Dringende Lektüreempfehlung!

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"Macht & Rebel" von Matias Faldbakken.

Perlentaucher sagt dazu:
Das neue Buch von Matias Faldbakken kommt wegen seiner "unverhohlenen Faschismuskoketterie" so "radikal" daher, dass sich Rezensent Gerrit Bartels fragt, ob der Autor je "unbeschadet" aus den selbstkreierten "dunkelbraunen Ecken" herauskommen wird. Faldbakken erzählt die Geschichte zweier Männer namens Rebel und Macht. Ersterer verplempert sein Leben vor dem Fernseher und in Kneipen, bevor er schließlich seine Begeisterung für Hitlers "Mein Kampf" entdeckt. Macht dagegen verdient sein Geld in einem internationalen Großkonzern und vermarktet dort erfolgreich die "Subversion". Die Kernaussage Faldbakkens, meint der Kritiker, liegt wohl darin, dass die Grenzen sämtlicher Milieus verschwimmen und die Subkultur nicht mehr ist, was sie einst war, wenn sie selbst zur "gut verkäuflichen Ware" wird. Dass Faldbakken die "Milieus in Flammen setzt" und alle "ideologischen Grenzräume einreißt", stört den Kritiker nicht. Etwas "Neues unter dem Pop- und Rebellionshimmel" habe dieser aber trotz "Wahnsinnsplot" und einer Beobachtungsgabe, die ein wenig an Houellebecq erinnere, nicht geschrieben.
http://www.perlentaucher.de/buch/22513.html

Die Berliner Literaturkritik:
Matias Faldbakkens neuer Roman ?Macht und Rebel? erzähle auf drastische Weise von der Suche nach individueller Freiheit im 21. Jahrhundert, so der Blumenbar Verlag. Weiterhin weist der Verlag darauf hin, dass dieses Werk das moralische Empfinden der Leser verletzen könnte.
?Macht und Rebel? treibe aktuelle gesellschaftliche Zustände auf die Spitze. Es beschreibe eine ?hyperreale Gegenwart?, in der sexuelle Phantasien und Vergewaltigungen, Markenprodukte und Fälschungen, Linke und Rechte einander zum Verwechseln ähnlich seien. In dem Roman gehe es um das Auseinanderfallen der Gesellschaft und den allgegenwärtigen Kampf um Jugend, Zeichen, Logos, Körper, Sex und Ideen im Zeitalter der multinationalen Konzerne. Macht, einer der Protagonisten, sei ein überdrehter Unternehmensberater, arbeite für internationale Konzerne und jage Ideen aus dem Underground hinterher. Genau davon sei Rebel, ein Nihilist des 21. Jahrhunderts, angewidert. Als die beiden schließlich aufeinander treffen, komme es zum furiosen Showdown, bei dem zwei Mädchen im Teenageralter und Passagen aus ?Mein Kampf? eine wesentliche Rolle spielten.
http://www.berlinerliteraturkritik.de/index.cfm?id=9931

und auf amazon findet man es auch.

ich finde, es ist eines der besten und bösartigsten bücher der letzten jahre. eine wunderbare karikatur auf kultur und gegenkultur, "lefties" und (ausländische) problemkinder. ein verdammt gutes buch; erinnert stellenweise an ein zwischending aus clockwork orange und trainspotting. ach, was rede ich ... selber lesen!
 
danke für den Tipp, etwas für meine Geburtstagswunschliste ...
 
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