Eure Erfahrungen mit MacOS UND XP

Angesteckt von dem leider geschlossenen Thread von jens78 möchte ich gerne wissen, ob es hier ebenfalls Anwender gibt, die mit beiden Systemen arbeiten. Mich interessiert vor allem, wie euer Resümee bei einem Vergleich beider Systeme aussieht. Jens wollte durch die Schließung seines Threads verhindern, dass seine Argumente durch rein ideologische (um nicht zu sagen fanatische) Argumentationen niedergemacht werden. Das lässt sich einfach vermeiden, wenn sich an dieser Diskussion wirklich nur Anwender beteiligen, die beide Betriebssysteme gut kennen.

Solange jens78 nicht doch sein ausdrückliches OK dazu gibt, wäre es nett, wenn ihr seinen Wunsch akzeptiert und hier NICHT anfangt, Zitate seines Beitrages zu zerpflücken. Also nehmt, wenn es geht, eure eigenen Erfahrungsberichte zur Hand.

Bye, nz
 
Ok , ich bin zwar ein relativ seltener Besucher hier im Board aber da ich Zuhause und Beruflich Beide System Im Einsatz habe muss ich mich doch mal zu Wort melden.

Der Mac samt OSX (10.3.7) so schön wie er auch ist , mir persönlich hapert es einfach an der seitens Appel vielgepriesenen Konnektivität. MS Exchange Server sind für OSX einfach nur ein Fremdwort, es ist einfach nicht machbar oder für Normalanwender nachvollziehbar das ich z.b. Termine/Kontakte nicht mit anderen Systemen im Netzwerk syncen kann.
Für mich hat das MacOSX viel Potenzial aber es müssen einfach mehr Hardware Hersteller dazugebracht werden auch einmal in diese Richtung zu schauen (z.b.Siemens)

Mein XP Rechner , was soll ich dazu sagen - seit dem WinXP drauf ist läuft er.
Es gehört schon wahrlich viel Dummheit dazu ein WindowsXP kaputt zuspielen, solange man(n) die Finger von diesen ganzen XPTuning Tools lässt läuft es jetzt schon seit langem Wunderbar und macht eigentlich das wofür der Mac angeschafft wurde (Video Schnitt).

Ich will damit eigentlich nur sagen das Beide Systeme bei mir Ihre daseins berechtigung haben auch wenn sie anders verwendet werden als ursprünglich geplant.

just my 2 cents Logge
 
Bei mir war es genau andersrum. Ich habe erst 10 Jahre lang mit Windows gearbeitet und habe erst seit Dezember 04 einen Powermac. Ich denke mal, ich kann von mir behaupten Windows ziemlich gut zu kennen, da man in zehn Jahren schon so einiges lernt und mitbekommt, ob man will oder nicht. Ich habe in dieser Zeit nie wirklich große Probleme mit Windows gehabt. Zwischendurch gabs dann halt immer mal wieder Aufhänger usw, aber das hat jedes OS, was auch an den Programmen hängen kann und nicht direkt mit dem OS. Ich wollte mir schon immer mal einen Mac zulegen, einfach, weil ich die Rechner verdammt schön fand und ich Lust auf was neues hatte. Nur habe ich als Schüler nie so viel Geld dafür über gehabt. Letztes Jahr hatte ich endlich so viel Geld zusammen, dass ich mir zum Geburtstag das restliche Geld für einen Powermac und ein Cinemadisplay gewünscht und gekauft habe. Seit dem sitze ich immer weniger an Windows. Ich empfinde das Arbeiten am Mac einfach angenehmer und flüssiger. Nun verzichte ich schon seit ein paar Wochen komplett auf Windows und komme sehr gut damit klar. Die Programme, die bei Windows hauptsächlich genutzt habe, habe ich nun ebenfalls mit Office X auf dem Mac. Ich habe damals schon etwas mit Mac OS ) rumgespielt und fand es erst sehr gut, doch wenn man lange damit gearbeitet hat machen sich schon einige Unangehmlichkeiten bemerkbar. Alles in allem fand ich Mac OS 9 nicht so toll. Mac OS X dagegen finde ich echt gelungen. Sowohl optisch als auch technisch. Es funktioniert und das ist meiner Meinung nach sehr wichtig. Demnächst will ich mich auch mit Xcode beschäftigen und vielleicht irgendwann mal als Hobby Mac OS Apps schreiben. Generell habe ich gegen Windows nichts. Ich finde Mac OS halt einfach für mich besser. Und das ist der Punkt, ich denke, man kann nicht pauschal sagen, welches OS besser ist... klar, es gibt viele, die auf den UNIX Kern schwören, aber das ist wie so vieles im Leben geschmackssache. Man sollte mit dem Arbeiten, mit dem man am produktivsten ist, denn darauf läuft es am Ende hinaus. Ich habe mich für die Macwelt entschieden, trotzdem akzeptiere ich die Windowswelt, weil ich durch meine Erfahrungen weiß, dass Windows durchaus positive Seiten hat.

Mfg
tomu
 
Das leidige Thema ...

Hallo !

Grundsätzlich, ja ich habe auch sehr weit reichende Erfahrungen mit Windows, Mac OS und Linux.

Zu dem Bericht von jens78 :

Eine Diskussion zu einem Thema anzufangen und Zitat : ?Dieses Thema wurde auf Wunsch des Themenstarters geschlossen, da es nichts bringt, darüber zu diskutieren, da viele User immer nur eine Seite der Medaille sehen wollen. Dieses Thema dient lediglich als Erfahrungsbericht.? - diese Diskussion auf eine solche Art zu beenden ist irgendwie etwas lächerlich (Entschuldigung aber es ist so.).

