Programmieren!

Ich würde sagen das hängt auch vom Lehrer/Buch/Hilfsmittel ab was man zur verfügung hat.
Ich vermute mal das er unter Proggen schon richtiges Programieren meint und da kommt man um die Theorie des OOP nicht rum. Aber für den Anfang um zuweisungen zu lernen, unterprogramme, weitergabe von variablen das erste "Hello World"...(schwlege in erinnerungen...) reichts schon aber wenn man dann nicht die Kurve zu OOP bekommt wirds schwer, ich püersönlich würde Java empfehlen. Das hängt schätze ich mal damit zusammen das ich das auch so gemacht habe.
Co1m-Co1tus
 
Hallo!

Die Frage nachdem Programmieren ist zwar schon uralt, aber immer noch häufig gefragt! ;)

Also ich empfehle die so viel wie möglich Programmiersprachen zu testen, zu sehen, wie einfach sie sind und ob sie dir gefallen und dich für die Beste zu entscheiden.
Das hängt von so viel ab, wie das System, was du programmieren willst (Hardware, DB, OS, Web, ...).
Ich würde dir C oder C++ empfehlen, da man mit denen Alles machen kann, sie zählen nicht zu den einfachsten, aber sind relativ systemnah und arbeiten auch ganz effizient.

mfg
tcr
 
Ich möchte auch mal kurz meinen Senf dazu geben...

Ich persönlich habe mit Delphi (Pascal) angefangen zu Programmieren. Einmal kurz die Vorteile:
- Delphi erzeugt nativen Code (das heißt, es wird direkt als Programm auf Windows-Plattformen ausgeführt. Im gegensatz zu .NET oder Java)
- Delphi (Pascal) ist eine von der Syntax leicht verständliche und durchschaubare Sprache. Gerade ein Anfänger wird sich leichter merken können, dass Anweisungsblöcke mit BEGIN eingeleitet und mit END beendet werden, als dafür geschweifte Klammern { } zu verwenden. Oder auch die Variablendeklaration... da gibt es einiges
- Die Borland VCL und der entsprechende Formdesigner erleichtern für Anfänger das Programmieren und bieten eine gute Basis, damit man nicht alles von Hand machen muss.
- Es gibt von Delphi auch kostenlose Versionen (beispielsweise die Personal-Version von Delphi 7 auf der polnischen Borland-Seite, oder Delphi 2005 Personal auf diversen Heft-CDs). Außerdem gibt es eine passende Alternative, Freepascal (und Lazarus IDE), um unter Windows, oder wahlweise unter Linux zu programmieren. Die Sprache und der Compiler unterscheiden sich zwar in winzigen Punkten von Delphi, sind aber im großen und ganzen gleich (aber nicht unbedingt immer kompatibel!).
- Es gibt viele Komponentensammlungen, die einem einiges an Arbeit abnehmen.
- kein Case-Sensitiv
- Späße wie leere Parameterangaben bei Prozeduren/Funktionen sind nicht nötig

Nachteile:
- "richtige" Versionen sind sehr teuer (die Personal-Versionen und die Freepascal-Alternative mal ausgenommen)
- Auf Windows (win32) beschränkt (Freepascal und Kylix ausgenommen)
- Systemprogrammierung ist nur in geringem Maße möglich, wegen fehlender Übersetzung der C/C++ Header


Ich persönlich empfehle Anfängern, mit Pascal (Delphi) zu arbeiten. C/C++, Java, C# (.NET), Basic, Perl,, Fortran oder was es noch so alles gibt haben zwar auch ihre Vorteile, ich jedoch bin ein Pascal-Fanatiker ;)
 
Also ich persöhnlich habe ja mit qBasic angefangen, und auch lange weitergemacht. Deswegen habe ich immer noch nen kleinen Hang zu den typischen Basic Befehlen, man denke alleine an (das böse) Goto =)

Heutzutage ist qBasic natürlich veraltetes Retro Zeugs, aber es gibt immerhin noch BlitzBasic, ich weiß nicht ob ihr schonmal was davon gehört habt, aber ich finde es einfach klasse. Das gute alte Basic aufpoliert in einer genialen Fassung. Und Visual Basic gibt's natürlich auch noch. Mit C würde ich nicht empfehlen anzufangen, C ist da schon weitauskomplexer, meiner Meinung nach.

