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Diskussion: 18jähriger Amerikaner wegen LovSan verhaftet im Forum News & Ankündigungen, in der Kategorie Allgemeines; Am Freitagmorgen amerikanischer Zeit erhielt der 18jährige Jeffrey Lee Parson ("teekid") aus Minnesota, USA von Beamten des FBI und des ...
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| Senior Member Registriert seit: 27.01.02 ![]() Likes: 1 | Am Freitagmorgen amerikanischer Zeit erhielt der 18jährige Jeffrey Lee Parson ("teekid") aus Minnesota, USA von Beamten des FBI und des "Secret Service" Besuch. Seine sieben Computer wurden beschlagnahmt und er selbst unter Hausarrest gestellt. Zudem wurde ihm das Recht zur Nutzung eines Computers und/oder auf einen Internetanschluss vorläufig entzogen. Er steht unter dem Verdacht, eine Version des Wurmes MSBlaster (LovSan) entwickelt und verbreitet zu haben. Nach FBI-Angaben gab der Schüler zu, besagten Wurm zu "Blaster.B" weiterentwickelt zu haben. Staatsanwalt in Seattle, John McKay kommentierte: "With this arrest, we want to deliver a message to cyber-hackers here and around the world, let there be no mistake about it, cyber-hacking is a crime. ... We will investigate, arrest and prosecute cyber-hackers." Weiter: "The handcuffs are not cyberhandcuffs. They were real cuffs this morning."[1] Die Urheber des originalen Wurms wurden nach FBI-Angaben jedoch noch nicht ermittelt. Man habe Informationen, sagte McKay, doch müssen diese aus ermittlungstechnischen Gründen noch zurückgehalten werden. Die Blastervariante von Parson infizierte weltweit etwa 7.000 Rechnersysteme. Folgen dieses (und auch des Originalwurms) waren stark erhöhter globaler Netzwerkverkehr durch millionenfach runtergeladene Patches, überlastete Router und eine sehr starke Belastung der Microsoft-Server. Man habe in Zusammenarbeit mit Microsoft Verbindungen des Wurms zur Webseite www.t33kid.com[2] verfolgt und sei so auf J.L. Parson, den Autor der Seite, aufmerksam geworden. Am 17. September wird gegen ihn vor dem "Federal District Court" in Seattle, Washington State[3] Anklage erhoben werden. Bei einer Verurteilung wegen Beschädigung geschützter Computersysteme drohen 10 Jahre Haft und $ 250.000 Geldstrafe. [1] Mit dieser Festnahme wollten wir ein Botschaft an hiesige und weltweite "Cyberhacker" ausbringen. Lassen sie uns da keinen Fehler machen: "Cyberhacking" ist ein Verbrechen. ... Wir werden "Cyberhacker" untersuchen, festnehmen und verfolgen. ... Die Handschellen sind keine virtuellen Handschellen. Das waren echte Handschellen heute morgen. [2] Auf der aus mir unbekannten Gründen die deutsche (!) Apache-Start-Meldung "Es klappt!" erscheint... [3] Der Ort für die Verhandlung hängt mit dem Firmensitz von Microsoft in Richmond (nahe Seattle) zusammen. Quellen: The New York Times, USA Cable News Network (CNN), USA Heise.de, Deutschland |
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