VMware-Server installieren

paco89

Stammuser
hallo,

ich wollte auf meinem Ubuntu ein VMware-Server installieren. bevor ich das mache, wollte ich allerdings ein paar fragen loswerden:

- also ich habe auf meinem laptop sowohl linux als auch windows installiert. kann sie also beide benutzen. nun will ich einen vmware-server installieren, um mich mit solchen dingen vertaut zu machen. rein aus interesse, neugier etc.
aber was ich gerne wissen wollte, wäre z.b. ob sich an meinem laptop bzw. den betriebssystemen irgendetwas ändert, wenn ich das mache.

wie kann/muss ich mir den vmware-sever vorstellen? dazu habe ich die wikipedia-seite durchgelesen, kann ich mir den vmware-server wie ne art programm vorstellen, was auf meinem desktop als icon zu sehen ist, oder ändert sich linux bzw. windows in irgendeiner weise?

langer text, kurzer sinn (um auf den punkt zu kommen): ändere ich mit der installation von vmware-server irgendwas an meinem laptop, oder bleibt alles wie beim alten?
 

GrafZahl

Member of Honour
vmware gibt es in diversen variationen ...

der "normale" "vmware-server" ist in der tat einfach ein programm das auf deinem normalen OS läuft, und weitere systeme virtuell zur verfügung stellt (die ressourcen dafür muss dein host system liefern ... RAM, rechenleistung, etc)

das ändert auch so erstmal nix an deinem host system (halt ein programm mehr ...)

anders sieht das aus wenn du z.b. den vmware ESX/ESXi server installierst ...

der ERSETZT dein host betriebssystem ... geeignet als reiner VM host:
eine leistungsstarke kiste, z.b. nen dual xeon mit 30 gb ram, kann dann als host für fast alle server dienen die ein typisches mittelständiges unternehmen so braucht ... oder wahlweise auch gleich alle desktops virtualisieren ... wenn man soweit alles auf eine maschine packt, ist es aber ratsam die gleiche nochmal als backup daneben zu stellen... (wenn man zuviel geld hat, kann man auch eine vmware lizenz mit vMotion nehmen ... da könnte man im bedarfsfall auch im laufenden betrieb alle VMs von einer auf die andere kiste schieben, ohne das ein nutzer irgendwas merken würde ... und den ersten server dann zur wartung abschalten ...)
 

paco89

Stammuser
hallo, ich hab jetzt endlich zeit gefunden und es installiert.
Anschließend wollte ich es mit dem befehl :

sudo su -c /usr/bin/vmware-config.pl


konfigurieren. allerdings klappt das nicht so.

nach dem konfigurieren wurden glaub ich die module überprüft und soweit ich das richtig verstanden habe ist mein kernel für die module nicht geeignet. auf jeden fall steht da:
Unable to build the vmmon module
danach bekam ich einen link
VMware KB: Installing VMware Products on Unsupported Linux Distributions

und ich weiß nicht was ich jetzt tun soll
kann mir da jmd. weiterhelfen?
 

BasicAvid

Member
Unter dem folgenden Link kannst Du prüfen ob Dein OS unterstützt wird. Vielleicht hilft Dir das schonmal ein bisschen weiter.
 

bitmuncher

Senior-Nerd
nach dem konfigurieren wurden glaub ich die module überprüft und soweit ich das richtig verstanden habe ist mein kernel für die module nicht geeignet. auf jeden fall steht da:
Unable to build the vmmon module

Ich würde mal sagen du hast keine Kernel-Header installiert. Ggf. braucht's für die Installation der Module auch Kernel-Sources, die in /usr/src entpackt, nach /usr/src/linux verlinkt und mit aktueller Kernel-Config vorkompiliert wurden. Das hängt ganz vom Installer ab. Aber im Normalfall reicht es die Kernel-Header für den aktuell laufenden Kernel zu installieren.
 