Und das mit Assembler ... Assembler ist "rein theoretisch" eine unglaublich mächtige Programmiersprache, aber in der Praxis wirst du kaum über ein Hello World Programm hinauskommen bevor du es in die Tonne klopfst und zu einer Hochsprache wechselst. Ist einfach viel zu unübersichtlich und zeitaufwendig.

cya
Orni
 
Und das mit Assembler ... Assembler ist "rein theoretisch" eine unglaublich mächtige Programmiersprache, aber in der Praxis wirst du kaum über ein Hello World Programm hinauskommen bevor du es in die Tonne klopfst und zu einer Hochsprache wechselst. Ist einfach viel zu unübersichtlich und zeitaufwendig.

JO, ich bin ganz deiner Meinung. Ich WEISS es!
 
Nur so Nebenbei: Assembler ist als Programmiersprache nur sofern brauchbar, dass es in einer Hochsprache verwendet werden kann, als inline-Assembler. Hier wurde bereits einmal das Thema des Inline-Assemblers angesprochen. Wenn man assembler lernen will, sollte man wirklich mal in diesen Thread reinschauen (lässt sich auch auf jede beliebige andere Sprache ausweitern, nicht auf Delphi beschränkt) ... ;)
 
@Orni
Ich hab auch mit QBASIC angefangen aber ich finde es is noch ziemlich aktuell und man kann auch ziemlich viel damit machen^^. Außerdem hat es auch heute noch eine riesege Fangemeinde also nix retro ich würde eher sagen, dass seine einfach Genialität QBASIC zeitlos gemacht hat ...<.< (man ich sollte wirklich mit dem Kaffee aufpassen *rofl*
 
Assembler ist auch als Stand-Alone Sprache zu gebrauchen. Ein Fenster in C und eins in Assembler haben den gleichen Code umfang. Und wer schnellen Hardware nahen Code will kommt um Assembler nicht herum! Klar liest sich Assembler am Anfang schwer, das ist aber bei jeder Sprache so!
 
Original von GOLDFISCH
@Orni
Ich hab auch mit QBASIC angefangen aber ich finde es is noch ziemlich aktuell und man kann auch ziemlich viel damit machen^^. Außerdem hat es auch heute noch eine riesege Fangemeinde also nix retro ich würde eher sagen, dass seine einfach Genialität QBASIC zeitlos gemacht hat ...<.< (man ich sollte wirklich mit dem Kaffee aufpassen *rofl*

Ja, aber im praktischen Alltag ist es nutzlos. Keiner schreibt mehr "echte" Programme in qBaisc. Dafür steht nun C++, VB, Delphi usw. zur Verfügung.

cya
Orni
 
Ja weil sie Grafische Benutzer Oberflächen haben. Aber Von der Funktion her können sie ja nichts was man mit QBASIC nicht auch machen könnte, dauert dan halt nur länger *hehe*
 
Original von BasicAvid
Ein Fenster in C und eins in Assembler haben den gleichen Code umfang.

Was?! Ich hoffe, du sprichst nur von dem am Ende entstanden Assembler-Code. Denn ein Fenster mit C zu erzeugen geht bei weitem schneller als mit Assembler.

Und wenn du zum C-Code-Umfang noch die entsprechende Header-Datei zuzählst, kommt man auf entsprechenden Umfang, ja. Aber das ist ja auch einer der Vorteile einer Hochsprache: Man kriegt das nötigste schon mitgeliefert ;)
 
Soweit ich weiß ist Basic doch ne Höhere sprache als C, oder irre ich mich?
Weil Basic ja nu sehr viel aus der englischen Sprache beinhaltet und einem vieles einfach gemacht wird... C++ arbeitet da ja schon maschinennaher... und assembler.. naja... reden wir nicht drüber :D
 
Original von ChRiZ
Soweit ich weiß ist Basic doch ne Höhere sprache als C, oder irre ich mich?

Was? Das war ein schlechter Scherz, hoffe ich.