Ich will hier nicht sagen, dass eines der Betriebssysteme Mac OS, Windows oder Linux das Allerheilmittel in allen PC Bereichen ist, aber nur auf eine Firma zu schimpfen und nicht einmal anderen Leuten die Möglichkeit zu geben auf ein derartiges Posting zu antworten (bzw. etwas zu zitieren) zeigt von sehr viel Voreingenommenheit und fehlender Objektivität des Verfassers (auch auf die Gefahr hin, mich mit den Administratoren dieses Forums anzulegen ? aber es ist nun mal so).

Wenn ich etwas in den Raum stelle, sollte ich es auch fundiert begründen ! Bzw. ich gehe davon aus, dass die Boardmitglieder und -administratoren tatsächlich an Objektiven Meinungen interessiert sind !

Wer redet von nicht funktionierenden Windows Updates (Office 2003), wo man nach dem Updateversuch Office neu installieren muss ?
Wer redet von Linuxdistributionen, (SuSE) bei denen in der Standardinstallation nicht einmal das Sperren des Bildschirmes möglich ist ? weil das dazugehörige Programm bei der Installation (vom Hersteller) vergessen wurde ?
Wer redet von Windows (speziell Server) 2000 ?Domain Controllern? und ?Active Directory? die in 5 von 10 Installationen nicht 100 % und ordnungsgemäß funktionieren ?

Wer redet über die Kostenseite ? viele sagen ?Apple ist Schrott, Apple ist zu teuer? ? ein Rechner aus Markenkomponenten, der auf die selben Leistungsdaten (speziell) beim aufrüsten kommt ist nicht wirklich billiger als ein vergleichbarer Apple. Ich meine z. B. : eine RAM Aufrüstmöglichkeit auf 8 GB, aber nicht jetzt sagen ?wer braucht das, wer kann sich das leisten? ?. wenn schon diskutiert wird, dann bitte objektiv. Ich kann schnell einen Dual G5 mit einem Asus Board und einem P4 HT vergleichen, aber wenn ich einen Dual G5 mit einem Windows Rechner vergleiche dann bitte auf der selben Ebene z.B. Tyan Dual Opteron Board. Das kostet leicht einmal ? 900,-- zuzüglich 2 x Opteron CPU´s. Dann wird das ganze schon sachlicher und relativ. Anders herum, ich vergleiche auch nicht einen G5 Dual 2,5 mit einem Windows XP Rechner mit 128 MB Speicher !?

Wir sind alle seriöse Menschen und kaufen unsere Software beim Hersteller ? oder wer will eine Raubkopie mir einem erworbenen Produkt vergleichen !? Office ist extrem teuer, IWork von Apple kostet auch was ?.. aber bei weitem nicht so viel. OpenOffice gibt?s umsonst !

Hmm, ? Thema fehlende Konnektivität in Bezug auf Exchange Server. Wer braucht das und wenns wer braucht, warum versucht er es dann nicht mit einem Plugin für seine Clientsoftware. Wer hat schon einmal verglichen, wie viel eine Exchange Lizenz kostet und wie viel Linux / Unix in Verbindung mit eGroupware kostet ? genau gar nichts. Und wenn es für eine Regierung gut genug ist (ich meine eGroupware), dann sollte es doch für Normalanwender oder Firmen auch gut genug sein !? Oder was will man mehr eine kostenlose Groupwarelösung mit SSL Verschlüsselung ? Und ein Exchange ändert an den Standardprotokollen POP3, IMAP4 und SMTP auch nichts.

Hmm, ? Thema Apple hat nicht selbst entwickelt sondern abgekupfert und das Produkt dann selbst nur zur Serienreife gebracht ? wen interessierts Microsoft und China machen doch das Selbe und kein Hahn kräht danach.

Als Resümee : Linux / Unix als Server oder für Projekte die Opensource einsetzten oder verbreiten wollen. Mac OS für Apple Fans, für Leute die etwas besonderes wollen, für Grafiker / DTP´ler und für die, die ein stabiles und komfortables System zu schätzen wissen. Windows für alle die, die sehr viel Soft- und Hardwareauswahl haben wollen, die Spielen, die Hacken, Cracken, gerne Ihr System neu aufsetzten, die die Registrierungsdatenbank so lieben und natürlich für alle Anfänger (ist nicht zweideutig gemein, aufgrund der hohen Verbreitung von Windows ist der Support, auch von dritten oder Zeitungen sehr sehr groß bzw. WIFI, BFI udgl. Verwenden auch zum Großteil Windows).

Hmm, ? ich persönlich verwende den Mac seit dem PM 8500 / 120 und bin sehr zufrieden damit. Im übrigen, ich verwende auch Filemaker (welch ein Gliche) ? ich weiß schon, dass Sicherheit relativ ist, dass AdabasD, MySQL oder PostgreSQL bei weitem mehr können und schneller sind als FM ? der Springende Punkt ist ? ich habe keine Lust mehr (so wie ich es in der Vergangenheit oft genug erlebt habe) 75% meiner Zeit mit irgendwelchen Softwareupdates, unnötigen Konfigurationsarbeiten oder echt unnötigen Administrationsproblemen zu kämpfen ? schlich und einfach ? ich nutze ein System das funktioniert und mehr soll es nicht ? oder wer von Euch braucht hunderte Funktionen um einen Brief zu schreiben ???

