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Roboter = Lebewesen?

Diskussion: Roboter = Lebewesen? im Forum Science & Fiction, in der Kategorie Off topic-Zone; Anzeige Zitat: Original von gameron edit: dazu noch wie ich finde eine interessante Bemerkung. Der Mensch macht zurzeit eine schnelle ...

Antwort
Alt 28.11.05, 01:43   #106 (permalink)
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Zitat:
Original von gameron
edit: dazu noch wie ich finde eine interessante Bemerkung. Der Mensch macht zurzeit eine schnelle Rückentwicklung durch. Durch die Medizin kann sich heutzutage fast jeder Mensch, trotz schwerer Erbkrankheiten, fortpflanzen. Die Folge sind immer häufiger auftretende genetische Defekte, immer mehr Abhängigkeit von der Medizin. Es wird immer mehr Brillenträger geben, immer mehr Rot-Grün Blinde immer schwächere Menschen, auch die Intelligenz wird nachlassen. Natürliche Selektion findet schließlich nicht mehr statt. Wissen wird langsam aber sicher verloren gehen.
Ein sehr fragwürdiger und etisch bedenklicher Einwand - klingt etwas nach geforderter Euthanasie! Es ist der Vorteil wie auch die Geißel, wenn eine Art über die Möglichkeit verfügt, das Leben des Einzelindividuums oft und lange zu retten - ich glaube, fast jeder hier wäre ohne die Medizin wie sie ist bereits nicht mehr am Leben! Rein genetisch gesehen sind wir ohnehin lediglich auf 25-35Jahre Erdenzeit eingestellt - also bitte erspare uns Kommentare in dieser Form, in Ordnung?!

Fortpflanzung ist im strengen Sinne ohnehin nur die Weitergabe vom eigenen Bauplan mit diversen Defekten (sprich Evolution) - das machen Säugetiere wie der Mensch, Lurche, Fische, Pflanzen, Wasserflöhe, Pantoffeltierchen - alle auf ihre eigene Art und Weise - aber dennoch immer in der Weitergabe der eignenen DNA bzw Teilen derer. Selbst das Virus, über dessen Status quo man sich auch in der Wissenschaft noch nicht sicher ist, gibt seine Gene weiter...
Wenn ein Roboter also sich selbst zu reproduzieren in der Lage ist, dann muss er in der Definition des Lebens in der Fähigkeit der Fortpflanzung als typisches Lebewesen angesehen werden.

Bei all diesem fällt mir ein - wir diskutieren über Roboter als Lebewesen - und in unserem Staat werden selbst Hunde in der Straßenverkehrsordnung als Ladung/Fracht angesehen...
__________________


Steigerung des Luxus: eigenes Auto, eigene Villa, eigene Meinung.

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Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh.
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Ich mag den Himmel blau - was will ich da mit ner Cloud?!
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Alt 28.11.05, 12:06   #107 (permalink)
 
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Zitat:
Ein sehr fragwürdiger und etisch bedenklicher Einwand - klingt etwas nach geforderter Euthanasie! Es ist der Vorteil wie auch die Geißel, wenn eine Art über die Möglichkeit verfügt, das Leben des Einzelindividuums oft und lange zu retten - ich glaube, fast jeder hier wäre ohne die Medizin wie sie ist bereits nicht mehr am Leben! Rein genetisch gesehen sind wir ohnehin lediglich auf 25-35Jahre Erdenzeit eingestellt - also bitte erspare uns Kommentare in dieser Form, in Ordnung?!
So politisch war das natürlich nicht gemeint! Ist einfach nur in jedem normalen Buch zur Genetik bzw. Evolution nachzulesen. Die sich immer weiter entwickelnde Abhängigkeit von der Medizin. Ich finde es einfach nur interessant, dass die Weiterentwicklung, die Intelligenz uns letztendlich zum Verhängnis werden könnte.

Zitat:
und in unserem Staat werden selbst Hunde in der Straßenverkehrsordnung als Ladung/Fracht angesehen...
das Spielchen wird sogar noch weiter getrieben. In einem Bericht habe ich mal gesehen, wie die Anzahl der benötigten Busse zum Transport von Schulkindern zustande kommt. "Wie viel Kind geht in einen Bus...".
Ansichtssache. Bei Ladung/Fracht ist es scheinbar nicht von Belang, was wirklich Transportiert wird, ist es doch nur eine erhöhung des Gesamtgewichts des Transporters.


mfg
gameron ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.11.05, 13:16   #108 (permalink)
 
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Ich hab das nicht so ganz verstanden...

sprechen wir hier von Robotern (Maschinen) oder von künstlicher Intelligenz?

Also vom umgekehrten her betrachtet verhalten sich einige Menschen wie Maschinen. Dennoch sind Sie Lebewesen... Damit können ja Maschinen, die sich wie maschinelle Menschen verhalten auch Lebewesen sein.

