Android In-app-käufe

#1
Hallo,

Ich suche eine Möglichkeit damit Nutzer meiner App zb. fahrten zwischen A nach B wie etwa bei Blabla Car anbieten können.

Nun habe ich mich etwas mit der Google Doku befasst.

Selling In-app Products | Android Developers

so wie ich das verstehe muss jedes Produkt das verkauft wird, vorher im Google Play Store registriert werden. Das heißt, es können nur statische Produkte (also Produkte die immer gleich bleiben und die gleichen Informationen besitzen) verkauft werden wie etwa Leben oder Items für ein Spiel.

Welche Möglichkeiten gibt es denn damit meine Nutzer selbst Produkte erstellen können wie z.b die oben genannte Fahrt von A nach B ? Ist das durch In-App-Käufe möglich ? Oder wie könnte man so etwas am besten realisieren.

Ich hoffe ihr könnt mir da weiterhelfen ?

Danke schomal im Vorraus.
 
#2
Ich hab da keine Ahnung wie das bei Google genau funktioniert. Aber im Endeffekt definierst du "Einheiten" die in einer bestimmten Anzahl verkauft werden. Als Laie würde mir spontan der Kilometer einfallen.
Die Berechnung der Entfernung von A nach B dürfte machbar sein.

Im Store legst du also als Produkt "1km" an und kaufst dann 450 bei der Fahrt Köln - Frankfurt.
 
#3
Danke für deine Antwort lama0815,

ich bin mir nicht sicher ob ich dich richtig verstanden habe.
Mir geht es aber darum das ich ja vorher nicht genau weiß welche Fahrt der nutzer angibt.

Wenn ich dich richtig verstanden habe meinst du ich sollte 1km Entfernungen anlegen und die dann einer eingestellten Fahrt zuordnen ?
 
#4
Das musst du ja nicht wissen sondern berechnen und dann in entsprechender Anzahl dein Produkt kaufen.

Ja du legst 1km an und berechnest dann die Fahrt. Berlin - Hanover sind mal grob gesagt 300km oder so. Und als In-App Kauf kaufst du 300 mal den "1km".

Der 1km steht Beispielsweise für 1€ drin also bekommst du 300€ für die Fahrt.

Die Voraussetzung ist, dass du im Store 1km als Produkt anlegen kannst. Den Rest sollte die App machen.

Ich find den Gedankengang garnicht so kompliziert. Im Endeffekt einigt man sich wie überall auf eine feste Einheit mit einem entsprechenden Einkaufswert.
 
#5
Der Gedankengang mit den Kilometern ist absolut richtig. Nur dass es eher unüblich ist Strecken zu verkaufen. Stattdessen verkauft man eine virtuelle Währung, mit der dann die Strecken bezahlt werden. Der User kauft z.B. 100 Fahrmünzen und kann damit dann eine Strecke von 100km bezahlen. Natürlich sollte man diese virtuelle Währung dann auch in unterschiedlichen Paketgrößen anbieten, so dass der User nicht 100 Mal den gleichen In-App-Kauf tätigen muss. Üblich ist dabei auch, dass der User bei größeren Paketen dann ggf. kleine Rabatte bekommt, so dass er etwas Geld sparen kann, wenn er sein Guthaben mit hohen Beträgen auflädt.
 
#6
Sowas wird eigentlich ja nicht mit In-App Käufen gemacht, sondern über einen Zahlungsdienstleister wie z.B. PayPal.

Der Fahrer legt fest wieviel er für die Strecke von A nach B haben möchte und der Mitfahrer zahlt diesen Betrag dann z.B. per PayPal an die XYZ GmbH. Sobald die Fahrt beendet ist wird dem Fahrer das Geld abzgl. der Gebühren ausbezahlt.

Wie oben schon geschrieben, In-App Käufe werden für sowas nicht benutzt. Was natürlich gehen würde, ist dass die Mitfahrer immer erst eine In-App-Währung wie z.B. Fahrtenkristalle kaufen müssen und der Fahrer für seine Stecke die Anzahl an Fahrtenkristalle festlegt, welche er dafür haben möchte.

Aber so ein Bezahlmodell für diese Art von Dienstleistung finde ich persönlich nicht sehr Kundenfreundlich, da man ja meist Pakete von z.B. X FK kauft und man sehr wahrscheinlich immer dann Y FK auf seinem Konto hat, was für jemanden, der nur einmal mitfahren möchte dann ja nicht sehr schön ist.
 