Ich respektiere und akzeptiere die Meinungen von jens78 und allen anderen Computerbenutzern genauso wie ich erwarte, dass auch meine Meinung akzeptiert wird Nur bei jeglicher Diskussion sollte man sachlich und kritikfähig bleiben. Dieser Text soll als Denkanstoß dienen und niemanden beleidigen ? wer nicht meiner Meinung ist, kann dies im Forum ja jederzeit kundtun. Die einzelnen Themen erfordern eine umfangreichere Diskussion als nur einen einzelnen Text, denn ich behaupte ja auch nicht einer der mit seinem Mercedes fährt ist besser als einer der nur mit der Bahn fährt.

Cu.
 
RE: Das leidige Thema ...

Original von hack-a-mac

Hmm, ? Thema fehlende Konnektivität in Bezug auf Exchange Server. Wer braucht das und wenns wer braucht, warum versucht er es dann nicht mit einem Plugin für seine Clientsoftware.

zu dem Punkt fehlt mir aber auch die Objectivität.

Wer braucht .mac und zu diesem Preis ?
Und woher bekomme ich nen Exchange Plugin für ICal ?

wie gesagt ich Bin und bleibe begeisterter Mac User der aber auch weiterhin eine Zusatz intel haben wird.

Cu Logge
 
.mac ? Wenn sich jemand .mac für den Preis kauft ist das doch ok, du musst es ja nicht kaufen. Aber was hat .mac mit der Diskussion zu tun?
 
Ich kann den Exchange server bei uns in der Firma benutzen wenn der Mac das könnte.
der wurde aber als viel zu teuer dargestellt obwohl in Sachen Konnektivität MS immernoch die Nase vorn hat. Und die Alternative nen .mac Account koste ja auch nicht wenig.

Und wenn man sich mal die Server Lösungen von Apple + dazugehörigem Support ansieht kommt das locker an die Kosten einer Windows Serverlösung ran.

cu Logge
 
Es geht fast alles, Du mußt Dich nur damit beschäftigen !

Hallo !

@Logge

Zitat :

<Original von hack-a-mac

Hmm, ? Thema fehlende Konnektivität in Bezug auf Exchange Server. Wer braucht das und wenns wer braucht, warum versucht er es dann nicht mit einem Plugin für seine Clientsoftware.


zu dem Punkt fehlt mir aber auch die Objektivität.

Wer braucht .mac und zu diesem Preis ?
Und woher bekomme ich nen Exchange Plugin für ICal ?

wie gesagt ich Bin und bleibe begeisterter Mac User der aber auch weiterhin eine Zusatz intel haben wird.

Cu Logge>

Nein, die Objektivität fehlt hier ganz und gar nicht, denn wenn Du Dir eGroupware ansiehst, dann hast Du eine kostenlose Groupwarelösung die, die selben Funktionen wie ein Exchange hat bzw. sogar noch mehr. eGroupware läuft auf jeder Plattform die einen Webserver hat und mit PHP was anfangen kann.

Zu Dem Thema Plugins : sie Dir einfach mal folgende Links an http://www.snerdware.com/groupcal/ (ist ein kommerzielles Produkt für $ 55,00 und das sollte es Dir schon wert sein), bzw. http://www.msexchangefaq.de/clients/mac.htm (Nutzung von Exchangediensten auf Mac). Unter Google wirst sicher auch fündig wenn Du mehr suchst, aber der Ansatz ist da. OS X ist ein Unix basiertes System also kannst auch Scripts und Applikationen für Unix verwenden.

Niemand braucht .mac, ist eben ein schönes Spielzeug. Ich meine, ich habe nicht behauptet, dass es wer braucht. Da nimmst Du Skype, dann hast Du IM, kostenloses Telefonieren, Dateitransfer usw.

<Ich kann den Exchange server bei uns in der Firma benutzen wenn der Mac das könnte.>

Er kann es ja auch, ich verstehe immer noch nicht, warum Du ich so vehement gegen eine Webbasierte Groupwarelösung ? die gratis ist so wehrst ? Anmerkung : ich habe nichts davon, wenn wer eGroupware einsetzt, es ist ein Tipp, es ist simpel und es funktioniert eben.
Nimm als Beispiel CMS Systeme für´s Webpublishing, da gibt?s eines, dass in aller munde ist und das ist Mambo ? die einen lieben es und die anderen hassen es ? alles was kostenlos ist ? muss nicht Schrott sein ? speziell wenn es so oft verwendet wird wie Mambo.

< ? obwohl in Sachen Konnektivität MS immernoch die Nase vorn hat. Und die Alternative nen .mac Account koste ja auch nicht wenig.> Wie viele Web- Mail- Fileserver weltweit laufen denn mit MS Technologie ??? Jeder ISP verwendet Linux / Unix ? ist stabil, sicher und kostengünstig und .mac hat mit dem Thema und Exchange absolut nichts zu tun. Apple hat eben eine gute Marketingabteilung ? die Dir einredet, dass Du das absolut dringend brauchst oder es eben gut ist wenn Du es hast.

