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Programmiersprachen

Diskussion: Programmiersprachen im Forum (In)security allgemein, in der Kategorie Security Area; Anzeige Hallo mich Interessiert schon lange eine Sache und zwar : Was ist eurer Meinung nach die beste Programmiersprache und ...

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Antwort
Alt 27.12.11, 02:02   #1 (permalink)
 
Registriert seit: 27.12.11
Sonyblackification Leistung: Facit NTK
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Standard Programmiersprachen

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Hallo

mich Interessiert schon lange eine Sache und zwar :
Was ist eurer Meinung nach die beste Programmiersprache

und wenn ,warum?

welche ist am einfachsten oder schwierigsten -?

welche lohnt sich am meisten zu lernen -?

welche hat welche Vorteile -?

also ich versuch gerade c++ zu lernen (was ich aber sehr schwer finde)

Ich bin dankbar für jede Antwort.

Mfg Sonyblackification

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Alt 27.12.11, 03:15   #2 (permalink)
 
Benutzerbild von Hackse
 
Registriert seit: 31.07.06
Hackse Leistung: 8086
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Standard

Nun, auf Deine Frage gibt es keine pauschale Antwort. Natürlich gibt es immer Programmierer, die von "ihrer" Sprache überzeugt sind und "ihre" eine Sprache für das Nonplus Ultra halten. Ich persönlich weiss, dass man viele Probleme mit verschiedenen Sprachen lösen kann und dass es meistens gar nicht so sehr darauf ankommt, welche Sprache man verwendet, sondern wie (d.h. in welchen Stil) man programmiert.

Ich habe im Laufe der Jahre gelernt, dass es klug ist sich nicht auf eine Sprache festzulegen. Gerade wenn Du als Consultant für verschiedene Kunden programmierst, ist es je nach Firmenpolicy u. U. gar nicht möglich Deine Lieblingssprache zu installieren, sondern Du musst eben das nehmen, was bereits da ist. Keep an open mind, heißt die Devise daher.

Wenn Du die wesentlichen Paradigmen, sprich prozedural, imperativ, objektorientiert verstanden und verinnerlicht hast, wird es Dir leicht fallen weitere Programmiersprachen innerhalb der von Dir erlernten Paradigmen zu verstehen. Letzten Endes ist es lediglich die Syntax, die neu erlernt werden muss und sogar diese ist bei vielen Sprachen ähnlich (z.B. C, C++, Java, PHP, z.T. Perl ähneln sich syntaktisch). In die vorhandenen Funktionen (bzw. Methoden bei OOP) findet man sich leicht rein, zumal die gängigen Sprachen mit deren Funktionen/Methoden sehr gut dokumentiert sind (J2EE, STL, CPAN u. Perldoc, ...). Die Essenz am Programmieren ist nicht das Lernen einer bestimmten Syntax wie C oder Python, sondern es ist die Fähigkeit einen Algorithmus zu bilden, der das gegebene Problem möglichst effizient löst oder weniger wissenschaftlich formuliert: Du musst lernen zu denken wie ein Programmierer. Wenn Du das kannst, spielt die Wahl der Sprache/Syntax eine minderwertige Rolle.

Obgleich man versuchen sollte für neue Sprachen offen zu sein, gibt es Sprachen, die für bestimmte Aufgaben geeigneter sind als andere Sprachen.

Geht es z.B. um eine Benutzeranwendung, die auf verschiedenen Plattformen laufen muss, würde ich aufgrund dessen Plattformunabhängigkeit zu Java tendieren, da der Aufwand mit C / C++ in diesem Falle größer wäre.

Geht es hingegen um eine performanceintensive Applikation (z.B. Batch-Verarbeitung), würde ich Java meiden und stattdessen zu C / C++ und Assembler greifen.

Dateiverarbeitung und komplexe Auswertungen schreien IMHO nach Perl, kleinere bis mittelgroße Steuerabläufe auf Unix / Linux schreibe ich in Shellskript (ksh, bash, je nach Plattform), für Web-Applikationen verwende ich PHP, Mysql, HTML, CSS und Javascript.

