R
Rushjo
Guest
Wie gestern zuerst News.com.com und später dann auch heise.de
berichtete, hat SCO gestern nun endlich den ersten Kunden seines zukünftigen
"Geschäftsmodell" präsentiert. Dabei handelt es sich um den amerikanischen
Hoster "ev1 Servers", hier. Dieser hat mit SCO einen Vertrag in unbekannter
Höhe abgeschlossen. Wieviele seiner ca. 18.000 Server nun durch SCO licenziert
sind, konnte man nicht erfahren. Dabei setzt "ev1 Servers" eigentlich als Haupt-OS
Microsoft Windows ein und ist doch auch einer der Vorzeige-Kunden. Nebenbei
wird noch "RedHat" verwandt und genau deren Einsatz wollte der Firmenchef laut
eigenem Bekunden "rechtlich" absichern. Aus Marketing-Sicht recht interessant
wurde diese Entscheidung am Tag vor der Eröffnung des "neuen Server Center"
bekannt gegeben(Kapazität bis 30.000 Server). Pikanterweise erfuhren die Kunden selber von
"ev1 Servers" erst durch einen Bericht auf "slashdot.com" und "news.com.com" von
dieser Entscheidung. Danach äusserte sich auch der Firmenchef ( alias HeadSurfer)
in offiziellen Board der Firma, hier. Hier argumentierte er, wer hätte dies ja alles nur zum "Wohl"
seiner Kunden gemacht, um Sie vor "rechtlicher Verfolgung" durch SCO zu beschützen.
Auch äussert er seine Anerkennung und Bewunderung für die OpenSource-Gemeinde,
der er nichts "schlechtes" will. Nur es sei nun mal eine "rein geschäftliche" Entschei-
dung. Wie die nachfolgenden Postings von User (bis jetzt schon über 7 Seiten) sehen
das die meisten Kunder anders. Bei den User geht die Diskussion mehr in die Richtung,
"ev1 Servers" hätte mit Ihrem Vertrag SCO "hoffährig" gemacht und die Entscheidung
hätte "Signalwirkung" für andere Firmen. Desweiteren würde SCO ja das Geld nutzen,
um andere "kleine" Firmen zu verklagen. Es taucht auch die Frage auf, warum denn
"ev1 Server" nicht einfach die Zusatz-Police von RedHat zum Schutz vor Klagen durch
SCO abgeschlossen hat? Und was bitte der "Nutzen" dieses Vertrages sein soll, das
SCO keinerlei Support oder Software oder Hardware liefert?!
Insgesamt gesehen, macht das so den Eindruck, als wenn sich "ev1 Servers" damit
selber ins Bein geschossen hat und nebenbei noch der OpenSource-Gemeinde in
den Rücken fällt. Und das alles unter dem Mantel "ich will ja nur das Beste für meine
Kunden". X( X(
[1] Quelle, news.com.com (english)
[2] Quelle, heise.de (deutsch)
[3] Offener Brief des Firmenchef mit anschliessender Diskussion, board.ev1servers.com (english)
[4] WebSite von "ev1 Servers", ev1servers.net (english)
http://news.com.com/2100-7344-5167825.html?tag=nl][5] Original Quell, slashdot.org (english)[/URL]
[NACHTRAGT]
Wie man nachlesen kann, verlangt SCO im Rahmen Ihres "Licenz IP" Programm
pro Linux Server mit einem Prozessor 699$. Dann würden Sie auch von einer weiteren
Strafverfolgun absehen. Weiterhin hat laut news.com.com SCO heute den
nächsten Kanditaten genannt, den Sie verklagen wollen. Dies sei der grösste
amerikanische Autoteile-Einzelhändler "AutoZone" mit über 3.000 Läden in den
gesamten USA. Ihnen wird von SCO vorgeworgen:
Soll heissen, eine Urheberrechtsverletzung des Copyrights der Unix SCO's durch
den Einsatz eines Linux Betriebsystems, welches Code, Strukturen, Sequenzen
und/oder Organisation von Quellcode des SCO's Unix System V enthält. Sprich, die
verklagen mit dem Argument, sie würden überhaupt Linux nutzen. Nach dem Dafür-
halten amerikanischer Rechtsanwälte wird einer solchen Klage aber bis zum Ende des
grundliegenden Prozessen/Streits von IBM mit SCO eine Aufschubfrist eingeräumt.
