Ich komm nicht klar!

Hirnbreaker

gesperrt
Hi, also ich bin dabei mir Linux anzueignen. Ich hab nur ständig Probleme.

Ich habe es jetzt mal mit einer Live-CD erstmal versucht ein bisschen reinzukommen.

Habe Kubuntu & Ubuntu ausprobiert. Gefällt mir sehr nur sehr kompliziert alles.

Mein Problem. Ich versuche vergebens auf meine Windowspartitionen zuzugreifen. Unter Knopix hab ich es damals mal geschafft aber konnte nix verändern.

Ich möchte einfach über die Live-CD auf meine Windowspartitionen zugreifen und dort z.B. Bilder anschauen oderso. Und wenn es geht auch Dateien verändern. Wie mache ich das? Ich habe nix gefunden.

Auch unter google finde ich nix was mir weiterhilft!

Meine 2. Frage (nicht so wichtig). Wie kann ich den TV-Out bei meiner Graka ansteuern?? Möchte einen Film über den Fehrnsehe sehen!? Habe eine ATI Radeon 9600!?

Danke für Hilfe!!
 

Voodoo

New member
Ich möchte einfach über die Live-CD auf meine Windowspartitionen zugreifen und dort z.B. Bilder anschauen oderso. Und wenn es geht auch Dateien verändern. Wie mache ich das? Ich habe nix gefunden.
Was für ein Dateisystem hat denn die Winpartition?

Zuerst brauchst du einen leeren Ordner, in den du die Parition mounten kannst, vorzugsweise in /mnt oder neuerdings auch oft in /media zu finden.

Für Fat32 machst du dann als root: "mount -t vfat /dev/xxx /pfad/zum/ordner"
Für NTFS: "mount -t ntfs /dev/xxx /pfad/zum/ordner"

xxx wird dabei mit dem Device ersetzt, für die erste Parition auf der ersten Platte wäre das /dev/hda1. Nähere Infos liefert "fdisk -l"

Achja, und noch zum Thema NTFS: Das Schreiben auf NTFS-Paritionen ist unter Linux nur sehr unvollständig implementiert und deshalb per default auch nicht im Kernel integriert. In Ubuntu müsste aber irgendwo im Startmenü ein Link zum Thema Captive--NTFS sein, den du dir mal ansehen solltest, allerdings habe ich das nie ausprobiert und kann dir nichts Näheres dazu sagen.
 

boehmi

New member
Captive NTFS ist leider die einzige freie Möglichkeit auf NTFS zu schreiben,
dabei verwender Captive einfach die Windowstreiber und emuliert bissl rum ;)
Dadurch sinkt der Speed leider erheblich, aber wenn du mit 0.5 MB/sek Schreibgeschw. leben kannst is das sicher eine Alternative.

Hier ne kurze Beschreibung:
http://www.fedoralinux.de/node/view/156

Zum Lesen würde ich, aus Geschwindigkeitsgrünen weiterhin den linuxinternen NTFS Treiber nutzen.
Ich habe meine XP Partitionen einfach 2mal gemountet, einma zum Schreiben (captive-ntfs) und einma zum Lesen (ntfs) ;)

Gruß
 
M

m1ndless

Guest
Als ich einmal etwas auf die NTFS-Partition schrieb, war sie danach im Eimer. Hatte damals die NTFS-Implementierung vom 2.4.x-Kernel ausprobiert. Daher kann ich niemand das schreiben auf NTFS-Laufwerke empfehlen.

Besser:
Leg ne FAT32-Partition an, da kann Windows drauf schreiben und Linux auch. So kannste Dateien zwischen den Betriebssystemen problemlos austauschen... ;)
 

estenixim

New member
Ergänzung zu Voodoos Post:

Das Verzeichnis (in das das Laufwerk gemountet wird) muss nicht zwingend leer sein. Allerdings können die Dateien im Verzeichnis nicht erreicht werden, so lange das Gerät dort gemountet ist.

