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| Guest Likes: | Anzeige Windows-Server mit IIS härten ----------------------------- Erstmal sollte man sich mal vor Augen halten, dass ein Server, der keine Services anbietet, auch keinerlei Angriffsfläche aufweist! Die meisten User nutzen unter Windows immer noch den IIS (=Internet Information Server). Und dieser IIS ist der Hauptangriffspunkt für die meisten Hacker! Dieses Produkt hat, wie die meisten Microsoft- Produkte, eine unglaubliche Menge an Bugs. Allgemein sollte man immer die neusten Sicherheits- Patches von Microsoft einspielen und dadurch stets up-to-date bleiben! [http://www.microsoft.com/technet/tre...n/ms02-018.asp] Dazu gibt es auch von Microsoft ein Tool, das schon auf installierte Hotfixes testet. [http://www.microsoft.com/technet/tre...s/hfnetchk.asp] Das härten des Windows-Servers fängt schon mit der Installation an, hier sollte man gleich von Anfang an gezielt nur benötigte Komponente installieren, d.h. gleich mal die Installation der FTP-Server unterbinden, da er sonst gleich mitinstalliert wird. Nur mal ein paar der bekanntesten Bugs: Unicode- Bug, transversal directory scripting, ASP-Bug und ISAPI-Bug etc. Immernoch nutzen die meisten Angreifer den Unicode- Bug, was einerseits durch die weite Verbreitung von Informationen über die Angriffs-Techniken und anderseits viele bunte "klicki-tools" begünstigt wird! Desweiteren gibt es immer noch mehr als genung Server, die verwundbar gegen über diesem Bug sind! Insgesamt gibt es mittlerweile mehr als 303 Unicode- Bugs. Der Unicode-Bug basiert auf einer ganz einfachen Idee. Mit den Zeichen /../ kann man einfach ein Verzeichnis höher gehen. Wenn dies auf einem Server funktionieren würde, dann könnte man ganz einfach ins Hauptverzeichnis gehen und dort dann "böse" Sachen anstellen. Weil ja die Programmierer bei Microsoft nicht ganz blöd sind, haben sie diese Möglichkeit verboten. Und nun haben sich mal schlaue Leute gedacht, man könne die Zeichen einfach in Unicode-Zeichen umwandeln und dann eingeben! Tja, und die bei Microsoft sind die Einzigen, die so blöd waren, dies nicht zu bedenken! Okay, und dies wird nun bei den Unicode-Bug ausgenutzt. Also greift der Angreifer per Unicode-Bug dann auch die cmd.exe (=das Dos von Windows) zu und verwendet es für seine eigenen Zwecke! Aber genug zum Bug, den Angreifer aus nutzen! Viel wichtiger ist die Tatsache, das dieser Angriff immer über ein paar Eckpfeiler geht. Diese Eckpfeiler sind im allgemeinen folgende Dateien, die ein Angreifer immer nutzt! Code: debug.exe MS-DOS Debugger edit.exe MS-DOS Editor edlin.exe MS-DOS Editor ftp.exe FTP Client finger.exe Finger Client nbtstat.exe Anzeige von NetBT-Statistiken qbasic.exe MS-DOS Quick Basic rpc.exe, rexec.exe, rsh.exe R-Utilities setfixup.exe undokumentiert telnet.exe Telnet Client tftp.exe Trivial FTP Client arp.exe Bearbeiten des ARP-Caches at.exe Scheduler cacls.exe Setzen von Dateiberechtigungen cmd.exe Kommandozeilen-Shell ipconfig.exe Anzeigen der IP-konfiguration net.exe, net1.exe Konfiguration von Benutzern und Shares netstat.exe Anzeigen von Netzinformationen nslookup.exe Tool zur DNS-Namensauflösung ntbackup.exe Backup-Programm ping.exe ICMP Echo Utility