<Und wenn man sich mal die Server Lösungen von Apple + dazugehörigem Support ansieht kommt das locker an die Kosten einer Windows Serverlösung ran.> Da gebe ich Dir vollkommen recht, OpenBSD hat 4 CD´s ? wenn Du DSL hast downloade es Dir, download Dir eGroupware, Mambo, konfiguriere Dir Samba und lade Dir einige Tutorials herunter, dann setzte Dich 2 Tage dazu und Du hast einen spitzen Server ? der Außer Deiner Zeit absolut nichts gekostet hat und bei weitem sicherer als Windows ist (ist bewiesen !).

Kommerzielle Serverprodukte gib es genau für die Zielgruppe, die keine Ahnung von Linux / Unix haben oder sich nicht damit beschäftigen wollen. Wenn ich mich damit nicht auskenne oder mich nicht damit beschäftigen will, kann ich mich über derartige Produkte aber auch nicht beschweren, den Softwareentwicklung oder das Zusammenstellen solcher Systeme ist zeitaufwendig und teuer.

Als Resümee : Du kannst auch mit ICal auf einen Exchange zugreifen. Du brauchst dafür und generell kein .mac. Eine Gegenfrage, wenn Du einen Intel Rechner zu Hause hast und Microsoft Produkte verwendest um auf einen Microsoft Exchange Server zuzugreifen ? warum hast Du dann nicht Outlook für Mac dazu verwendet ???

Cu
 
RE: Es geht fast alles, Du mußt Dich nur damit beschäftigen !

Original von hack-a-mac

Nimm als Beispiel CMS Systeme für´s Webpublishing, da gibt?s eines, dass in aller munde ist und das ist Mambo ? die einen lieben es und die anderen hassen es ? alles was kostenlos ist ? muss nicht Schrott sein ? speziell wenn es so oft verwendet wird wie Mambo.
hab ich selbst im Einsatz und bin begeistert

Original von hack-a-mac
Wie viele Web- Mail- Fileserver weltweit laufen denn mit MS Technologie ??? Jeder ISP verwendet Linux / Unix ? ist stabil, sicher und kostengünstig
Eben nicht , das ist ein Ammenmärchen , wir verkaufen zu 90% WindowsServer Tendenz steigend.

Aber um das hier mal abzuschliessen , Ich Benutze MacOS8.6 ,OSX und Windows und bin mit allen Systemen zufrieden, jedes wird halt dafür eingesetzt was es am besten kann.

cu Logge
 
...

Hallo !

<Eben nicht , das ist ein Ammenmärchen , wir verkaufen zu 90% WindowsServer Tendenz steigend. >

Auch hier gebe ich Dir mit Sicherheit recht. Ich persönlich bin von Linux auch nicht sehr angetan, aber Unix Betriebssysteme haben im Serverbereich bei weitem eine längere Geschichte / Präsenz wie Windows. Da Du einen Windows Server eigentlich genauso sicher wie einen Unix Server machen kannst ist es ziemlich egal welches Serverbetriebssystem (Win., Mac, Unix / Linux) Du verwendest. Denn die zugrunde liegenden Technologien und Protokolle sind (bis auf Plattformspezifische) die selben.

<Aber um das hier mal abzuschliessen , Ich Benutze MacOS8.6 ,OSX und Windows und bin mit allen Systemen zufrieden, jedes wird halt dafür eingesetzt was es am besten kann. >

Auch hier sind wir einer Meinung, und jeder hat seine persönlichen Präferenzen und von jeder Plattform aus kannst Du nahezu alles nutzen. Einer der Grundgedanken meines Postings war, dass wenn man über den sprichwörtlichen Tellerrand schaut sich (mit open source Software) evtl. viel Geld sparen kann. Man muss natürlich auch die nötigen Kenntnisse besitzen und bereit sein eine gewisse Zeit dafür zu opfern.

Mein persönliches Resümee ist daher : Man benötigt auch unter Windows und Mac OS eine gewisse Zeit einen Server aufzusetzen, aber ich bin nicht mehr bereit zwei Tage in die Konfiguration eines Linux / Unix Servers zu investieren. Aufgrund leidiger Erfahrungen mit Windows ziehe ich privat Mac OS einem Windows Rechner vor. Beruflich (Schulungsbereich) verwende ich selbstverständlich alle Betriebssysteme (Windows, Mac OS und Linux / Windows), denn die Kunden wünschen es ? wer zahlt schafft an und es lebt ja nun mal eine ganze Branche (Schulung / Support / Firmen udgl.) von der IT.

Cu

P.S. : ? es hat spaß gemach mich mit Dir darüber zu unterhalten. Das soll aber nicht heißen, dass das Thema damit erledigt, beendet oder aufgegeben wird.
 
@hack-a-mac
Das sind sehr interessante Beiträge von Dir, Logge und tom?. Da das hier ein Hackerboard ist, wollte ich auf einen Deiner Punkte etwas näher eingegen:

Original von hack-a-mac
Windows für alle die, die sehr viel ? Hacken, Cracken, ?

Also wenn das wahr ist, dann habe ich wohl etwas Entscheidendes verpasst. Mann muß sein Windowssystem schon ganz schön aufpäppeln, ehe es als Plattform für vernünftige hacks passt. Möglich ist dass, da es mittlerweile fast alle Tools aus der Unix-Welt auch für Windows gibt. Allerdings: Warum der Aufwand? Man nehme gleich ein Linux-System. Und wenn es das nicht sein soll, dann einen Mac mit OS X. Für einen Hacker würde ich in dieser Trilogie das Windowssystem an letzter Stelle sehen. Aber wie gesagt, womöglich habe ich die entscheidende Wende verpasst ?

