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Diskussion: Netzwerk über Stromkreis: seit kurzem Schwankungen im Forum Network · LAN, WAN, Firewalls, in der Kategorie Web, Network & Multimedia Palace; Anzeige Hallo liebe Leute, Ich habe ein etwas spezielleres Problem und hoffe ihr könnt mir bei der Lösung behilflich sein. ...
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| Netzwerk über Stromkreis: seit kurzem Schwankungen Anzeige Hallo liebe Leute, Ich habe ein etwas spezielleres Problem und hoffe ihr könnt mir bei der Lösung behilflich sein. Ich teile mir daheim einen Internetanschluss mit meiner Family. 3 Computer (alle drei Windows XP, hat aber ausnahmsweise nichts mit dem Problem zu tun) teilen sich einen Internetanschluss, der über einen Router (Netgear) verteilt wird. Da die 3 PCs in drei verschiedenen Stockwerken stehen und die WLAN-Signalstärken über zwei Stockwerke massiv abnehmen würden, haben wir uns "Devolo MicroLink D-Lan" zugelegt. Damit kann man das Signal mit einem Adapter in den normalen Stromkreis schicken und mit einem Adapter auch wieder herausholen. Alles ohne Softwareinstallation. Es sieht folgendermaßen aus: ![]() Das hat ganz wunderbar geklappt, aber seit ca. 2 Wochen gibt es massive Schwankungen bis hin zum Totalausfall. Der Ping schwankt (ping google.at) - interessanterweise unabhängig von der Anzahl der Leute, die das Netzwerk nutzen - zwischen 60ms und >999ms . Auf jedenfall ist es saulangsam und schleppend. Hat jemand von euch Erfahrungen mit Netzwerk über Stromkreis? Ich bin Ratlos. Bitte helft mir. Danke! LG dutchman | |
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| | #2 (permalink) |
| Registriert seit: 19.09.06 ![]() Likes: 0 | hi dutchman2006 afaik wird die verbindung über verschiedene Frequenzen hergestellt. hast du (habt ihr) vor 2 wochen ein neues Elektrogerät an den selben stromkreis angeschlossen? Es könnte sein, dass dieses ebenfalls eine Frequenz in das Stromnetz abgibt, die den normalen netzwerkverkehr stört. Funktioniert das Netzwerk sonst? dann wäre vermutlich nicht der stromkreis schuld. Versuch mal von station 2 und 3 das anpingen von PC1. #Lord edit: ich kann kein deutsch mehr *g* |
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| | #3 (permalink) |
| Registriert seit: 09.02.06 ![]() Likes: 0 | Hi Dutchman Versuch einmal nur den Router von den verschiedenen PCs zu pingen! Dann kannst du nähmlich sicher sagen, dass es am DLAN liegt und nicht am Provider, Telekom Leitung,... Und warum wird der Router 2 x über 2 Adapter ans Stromnetz gehängt? Wir haben Auch ein DLAN von Devolo und es fkt eigentlich ganz gut! Die Adapter manchmal vom Nezt nehmen und wieder einstecken hilft bei manchen Problem auch! GoFlo |
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| | #4 (permalink) | |
| Themenstarter | OK, ich hab jetzt mal alle PCs (+Rooter) untereinander pingen lassen. PC1 --> PC2: Zeitüberschreitung PC1 --> PC3: Zeitüberschreitung PC1 --> ROU: <1ms PC2 --> PC1: funktioniert PC2 --> PC3: Zeitüberschreitung PC2 --> ROU: ~6ms PC3 --> PC1: funktioniert PC3 --> PC2: Zeitüberschreitung PC3 --> ROU: ~3ms mich würde jetzt interessieren ob es eine Möglichkeit gibt den Router die PCs pingen zu lassen, dann hätten wir die letzte Konstellation auch noch ausprobiert...!? Zitat:
Könnt ihr mit den PingDaten was anfangen? | |
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| | #5 (permalink) |
| Registriert seit: 08.06.04 ![]() Likes: 0 | warum hat der router 2 anschlüsse auf das lan via Steckdose? als nächstes mal ein wikipedia artikel dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Homeplug Wohnst du in einem Mietshaus? also mehrere Parteien auf engen Raum? wenn ja, evtl benutzen euere Mitmieter ein ähnliches system. Dies könnte ein Grund für die Störungen sein. Als nächster punkt: ist es ein altes haus? wenn ja: früher wurden kleinere leitungsquerschnitte verwendet da meist auch weniger verbraucher in betrieb waren. Sprich, dank des meist geringen querschnitts und des generellen alters (zustand der kabelisolierungen und klemmenverbindungen) ist es möglich dass das signal durch den zu hohen wiederstand einfach zu stark gedämpft wird. Die niederfrequente 230V spannung stört das nicht so sehr, je höher jedoch die frequenzen (homeplug 4,5 bis 27 MHz) desto stärker wirken sich schlechte leitungen aus. wie bereits erwähnt können auch neue verbraucher zu stark in netz stören. sehr gefährdet sind verbraucher mit netzteilen. Also z.b. Fernseher o.