Ein Roboter mit einer künstlichen Intelligenz wird sich auch selbst reproduzieren können.
Er wird sein eigenes Schmerzempfinden entwickeln müssen, da er bestimmte Logikalgorythmen hat und alles was diesen wiederspricht wird wohl auch als Schmerz interpretierbar sein.

Roboter untereinander werden soziale gefüge bilden, da Ihnen als KI bewusst wird, dass sie anders sind.
Mathematik halt: gemeinsammer nenner

Die Frage ob Menschen Lebewesen sind, wird wohl dann anhand der menschlichen sozialen Ketten von Robotern hinterfragt.
Und von da an, kanns wohl ganz anders verlaufen.......
Sharkspear ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.11.05, 17:05   #109 (permalink)
 
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Zitat:
Kann ein Mensch einsam existieren?
Das mag ja bei einem Menschen ein Problem sein, weils zur Fortpflanzung immer 2 braucht, aber meinst Du eine Bakterie weiss, dass es sie mehrfach gibt? Von Viren mag ich an dieser Stelle gar nicht reden.

Zitat:
sprechen wir hier von Robotern (Maschinen) oder von künstlicher Intelligenz?
Wir versuchen gerade eine Definition von Leben zu finden die allgemeingültig ist und Roboterlebewesen akzeptieren würde. Intelligenz ist dabei, denke ich, kein Kriterium, siehe Bakterie.
Sunrize ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.11.05, 17:18   #110 (permalink)
 
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dann ist die frage, ob man metal, wie organisches als lebensform bezeichnen kann?

so gesehen nicht. weil metal sich nicht regeneriert.
Sharkspear ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.11.05, 22:28   #111 (permalink)
 
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was es alles für tolle dinge gibt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Von-Neumann-Sonde
Sunrize ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.11.05, 23:56   #112 (permalink)
 
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japp, das wäre wie eine zelle.

(-:

erm....nur mal so am rande....ist ne zelle ein lebewesen?
Sharkspear ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.11.05, 17:07   #113 (permalink)
 
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natürlich sonst wäre ein Einzeller auch kein Lebewesen
Nick H. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.12.05, 18:34   #114 (permalink)
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BattleMaker Leistung: Facit NTK
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Endlich habe ich mal wieder die Zeit auf die vielen Posts zu antworten. Es freut mich übrigens, dass so viele weitere intelligente Menschen diese spannende Diskussion bereichern. :]


1. Zellen sind selbstverständlich Lebewesen - wie Nick bereits gesagt hat... genau genommen sind wir Menschen (und Tiere usw...) riesige Verbände von tausenden von einzelnen Lebewesen. Sozusagen ein kollektiv das zur absoluten Macht strebt muharhar *g*

2.
Zitat:
edit: dazu noch wie ich finde eine interessante Bemerkung. Der Mensch macht zurzeit eine schnelle Rückentwicklung durch. Durch die Medizin kann sich heutzutage fast jeder Mensch, trotz schwerer Erbkrankheiten, fortpflanzen. Die Folge sind immer häufiger auftretende genetische Defekte, immer mehr Abhängigkeit von der Medizin. Es wird immer mehr Brillenträger geben, immer mehr Rot-Grün Blinde immer schwächere Menschen, auch die Intelligenz wird nachlassen. Natürliche Selektion findet schließlich nicht mehr statt. Wissen wird langsam aber sicher verloren gehen.
Im Gegensatz zu sTEk finde ich diese Ansicht überhaupt nicht fragwürdig oder ethisch bedenklich... es ist weder abgründig noch assozial noch sonst irgendwas... es ist schlicht und einfach realistisch gedacht.

3.
Zitat:
Wie genau Blau aussieht, kann keiner sagen. Schließlich kann man nicht eindeutig festmachen, dass jedes Gehirn 420 - 490 nm so darstellt, wie jedes einzelne es tut. Vielleicht sieht mein "blau" so aus, wie das "grün" bei einem anderen (menschlichen) Gehirn? An der Bezeichnung "blau" würde das nichts ändern! Und auch das, was wir mit "blau" verbinden hat nichts damit zu tun, wie unser Gehirn "blau" darstellt.
Es freut mich, dass sich auch andere darüber bereits Gedanken gemacht haben. Aber ich vertrete hier eher die Ansicht, dass jeder Mensch die Farben anders empfindet (daher gibt es ja auch Lieblingsfarben). Davon zu reden, dass die Menschen die Farben unterschiedlich 'sehen' ist in diesem Sinne etwas unpassend.
Trotz allem kann ich sagen, dass meine Welt sehr schön aussieht in ihren Farben... nicht zu grell und so *g*

4.
Zitat:
Sind Zellen also keine Lebewesen, da sie nur in Verbindung bestehen können? Kann ein Mensch einsam existieren? Wäre er glücklich?
Auf diese Frage wäre ich gar nicht erst gekommen... aber genau gekommen sind Zellen doch dann wirklich keine Lebewesen oder? Zumindest bis auf die Einzeller und auf Bakterien.
Man muss dann schließlich auch noch genauer zwischen Procyten und Eucyten unterscheiden...