Für den durchschnittlichen Anwender sehe ich die Rangfolge genau andersherum.

Original von hack-a-mac
Ich persönlich bin von Linux auch nicht sehr angetan, ?

Das passt zwar nicht direkt zur Threadthematik, aber darf ich trotzdem fragen, warum nicht? Ist Dein einziger Grund dafür die erwähnte, längere Konfigurationszeit?

Bye, nz
 
... was ich denke ...

Hallo !

@Sven

Sorry, werds beachten !

@NeonZero

@hack-a-mac : Das sind sehr interessante Beiträge von Dir, Logge und tom?. Da das hier ein Hackerboard ist, wollte ich auf einen Deiner Punkte etwas näher eingegen:
Vorweg, danke für Dein Lob !

Zitat: Original von hack-a-mac ? Windows für alle die, die sehr viel ? Hacken, Cracken, ? Also wenn das wahr ist, dann habe ich wohl etwas Entscheidendes verpasst. Mann muß sein Windowssystem schon ganz schön aufpäppeln, ehe es als Plattform für vernünftige hacks passt. Möglich ist dass, da es mittlerweile fast alle Tools aus der Unix-Welt auch für Windows gibt. Allerdings: Warum der Aufwand? Man nehme gleich ein Linux-System. Und wenn es das nicht sein soll, dann einen Mac mit OS X. Für einen Hacker würde ich in dieser Trilogie das Windowssystem an letzter Stelle sehen. Aber wie gesagt, womöglich habe ich die entscheidende Wende verpasst ?
Für den >>durchschnittlichen<< Anwender sehe ich die Rangfolge, wie schon erwähnt, genau andersherum.
Da gebe ich Dir vollkommen recht ! Dazu muss ich allerdings etwas weiter ausholen und ich wollte hier nicht meine ganze Lebensgeschichte erzählen. Ich mache lange genug IT Trainings / Schulungen um die Einzelnen PC ?Anwender? unterscheiden zu können. Es gibt die Leute, die den PC als Normalanwender nutzen (Office, Fotos bearbeiten udgl.), die Leute die einen PC ?professionell? nutzen (Datenbanken, Softwareentwicklung, Security udgl.) und es gibt die, die etwas Anwender sind aber weit vom professionellen entfernt sind und die auch das professionell nicht erreichen wollen ? weil es einfach zu viel Aufwand ist. Ich will hier keinen in irgendeine Schublade drängen, aber meine Erfahrung (bin aus Österreich) zeigte mir dies. Sogenannte Script kiddies udgl. ... versuchen die von Dir angesprochenen Tools zu verwenden um zu hacken oder Cracken (dies soll aber nicht heißen, dass es unter Windows nicht auch professionelle Hacker / Cracker gibt). Positive Beispiele sind Seiten wie cracks.am udgl. ? wo hinter den Cracks sehr viel professionelle Arbeit steckt. Und wenn wer hacken will oder es lernen will, dann liest Er / Sie alles zu diesem Thema und probiert auch alles aus. Und probiert es nicht auf die Masche ? dumm stellen und fragen - welchen Kurs kann ich machen um Hacker zu werden. Um dies im Detail zu erklären müsste ich ein Buch schreiben, aber ich denke, dass Du weißt wie der Ursprüngliche Text und dieser Erklärungsversuch gemeint sind. Einem potentiellen Hacker braucht keiner erklären, dass das ideale Linux z. B. : ein Debian mit neu kompiliertem Kernel ist ? usw.

Zitat: Original von hack-a-mac : Ich persönlich bin von Linux auch nicht sehr angetan, ?
Das passt zwar nicht direkt zur Threadthematik, aber darf ich trotzdem fragen, warum nicht? Ist Dein einziger Grund dafür die erwähnte, längere Konfigurationszeit?
Sicher darfst Du fragen, das ist wie das obere etwas komplexer zu erklären ? Grundsätzlich hat es nichts mit der längeren Konfigurationszeit zu tun. Mir ist bewusst, dass das ein Hackerboard ist ? aber ich bin kein typischer Hacker oder so. Ich bin durch Zufall auf das Posting von jens78 gestoßen und ich dachte mir, da die Argumentation sehr einseitig ist ? nehme ich auch einmal Stellung dazu. Zum überwiegenden Teil hacke oder cracke ich nicht (ernst gemeint) aber, ich befasse mich sehr mit Themen wie Datensicherheit, dem freien Zugang zu Informationen (auch wenn ich nicht immer die Meinungen des CCC oder anderer Organisationen teile) und der freien Verfügbarkeit von Technologien (also grundsätzlicher Hacker Ideologie). Nach meinem Amiga ? kam kein PC sondern ein Power Mac 8500 / 120. Viele werden sich nun fragen, was war der Grund dafür ? Alle PC´s die ich damals gesehen habe (Schule udgl.) hatten einen schwarzen Bildschirm mit weißer Schrift und MS Works 1.0 (wer es noch kennt). Da ich damals vom Amiga bereits ein stabiles Betriebssystem mit grafischer Oberfläche kannte, dass auf einer Diskette platz hatte (+ internen ROM) und bei weitem komfortabler als die damaligen PC´s waren, viel meine weitere Entscheidung auf den Mac. Also eine Entscheidung, basierend auf persönlichen Präferenzen und nicht auf dem eventuell zukünftigen Potential. Ich lernte damals am Mac unter Mac OS 6 / 7 mit Claris Works und Filemaker ein sehr stabiles und komfortables System kennen und schätzen. Es erfüllte meine Anforderungen und machte nur gelegentlich Problem. Heute ist es eben Mac OS X, IWork´s und Filemaker 7. Da ich die Macken (so wie es Windows, Linux und Unix auch haben) kennen gelernt habe ? weiß ich mir zu helfen und damit umzugehen. Der Punkt ist folgender, die erwähnte Software ist bis zu einem gewissen Grad trivial ? aber ich kann damit alles erledigen was ich will und sogar kommerziell Geld damit verdienen !
Meine Aussage, dass ich von Linux nicht sehr angetan bin, liegt an einigen speziellen Punkten. Firmen in Österreich verwenden aufgrund der Werbung überwiegend SuSE und nicht das zu bevorzugende Debian. Ich bin nicht mehr in der Stimmung zuerst einen Enterprise Server 7 aufzusetzen, x Updates einzuspielen, einen Domino Server zu installieren, danach noch x Patch CD´s einzuspielen und danach das Ganze erneut upzudaten ? und dann funktioniert es immer noch nicht wirklich korrekt. Das ist einer der Punkte warum sich SuSE vom Amerikanischen Markt wieder zurückziehen musste. Das gabs am Mac nie und von daher bin ich auch nicht bereit Zeit in derart unnötige Dinge zu investieren. Ich weiß, dass ich unter Debian mit einem Befehl das Ganze System updaten kann (warum nicht bei SuSE auch ?) ! Das ist super ? aber wenn ich die Firmen zuerst davon überzeugen muss auf eine andere Distribution umzusteigen ist dies ziemlich nervtötend. Hmm, ? außerdem habe ich bis jetzt keinen Filemaker und keinen Filemaker Server unter Linux ? wenn Du damit Geld verdient hast ? willst Du es auch weiterhin ? und musst Kunden zufrieden stellen.