#7
Sowas wird eigentlich ja nicht mit In-App Käufen gemacht, sondern über einen Zahlungsdienstleister wie z.B. PayPal.
Damit würde man aber einen Teil der möglichen Kunden ausschliessen, die z.B. kein Paypal oder keine Kreditkarte haben und eher Dinge wie Play-Store-Karten nutzen.

Aber so ein Bezahlmodell für diese Art von Dienstleistung finde ich persönlich nicht sehr Kundenfreundlich, da man ja meist Pakete von z.B. X FK kauft und man sehr wahrscheinlich immer dann Y FK auf seinem Konto hat, was für jemanden, der nur einmal mitfahren möchte dann ja nicht sehr schön ist.
Kommt wohl darauf an wie flexibel man die Paketgrößen gestaltet.
 
#8
Damit würde man aber einen Teil der möglichen Kunden ausschliessen, die z.B. kein Paypal oder keine Kreditkarte haben und eher Dinge wie Play-Store-Karten nutzen.
Dann wäre ein Mix aus beiden wohl die beste Lösung.

Kommt wohl darauf an wie flexibel man die Paketgrößen gestaltet.
Wenn man einen Mix aus beidem macht, wäre dieses Problem auch nicht mehr vorhanden, weil der Kunde dann einfach die genaue Anzahl an benötigter In-App-Währung per Kreditkarte, PayPal usw. kaufen könnte.
 
#9
Der Gedankengang mit "1km" als Objekt zu hinterlegen, dass entsprechend oft gekauft wird, ist gut. Bietet aber einige Nachteile:

Angenommen ich fahre eine dicke Sprittschleuder und verbrauche auf 300km Weg knapp 40l (einige verbrauchen tatsächlich Außerorts >13l/100km). Diese wollen dann nicht die vordefinierte Einheit nutzen, sondern auch ihren Verschleiß mit erstattet bekommen.
Dann verbrauchen Diesel-Fahrzeuge im Schnitt 1l weniger und der Kraftstoffpreis ist auch mit 20-30cent pro l günstiger.

Was ich damit aufzeigen will: Eine standardisierte 1km-Pauschale stellt die "Dienstanbieter" nicht zufrieden. Hier halte ich es für sinnvoller eine Münze als Objekt zu hinterlegen und dem Anbieter gemäß seiner Vorstellung ein Angebot anhand der Währung zu konfigurieren. Ich denke, dass der Playstore da sehr umgänglich ist, was die Zahlungsmethoden angeht.
Nochwas: Einige Nutzer wollen nur so viele Münzen beim ersten Nutzen kaufen, wie sie brauchen. Werden Pakete verkauft, die einen zu großen Umfang bieten, schreckt das ab.

Ist es möglich vlt. den Verkauf einzelner Münzen (eine Münze) gestapelt anzubieten? Dann kann der Anbieter entsprechend den Stapel von Einzelmünzen zusammenstellen, die dann der Kunde kaufen kann. Auch hier sind Rabattaktionen ab einer gewissen Anzahl an Münzen attraktiv.

Es gibt ja einige solcher Apps. Vielleicht ist es auch sinnvoll vorher eine kleine Umfrage zu erstellen? (Oder in der eigenen App den Kontakt mit den Nutzern ersuchen, um zu erfragen, wie zufrieden sie waren, was sie gerne ändern würden, was sie nicht gut fanden und co.)

Viele Grüße
 
#10
Der Gedankengang mit "1km" als Objekt zu hinterlegen, dass entsprechend oft gekauft wird, ist gut. Bietet aber einige Nachteile:
Das war ja auch nur als Anreiz gedacht. Er kann ja auch "Gummibärchen" anlegen ;)

Angenommen ich fahre eine dicke Sprittschleuder und verbrauche auf 300km Weg knapp 40l (einige verbrauchen tatsächlich Außerorts >13l/100km). Diese wollen dann nicht die vordefinierte Einheit nutzen, sondern auch ihren Verschleiß mit erstattet bekommen.
Dann verbrauchen Diesel-Fahrzeuge im Schnitt 1l weniger und der Kraftstoffpreis ist auch mit 20-30cent pro l günstiger.
Hier kann er sich mit Fahrzeugtypen bzw. Kategorien behelfen. Auf den Liter genau würde ich das jetzt nicht berechnen wollen und für den einzelnen individuell schon garnicht. Macht das Finanzamt oder sonst wer auch nicht anders mit der Kilometerpauschale. Es geht zwar genauer, stellt aber ggf. mehr Aufwand dar. Wenn der Anwender das selbst können soll ist die Frage ob er das Produkt dann so in den Store bekommt.