rdisk.exe Zum Herstellen von Rettungsdisketten regedit.exe, regedt32.exe Registry-Editoren route.exe Konfigurieren der Routingtables runonce.exe Einmaliges Starten von Programmen syskey.exe Verschlüsseln der SAM-Datenbank tracert.exe Traceroute Utility winmsd.exe Anzeigen von Systeminformationen xcopy.exe Kopiert Dateien cscript.exe, wscript.exe Windows Scripting Host genutzt werden. Man sollte diese Dateien am besten auf eine CD brennen und dann löschen. Und dann die Dateien nur noch raufkopieren von der CD, wenn man sie benötigt. Desweiteren nutzt ein Angreifer immer die Standard- Verzeichnisse. Dies kann man umgehen, indem man virtuelle Verzeichnisse mit beschränkten Rechten anlegt! Code: ftpdata --> e:\ftproot\ftpdata incoming --> e:\ftproot\incoming bilder --> e:\ftproot\bilder skripte --> e:\ftproot\skripte start --> e:\ftproot\start für System und Amdinistrator erlauben. Dann, vor allem, auch den IIS nicht unter Administrator-Session laufen lassen, sondern einen eigenen Account den IIS- Betrieb einrichten, weil der Angreifer automatisch die Rechte erlangt, die das Programmes erlangt, welches er abschiesst/missbraucht! Desweiteren sollte man sich noch eine Datei schreiben, die man die Logfiles des IIS automatisch bei jedem Reboot des Windows-OS in eine anderes Verzeichnis kopiert/spiegelt und dann auch noch zusätzlich mit einem Schreibschutz versieht. Damit man zumindestens nach einem erfolgreichen Angriff die Spuren des Angreifers auswerten kann! Weil nach einem erfolgreichen Angriff wird der Angreifer immer versuchen seine Spuren, die hinterlassen hat zu vernichten. Code: ----logs_save.bat---- echo off copy /Y c:\winnt\logfile\W3SVC1\*.* d:\inet-server\logs\ attrib d:\inet-server\logs\*.* +H +A +R +S /S /D --------------------- Programme\Autostart\ legen! Auch sollte man, gerade als Admin eines WebServer, die Logs, die da so produziert werden, auch mal anschauen! Allgemein erstmal der Aufbau der Log- Dateien des IIS. Orte der Logfiles: c:\winnt\system32\logfile\msftpsvc1\*.log ( = Logfile des FTP-Servers) c:\winnt\system32\logfile\w3svc1\*.log ( = Logfile des HTTP-Servers) Code: [DATE] [TIME] [c-IP] [c-User] [s-IP] [s-Port] [cs-Method] [cs-Uri-Stem] [cs-Uri-Query] [sc-Status] [cs-UserAgent] 2002-07-06 18:18:03 127.0.0.1 - 127.0.0.1 80 GET /iisHelp/iis/misc/default.asp - 200 Mozilla/4.0+(compatible;+MSIE+5.01;+Windows+NT+5.0) 2002-07-06 18:18:03 127.0.0.1 - 127.0.0.1 80 GET /iisHelp/iis/misc/contents.asp - 200 Mozilla/4.0+(compatible;+MSIE+5.01;+Windows+NT+5.0) 2002-07-06 18:18:03 127.0.0.1 - 127.0.0.1 80 GET /iisHelp/iis/misc/navbar.asp - 200 Mozilla/4.0+(compatible;+MSIE+5.01;+Windows+NT+5.0) 2002-07-06 18:18:03 127.0.0.1 - 127.0.0.1 80 GET /iisHelp/iis/htm/core/iiwltop.htm - 200 Mozilla/4.0+(compatible;+MSIE+5.01;+Windows+NT+5.0) 2002-07-06 18:18:03 127.0.0.1 - 127.0.0.1 80 GET /iisHelp/iis/misc/Cont.gif - 200 Mozilla/4.0+(compatible;+MSIE+5.01;+Windows+NT+5.0) 2002-07-06 18:18:03 127.0.0.1 - 127.0.0.1 80 GET /iisHelp/iis/misc/NoIndex.gif - 200 Mozilla/4.0+(compatible;+MSIE+5.01;+Windows+NT+5.0) den chinesischen Server, von dem sie stammen!!!): Code: #Fields: date time c-ip cs-username s-ip s-port cs-method cs-uri-stem cs-uri-query sc-status cs(User-Agent) 2002-07-18 17:36:20 XXX.XXX.XXX.XXX - YYY.YYY.YYY.YYY 80 GET /winnt/system32/cmd.exe /c+dir 404 Mozilla/4.0+(compatible;+MSIE+5.01;+Windows+NT+5.0) 2002-07-18 17:36:49 XXX.XXX.XXX.XXX - YYY.YYY.YYY.YYY 80 GET /scripts/..