/dev/hda1 ist die erste Partition auf der ersten IDE-Platte. Der Device-Node für die erste Partition der ersten SCSI-Platte wäre /dev/sda1.
 

1 0wn3d U!

New member
Für reine Windows XP PC's ist NTFS sicherlich das Beste Formatierungsformat, allerdings ist die Kompatiblität mit Linux scheisse. NTFS hat halt schon div. Vorteile gegenüber FAT 32...

Jedoch für einen Multiboot-PC würde ich Windows neu aufsetzen und die C-Partition mit FAT 32 formatieren. Das ist das beste, was du tun kannst. Auf meinem 2. PC, wo ich Windows 2000 und Linux verwende, klappt das bestens.

FAT 32 ===> Friedliche Ko-Existenz von Windows mit Linux :D

GreetZ
 
M

m1ndless

Guest
@1 0wn3d U!:

Und was machst du bei Dateien größer wie 4 GB, die du unter Windows nutzen musst/willst?
Und dir ist hoffentlich klar, dass es eine sicherheitstechnische Katastrophe ist WinXP auf FAT32 zu installieren? Oder wie gut findest du, dass jeder ohne weiteres auf eigene Dateien zugreifen kann, obwohl er garnicht als derjenige User angemeldet ist (ja, FAT32 unterstützt keine Rechte-Vergabe[!]), und das ist gerade bei Netzwerk-Angelegenheiten sehr kritisch!
Desweiteren können DOS-Programme problemlos System-Dateien verändern oder löschen.
Und mal abgesehn vom praktischen Nutzen, denn unter FAT32 müllt dein System noch schneller zu als es ohnehin schon passiert. NTFS legt die Daten geordnet ab, d.h. deine Partition ist nicht so stark fragmentiert.

Ich mein das jetzt net böse, aber bevor du jmd solche Tipps gibst, solltest du dich schon informieren, wo die Unterschiede der einzelnen Dateisysteme liegen!
 

1 0wn3d U!

New member
Original von m1ndless
@1 0wn3d U!:

Und was machst du bei Dateien größer wie 4 GB, die du unter Windows nutzen musst/willst?
Und dir ist hoffentlich klar, dass es eine sicherheitstechnische Katastrophe ist WinXP auf FAT32 zu installieren? Oder wie gut findest du, dass jeder ohne weiteres auf eigene Dateien zugreifen kann, obwohl er garnicht als derjenige User angemeldet ist (ja, FAT32 unterstützt keine Rechte-Vergabe[!]), und das ist gerade bei Netzwerk-Angelegenheiten sehr kritisch!
Desweiteren können DOS-Programme problemlos System-Dateien verändern oder löschen.
Und mal abgesehn vom praktischen Nutzen, denn unter FAT32 müllt dein System noch schneller zu als es ohnehin schon passiert. NTFS legt die Daten geordnet ab, d.h. deine Partition ist nicht so stark fragmentiert.

Ich mein das jetzt net böse, aber bevor du jmd solche Tipps gibst, solltest du dich schon informieren, wo die Unterschiede der einzelnen Dateisysteme liegen!

Zeige mir mal eine Datei, die grösser ist als 4 GB und keine Film, bzw. Image Datei ist! Von denen gibt es nicht sehr viele! Das mit der 4 GB Limite wusste ich, aber bei dem PC, auf dem Windows und Linux laufen, habe ich keine solchen Files! Und wenn man der einzige User ist, der auf diesem PC arbeitet, dann ist das mit der Rechte-Vergabe auch nicht sehr schlimm. Das mit DOS-Programmen stimmt, da muss ich dir Recht geben, und auch bei der Fragmentierung hast du Recht.