ä. bzw eigentlich fast alle sachen heutzutage. Richtig miese netzteile finden sich z.b. in 12V Halogen Beleuchtungssystemen. (euere neue 100W glübirne ist sicher nicht der auslöser Falls du in ner größeren Stadt wohnst, da ist das Stromnetz sowieso total versaut! Da sind Stöfrequenzen und blindleistungen unterwegs... das ist nicht mehr feierlich. Abhilfe hierfür würde ein eingangseitiger Netzfilter schaffen. Nein nicht son 30? teil für den PC... darauf komm ich später eh nochmal Gemeint ist n ordentlicher Netzfilter der alles unerwünschte rausfiltert. Jener kommt vor ALLEN verbrauchern. Also gleich nach dem Stromzähler. Jedoch sei erwähnt dass ein Netzfilter fürs ganze Haus sehr kostspielig wird. Zu den vorher erwähnten Netzfiltern in der Steckdosenleiste: Habt ihr daheim so ein teil? Sind meist so lustige dinger mit kleiner sicherung und ner Roten Leuchte und gibst ab 30? bis 100? im baumarkt. Die billigen schützen dann den pc vor Blitzeinschlag (also Hochspannungsschutz). Die etwas besseren haben dann auch den erwähnten Netzfilter drin. Was macht so ein teil eigentlich: unser Standart 230V Steckdosenstrom hat eine Frequenz von 50Hz. Jedoch geben schlechte elektronische geräte, transformatoren etc Hochfrequente störungen ins stromnetz ab. Der netzfilter sorgt dafür das im prinzip nur der strom der um die 50hz hat durch kann. Alles andere wird rausgefiltert (wer näheres wissen will -> google hochpass und tiefpass filter) Worauf ich hinaus will: Die dinger filtern Hochfrequente spannungen... Powerline arbeitet mit Hochfrequenten signalen zur datenübertragung. Habt ihr also so eine Steckdosenleiste ist dies womöglich der Grund für euere schlechte Verbindung bzw würde sie die verbindung eigentlich ganz unmöglich machen. Versuch mal im haus soviel wie möglich auszustecken/zu schalten. Die glotze nur auf standby zählt nicht, also stecker raus. Wie gesagt, halogenbeleuchtungen nicht vergessen, handyladegeräte, etc.... Dann nochmal Testen. Ne Patentlösung gibts leider nicht. |
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| | #6 (permalink) | ||
| Moderator ![]() Registriert seit: 17.10.01 ![]() Likes: 0 | Zitat:
nochmals zu den 2 adaptern am router....wie ist dein router genau konfiguriert? hat der 3 verschiedene ports (fuer jeden client 1) mit verschiedenen ip's? dass der router pro port nur eine ip vergiebt, kann ich mir irgendwie nicht ganz vorstellen. poste auch mal die ip konfigurationen jedes geraetes (ip/subnetmask/gateway) in deinem netzwerk | ||
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| | #7 (permalink) | |
| Themenstarter | Ich danke mal für die bisherige Hilfe und beantworte Fragen. Um euch mal ein Bild machen zu können, wie der Fehler bei mir aussieht (der Fall hier ist harmlos, hab schon schlimmere Phasen gehabt): ![]() @lestat (danke für die lange Antwort) : Zitat:
PS: Ich wohne in einem Dorf in einem Einfamilienhaus (Strom kommt aber von Wien), also keine unbekannten Verbraucher und sicher keine zweiten Homeplug-User. @soox : Alle PCs beziehen alles automatisch, könnte da vielleicht der Hund drin leigen? | |
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| | #8 (permalink) |
| gesperrt Registriert seit: 24.10.06 ![]() Likes: 0 | also, um das Geheimnis nun zu lüften und Unwahrheiten vorweg zu negieren: auf unterster, elektrotechnischer Ebene ist die Frequenz eines Signals (hier: LAN) eigentlich nur die Zeitperiode zwischen Impuls x und Impuls y, also die Zeitdifferenz. Und hier ergibt sich auch schon direkt ein Problem: Die Pause zwischen 2 Signalen (hier: 230 V + LAN) ist dermassen kurz (muss so sein bei einer solchen, geforderten Bandbreite) dass ein simpler kleiner Adapter nicht mehr hinterherkommt und so Frequenzüberlagerungen entstehen, sprich: es "schneiden" sich Strom und LAN. Von TCP/IP wird das mittels OSI und der Sicherrungsschicht durch eine Fehlerkorrektur ausgeglichen, natürlich geht dabei aber Bandbreite flöten (jedoch nicht viel). Wenn nun aber 230 V "dicker" wird, also mehr Geräte dazukommen