Ich schätze die IT, ich beschäftige mich viel mit diesen Themen (Datensicherheit udgl.), aber irgendwann setzt man Prioritäten ? meine sollten ersichtlich geworden sein. Da ich IBW + Chinesisch studiere, haben sich meine Anforderungen und zu erreichenden Ziele im vergleich zu den vergangenen Erlebnissen zum Teil geändert. Ein Rechner ist für mich ein Arbeitsinstrument und nicht ein System, dass ich zuerst am Leben erhalten muss um es nutzen zu können ! Oder besser gesagt, erziele mit möglichst wenig Aufwand - maximalen Gewinn !

Bei weiteren Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Cu.

P. S. : das heißt aber nicht, dass ich das was ich gemacht habe nicht gerne gemacht habe oder es nicht auch weiterhin machen werde ? nur setzte ich jetzt eben andere Prioritäten.
 
Super Antwort. Danke. :D

... aber ich denke, dass Du weißt wie der Ursprüngliche Text und dieser Erklärungsversuch gemeint sind. Einem potentiellen Hacker braucht keiner erklären, dass das ideale Linux z. B. : ein Debian mit neu kompiliertem Kernel ist ? usw.

Nee, die Frage war schon ernst gemeint. Wäre nicht das erste mal, daß meine Erfahrungen nichts mehr wert sind, weil: vollkommen veraltet. So kann es auch von heute auf morgen passieren, daß sich die Beliebtheit der Plattformen bei vielen Hackern ändert. Ein gewisser Trend ist ja schon abzusehen, auch wenn ich es nicht so recht nachvollziehen kann ?

Bye, nz
 
... sein, oder - nicht sein ...

Hallo !

@NeonZero

Nee, die Frage war schon ernst gemeint. Wäre nicht das erste mal, daß meine Erfahrungen nichts mehr wert sind, weil: vollkommen veraltet. So kann es auch von heute auf morgen passieren, daß sich die Beliebtheit der Plattformen bei vielen Hackern ändert. Ein gewisser Trend ist ja schon abzusehen, auch wenn ich es nicht so recht nachvollziehen kann ?
Ich hab die Frage auch als ernst aufgefasst. Gute Software, egal für was ? gibt?s als erstes auf englisch. Gute Betriebssysteme (mit den dementsprechenden Modifikationen) zum Hacken sind Unix, Linux und eben teilweise Mac OS X. An diesen Grundwerten wird sich so schnell nichts ändern, denn wenn wir heute lauter spitzen Rechner hätten ? stünde überall NeXT drauf !

Auch wenn gewisse Trends abzusehen sind, so muss ich doch nicht die Plattform wechseln weil sich deren Beliebtheit ändert ! Es kommt immer darauf an, welches System Du persönlich bevorzugst, was Du machen willst, wie produktiv Du sein willst und ob Du Deine Ziele mit der jeweiligen Plattform erreichen kannst. Wenn Du das und ein paar andere Punkte einhältst, bleibst Du weitgehend unabhängig (z. B. : Marktdominanz von MS). Alle am Markt befindlichen Technologien, Protokolle und Standards ändern sich nicht von heute auf morgen.

Cu.