Das war's für's erste... MfG, BattleMaker
BattleMaker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.12.05, 17:33   #115 (permalink)
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Zitat:
Im Gegensatz zu sTEk finde ich diese Ansicht überhaupt nicht fragwürdig oder ethisch bedenklich... es ist weder abgründig noch assozial noch sonst irgendwas... es ist schlicht und einfach realistisch gedacht.
Und wer bestimmt welcher Defekt noch geht und welcher nicht?
Schon hier müsste jedem klar werden wie bedenklich eine solche Einstellung schon
im Ansatz ist!!
Von der weiteren Entwicklung eines solchen Vorgehens reden wir lieber nicht
(Stichwort Euthanasie)!
Empfehle Aldous Huxley; Schöne neue Welt! Danach Mein Kampf?

Jeder kann sich auf genetische Defekte prüfen lassen und dann selbst entscheiden
ob er das Risiko eingeht. Habt ihr es gemacht? Werdet ihr es machen?

BTW.: Wenn man schaut was manche Spitzensportler mit ihrem Körper machen,
lässt sich der Grundsatz gesunder Körper = gesunder Geist wohl auch nicht halten.

Gruss end4win
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end4win ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.12.05, 18:32   #116 (permalink)
 
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wenn dem so wäre, ist n roboterarm auch ein lebewesen.

eine zelle ist nur organisch das andere hingegen anorganisch, durch korrusion und andere einflüße wirkt es sich günstig auf das 'überleben' aus oder nicht.

----
wenn ich mir das hier so durchlese find ich es ziemlich wiedersprüchlich.
kleinste lebensform eine bakterie: sunrize.

*[nick h]. geht sogar noch weiter.
----
also leben beinhaltet wachstum, teilung (reproduktion) und sterben richtig? nick h? konkret bitte!

damit dürfte das ziemlich klar sein. und n roboter ist kein lebewesen.
aber ne zelle vegetiert vor sich hin und n roboter auch.

edit:
es gibt auch nichts daran zu rütteln, dass medizin die natürliche auslese behindert.
also es ist völlig egal, was ein defekt ist oder nicht. die natürliche auslese sorgt dafür, dass etwas als defekt und unzuriechend angesehen wird. und wenn ich rote lava mit ner grünen wiese verwechsel, bin ich tot.
das ist demnach ein defekt
Sharkspear ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.12.05, 18:48   #117 (permalink)
 
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und die gefühle nicht zu vergessen....
würde mich wenn´s mir schlecht geht nich unbedingt bei sonny ausheulen wollen... :-) oder noch besser Terminator
Serial2305 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.12.05, 18:53   #118 (permalink)
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Ich denke, da ist eine harte zwischenstufe. Sehen wir uns den Begriff "Lebewesen" an.... Lebt denn ein Roboter? In gewisser Hinsicht ja, aber auch nicht.....
Snake_23 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.12.05, 18:55   #119 (permalink)
 
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definieren wir doch lieber gleich den begriff leben...

wird ein roboter alt und zeugt mal kinder oder freut sich über seinen geburtstag, fühlt er sich auch irgendwann mal alt? ect.

können roboter Drogen nehmen oder sich ärgern, wenn sie mal keine bekommen!? :-)
Serial2305 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.12.05, 20:06   #120 (permalink)
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Zitat:
es gibt auch nichts daran zu rütteln, dass medizin die natürliche auslese behindert.
Natürliche Auslese ist wenn ein Lebewesen in seiner Umwelt nicht überleben oder
sich fortpflanzen kann. Diese Auslese wird durch die Medizin nicht tangiert!
Wollt ihr jetzt jeden mal einen Monat im Urwald aussetzen oder was ist eure
"natürliche Auslese"?
Demnach ist eine Bienenkönigin auch betroffen, die kann ohne ihren Sozialstaat
auch nicht überleben!

@topic
Roboter sind während ihrer ganzen Existenz viel zu statisch , um als Lebewesen
durchzugehen. Eben kein Wachstum, keine Reproduktion aus sich selbst oder gibt
es irgendwo einen der aus einem Sack Sand, einem Kupferblech, etwas Plastik und
und etwas Altmetall einen neuen machen kann. Wie ich schon schrieb wären wandelnde
Industriegebiete aber keine Lebewesen.
Selbst diese vorher genannte Sonde wird nicht jedes Bauteil selbst reproduzieren
können und wird wahrscheinlich ein Gedankenspiel bleiben.

Im übrigen darf man Definitionen nicht einfach verbiegen sonst weiss bald niemand
mehr von was geredet wird.
Ausserdem gibt es die Definition Roboter warum wollt ihr die aufheben und ausgerechnet
bei den Lebewesen reinquetschen, wo noch nicht mal ein Virus Platz hat?

Gruss end4win
__________________
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veröffentlichen.
end4win ist offline   Mit Zitat antworten
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