Aber man muss halt die Vorteile gegenüber den Nachteilen immer sehr genau abwägen. Und FAT 32 hat Nachteile, aber der Vorteil, dass es Windows UND Linux kompatibel ist im Schreibmodus, ist schon einiges Wert! Diese Emulatoren sind nicht immer das Gelbe vom Ei :rolleyes:

Es tut mir leid, wenn dieser Beitrag als uneingeschränkte Nutzungsempfehlung aufgefasst wurde! Ich revidiere das und mein neues Fazit lautet:

Wenn ihr euch im Klaren seid über die Nachteile von FAT 32 und diese auach in Kauf nehmen wollt, dann kann ich euch FAT 32 empfehlen. Wer den Komfort von NTFS liebt, der sollte lieber bei diesem Dateisystem bleiben und die Finger von FAT 32 lassen!

Besser so m1ndless? ;)
 

1 0wn3d U!

New member
Wenn das so ist, dann würde ich FAT 32 nicht mehr empfehlen sondern diese neue Methode! Scheint echt genial zu sein! Würde diese Variante den andern Vorziehen!

Good luck and have fun!

GreetZ
 

boehmi

New member
Jo, ich hab mir das jetz auch mal eingerichtet!
Funzt ganz ordentlich, Schreibgeschw. & Lesegeschw. leider nur etwa 5MB/s, aber damit kann man leben ;) is das 10fache von captive *g*

PS:
Kann mir jemand sagen, wie ich das Modul fuse beim Booten laden kann?
Sonst kann er die NTFS Partitionen mit ntfs-3g beom booten nich mounten.

fusermount: failed to open /dev/fuse: No such file or directory
fuse_mount failed.
Unmounting /dev/sda2 (Software)
mount: mount point 0 does not exist
fusermount: failed to open /dev/fuse: No such file or directory
fuse_mount failed.
Unmounting /dev/sda5 ()
mount: mount point 0 does not exist
fusermount: failed to open /dev/fuse: No such file or directory
fuse_mount failed.
Unmounting /dev/sda4 (Daten)
mount: mount point 0 does not exist

Ich hab zwar jetz mit Yast etc/sysconfig-Editor bei LOAD_MODULE_ON_BOOT fuse eingetragen, aber das funzt irgendwie nich so richtig.
Bzw. vll arbeitet er auch erst die fstab ab und lädt dann fuse ?
 

boehmi

New member
Den Pfad gibs leider nich (au nich so ähnlich^^)
--> Suse 10.0

Hab jetz nochma mit joe in /etc/sysconfig/kernel reingeguckt:

## Type: string
## ServiceRestart: boot.loadmodules
#
# This variable contains the list of modules to be loaded
# once the main filesystem is active
# You will find a few default modules for hardware which
# can not be detected automatically.
#
MODULES_LOADED_ON_BOOT="fuse"

das müsste doch so passen?
 
M

m1ndless

Guest
@1 0wn3d U!:

Backup-Dateien und eigene uncodierte Filme von der Digicam sind manchmal größer als 4GB. ;)
Und wie gesagt, ich wollte dich net angreifen, aber dein Tipp war schon "etwas" fahrlässig... :p

@Lesco:
Danke für die Info. Diese Treiber scheinen ja wirklich bestens zu funktionieren. :)


Btw, hier gibts viel zu wenig Smilies für meine gute Laune... :D :D :D
 

1 0wn3d U!

New member
Original von m1ndless
@1 0wn3d U!:

Backup-Dateien und eigene uncodierte Filme von der Digicam sind manchmal größer als 4GB. ;)
Und wie gesagt, ich wollte dich net angreifen, aber dein Tipp war schon "etwas" fahrlässig... :p


Btw, hier gibts viel zu wenig Smilies für meine gute Laune... :D :D :D

@m1ndless

Ja, das mit den Filmen stimmt, hab ich auch schon erlebt :p
Ich habe es auch nicht als Angriff gesehen, sondern eher als fundiertes Gegenargument, das selbst mich überzeugt hat ;)

Mach weiter so! Finde ich gut! ;)

Und noch die Smilies für die gute Laune: ;) :D :p
 
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