„Open Source im Fokus“ :: heute, am 19. Sept. ist „Software Freedom Day": was bedeutet Offenheit praktisch und im Übrigen was Datensouveränität?

dhubs

Stammuser
Open Source im Fokus“ :: heute, am 19. Sept. ist der „Software Freedom Day" - Ja .. und dieser „Software Freedom Day erinnert uns daran, dass die entscheidende Frage bei Software im Grunde oft eben nicht nur lautet: Was kann sie? Sondern auch: Wer entscheidet denn z.B. darüber, wie wir sie nutzen, wo unsere Daten liegen und vllt. noch wichtiger - ob wir den Anbieter wechseln können?


Liebe Community, :)

Wenn man über die Bedeutung von Open Source nachdenkt - z.B. an einem Tag wie dem „Software Freedom Day" dann kommt man - gerade in diesen Zeiten - wo um Datensouveränität nachgedacht - und gerungen wird auf ein paar Kernpunkte - die zeigen worauf es tatsächlich ankommt - ankommen kann..



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Bild Quelle https://blog.documentfoundation.org/blog/2026/09/18/software-freedom-day-2026/ bzw. digitalfreedoms.org


worauf es ankommen kann.. ein paar der vielleicht wichtigsten Punkte - zusammengefasst aus dem Blog-Artikel der DF (Link oben bzw. unten )
5 wichtige Punkte sind etwa diese hier:

  • Open Source bedeutet Freiheit – und eben nicht nur schlicht "kostenlos".
    Entscheidend sind Nutzungs-, Analyse-, Änderungs- und Weitergabefreiheit - daran muss sich das Projekt messen lassen..
  • Offene Standards sind ein strategisches Thema - und das gerade auch in diesen Tagen - wie wir immer wieder sehen.
    Im Bezug z.B. auf Libreoffice kann man sagen: Mit ODF hängt die langfristige Nutzbarkeit von Dokumenten weniger von einem einzelnen Hersteller ab - das Thema wird in Deutschland - und darüber hianus in ganz Europa gerade intensiv disktutert.
  • Datensouveränität beginnt bei der Architektur - und oft genug auch beim Format - wie wir schon des öfteren gesehen haben.
    nehmen wir zum Beispiel Libreoffice: LibreOffice benötigt weder Benutzerkonto noch Cloud-Zwang und speichert Dokumente standardmäßig lokal.
  • Open Source reduziert Vendor Lock-in.
    Software, Datenformat und Support können voneinander entkoppelt werden – einschließlich der Möglichkeit, den Dienstleister zu wechseln. Und last but not least - voll wichtig
  • Eine Open-Source-Community lebt von Beteiligung.
    Code ist nur ein Teil des Beitrags: Übersetzung, Tests, Dokumentation, Support und Kommunikation sind ebenso wichtig - das sieht man bei Linux, bei 'den diversen kleineren Gruppen und auch bei LibreOffice - u.a.m. .

vgl. zum Thema auch den aktuelle Artikel auf dem DF-Blog: https://blog.documentfoundation.org/blog/2026/09/18/software-freedom-day-2026/

Ein Videoclip zum Thema: Digitale Souveränität: Der Norden macht vor, woran der Bund scheitert



des weiteren - auch interessant - die Ausbreitung von Open Office im Bereich der öffentlichen Verwaltung - u. a. m.

vgl auch: Open-Source-Software in öffentlichen Einrichtungen:

Mit Open-Source-Software in öffentlichen Einrichtungen bzw. Open-Source-Software in der öffentlichen Verwaltung verfolgen die Einrichtungen, die auf Open-Source-Software setzen, ganz unterschiedliche Ziele, die von einem Bemühen um Kostenreduktion bis hin zur Durchsetzung eigener Datensouveränität reichen können.



Euch allen noch einen schönen Software-Freedom-Day und ja - auch einen schönen Samstag ;)
 
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