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Diskussion: Wie korrekt ist die Physik tatsächlich? im Forum Science & Fiction, in der Kategorie Off topic-Zone; Anzeige Tja, ist wohl nix mit gleichmässiger Ausdehnung des Universums... grenz|wissenschaft-aktuell: Studie stellt Grundpfeiler der naturwissenschaftlichen Kosmologie in Frage Wie ...
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| Moderator ![]() Registriert seit: 30.09.06 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Likes: 443 | Anzeige Tja, ist wohl nix mit gleichmässiger Ausdehnung des Universums... grenz|wissenschaft-aktuell: Studie stellt Grundpfeiler der naturwissenschaftlichen Kosmologie in Frage Wie man diesem Artikel entnehmen kann, stellen die chinesischen Wissenschaftler mit dieser Beobachtung also in Frage, dass sich das Universum gleichmässig ausdehnt und damit die Grundannahme der Physik, dass physikalische Gesetze überall gleich sind. Gleichzeitig bedeutet das aber auch, dass die bisher berechneten Abstände im Universum keinesweges korrekt sind. Da kommt wohl viel Arbeit auf die Astronomen und Physiker der Welt zu und es zeigt mal wieder wie wenig die Wissenschaftler tatsächlich wissen.
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| | #3 (permalink) |
| Moderator ![]() Registriert seit: 30.09.06 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Likes: 443 | Die Wissenschaftler tun aber immer gern so, als hätten sie die Weisheit mit Löffeln gefressen und als würde nicht existieren, was sie nicht beweisen können. An diesem Beispiel sieht man aber recht deutlich wieviel man von ihren Beweisen halten kann, auf denen sie ihre Theorien und Naturgesetze aufbauen.
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| Member of Honour ![]() Registriert seit: 05.03.08 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Likes: 246 | Zitat:
Das ist imho eine bessere Vorgehensweise, als Alles als Wahrheit anzunehmen und jeweils das Gegenteil beweisen zu müssen, damit dies als Unwahrheit anerkannt wird. Schon aus der IT-Sicherheit wissen wir, dass Whitelisting wesentlich besser funktioniert als Blacklisting. Du würdest an dieser Stelle bestimmt ein Beispiel bringen, wo vor x Hundert/Tausend Jahren eine Theorie aufgestellt wurde, welche zwischendurch verworfen wurde und heute wieder gültig ist. Dazu kann man nur sagen: Ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn. Stellt man diese Theorien allen aus der Zeit gegenüber, so wird man feststellen, dass dies ein winzig kleiner Anteil ist, der sehr wohl als Zufall abgetan werden kann. Wer kennt das nicht, dass man auf völlig falschen Annahmen basierend zum richtigen Ergebnis kommt. Ich, zB, habe in einer Matheklausur mal mit vollkommen falschen Formeln gerechnet und kam zum richtigen Ergebnis. Oder ein Schulfreund, der in einer Physikarbeit ein Ergebnis bis auf die dritte Stelle hinterm Komma richtig geraten hat (zum abschreiben hatte er dank ausgeklügelter Sitzordnung und unterschiedlichen Arbeiten keine Chance). Hier standen die Chancen immerhin 1:10.000 gegen ihn. Zitat:
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| Registriert seit: 27.12.07 ![]() Likes: 39 | Zitat:
Die von bitmucher und dem Paramagazin (fun fact: Parawissenschaften werden auf Wikipedia mit Pseudowissenschaften zusammen erwähnt) erwähnten Inkonsistenzen in physikalischen Grundgesetzen sind in dem Paper nirgends erwähnt. Daher nehme ich an, dass irgendein Pseudoforscher sich hier etwas aufgeblasen hat und die unregelmäßige Expansion mit "[dem Einsturz] Grundpfeiler der konservativ wissenschaftlichen Weltsicht" verwechselt hat. Da wir sowieso in ziemlich inhomogener Raumzeit leben, scheint es gar nicht so unplausibel, dass an manchen stellen des Universums mehr Raum ist als anderswo, bzw. dass sich dieser schneller ausdehnen kann. Zitat:
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| | #6 (permalink) | |
| Moderator ![]() Registriert seit: 11.02.06 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Likes: 229 | Zitat:
*scnr*Um aber auch etwas ernsthaftes zum Thema zu sagen: So ganz neu ist die Diskussion um die ungleichmäßige Ausdehnung des Weltalls doch nicht, oder? Ich erinnere mich vage bereits vor Jahren darüber gelesen zu haben (ich glaube im Spektrum der Wissenschaft) - hab auch schon ein wenig nach dem Artikel gestöbert, konnte ihn aber noch nicht finden. Vielleicht kann sTEk da aushelfen, der ist doch afaik Abonnent. Allerdings habe ich auf der Suche nach dem Artikel zum Beispiel diesen Web-Beitrag aus dem Jahr 2006 gefunden: Astrophysik Das Thema wird also mindestens seit 5 Jahren diskutiert, aber ich höre zum ersten Mal das man daraus ableiten kann, dass die physikalischen Naturgesetze nicht universell seien. Geändert von Tarantoga (17.09.11 um 17:16 Uhr) Grund: Tippfehler | |
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| | #7 (permalink) | |
| Member of Honour ![]() Registriert seit: 02.04.05 ![]() ![]() ![]() Likes: 76 | Zitat:
![]() Ich denke mal Wissenschaftler sind viel skeptischer mit sich selbst, als andere mit der Wissenschaft. Der Fehler liegt also bei denen, die bestimmte Theorien in der Wissenschaft als Graal der Wahrheit ansehen, und nicht bei den Wissenschaftlern selbst, die ja genau wissen wo noch Unsicherheiten sind, und mit welcher Gewissheit man jene Theorie als Wahrheit annehmen kann oder nicht. Zumindest würde ich das als Regelfall unter der Wissenschaft ansehen. Es sind dort ja sicher auch nicht alle gleich. Es gibt sicher den einen oder anderen Prof. Farnsworth. Nicht wahr, Tarantoga? *g* | |
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| | #8 (permalink) | |
| Moderator ![]() Registriert seit: 11.02.06 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Likes: 229 | Zitat:
Ansonsten kann ich Deinem Beitrag aber voll und ganz zustimmen... | |
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| | #9 (permalink) | |
| Registriert seit: 21.08.10 ![]() Likes: 10 | Zitat:
Klar, wir sind nicht in der Lage die Kernspaltung 100%ig zu kontrollieren, aber immerhin gewinnen wir dadurch Energie, die wir fuer unsere alltaeglichen Aktivitaeten nutzen. Nichts desto trotz, all unsere aktuellen Modelle in der Physik sind approximiert. Es herrscht Chaos, und dieses Chaos laesst sich weder berechnen, noch hervorsagen. Und ob nun das Weltall sich homogen oder heterogen ausbreitet, was macht das aktuell fuer einen Unterschied? Wir sind ohnehin noch zu weit davon entfernt das Weltall wirklich zu erobern. | |
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| | #10 (permalink) | |
| Moderator ![]() Registriert seit: 30.09.06 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Likes: 443 | Zitat:
@+++ATH0: Es sind aber genau die Wissenschaftler, die immer wieder von Gesetzen sprechen und nicht von Theorien. Und zumeist sind es dann eher Zufälle, die aufdecken, dass diese vermeintlichen Gesetze keineswegs immer richtig sind. @bad_alloc: Grenzwissenschaften != Parawissenschaften. Der verlinkte Blog beschäftigt sich mit beiden Thematiken. Daraus aber zu schliessen, dass es sich bei dem Artikel um einen parawissenschaftlichen handelt, ist ziemlich weit hergeholt. Ausserdem behauptet der Artikel nicht, dass die Grundpfeiler der Wissenschaft dadurch einstürzt, sondern lediglich, dass das Standardmodell der Kosmologie damit sehr fragwürdig wird. Und ich behaupte, dass dadurch auch andere vermeintliche Gesetze neu betrachtet werden müssen, da man mit bisherigem Wissen diese ungleichmässige Ausdehnung nicht erklären kann. Sie kann ihre Ursache damit auch in der Trägheit haben. Es kann bedeuten, dass die Anziehungskräfte keineswegs so wirken, wie die Wissenschaftler bisher angenommen haben und ähnliches. Ich find's aber irgendwie sehr belustigend, dass man allgemein von physikalischen Gesetzen, von Naturgesetzen oder auch vom Hubble-Gesetz spricht, während man Theorien meint und niemanden stört's. Darüber macht sich scheinbar auch niemand Gedanken. Physikalische Gesetze werden also mal kurzerhand über den Haufen geworfen, nachdem die Wissenschaft Jahrzehnte lang darauf bestanden hat, dass diese Gesetze allgemeingültig sind. Was also kann man der Wissenschaft noch glauben, wenn sie solche vermeintlichen Konstanten alle paar Jahre über den Haufen wirft? Wieviel Wissen hat sie tatsächlich geschaffen und nicht nur vermutet? Das ist sicherlich in Teilen eine eher philosophische Frage als eine wissenschaftliche. Daher bleibt weiterhin die Frage: Wieviel Wissen haben die Wissenschaftler tatsächlich und wieviel ist einfach nur Vermutungen, die sie uns als Wissen verkaufen? Und daraus folgert natürlich die Frage: Wie glaubwürdig ist die Wissenschaft?