paco89

Stammuser
danke für die antwort. wie kann ich denn die kernel-header installieren?
ich habe den befehl :


apt-get install kernel-headers-$(uname -r)

gefunden. aber damit hat es nicht geklappt ;)


gruß,
 
Zuletzt bearbeitet:

bitmuncher

Senior-Nerd
Das Paket heisst inzwischen linux-headers-<versionsnummer>. Siehe auch: apt-cache search kernel |grep header
 

paco89

Stammuser
danke.
also wenn ich jetzt nach

What is the location of the directory of C header files that match your running
kernel? [/lib/modules/2.6.32-41-generic/build/include]



gefragt werde, so gebe ich linux-headers-<2.6.31> an und trotzdem passiert nichts.
 

bitmuncher

Senior-Nerd
Weil das mit Sicherheit nicht der Ordner ist, in dem sich deine Kernel-Header befinden, wie dir ein Blick in die Dateiliste des Pakets auch zeigen wird.
 

bitmuncher

Senior-Nerd
Deine Kernel-Header sollten jetzt eigentlich nach /usr/include verlinkt sein. Sonst siehe 'man dpkg' und 'man apt-cache'. ;)
 

Serow

New member
Hi,

also um ehrlich zu sein würde ich keine Zeit mit VMware Server verschwenden. Das Produkt ist tot - die letzte Version (2.0.2) wurde im Oktober 2009 veröffentlicht - das sagt alles denke ich.

An deiner Stelle würde ich mich erstmal mit VMware Workstation vertraut machen. Wenn du das Produkt verstehst und verwenden kannst, solltest du die in einer Workstation VM den VMware ESXi 5 installieren. Was das ist wurde ja schon erklärt. Das schöne ist eben, dass man den in einer VM laufen lassen kann um so damit zu arbeiten. Du solltest dir dann die Software VMware vSphere Client runterladen, denn damit verwaltet man einen ESXi Server. Wenn du das drauf hast, installieren die mehrere ESXi Server in mehreren VMs und lade die vCenter Server herunter. Damit kannst du dann die "coolen" Sachen machen, wie High Availability Cluster, Load Balancing Cluster, Fault Tolerance etc etc.

Achja: Irgendwer hat hier ESX Server erwähnt. Verabschiede ich gleich mal von dem, denn den gibts nicht mehr. Nur noch ESXi!!!

ciao
serow
 

paco89

Stammuser
hallo, bitmuncher

ich habe jetzt den Ordner wie folgt angegeben :

What is the location of the directory of C header files that match your running
kernel? [/lib/modules/2.6.32-41-generic/build/include] /usr/include



und danach kam folgende meldung:

The header files in /usr/include are generally for C libraries, not for the
running kernel. If you do not have kernel header files in your /usr/src
directory, you probably do not have the kernel-source package installed. Are
you sure that /usr/include contains the header files associated with your
running kernel? [no]



ähmm...weiß nicht, was ich tun soll...wenn ich das richtig verstanden habe, sind die header-dateien auch nicht in diesem ordner. Irgendwie nervt das ganze schon ein bisschen....hätte nicht gedacht, dass das konfigurieren so viel zeit nehmen würde....schon seit tagen klappt das nicht so wie ich will. ;(




@Serow: ich habe mir letztens das Buch Penetration Testing mit Metasploit gekauft, weil ich einfach mehr über das Thema Penetration Testing wissen wollte und eigtl. das thema auch interessant finde. Im Buch steht im Großen und Ganzen genau das, was du auch geschrieben hast, aber trotzdem wird während des ganzen Buches damit gearbeitet. Daher würde ich das ganze schon gerne vernünftig installiert und konfiguriert bekommen, denn ich befinde ich immer noch im 1. kapital, wo man zuerst sowas installieren muss.
ich dachte, dass würde schnell gehen, aber....na ja...jetzt schon fast eine woche her und ich kriege das ganze immer noch nicht richtig gebacken....;(((
 

Serow

New member
Hi, blätter doch mal durch dein Buch und schaue ob da wirklich etwas absolut VMware Server spezifisches gemacht wird, das nicht auch in der Workstation nachvollziehbar wäre. Ich kanns mir nicht vorstellen, also lass den Unsinn mit VMware Server und geh auf Workstation.