Münze als Objekt zu hinterlegen und dem Anbieter gemäß seiner Vorstellung ein Angebot anhand der Währung zu konfigurieren.
...
Werden Pakete verkauft, die einen zu großen Umfang bieten, schreckt das ab.
Münze ist auch gut, das mit den Paketen war wohl so gemeint, dass du für jede einzelne Anzahl die Bezahlung einzeln bestätigen musst. Also bei 300 Münzen ditscht der Finger 300 mal auf "Akzeptieren & bezahlen". Wie das genau läuft weiß ich auch nicht. Wenn das so ist, sind Pakete sinnvoll :D

Wenn wir schon dabei sind... man kann ja auch die Preisberechnung in Abhängigkeit der belegten Sitzplätze gestalten?
 
#11
Hier kann er sich mit Fahrzeugtypen bzw. Kategorien behelfen. Auf den Liter genau würde ich das jetzt nicht berechnen wollen und für den einzelnen individuell schon garnicht. Macht das Finanzamt oder sonst wer auch nicht anders mit der Kilometerpauschale. Es geht zwar genauer, stellt aber ggf. mehr Aufwand dar. Wenn der Anwender das selbst können soll ist die Frage ob er das Produkt dann so in den Store bekommt.
Auf den Liter genau ist auch überflüssig. Der eine fährt mit einem Bleifuß in hoher Drehzahl, der andere sprittsparend. (Kleiner Vergleich: Ich bin vor kurzem mit einem VW Sharan Diesel nach Schweden auf Höhe von Stockholm gefahren ~1400km. Mein Durchschnittsverbrauch lag bei 4.9l. Auf der Rückfahrt habe ich dann 5.6l/100km verbraucht, da ich es ein wenig eiliger hatte.)

Münze ist auch gut, das mit den Paketen war wohl so gemeint, dass du für jede einzelne Anzahl die Bezahlung einzeln bestätigen musst. Also bei 300 Münzen ditscht der Finger 300 mal auf "Akzeptieren & bezahlen". Wie das genau läuft weiß ich auch nicht. Wenn das so ist, sind Pakete sinnvoll :D
Wenn es wirklich so zugeht im Playstore, würde ich das Zahlsystem versuchen zu umgehen. Aber ich denke, dass auch ein kumulativer Kauf konfigurierbar ist? ("Einkaufswagen" mit mehreren Paketen bestücken und nur einmal zahlen)

Wenn wir schon dabei sind... man kann ja auch die Preisberechnung in Abhängigkeit der belegten Sitzplätze gestalten?
Die Anzahl der Mitfahrer sollte natürlich auch einen Einfluss auf den Preis haben. In einem Sharan kann man ja bis zu 6 Personen mitnehmen. Ist die Hütte voll, geht der Verbrauch etwas nach Oben (zu beförderndes Gesamtgewicht steigt) [hier bietet sich natürlich eine km-Pauschale an], die Gesamtkosten (Verschleiß, Verbrauch, Mitfahrerversicherung) sollte natürlich auch vollständig durch die Einnahmen getragen werden. Auch wenn eine Person, die eine Buchung vornahm nicht zur Fahrt antritt, sollte es nicht auf Kosten der Mitfahrer oder des Fahrers geschehen.

:)
 
#12
Hallo,

erstmal danke für die vielen Antworten.

Also, nachdem ich mir das ganze durch den Kopf gehen lassen habe kristallisiert sich nun für mich eher ein Mischmodel heraus.

Sinnvoll ist glaube ich tatsächlich die Bezahlung über PayPal abzuwickeln und zusätzlich eine Art Münzensystem anzubieten.

Eine wichtige Frage die sich mir allerdings noch stellt ist die Verifizierung

Der Fahrer legt fest wieviel er für die Strecke von A nach B haben möchte und der Mitfahrer zahlt diesen Betrag dann z.B. per PayPal an die XYZ GmbH. Sobald die Fahrt beendet ist wird dem Fahrer das Geld abzgl. der Gebühren ausbezahlt.
woher weiß ich wann und ob die Fahrt statt gefunden hat ?

Kompliziertes Thema. :rolleyes:
 
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