%5c..%5cwinnt/system32/cmd.exe /c+dir 200 Mozilla/4.0+(compatible;+MSIE+5.01;+Windows+NT+5.0) 2002-07-18 17:37:26 XXX.XXX.XXX.XXX - YYY.YYY.YYY.YYY 80 GET /scripts/..%5c..%5cwinnt/system32/cmd.exe /c+dir 200 Mozilla/4.0+(compatible;+MSIE+5.01;+Windows+NT+5.0) 2002-07-18 17:39:02 XXX.XXX.XXX.XXX - YYY.YYY.YYY.YYY 80 GET /scripts/..%5c..%5cwinnt/system32/cmd.exe /c+dir 200 Mozilla/4.0+(compatible;+MSIE+5.01;+Windows+NT+5.0) 2002-07-18 17:39:10 XXX.XXX.XXX.XXX - YYY.YYY.YYY.YYY 80 GET /scripts/..%5c..%5cwinnt/system32/cmd.exe /c+dir 200 Mozilla/4.0+(compatible;+MSIE+5.01;+Windows+NT+5.0) 2002-07-18 17:39:20 XXX.XXX.XXX.XXX - YYY.YYY.YYY.YYY 80 GET /scripts/..%5c..%5cwinnt/system32/cmd.exe /c+dir 200 Mozilla/4.0+(compatible;+MSIE+5.01;+Windows+NT+5.0) 2002-07-18 17:39:33 XXX.XXX.XXX.XXX - YYY.YYY.YYY.YYY 80 GET /scripts/..%5c..%5cwinnt/system32/cmd.exe /c+dir 200 Mozilla/4.0+(compatible;+MSIE+5.01;+Windows+NT+5.0) 2002-07-18 17:39:42 XXX.XXX.XXX.XXX - YYY.YYY.YYY.YYY 80 GET /scripts/..%5c..%5cwinnt/system32/cmd.exe /c+dir 200 Mozilla/4.0+(compatible;+MSIE+5.01;+Windows+NT+5.0) 2002-07-18 17:39:50 XXX.XXX.XXX.XXX - YYY.YYY.YYY.YYY 80 GET /scripts/..%5c..%5cwinnt/system32/cmd.exe /c+dir 200 Mozilla/4.0+(compatible;+MSIE+5.01;+Windows+NT+5.0) 2002-07-18 17:39:58 XXX.XXX.XXX.XXX - YYY.YYY.YYY.YYY 80 GET /scripts/..%5c..%5cwinnt/system32/cmd.exe /c+dir 200 Mozilla/4.0+(compatible;+MSIE+5.01;+Windows+NT+5.0) XXX.XXX.XXX.XXX, die IP des Servers YYY.YYY.YYY.YYY und den verwendeten Unicode-Bug, hier: ..%5c..%5c ! Dann als Nächstes kommt dann der Befehl, der ausgeführt wurde. Und die Zahl da hinter gibt die Antwort des Servers auf den Request aus. Hier mal eine Zusammenstellung der wichtigsten möglichen Antworten des Servers auf die Requests. [http://www.webmeister.ch/server/error_code.htm] Ein weiteres Tool, welches man zum Schutz des IIS installieren sollte, ist UrlScan von Microsoft. Man kann es hier downloaden. [http://www.microsoft.com/technet/tre...ls/urlscan.asp] Dabei ist aber zu beachten, dass man zuerst UrlScan 1.0 oder UrlScan 2.0 installiert haben muss, bevor man die neuste Version UrlScan 2.5 installieren bzw. besser gesagt, darauf upgraden kann! Noch günstiger ist es, wenn man gleich das Komplett- Packet "IIS Lockdown Wizard" installiert. Alternativ kann man natürlich auch "sichere" Web- Server wie Apache, Jana Server, thttpd, mathopd, boa, stronghold, IPlanet (netcape enterprise), roxen, zeus, ibm httpd. Diese weisen zwar weniger Bugs auf als der IIS, aber man sollte sich zu mindestens auch mal mit deren Sicherheit befassen und eventuell not- wendige Patches einspielen! So, das war nur mal eine kurze Einführung zur Sicherung des IIS. Quellen & Links: ---------------- [1]http://www.securityfocus.com [2]http://www.neworder.box.sk [3]http://support.microsoft.com/default.aspx?xmlid=fh;DE;iisin2&ln=de [4]http://www.rz.tu-cottbus.de/urz/security/Win2000IIS.html [5]http://www.apache.org [6]http://www.janaserver.de |
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