Oder gleich VirtualBox! Ich nutze Workstation nicht, weil das Ding nicht packetiert ist. Gibt nur so ein binary, das die die Festplatte mit Files zumüllt - kein DEB oder sowas.

Grüße
serow
 

bitmuncher

Senior-Nerd
ähmm...weiß nicht, was ich tun soll...wenn ich das richtig verstanden habe, sind die header-dateien auch nicht in diesem ordner.
Ein Weg wie es auf jeden Fall funktioniert: Kernel Module Build Environment unter Debian einrichten - HackerWiki

Irgendwie nervt das ganze schon ein bisschen....hätte nicht gedacht, dass das konfigurieren so viel zeit nehmen würde....schon seit tagen klappt das nicht so wie ich will. ;(
Das ist nicht verwunderlich, dass es so lange dauert, da dir offenbar die Grundlagen zu Linux fehlen. Ohne diese wirst du immer wieder in solche Probleme rennen.
 

paco89

Stammuser
ja, da hast du wohl recht, bitmuncher.
ich bin seit kurzem zu linux umgestiegen. ich lese zusätzlich das buch "Linux-das umfassende Handbuch", aber naja...mache also sehr kleine fortschritte.

die seite die du mir vorgeschlagen hast, hatte ich auch gefunden, aber da steht ja "....unter Debian einrichten". ich habe aber linux ubuntu, deshalb hatte ich die seite wieder verlassen. aber ich werde mir das mal jetzt in ruhe durchlesen.


@serow: mag sein, dass das stimmt, was du sagst/schreibst.Ich behaupte ja icht das gegenteil. ich bleibe trotzdem beim VMware-Server. egal was du schreibst und das nur aus dem grund, weil sich das buch daran hält, und ich somit wenigstens einen roten pfaden habe, an dem ich mich orientieren kann.
später wenn ich das fertig habe, kann ich auch von mir aus, zu dem übergehen was du vorgeschlagen hast.
 

paco89

Stammuser
wenn ich den Befehl:

apt-get install linux-source-<2.6.32>

eingebe, kommt die Meldung

Syntaxfehler beim unerwarteten Wort `newline'

raus.


edit: ich verstehe die welt nicht mehr....;(((
 

bitmuncher

Senior-Nerd
wenn ich den Befehl:

apt-get install linux-source-<2.6.32>

eingebe, kommt die Meldung

Syntaxfehler beim unerwarteten Wort `newline'

raus.


edit: ich verstehe die welt nicht mehr....;(((

Du solltest wirklich erstmal die Grundlagen lernen. Die spitzen Klammern hatte ich nur verwendet um anzuzeigen, dass an dieser Stelle ein passender Wert eingesetzt werden muss, so wie man es in Syntax-Beschreibungen von Befehlen auch macht. Spitze Klammern = Wert muss eingesetzt werden, Eckige Klammern = Wert ist optional. Spitze Klammern sind sonst in Shell-Befehlen immer eine Eingabe/Ausgabe-Umleitung, wie jeder weiss, der auch nur die einfachsten Grundlagen der Bash beherrscht. Wenn dir also 'uname -r' z.B. den Wert "2.6.32-02" ausgibt, dann heisst das zugehörige Paket logischerweise linux-source-2.6.32-02.

Und damit du die Welt wieder verstehst, solltest du erstmal die Grundlagen zum Umgang mit dem OS lernen, mit dem du da arbeitest, sonst wird nämlich der Rest deines Lernerfolgs auch nur darin bestehen, dass du lernst, wie du Befehle abtippen kannst, die du nicht verstehst. :rolleyes:

Ansonsten helfen die speziell für dieses Problem folgende Befehle weiter:
1. man apt-get
2. man apt-cache
3. man dpkg

Oder kurz gesagt: RTFM! (Read the fucking manpages!)
 
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