P. S. : Welches OS verwendest denn und was machst denn mit Deinem Rechner so ... ???
 
Auch wenn gewisse Trends abzusehen sind, so muss ich doch nicht die Plattform wechseln weil sich deren Beliebtheit ändert ! Es kommt immer darauf an, welches System Du persönlich bevorzugst, was Du machen willst, wie produktiv Du sein willst und ob Du Deine Ziele mit der jeweiligen Plattform erreichen kannst. Wenn Du das und ein paar andere Punkte einhältst, bleibst Du weitgehend unabhängig (z. B. : Marktdominanz von MS). Alle am Markt befindlichen Technologien, Protokolle und Standards ändern sich nicht von heute auf morgen.
Fakt. Auch teilweise die Diskussionen welches OS denn das Beste sei, ohne das Aufgabengebiet zu berücksichtigen sind absolut sinnlos. Deshalb muss hier allen in diversen Punkten zustimmen. Jedes OS hat seine eigenen Stärken. Und nochmal auf die Software zurück zu kommen, es gibt für fast alles einen Ersatz bzw. eine andere Lösung. Es gibt so viel Opensource Software die einem zur Auswahl steht, dass es einem teilweise schon schwer fällt zwischen dem großen Angebot zu entscheiden.
Mfg
tomu
 
...

Hallo !

@tomu

Und nochmal auf die Software zurück zu kommen, es gibt für fast alles einen Ersatz bzw. eine andere Lösung. Es gibt so viel Opensource Software die einem zur Auswahl steht, dass es einem teilweise schon schwer fällt zwischen dem großen Angebot zu entscheiden.
Jep, ... darum habe ich auch Logge als Ersatz für seine Exchangeprobleme "eGroupware" empfohlen ! Kostet nichts, benötigt keinen eigenen Client (kann aber mit Outlook synchronisiert werden) - da web basiert, ist nicht aufwändig - da kein MS - DC benötigt wird, und benötigt nur minimale Rechenleistung ... Das könnte man für "nahezu" alle Bereiche fortsetzen, aber es bleiben immer noch die persönlichen Präferenzen ! Wenn mir was besser gefällt oder besser zusagt - nehme ich eben das.

Cu.
 
Die eGroupware Lösung hab ich mir jetzt mal angesehen ... ist für mich Privat eine gute Sache - ich werd mich auf jeden Fall damit beschäftigen.

Meinem Brötchengeber brauch ich mit sowas ja gar nicht erst zu kommen :-) , das würde mich ja JobLess machen :-)

Das wichtigste bei der Ganzen Sache wäre mir eigentlich der Abgleich von Daten aus Entourage/Outlock(MAC) mit meinem WM2003Smartphone unterwegs was bis jetzt ja wunderbar über den Exchange Server in der Firma und von Zuhaus mit Outlock2003(WIN) funktionierte.

Ich persönlich nutze auch zum grössten Teil den Mac, er macht einfach weniger Probleme - ich schalte Ihn an und weiss das ich das machen kann was ich möchte, wohingegen mich Windows teilweise schon beim Booten überrascht ;-)

just my 2 cents Logge
 
@NeonZero & hack-a-mac:

was die frage betrifft ob man windows oder *nix zum "hacken" benutzen will (ich geh jetzt mal davon aus es geht um den einbruch in rechner uebers netzwerk) wuerde ich sagen, dass man die plattform verwendet die man angreifen will. zumindest macht das in manchen faellen sinn. will man z.b. sicherheitsloecher in proprietaerer technik von microsoft ausnutzen fuer die es auf anderen betriebssystemen keine implementation gibt ist es wohl einfacher ein windows zu nehmen, als zu versuchen protokolle und/oder software zu reverse engineer'en (was fuern furchtbarer sprachmix, weiss nicht wie man das anders schreiben wuerde). beispielsweise irgendwelche rpc sachen oder so.

das gilt natuerlich auch fuer die verfuegbarkeit von werkzeugen. wie schon erwaehnt wurde kann man im prinzip viel software aus der *nix welt auch auf windows nutzen. ich bin allerdings zu bloed dafuer. auf meinem xp sp2 funktionieren weder nmap noch ethereal. das metasploit framework hab ich gar nicht erst versucht zu verwenden. cygwin ist auch keine wirklich gute loesung finde ich.

jetzt hab ich noch eine kleine anekdote zum urspruenglichen thema. geht zwar nicht um nt 5.1 sondern um nt 5, aber das ist wohl nicht wirklich entscheidend.
folgendes szenario: ein server mit windows 2000 server als betriebssystem. das mainboard hat einen scsi controller an dem eine festplatte haengt. auf der festplatte gibt es eine partition fuer das os und eine fuer die daten. jetzt soll ein serial-ata raid controller mit 2 platten in einem raid 1 fuer die daten und einer platte fuers os eingebaut werden. natuerlich ist es zu vermeiden das os neu aufspielen zu muessen.

1. plan: es ist eine lizenz von norton ghost 2001 vorhanden. soweit ich weiss ist diese software dafuer gedacht festplatten/partitionen zu klonen. also denke ich, sollte kein problem sein das os auf eine der s-ata platten zu klonen und die daten danach einfach aufs raid array zu kopieren.
plan scheitert, weil norton ghost nicht in windows laeuft, sondern eine dos-bootdisk erstellt. es sind keine dos-treiber fuer den raid controller vorhanden. selbst wenn sie vorhanden waeren weiss ich nicht (mehr) wie man treiber in einer dos umgebung einbindet.

2. plan: os auf eine herkoemmliche ide platte spiegeln. das os muss ja nicht auf der 10k upm s-ata platte liegen. plan scheitert, weil norton ghost die scsi platte mit dem betriebssystem nicht sieht.