Das sind allerdings nur meine persönlichen Präferenzen, die andere Entwickler nicht teilen müssen.

Jede Sprache hat so deren Vor- und Nachteile.

Nun, Dein C++ ist syntaktisch relativ schwer und (zum Teil) objektorientiert. Ich hoffe das ist für den Anfang nicht zu viel des Guten, andererseits: Wenn Du C++ beherrschst, werden Dir Java, Ansi-C und PHP syntaktisch leicht fallen.

Greetz
Hackse
t3rr0r.bYt3, xeno, $oul and 4 others like this.

Geändert von Hackse (27.12.11 um 03:19 Uhr)
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Alt 27.12.11, 11:52   #3 (permalink)
 
Registriert seit: 24.12.11
H4Z4RD Leistung: Facit NTK
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Standard Programmiersprachen

Zuersteinmal muss ich meinem Vorredner zustimmen: Es gibt keine Programmiersprache die einfach alles kann und ultimativ gut ist.

Aber:
Da ich Purebasic-programmierer bin (Ja ich weiß Basic aber bevor irgendwelche hämischen Bemerkungen kommen würde ich demjenigen mal empfehlen sich die Sprache anzusehen!!!) würde ich sagen das für einen Einsteiger PureBasic eine sehr gute Sprache ist: Man lernt sehr leicht den Umgang mit Variablen, Befehlen und den logischen Aufbau eines Programmes, sie wird immer weiterentwickelt, ist sehr günstig, es gibt eine Demoversion die alle Funktionen, bis auf WinAPi, hat und "nur" auf 600 Zeilen Code beschrenkt ist, mir gefällt der Syntax SEHR GUT, es ist übersichtlich, unterstzütz WinAPI, es gibt unzählige fertige Funktionen (z.B. Verschlüsselungen in AES, Base46, md5... , efficiente Packer, 2D Engines, 3D Engines, Sound und Mulimedia und und und...), Man kann direkt anfangen zu programmieren und muss vor dem eigentlichen Programm keine "Standart texte/Parameter" schreiben wir z.B. bei Java, Die Hilfedatei erklärt enorm gut wie alles Funktioniert und hat auch für jeden Befehl Beispiele (Ich hab die Sprache nur mit der Hilfe-Datei gelernt und erst als ich's konnte Spasseshalber mal ein paar Tutorials gemacht), Sie ist erstaunlich mächtig da sie auch Librarys unterstützt, es ist einfach zu installieren und zu benutzen, es gibt eine gute Community die sehr hilfsbereit ist, man hat es enorm schnell gelernt und zu guter letzt
Der Debugger!
Der Debugger bei Purebasid ist mit abstand der beste den ich je gesehen habe: Hat man einen Fehler sagt er einem genau wo, was für einen und was man dagegen unternehmen kann. Viel besser als der von Java.

Also als Anfänger würde ich wirklich PureBasic empfehlen, auch wenn diese nicht sehr bekannt ist. Aber das bleibt natürlich jedem selbst überlassen.

Grüße H4Z4RD, hoffe ich konnte helfen

P.S. Ja, ich mag Klammern
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Geändert von H4Z4RD (27.12.11 um 11:55 Uhr) Grund: Verbesserung
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Alt 27.12.11, 13:08   #4 (permalink)
 
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Grundsätzlich würde ich meinen Vorrednern zustimmen, nur würde ich gerade einem Einsteiger nicht zu Sprachen raten, bei denen man schon 70 Euro investieren muss, damit man den vollen Sprachumfang hat. Dazu kommt, dass man da auf diese eine IDE beschränkt zu sein scheint. Das hat man bei vielen anderen Sprachen nicht.