Die Sprache Basic reicht um Längen nicht an C heran, geschweige denn von C++.

Basic macht einem vieles einfach. Vielleicht teilweise zu einfach, was eine große Performencebremse sein kann.

C++ ist grundsätzlich nur eine Erweiterung von C. C++ wird nur deutlicher hervorgehoben, wenn man von den Sprachfeatures ausgeht (OOP z.B.). C arbeitet genauso maschinennah wie C++!

Nachtrag: Und Assembler ist direkter Speicherzugriff. Mit Assembler macht man grundsätzlich nichts anderes, als auf den Arbeitsspeicher zuzugreifen (Werte einlesen, Werte auslesen, Werte speichern, Speicher reservieren, Speicher löschen...).
 
Du wirfst da etwas durcheinander.
Der Begriff Hochsprache kommt nicht von den Möglichkeiten, die man damit hat.
Vielmehr ist damit das Abstraktionsniveau gemeint.
In C++ schreibst du "std::cout << "Hello World" << std::endl;" um Hello World mit einem Return auszugeben.
In Assembler ist dieser Teil wesentlich länger.
In Basic schreibst du nun nicht mal mehr so viel wie in C++, in den meisten Versionen würde ein "echo Hello World" genügen.
Desto "höher" eine Sprache ist, desto näher reicht sie an eine richtige Sprache heran ("Sag Hello World").
Wen das Thema genauer interessiert, der bemüht am besten Wikipedia.
 
Also, wenn man es so sieht, dann kann man sagen: Je höher die Sprache, desto schlechter ist sie. Assembler ist die mächtigste von allen Sprachen. Und Basic ist irgendwo ganz unten in der Liste. Von daher...
 
Original von Malo
Also, wenn man es so sieht, dann kann man sagen: Je höher die Sprache, desto schlechter ist sie. Assembler ist die mächtigste von allen Sprachen. Und Basic ist irgendwo ganz unten in der Liste. Von daher...

Alle Sprachen sind gleich mächtig. Du solltest mal ganz von vorne beginnen. ;-)
 
Original von Malo
Also, wenn man es so sieht, dann kann man sagen: Je höher die Sprache, desto schlechter ist sie. Assembler ist die mächtigste von allen Sprachen. Und Basic ist irgendwo ganz unten in der Liste. Von daher...
Einfachheit macht eine Sprache nicht schlechter.

Es kommt immer darauf an, was ich programmieren will.

Als ich beispielsweise ein Programm schreiben sollte, welches bestimmte Sensoren mittels eines CAS-Taschenrechners anspricht und steuert, habe ich es zuerst in BASIC geschrieben, um das prinzipielle Konzept auf Funktion zu prüfen. Auf dieser relativ einfachen und übersichtlichen Grundlage habe ich einen fehlerfreien C-Code geschrieben.

MfG
 
Die meisten programmierer legen sich aber auch nicht nur auf eine Sprache fest, z.B. wird manchmal das Hauptprogramm in C++ oder VB geschrieben und einzelne dll´s werden in Assembler geschrieben (oder werfe ich da schon wieder etwas durcheinander...?)
Basic hat aber bei weitem nicht die möglichkeiten die man mit C++ oder Assembler oder solche heute "seltenen" sprachen wie Ada oder Cobol hat.
 
Original von ChRiZ
Die meisten programmierer legen sich aber auch nicht nur auf eine Sprache fest, z.B. wird manchmal das Hauptprogramm in C++ oder VB geschrieben und einzelne dll´s werden in Assembler geschrieben (oder werfe ich da schon wieder etwas durcheinander...?)
Basic hat aber bei weitem nicht die möglichkeiten die man mit C++ oder Assembler oder solche heute "seltenen" sprachen wie Ada oder Cobol hat.

Ja, viele Programmierer (Firmen) verwenden DLLs. Diese haben tatsächlich den Vorteil, dass man sie in jeder beliebigen Sprache schreiben kann, sofern der Compiler DLLs unterstützt. Die DLL ist dann nämlich auch nur noch ein dicker Assemblerklumpen, den jede Sprache, die DLLs unterstützt, verarbeiten kann :)
 
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