Inhaltsstoffe von Nahrung und Verpackungen wie Bisphenol A

Wer meinem Tipp im TV-Thread gefolgt ist, der hat heute Abend das Programm von arte verfolgt und "Unser täglich Gift" gesehen.

Selbstredend kennen "mündige" Verbraucher die Gefahren bzw. erkundigen sich wiederholt und immer wieder. Was ich mich jedoch frage:
Wie kann ich erfahren, wo z.B. das fette Gift Bisphenol A überall drin ist? Plastikflaschen, Konservendosen, ... - wer ist chemisch so fit?

Sind chemische Süßmacher wie Aspartam immer in Reinform vorhanden oder zeichnen sich andere Cocktails durch Verschleierung in den Inhaltsangaben dank Vorproduktionszugabe aus?

Es wäre schön, wenn wir hier ein paar Fakten zusammentragen können.
 
Unser täglich Gift - videos.arte.tv

Falls jemand den Film verpasst haben sollte.
Sehr zu empfehlen, wenn man noch eine Motivation für seine Frühjahrsdiät braucht.
Verschlägt einem garantiert den Appetit, wenn man sich bis Dato "konventionell"
ernährt hat.

Nun zum Thema:
Hier verweise ich bei Aspartam zunächst einmal auf die Liste der in der EU
zugelassenen Lebensmittelzusatzstoffen.
Hier findest du bei den Süssstoffen E950 und E962 welche Aspartamcocktails sind.

Allgemein kann ich dir leider nicht sagen, wie und ob die Hersteller in der Kennzeichnungspflicht
Möglichkeiten haben Inhaltsstoffe zu verschleiern. Ich denke eher, dass sich hierfür auch von
Herstellerseite kaum eine Notwendigkeit ergibt, da die meisten Verbraucher sowieso mit den Angaben
nichts anfangen können und der Rest dazu übergegangen ist Produkte mit Zusatzstoffen zu meiden.


Dasselbe gilt meiner Meinung nach auch für BPA und die moderne Landwirtschaft,
man kann sich nur mit weitgehender Vermeidung dieser Produkte schützen. Was bedeutet
auf Glas und Keramik umzusteigen und seine Lebensmittel aus kontrolliertem Anbau zu beziehen wo es geht.
Polypropylen und Polyethersulfon sind Kunststoffe in denen kein PBA verwendet wird, allerdings
stellt sich hier die Frage ist hier nur noch nichts schädliches gefunden worden,
vorallem Polyethersulfon ist bisher wissenschaftlich weniger untersucht worden als BPA.

Gruss
 
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