[6] Quelle, news.com.com (english)
[/NACHTRAG]
berichtete, hat SCO gestern nun endlich den ersten Kunden seines zukünftigen
"Geschäftsmodell" präsentiert. Dabei handelt es sich um den amerikanischen
Hoster "ev1 Servers", hier. Dieser hat mit SCO einen Vertrag in unbekannter
Höhe abgeschlossen. Wieviele seiner ca. 18.000 Server nun durch SCO licenziert
sind, konnte man nicht erfahren. Dabei setzt "ev1 Servers" eigentlich als Haupt-OS
Microsoft Windows ein und ist doch auch einer der Vorzeige-Kunden. Nebenbei
wird noch "RedHat" verwandt und genau deren Einsatz wollte der Firmenchef laut
eigenem Bekunden "rechtlich" absichern. Aus Marketing-Sicht recht interessant
wurde diese Entscheidung am Tag vor der Eröffnung des "neuen Server Center"
bekannt gegeben(Kapazität bis 30.000 Server). Pikanterweise erfuhren die Kunden selber von
"ev1 Servers" erst durch einen Bericht auf "slashdot.com" und "news.com.com" von
dieser Entscheidung. Danach äusserte sich auch der Firmenchef ( alias HeadSurfer)
in offiziellen Board der Firma, hier. Hier argumentierte er, wer hätte dies ja alles nur zum "Wohl"
seiner Kunden gemacht, um Sie vor "rechtlicher Verfolgung" durch SCO zu beschützen.
Auch äussert er seine Anerkennung und Bewunderung für die OpenSource-Gemeinde,
der er nichts "schlechtes" will. Nur es sei nun mal eine "rein geschäftliche" Entschei-
dung. Wie die nachfolgenden Postings von User (bis jetzt schon über 7 Seiten) sehen
das die meisten Kunder anders. Bei den User geht die Diskussion mehr in die Richtung,
"ev1 Servers" hätte mit Ihrem Vertrag SCO "hoffährig" gemacht und die Entscheidung
hätte "Signalwirkung" für andere Firmen. Desweiteren würde SCO ja das Geld nutzen,
um andere "kleine" Firmen zu verklagen. Es taucht auch die Frage auf, warum denn
"ev1 Server" nicht einfach die Zusatz-Police von RedHat zum Schutz vor Klagen durch
SCO abgeschlossen hat? Und was bitte der "Nutzen" dieses Vertrages sein soll, das
SCO keinerlei Support oder Software oder Hardware liefert?!
Insgesamt gesehen, macht das so den Eindruck, als wenn sich "ev1 Servers" damit
selber ins Bein geschossen hat und nebenbei noch der OpenSource-Gemeinde in
den Rücken fällt. Und das alles unter dem Mantel "ich will ja nur das Beste für meine
Kunden". X( X(
[1] Quelle, news.com.com (english)
[2] Quelle, heise.de (deutsch)
[3] Offener Brief des Firmenchef mit anschliessender Diskussion, board.ev1servers.com (english)
[4] WebSite von "ev1 Servers", ev1servers.net (english)
http://news.com.com/2100-7344-5167825.html?tag=nl][5] Original Quell, slashdot.org (english)[/URL]
[NACHTRAGT]
Wie man nachlesen kann, verlangt SCO im Rahmen Ihres "Licenz IP" Programm
pro Linux Server mit einem Prozessor 699$. Dann würden Sie auch von einer weiteren
Strafverfolgun absehen. Weiterhin hat laut news.com.com SCO heute den
nächsten Kanditaten genannt, den Sie verklagen wollen. Dies sei der grösste
amerikanische Autoteile-Einzelhändler "AutoZone" mit über 3.000 Läden in den
gesamten USA. Ihnen wird von SCO vorgeworgen:
Zitat von news.com.com
"violated SCO's Unix copyrights by running versions of the Linux operating system
that contain code, structure, sequence and/or organization from SCO's proprietary
Unix System V code in violation of SCO's copyrights,"
Soll heissen, eine Urheberrechtsverletzung des Copyrights der Unix SCO's durch
den Einsatz eines Linux Betriebsystems, welches Code, Strukturen, Sequenzen
und/oder Organisation von Quellcode des SCO's Unix System V enthält. Sprich, die
verklagen mit dem Argument, sie würden überhaupt Linux nutzen. Nach dem Dafür-
halten amerikanischer Rechtsanwälte wird einer solchen Klage aber bis zum Ende des
grundliegenden Prozessen/Streits von IBM mit SCO eine Aufschubfrist eingeräumt.
[6] Quelle, news.com.com (english)
[/NACHTRAG]