Zitat:
Der Debugger bei Purebasid ist mit abstand der beste den ich je gesehen habe: Hat man einen Fehler sagt er einem genau wo, was für einen und was man dagegen unternehmen kann. Viel besser als der von Java.
Ich weiß nicht was du gegen Java hast, aber ich komm mit dem jdb absolut super zurecht.

Zitat:
Man lernt sehr leicht den Umgang mit Variablen, Befehlen und den logischen Aufbau eines Programmes, sie wird immer weiterentwickelt, ist sehr günstig, es gibt eine Demoversion die alle Funktionen, bis auf WinAPi, hat und "nur" auf 600 Zeilen Code beschrenkt ist,
Den Umgang mit Variablen lernt man bei fast allen Hochsprachen sehr schnell (mir fällt es schwer ein Gegenbeispiel zu finden), weiterentwickelt werden viele andere Sprachen auch noch und Befehle (= Standardfunktionen?) bringt auch jede Sprache mit. Den logischen Aufbau von Programmen kann man sich natürlich aneignen, allerdings geht es wie Hackse schon schrieb ja eher darum, den logischen Aufbau zu konstruieren.



Ich würde dir (Threadersteller) raten, sich einfach mal ein paar Tutorials durch zu lesen und dann zu gucken, wo dir Vorteile / Nachteile auffallen.
Bei python hat man imho den Vorteil, dass der Quelltext eine unglaublich einfache Lesbarkeit hat - es ist zu dem kostenlos erhältlich und ist eine interpretierte Sprache, das heißt der gleiche Code funktioniert auf Windows, Linux und Mac OSX, sofern der Interpreter installiert ist (den gibts auch für diverse Smartphones). Natürlich ist python kein Allheilmittel, aber in der Regel komme ich mit viel weniger Zeilen python-Code aus, als ich für das gleiche Programm in Java oder C++ brauchen würde. Also für "schnelles" Programmieren ist es empfehlenswert. Natürlich ist die Syntax von python aber quasi ein Einzelgänger und sehr anders als von anderen Sprachen.
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Alt 27.12.11, 13:55   #5 (permalink)
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Talking Okay

Erstmal Danke an alle die Geantwortet haben ,

aber eins sollte ich vl noch sagen , und zwar habe ich schon ein buch für c++ gekauft , mein eigentliches Problem ist es dass ich oft die zeit dazu nicht habe und dann vieles wieder vergesse was ich vor einer Woche oder Monat gelernt habe ..



Also sollte ich Jetzt weiter C++ versuchen oder Umsteigen?
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Alt 27.12.11, 13:58   #6 (permalink)
 
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Zitat:
mein eigentliches Problem ist es dass ich oft die zeit dazu nicht habe und dann vieles wieder vergesse was ich vor einer Woche oder Monat gelernt habe ..
Dann solltest du dir entweder die Zeit nehmen, die du brauchst (sofern möglich) oder du brauchst eben lange (oder sehr lange)... Denn Routine ist gerade zu Anfang ein wichtiger Punkt.
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jemo. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.12.11, 14:29   #7 (permalink)
 
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@Sonyblackification

Wenn Du Dich für die Informatik entscheidest, entsteht Routine durch Fleiß des schulischen, akademischen oder beruflichen IT-Zwangs ganz automatisch.

Freie IDEs hast Du bereits?

Visual Studio Express

cc386


Greetz
Hackse
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Alt 27.12.11, 19:25   #8 (permalink)
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Ja ich besitze Code::Blocks und Microsoft Visual c++ 2010 express

Geändert von Sonyblackification (27.12.11 um 23:57 Uhr)
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Alt 27.12.11, 20:23   #9 (permalink)
 
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Auch empfehlen kann ich den QT-Creator. Bisher unter KDE getestet und die beste IDE für C++, die ich kenne.

Code::Blocks ist auch Crossplattform. Habe ich mir bisher noch nicht angesehen.