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| | #11 (permalink) | |
| Registriert seit: 03.05.07 ![]() ![]() Likes: 50 | Zitat:
mfg benediktibk | |
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| | #12 (permalink) | |||||
| Registriert seit: 27.12.07 ![]() Likes: 39 | Zitat:
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| | #13 (permalink) | ||
| Member of Honour ![]() Registriert seit: 05.03.08 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Likes: 246 | Zitat:
Zitat:
Das Gute an der Wissenschaft ist, dass sie sich verpflichtet hat ihre Theorien öffentlich, für jeden zugänglich, zu machen. Wenn etwas eine reine Spekulation ist, steht es da auch und zwar MIT Begründung und an diesem Punkt steht es jedem frei das zu überprüfen und zu widerlegen. Von daher würde ich sagen, dass die Wissenschaft (zu mind. die Naturwissenschaftliche) sehr glaubwürdig ist. | ||
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| | #14 (permalink) | ||
| Member of Honour ![]() Registriert seit: 02.04.05 ![]() ![]() ![]() Likes: 76 | Zitat:
Darin sehe ich keinen Skandal. Jeder sollte sich einfach nur bewusst sein, dass man, wenn man die Wissenschaft fragt, eben nur das bis heute bestmögliche Modell serviert bekommt und nicht etwa eine dogmatische "Wahrheit", wie es die Kirche so pflegt. Zitat:
Wissenschaft funktioniert! Wir können es tagtäglich miterleben. | ||
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| | #15 (permalink) |
| Moderator ![]() Registriert seit: 11.02.06 ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Likes: 229 | Ich kann mich ATH0+++ nur anschließen: Die Wissenschaft ist selbst ihr größter (und kompetentester!) Kritiker und sie ist sich ihrer Grenzen sehr wohl bewusst. Wie mehrere Leute in diesem Thread bereits angemerkt haben, sind wissenschaftliche Theorien keine in Stein gemeißelten endgültigen Wahrheiten, sondern fundierte Versuche die zum Zeitpunkt ihrer Entstehung bekannten Fakten und Beobachtungen bestmöglich zu beschreiben und zu begründen. Neue Erkenntnisse, bzw. exaktere Daten, erschüttern daher gängige Theorien auch nicht - sie erweitern und verbessern sie... Das bei vielen Menschen, gerade auch bei Menschen ohne wissenschaftlichen Hintergrund, oft der Eindruck entsteht gültige Theorien sind der Weisheit letzter Schluss, ist nur zum Teil Schuld der Wissenschaftler selbst. Der Hauptgrund für diese Interpretation ist imho, dass die meisten Menschen keine wissenschaftlichen Publikationen lesen, sondern durch Journalisten gefilterte Artikel über diese Publikationen. Das Journalisten gerne einmal Fakten aufblähen oder ihre Bedeutung überbewerten, ist denke ich kein allzu großes Geheimnis. Allerdings tragen manche Wissenschaftler auch eine Teilschuld, denn mitunter versuchen Wissenschaftler, im Rahmen des ewigen KAmpfes um Fördergelder, ihrer Arbeit größtmögliche öffentliche Aufmerksamkeit zu verschaffen und bedienen sich dann ähnlicher "Tricks" wie Journalisten. Aber das betrifft lediglich die Kommunikation nach außen hin, also zu Nicht-Wissenschaftlern, innerhalb des Wissenschaftsbetriebs sind die Wissenschaftler sich wie gesagt sowohl der Bedeutung, als auch der Grenzen ihrer Theorien sehr wohl bewusst. Geändert von Tarantoga (18.09.11 um 16:18 Uhr) Grund: Tippfehler |
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