3. plan: (danke an den habo chat, der mich auf die idee gebracht hat, war zu offensichtlich als das ich da selbst drauf gekommen waere ;-)
in dem server steckt ein tandberg bandlaufwerk. die software ruehmt sich damit ein backup des "laufwerk c" sowie der registry (ich dachte die waere auf "laufwerk c". whatever...) und des "systemzustands" machen zu koennen. nach 4 stunden ist das backup gemacht.
ein restore wird erfolgreich auf die ide platte durchgefuehrt. beim versuch zu booten meldet windows dann, dass die datei ntoskrnl.exe (wie suess, dass ms immer noch das 8.3 schema durchzieht ;-) beschaedigt ist. ein halbherziger versuch von der w2k server cd zu booten und irgendwelche reparationsforderungen zu stellen scheitert an mangeldem wissen wie man diese reparaturkonsole verwendet. auf der cd findet sich keine ntoskrnl.exe, ist sicher in irgendwelchen archivdateien verpackt...
das vertrauen in diese os installation ist sowieso dahin, bei einem server will man sowas nicht. also auf zum

4. plan: in den unendlichen weiten des esels findet sich eine tolle boot cd mit all moeglichem krempel drauf. unter anderem norton ghost 2003 (leider auf franzoesisch, aber dafuer haben meine beschraenkten kenntnisse noch gereicht).
fantastisch, es hat nur 2002 versionen gebraucht bis man bei norton rausgefunden hat wie man scsi geraete anspricht. da muessen wahrlich geniale hacker am werke sein. so denn, ein versuch die partition mit dem os auf der scsi platte auf die neue platte zu spiegeln scheint erfolgreich zu verlaufen.
beim versuch zu booten verfliegt der schein und weicht einem bluescreen "cannot access boot device". das befolgen der dort angegebenen vorschlaege zum beheben des problems bringt keine linderung.

4,5. plan: selbiges norton spiegelt gerade statt der partition die gesamte scsi platte. die hoffnung, dass dies weniger schlecht funktioniert ist schon lange verflogen. tief drin ist das bewusstsein vorhanden, dass alles nichts hilft ausser dem

5. plan: os neu installieren.

nach dieser "kleinen" odyssey bin ich froh, dass wenigstens die scsi platte mit der funktionierenden installation bisher noch nicht zerstoert wurde. so kann morgen (montag) wenigstens ohne irgendwelche verbesserungen und raids und so weiter gearbeitet werden. die neuinstallation und daran anschliessende neueinrichtung des netzwerks wird dann im laufe der woche nach feierabend durchgefuehrt.

angenommen es haette sich um einen mac os x server gehandelt. was waere zu tun gewesen?
- den exzellenten carbon copy cloner saugen (nicht noetig, aber sehr viel komfortabler als "ditto" auf der kommandozeile)
- ein wenig herumklicken
- ein administratorpasswort eingeben
- ein paar zeiteinheiten warten
fertig.

ich bin mir durchaus bewusst, dass anekdotische beweissfuehrung keine ist. es ist auch nicht meine absicht, zu beweisen, dass windows mist ist. es ist nur ein erfahrungsbericht. und von mir aus darf sogar jens78, der offensichtlich die definiton von "forum" noch nicht verstanden hat, auf dieses posting antworten. schade, dass meine antwort auf sein posting geloescht wurde. eigentlich wollte ich daraufhin nichts mehr im mac forum schreiben, aber diese kleine geschichte hier ist mir eben zufaellig passiert und das passt einfach ganz gut in diesen thread.

uebrigens werde ich mir demnaechst hoechstwahrscheinlich einen ia64 rechner kaufen und darauf unter anderem windows xp installieren. zum spielen.
 
...

Hallo !

@Logge

Die eGroupware Lösung hab ich mir jetzt mal angesehen ... ist für mich Privat eine gute Sache - ich werd mich auf jeden Fall damit beschäftigen.
Jep, ich weiß ;)

Meinem Brötchengeber brauch ich mit sowas ja gar nicht erst zu kommen :-) , das würde mich ja JobLess machen :-)
Das versteht sich bei Deiner Tätigkeit (MS Produkte) von selbst - aber es ist eben eine Alternative die funktioniert ... um mehr gings nicht.

Ich persönlich nutze auch zum grössten Teil den Mac, er macht einfach weniger Probleme - ich schalte Ihn an und weiss das ich das machen kann was ich möchte, wohingegen mich Windows teilweise schon beim Booten überrascht ;-)
Du sprichst dass, was ich denke und die ganze Zeit sage ! ;)

@The Dude

... mal davon aus es geht um den einbruch in rechner uebers netzwerk) wuerde ich sagen, dass man die plattform verwendet die man angreifen will ...
Das sehe ich auch so, aber hacken ist nicht mein Haupt - business ...

Zu den genannten Tools ... die funktionieren (wenn sie mal fuktionieren).

Zu Deiner Anekdote ... Die Probleme kenne ich auch leider ... mit viel probieren, viel Glück, Ghost 2003, ein paar MS Tools und editieren der boot.ini - funktionierts irgendwann ... aber neu aufsetzen ist die bessere Alternative !

es ist auch nicht meine absicht, zu beweisen, dass windows mist ist. es ist nur ein erfahrungsbericht.
:D :D :D

und von mir aus darf sogar jens78, der offensichtlich die definiton von "forum" noch nicht verstanden hat, auf dieses posting antworten. schade, dass meine antwort auf sein posting geloescht wurde.
;) man schweigt und genießt ...

Cu.
 
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