3D Drucker - Wer hat einen? Kauf sinnvoll?

bad_alloc

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Hi HaBo,
ich spiele mit dem Gedanken mir einen 3D Drucker zu besorgen und da das Angebot recht groß ist wollte ich fragen ob hier jemand ein solches Gerät hat. Dabei meine ich keinen industriellen Drucker, sondern eher einen kleinen RepRap oder Makerbot.

  • Welches Gerät habt ihr? Welche Probleme macht es?
  • Welche Geräte sind wie schwierig aufzubauen? Kann jemand, der vorwiegend an Computern schraubt, den Drucker zusammensetzen?
  • Hat der Gerät eine praktische Anwendung, oder ist es noch eine Spielerei?
  • Welchen Spielraum hat man bei der Programmierung des Geräts?
Ich würde hier nur gern einige allgemeine Meinungen, festgemacht an Erfahrungen mit konkreten Geräten hören und nicht eine Kaufberatung erhalten. Daher auch Off-Topic statt Kaufberatung.






Plastik schmelzend,


bad_alloc
 

Juno

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Drucker vs Druckerei

Hey bad_alloc

was ist denn ein 3D Drucker? Ich weiß das man in einer Druckerei Prägungen machen lassen kann, die Aussehen wie 3D...aber ein 3D Drucker :rolleyes:

Es hört sich interessant an, was kann der denn?

Mein Durcker hat den Geist aufgegeben, Garantie ist abgelaufen und Reperatur würde sich nicht lohnen.
Jetzt weiß ich nur nicht, ob es sich lohnt nen neuen zu kaufen oder lieber direkt die Aufträge an eine Druckerei zu übergeben.

Hast du/ihr euch mal Gedanken darüber gemacht, eventuell schonmal ausgerechnet?

Ich drucke recht viel und das vor allem in Farbe. Ein Laserdrucker würde daher nicht in Frage kommen. Und wenn man eine Druckerei einem Tintenstrahldrucker gegenüberstellt, könnte sich ein Neukauf eventuell wirkl. nicht lohnen, oder?

Wobei ich ja nicht weiß wie ein 3D Drucker arbeitet.

Ciao
 

Chakky

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  • Hat der Gerät eine praktische Anwendung, oder ist es noch eine Spielerei?


Fragen wir mal anders rum was versprichst du dir mit einen 3D Drucker? Willst du dir aller paar tage eine neue Handyhülle mit individuellen Design machen? Dann würde ich sagen es lohnt sich, ansonsten fällt mir für den privat anwender keine nützliche praktische Anwendung ein außer du bastelst sehr sehr viel und willst deine bauteile dafür selber herstellen
 

t3rr0r.bYt3

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Hat der Gerät eine praktische Anwendung
Theoretisch kannst du damit viel Plastik-Kleinscheiß selbst drucken, was z.b. für Hobby-Modellbauer interessant ist.
Wenn man z.b. ein 6-eckiges Loch druckt und eine (heisse) Mutter reindrückt, kann man auch stabile Gewinde produzieren. Fragt sich nur, wo und wie oft man sowas braucht.
 

bad_alloc

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Fragen wir mal anders rum was versprichst du dir mit einen 3D Drucker?
Anwendungen gibt es schon. Wir haben hier nen historischen VW-Käfer, dem z.B. Dichtungen am Verdeck fehlen, die man nachdrucken könnte. Andere Ideen wären ein Verklicker fürs Boot, ein Ersatzteil an einer Lampe, ein Splint in einem Schrank (Schloss defekt) oder eine Halterung für den Filter an einer alten Schleifmaschine und so weiter. Insgesamt würde ich mir Kleinteile nachdrucken und eventuell andere kleine Bastel-Projekte damit realisieren. Ich denke, dass sich Anwendungen für den Drucker auch erst ergeben, wenn man einen hat und öfters denkt, was für Teile fehlen.
 

Chakky

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man brauch aber für jedes teil das entsprechende 3D Modell, sprich du brauchst "schnell" mal einen Splint, muss du erst das Modell am PC fertigen, dann drucken lassen. Dann noch eine entsprechende fehlerbehebung nach der Konstruktions am PC wird wohl auch fällig werden außer du bist ein super Ingenieur der das gleich auf Anhieb konstruieren kann :)
 

t3rr0r.bYt3

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Den Zeitaufwand sollte man nicht unterschätzen, ja. Erfahrungsgemäß druckt der RepRap auf Anhieb auch nie so, wie man sich das wünscht, aber mit der Zeit kriegt man ein Gefühl dafür, was funktioniert und was nicht. Allerdings sind wohl auch alle DIY-Lösungen (sprich, die bezahlbaren) recht wartungsintensiv (irgendwas hakt immer).

Einfach nur ein massives Kleinteil fertigen ist allerdings auch noch wesentlich einfacher als z.b. ein dünnes, hohles, rundes Objekt, das wasserdicht ist.
 

bad_alloc

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Der Zeitaufwand ist allerdings bei _jeder_ Bastelei dabei. Und wenn man etwas Erfahrung mit Blender hat kommt man damit sehr schnell zu akzeptablen Ergebnissen. Es ist auch wahr, dass RepRaps oft Pannen haben, aber dafür hat man dann schon vor der Welle der "consumerized Hardware" eine Maschine, die man reparieren und erweitern kann - ähnlich wie beim Treibergefrickel unter Linux.
 
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