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| Moderator ![]() Registriert seit: 12.02.02 ![]() Likes: 0 | Anzeige Sicherheitsloch im Linux-Multiuser-Betrieb Der Kern des Betriebssystems Linux enthält einen Fehler, der es lokalen Benutzern erlaubt, auf dem System Root-Rechte zu erlangen. Betroffen sind die Kernel-Versionen 2.2 und 2.4 und damit nahezu alle Linux-Systeme, die seit 1999 installiert wurden, und bei denen der Administrator die Möglichkeit, Kernel-Module nachträglich zu laden, nicht explizit abgeschaltet hat. Es existiert auch bereits ein fertiger Demo-Exploit, der einem Angreifer direkt eine Shell mit Root-Rechten beschert. Allerdings lässt sich der Fehler nicht ohne direkten Zugang -- also remote von einem beliebigen anderen System aus -- ausnutzen; der Angreifer muss also bereits einen Zugang auf dem attackierten Computer haben. Wo Linux also im Multiuser-Betrieb genutzt wird, sollten Administratoren schleunigst ein Kernel-Update einspielen. Auf Servern, auf denen regulär nur Adminstratoren Zugang haben, ist die Lücke nicht ganz so ernst; man sollte jedoch auch dort den Patch einspielen und sich gegen den Fall absichern, dass ein anderes Sicherheitsloch Angreifern einen Zugang mit eingeschränkten Rechten ermöglicht, der dann über den Kernel-Bug sofort zur Root-Shell ausgebaut werden könnte. Auf dem zentralen Kernel-Archiv steht ein Patch für die Version 2.2 bereit; Red Hat bietet bereits Kernel-Updates für 2.4er-Kernel (Red Hat 7.x, 8.0). Der Bug beruht darauf, dass der Kernel das Nachladen von Modulen nicht ausreichend gegen externe Modifikationen absichert. So kann man über die Debug-Funktion ptrace() die Kontrolle über einen Prozess erlangen, der ein Modul nachladen soll und dort beliebigen eigenen Code einschleusen. Dieser wird dann mit Root-Rechten ausgeführt. Quelle: http://www.heise.de/ Wichtige Links zum Thema: http://www.securityfocus.com/archive...7/2003-03-23/0 ftp://ftp.kernel.org/pub/linux/kernel/v2.2/ |
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