Greetz
Hackse
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Alt 27.12.11, 20:31   #10 (permalink)
 
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Ich mache mich hier jetzt bestimmt unbeliebt, aber ich finde die CDT Version von eclipse auch nicht schlecht.
Hat unter anderem den Vorteil dass man sich nicht an andere IDEs gewöhnen muss da es eclipse, aufgrund der modularen Bauweise, eigentlich für alle Sprachen gibt.
__________________
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Alt 27.12.11, 20:37   #11 (permalink)
 
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Zitat:
Zitat von Sleepprogger Beitrag anzeigen
Ich mache mich hier jetzt bestimmt unbeliebt, aber ich finde die CDT Version von eclipse auch nicht schlecht.
Hat unter anderem den Vorteil dass man sich nicht an andere IDEs gewöhnen muss da es eclipse, aufgrund der modularen Bauweise, eigentlich für alle Sprachen gibt.
Habe Eclipse viele Jahre nicht angefasst. War damals performancetechnisch verglichen mit anderen IDEs ein No-Go. Ich fand das immer sehr schade, da Eclipse ansonsten ein sehr mächtiges Werkzeug war. Werde mich demnächst mal in Punkto Android-App-Entwicklung einarbeiten und Eclipse diesbez. testen.

Greetz
Hackse
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Geändert von Hackse (15.01.12 um 16:37 Uhr)
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Alt 27.12.11, 23:52   #12 (permalink)
 
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Zitat:
Habe Eclipse viele Jahre nicht angefasst. War damals performancetechnisch verglichen mit anderen IDEs ein No-Go. Ich fand das immer sehr schade, da Eclibse ansonsten ein sehr mächtiges Werkzeug war. Werde mich demnächst mal in Punkto Android-App-Entwicklung einarbeiten und Eclipse diesbez. testen.
Eclipse ist wirklich gut. Benutze ich auch für sehr viele Sachen. Das mit der Performance ist so eine Sache. Auf dem Laptop ist Eclipse zum Beispiel gg. NetBeans der klare Gewinner, auf dem PC ist meinem Eindruck nach aber NB im Vorteil...
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Alt 15.01.12, 13:56   #13 (permalink)
 
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Hallo an alle

also ich kann mich der ersten Antwort von Hackse nur anschließen.
Außerdem spielt das Motiv warum man das programmieren erlernen möchte noch eine Rolle.
Ich musste mal im studium C lernen und bin dann irgendwie auch bei C++ gelandet. Im großen und ganzen programmiere ich aus interesse und weil es mir spaß macht.
Wenn man das fürs Studium oder für die Arbeit braucht dann geht man da aber ganz anders ran.

Das Problem mit dem vergessen hatte ich am Anfang auch oft. Da hilft nur üben üben üben.
Am besten du suchst dir mal irgend ein projekt. wo du dann mit einen bestimmten Ziel in eine Richtung programmierst.
POSSIBLE ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.01.12, 14:05   #14 (permalink)
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Wenn man schon unbedingt BASIC haben will, sollte man am ehesten noch FreeBASIC nutzen. Ist nämlich OSS und afaik auch das einzige OSS BASIC aktuell...
__________________
"It is the human race! The deterioration of the spirit of man. Man undermining himself, causing a self-willed, self-imposed, self-evident self-destruction."
+++ BREAKING +++ Troll ertrinkt im Planschbecken +++
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Alt 20.01.12, 04:31   #15 (permalink)
 
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Zitat:
Zitat von Sonyblackification Beitrag anzeigen
Hallo

mich Interessiert schon lange eine Sache und zwar :
Was ist eurer Meinung nach die beste Programmiersprache

und wenn ,warum?

welche ist am einfachsten oder schwierigsten -?

welche lohnt sich am meisten zu lernen -?

welche hat welche Vorteile -?

also ich versuch gerade c++ zu lernen (was ich aber sehr schwer finde)
Versuchs doch für den Anfang mal mit Python3, ist extrem elegant und einfach. Übrigens H4Z4RD, ich hab auch mit basic angefangen - allerdings aufm 64er
codewiz ist offline   Mit Zitat antworten
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