steigt auch die Fehleranzahl, weil mehr Überschneidungen weil mehr Frequenzbereiche seitens 230V benutzt werden müssen... sozusagen (mehr Geräte = mehr Störfrequenzen). Ergo: Wenn du ein stabiles PowerLAN (heisst das so?) willst, dann sorge dafür dass diese 2 (3?) Steckdosen NIRGENDSWO benutzt werden... also bräuchtest du speziell an diesen Dosen eine seperate, unabhängige Stromzufuhr. Mal ganz abgesehen davon dass das nicht möglich ist (!) würde das aber ziemlich teuer werden ![]() Übrigens hat lestat oben meine Aussagen hier bestätigt: 50 Hz Netzspannung und alle anderen Frequenzen von Powerline (habs gefunden! ^^) überschneiden sich periodisch... XY ms lang funktioniert alles tadellos, und dann kommen die geliebten 50Hz dazwischen. Dass sich das aber ÜBERHAUPT schneidet deutet ganz massiv auf schlechte Hardware hin. Und hier muss ich lestat leider widersprechen: da bringt selbst ein Filter nix.... der würde nur alle anderen Störungen wegmachen, aber wie man im Bild sieht hat er die 50Hz-Schwelle am Start.... Lösung (es gibt eine!!): anderes Gerät für Powerline kaufen, ganz einfach. ![]() Aber trotzdem würd ich lieber kein Powerline benutzen, dann doch am besten ein schönes LAN das auch garantiert funzt. Der Preis für das lange Kabel dürfte den Anschaffungskosten für Powerline gleichkommen, also..... P.S.: Ich will jetzt kein "ja aber das is ned ganz...." und "also GANZ korrekt müsste das lauten..." hören! Er wollte das Prinzip / den Grund verstehen und so geht es am einfachsten zu erklären |
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| | #9 (permalink) | |
| Moderator ![]() Registriert seit: 17.10.01 ![]() Likes: 0 | Zitat:
wenn das problem stoerungen sind, dann sind sie zumindest in der gleichen groessenordnung wie das signal selbst. solche signale kommen z.b. von schlechten netzteilen (getaktete-netzteile ohne filter), welche einfach gesagt "schmutz" produziert und dieses ins stromnetz einspeisen. auch koennten die stoerungen von elektromagnetischen wellen stannem, da die stromkabel in keinster weise abgeschirmt werden. ich wuerde mal an verschiedenen tageszeitpunkten pings verschicken und so herauszufinden, ob es zu gewissen zeiten besser/schlechter funktioniert. ps: nicht "PowerLan" sondern "powerline". | |
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| | #10 (permalink) |
| gesperrt Registriert seit: 24.10.06 ![]() Likes: 0 | äh.... du hast mich nur noch bestätigt... mal abgesehen davon dass es keine Schaltung auf diesem Planeten gibt, die eine bestimmte Frequenz EINWANDFREI "filtern" kann ist die Tatsache, dass seine Timeouts PERIODISCH auftreten doch sehr der 50Hz-These zugeneigt.... |
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| | #11 (permalink) | ||
| Themenstarter | Zitat:
Das Problem ist ja, dass sie aus heiterem Himmel zu kommen scheinen, bzw. interessanterweise letztens beim Einschalten von PC2 ein IP-Adressenkonflikt auf PC3 gemeldet wurde, der erst durch abdrehen von PC2 beheben werden konnte. Ich weise nochmal auf meine bis jetzt unbeantwortete Frage hin: Zitat:
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| | #12 (permalink) |
| gesperrt Registriert seit: 24.10.06 ![]() Likes: 0 | Die anhaltende Frequenz deiner "Ausfälle" oder Störungen kann man im Bild sehen. Das DHCP-Problem hab ich schon oben beschrieben, wer meine Beiträge liest und nicht nur überfliegt hat das aber mitgekriegt |
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| | #13 (permalink) | |
| Senior Member Registriert seit: 18.09.05 ![]() Likes: 0 | Zitat:
Bei mir lags schlussendlich daran dass ich den dlan adapter an der gleichen steckdose betrieb wie den ganze pc, was dann anscheindend das signal soweit störte dass es nurnoch zeitweise beim anderen dlan adapter ankahm. Besonders auffalend war das Problem bei nacht, wenn das Stromnetz eh schon grösser belastet war. Tip: Probier mal den adapter an ner ungebrauchte steckdose, bestenfalls in nem anderen Zimmer (andere sicherungsgkreis, wieauchimmer), dann gehts, behaupte ich mal // mein thread link | |
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| | #14 (permalink) | ||
| Moderator ![]() Registriert seit: 17.10.01 ![]() Likes: 0 | Zitat:
Zitat:
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