adminarbeiten nachkomme), ist das die fuer mich beste Wahl zudem die meisten Server ebenfalls mit OpenBSD laufen.
Das Laptop ist perfekt fuers programmieren, scripten und Software testen, die ich auf den Servern habe. Damit wird gesurft und Emailverkehrt gemanangt.

Zuhause und im Buero steht noch eine Windows Maschine. Diese ist perfekt fuer Office, Musik, Film und allerlei Windows-typische Spielerei.

Nach meiner Odysse durchs Reich der Betriebssysteme ist das die fuer mich beste Wahl. Linux gabs auch mal. Das kann zwar alles, aber nichts richtig und ich bins leid staendig lange rumzukonfigurieren bis irgendeine Kleinigkeit laeuft - ich bin Admin und richte Kisten ein um damit zu arbeiten. Ich richte keine PCs ein weils mir Spass macht tagelang konfigs zu schrubben.

OpenBSD kenne ich aus dem FF und XP ausreichend fuer das was ich damit tun muss.

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Wenn ein Gesetz nicht gerecht ist, dann geht die Gerechtigkeit vor dem Gesetz!

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Alt 21.09.10, 18:15   #39 (permalink)
 
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So nun möchte ich hier doch auch mal etwas dazu schreiben

Ich selbst nutze noch kein Linux, denn ich bin genau wie du, Blackbird, auf der suche nach dem richtigen OS für mich. Somit kann ich nur aus der Erfahrung reden, welche ich mir angelesen habe. Und daraus meine eigene Meinung geblidet habe.

Linux sowie OpenBSD und co. werden Windows niemals ersetzen oder eine Alternative sein. Denn alle diese Betriebssysteme haben ihren eigenen Zweck. Deswegen bin ich auch der Meinung kann man nicht sagen welche kritierien das Betriebssystem haben muss (wie zum Beispiel stabil laufen), sondern man sollte sich daran orientieren was man mit dem System machen möchte.
Hier im Topic wurde über das Nachinstallieren eines W-Lan Treibers "gemeckert" Da stellt sich meine Frage brauch ich W-Lan? Wenn nicht, was interessieren mich solche Fehler!! Das selbe mit jedem anderen Problem. Trotzdem sollte man daran denken das Linux nunmal ein "bastel" Betriebssystem ist. Wer nichts einstellen will sondern "klick" und funktionieren solls der sollte wirklich zu Windows greifen!!
Ich für mich, möchte zu einen ein Betriebssystem, welches Stabil als Server Lauft. Somit wäre das W-Lan Problem für mich egal. Ausserdem würde ich einfach gerne ein Desktop haben, wo ich das machen kann was ich möchte und das einstellen kann was ich will Genauso will ich die volle Kontrolle über alles andere haben (zumindest früher oder später). Ich für meinen Teil finde solche eigenschaften nicht unter Windows.

Und dieses ständige neu installieren von Betriebssysteme ist auch recht einfach abhilfe geschaft. clonezilla.org Sag ich dazu nur bis jetzt hat es ohne Probleme Funktioniert!!

Achja und vielleicht sollte man ich auch mal das hier durchlesen
Linux_ist_nicht_Windows

In Dem sinne noch viel spaß beim Diskutieren und OS finden
JumpFrog ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.10.10, 18:00   #40 (permalink)
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Also es ist schon sehr interessant - durch ein 2 Wochen Ubuntu lerne ich langsam wieder die Vorteile von FreeBSD zu schätzen...
Allein schon weil sich mir diese Compiler- und Configure-Chains von GNU nicht erschließen, da lobe ich mir doch das gute alte make install.

Mal was ganz anderes, weiß jemand warum die FreeBSD-Leute noch diese (imo) total verstaubten Sachen wie sh oder sendmail mit reinbauen (das wäre soweit ja noch ok), aber dann nirgends so richtig erklären wie man das base-System für sich derweit aktualisieren kann? Zumindest erklären könnte man es doch für diejenigen, die auf diese "ungeheure" Stabilität verzichten können.
z.B. fände ich es ganz nett, wenn ich die sh einfach mal ganz frech auch für root durch zsh oder zumindest bash ersetzen, und dann die sh rausschmeißen könnte.

Geändert von Blackbird++ (03.10.10 um 18:05 Uhr)
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