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IAMX [.uk] (Vorgruppe: Wedekind [.at]), 20.05.05, Arena
So sieht also die legendäre Arena, die letztes Jahr umgebaut wurde. Nett, doch hat sie etwas von diesem liebgewonnenen, versifften Punkflair ala EKH eingebüsst. (Trivia: Die Arena diente bis in die 70er-Jahre als Schlachthof in einem etwas heruntergekommenen Industrieviertel von Wien und wurde, als es Abgerissen werden sollte von linken Aktivisten besetzt, welche es Schrittweise zuerst zu einer Art Kommune und später zu einem alternativen Veranstaltungsort umfunktionierten. Das EKH ist Wiens letztes besetzte Haus, welches sich seit 15 Jahren selbst am Leben erhält.)
Die neue Halle ist wirklich geräumiger, hinten wurden noch oben versetzte Stufen installiert, welche sich für den gemütlicheren Konzertbesucher als gute Sitzgelegenheit mit freien Blick auf die Bühne anbieten.
Gegen 20:00 betraten die österreichischen Indirocker von Wedekind die Bühne. Der Sänger wies darauf hin die Grippe zu haben, macht aber nichts, die Vorstellung lief solide über die Bühne und nach etwas über einer halben Stunde gaben sie ihr letztes Lied zum besten und verliessen die Bühne.
Wie konnte es anders sein, die Roadies krempelten die Bühne um, eine Leinwand wurde aufgestellt und nach einer weiteren halben Stunde kam ein Schlagzeuger und begann einen bekannten Rythmus zu spielen. Eine junge Dame mit Zuckerwatteformatiger Frisur und einem roten Sommerkleidchen hüpfte auf die Bühne und intonierte den Opener "You stick it in me".
Als Herr Chris Corner, bekannt als die Diva der Sneaker Pimps mit seiner Gitarre die Bühne enterte hatten die Damen in den ersten fünf Reihen einen Orgasmus (zumindest hörte es sich so an). Enges, schwarzes Latexgewand, zerstrubbelte, halblange Haare, Klebeband über Arme und hände.
Im Hintergrund war ein Video zu sehen, in dem ein Finger ein Auge "streichelt", das ganze etwas "ruckelig" im Rythmus der Musik. Zugegeben, die Tanzeinlagen Corners sahen verdammt gut aus (meine Frau hatte schon einen ziemlich glasigen Blick), die Kleidchentragende Keyboarderin und Backgroundsängern turnte wie ein Flummie über die Bühne; nach gut 20 Minuten tanzten die ersten Fangirls auf den den Verstärkerboxen neben der Bühne (harr!). Ein Leid folgten dem Anderen, auf der Leinwand gab es lustige Dinge zu sehen, bei "Missile" wurde man durch projezierten Text zum Mitsingen animiert und so fort. Die Setlist umfasste alle Lieder von Kiss + Swallow sowie zwei neue, unbekannte Stücke und eine alternative Version von "Missile", die als Zugabe gespielt wurde. Nach gut andernhalb Stunden fiel der Vorhang und man ging mit dem Gedanken an ein wirklich gutes Electropopkonzert nach Hause.
So sieht also die legendäre Arena, die letztes Jahr umgebaut wurde. Nett, doch hat sie etwas von diesem liebgewonnenen, versifften Punkflair ala EKH eingebüsst. (Trivia: Die Arena diente bis in die 70er-Jahre als Schlachthof in einem etwas heruntergekommenen Industrieviertel von Wien und wurde, als es Abgerissen werden sollte von linken Aktivisten besetzt, welche es Schrittweise zuerst zu einer Art Kommune und später zu einem alternativen Veranstaltungsort umfunktionierten. Das EKH ist Wiens letztes besetzte Haus, welches sich seit 15 Jahren selbst am Leben erhält.)
Die neue Halle ist wirklich geräumiger, hinten wurden noch oben versetzte Stufen installiert, welche sich für den gemütlicheren Konzertbesucher als gute Sitzgelegenheit mit freien Blick auf die Bühne anbieten.
Gegen 20:00 betraten die österreichischen Indirocker von Wedekind die Bühne. Der Sänger wies darauf hin die Grippe zu haben, macht aber nichts, die Vorstellung lief solide über die Bühne und nach etwas über einer halben Stunde gaben sie ihr letztes Lied zum besten und verliessen die Bühne.
Wie konnte es anders sein, die Roadies krempelten die Bühne um, eine Leinwand wurde aufgestellt und nach einer weiteren halben Stunde kam ein Schlagzeuger und begann einen bekannten Rythmus zu spielen. Eine junge Dame mit Zuckerwatteformatiger Frisur und einem roten Sommerkleidchen hüpfte auf die Bühne und intonierte den Opener "You stick it in me".
Als Herr Chris Corner, bekannt als die Diva der Sneaker Pimps mit seiner Gitarre die Bühne enterte hatten die Damen in den ersten fünf Reihen einen Orgasmus (zumindest hörte es sich so an). Enges, schwarzes Latexgewand, zerstrubbelte, halblange Haare, Klebeband über Arme und hände.
Im Hintergrund war ein Video zu sehen, in dem ein Finger ein Auge "streichelt", das ganze etwas "ruckelig" im Rythmus der Musik. Zugegeben, die Tanzeinlagen Corners sahen verdammt gut aus (meine Frau hatte schon einen ziemlich glasigen Blick), die Kleidchentragende Keyboarderin und Backgroundsängern turnte wie ein Flummie über die Bühne; nach gut 20 Minuten tanzten die ersten Fangirls auf den den Verstärkerboxen neben der Bühne (harr!). Ein Leid folgten dem Anderen, auf der Leinwand gab es lustige Dinge zu sehen, bei "Missile" wurde man durch projezierten Text zum Mitsingen animiert und so fort. Die Setlist umfasste alle Lieder von Kiss + Swallow sowie zwei neue, unbekannte Stücke und eine alternative Version von "Missile", die als Zugabe gespielt wurde. Nach gut andernhalb Stunden fiel der Vorhang und man ging mit dem Gedanken an ein wirklich gutes Electropopkonzert nach Hause.