FAQ: Apple / Mac OS X

Frage: Wie schnell ist das OSX x86 ?

Antwort: Fast so schnell wie auf einem Originalmac, allerdings sollte auf die SSE3 unterstützung geachtet werden, ansonsten leidet die Perfomance.
 
Wieso leak :-) Ich habe Zugang zu einem Dev-Mac :-)

Ich nehme allerdings an, dass OSX auch auf normalen Systemen lauffähig sein wird, allerdings mit Einschränkungen.

Ausserdem ist es nur ein Mac, wenn er von Mac kommt :-)
 
>Q: Wenn der PPC so toll ist, warum dann der Wechsel zu Intel?
> A: Dafür gibt es viele Gründe, die wichtigsten sind jedoch:
- IBM hat es bis heute nicht geschafft, einen G5 für die Books zu bauen, der das Ding nicht nach wenigen Stunden abfackeln würde.
- Längere Akkulaufzeiten bei den Books
- Strategisches Ansprechen neuer Kundenkreise ("Seht her, wir haben die selben Prozessoren wie eure PCs, nur einen Tick besser!")

A:
das weiß außer Steve Jobs niemand so genau.
mögliche Gründe sind, daß der PPC was den Stromverbrauch angeht, vom Centrino abgehängt wird (vor dem Auftauchen des Centrino war es umgekehrt und ein Kaufargument für den Mac bzw einen portablen Mac), daß IBM aber darauf nicht reagiert hat und sogar eine Reduktion der Forschungsaufwendungen für den PPC in ihren 5-Jahresplan geschrieben hat, was Jobs mit Entsetzen lesen mußte.
Intel dagegen bastelt (mit) am CELL Prozessor, der jetzt schon höhere Takte erreicht als iA32 und PPC.

Q: Warum ist Apple so teuer?
A: weiß ich nicht.
ein IBM PC kostet 12 kDM, ein Mac 6kDM. gut, das war mal, aber zeigt, daß auch damals die Behauptung falsch war.
Der Vergleich wird desweiteren dadurch erschwert, daß Apple eigentlich Workstations baut, also mit Sun und IBM und HP konkurrieren, und von daher robustere und langlebigere Produkte herstellen muß, sonst bricht die primäre Zielgruppe weg. Und verglichen mit Workstations sind Macs niedrigpreisig.
Wo Apple im Moment nichts anbietet, sind quasi-selbstgebaute PC nach dem Motto, den billigsten Duron, das billigste no-name RAM, ein mainboard, das erst nach 2..3 flashs so halbwegs läuft und doch nicht alle onboard hardware unterstützt, dazu ein Gehäuse frei von jedem Geschmack, dafür mit Kanten, an denen man sich die Finger blutig reißt und das 20 Schrauben braucht um nicht auseinander zu fallen, von denen 10 nicht passen. und so weiter und so fort. Das soll nicht heißen, daß dieses Segment nicht wichtig wäre, es ist wichtig, Apple bietet halt nur im Moment in diesem Segment nichts an (sie hatten mal, siehe PReP und CHRP). Apple versucht seit neuestem, diesen Markt anzugehen, mit dem mac mini. Der mac mini wiederum hat den Nachteil, ein lüfterloses System zu sein, und kann von daher wieder nicht mit dem oben beschriebenen Duron konkurrieren..
Warum die Preise von 6 Jahren alten Macs auf ebay immer noch nicht runter gehen, obwohl die Kisten 6 Jahre alt sind? gute Frage. könnte damit zusammenhängen, daß sie immer noch laufen.

Q: Und wenn ich trotzdem Windowsanwendungen brauche?
A: Dann hast du zwei (durschstreich, drei) Möglichkeiten:
1. Du hast nebenher noch einen PC
2. Du installierst die Microsoft'S Virtual PC for Mac, Wahlweise mit XP Home oder XP Pro. Jeweils seperat erhältlich oder die Pro-Version mit dem "großen" Office-Paket.
(und das ist nicht die schlechteste Lösung. Übrigens kam NextStep serienmäßig schon mit einem PC Emulator. Damals noch für DOS, Windows gabs noch nicht)
3. Du kaufst die Microsoft Software in der Version für den Mac. Das gesamte Office zB gibt es nativ, für den Mac. Beim Internet Explorer bin ich mir nicht sicher, es war mal der default browser, den OSX installierte, mittlerweile hat MS ihn aber eingestellt. Ob man ihn noch irgendwo bekommt, weiß ich nicht.

> Q: Und wie schauts mit Windows am Mac aus?
A: Auch unwahrscheinlich. Wenn Microsoft wollte, hätten sie schon ein Windows für PPC schreiben können. Apple und Microsoft leben in einer Co-Existenz; MS schreibt Programme für OS X und Apple verkauft sie.

MS will, und kann. NT zB lief auf iA32, Alpha, MIPS und PPC, alles von der selben CDROM. Aber eben nur auf "PPC", nicht auf Mac. Um auch den Mac in allen Details und in allen Varianten unterstützen zu können, müßte a) MS sehr viel Entwicklungsaufwand reinstecken, den keine Kunde bezahlen würde, die Kunden holen sich lieber einen PC bzw bleiben bei OSX b) müßte Apple alle diese Unterlagen herausgeben, noch dazu an jemanden, der mit allen wichtigen Konkurrenten kooperiert.
Dann doch lieber Koexistenz: MS baut mit Intel den PC, und DELL und Levono und andere bauen ihn, und Apple baut sein Ding. Daß Apple jetzt auch bei Intel kauft, und bei den gleichen Koreaner wie Dell fertigen läßt, das irritiert natürlich schon. Vor allem MS :-)
 
Ein weiterer Grund für den Wechsel zu Intel:
Steve hatte einen Dual 3Ghz G5 versprochen, daraus ist nur leider nichts geworden.
Jobs war ziemlich verärgert darüber, dass IBM falsche Versprechungen gemacht hat.
 
Original von NoN
Original von Mechanius
wird die intelversion dan auch dual 64bit?

100%. apple könnte es nicht verantworten, nach den 64er-G5ern wieder einen 32er-chip zu fahren. gaaanz gaaanz schlechte idee :)

allerdings ist es nicht damit getan 64-bit cpus zu haben. leider rennt apple dem rest der welt hinterher was die umstellung des os auf 64-bit angeht. ich hatte bisher auch als selbstverstaendlich vermutet, dass mac os x ein "richtiges" 64-bit os ist, d.h., dass jeder prozess z.b. massenhaft speicher allozieren kann. ich wusste aber auch nicht wirklich was fuer so eine umstellung notwendig ist und welche tradeoffs es da gibt.

mir ist aufgefallen, dass ich zwei wichtige grundprinzipien durch diese annahme verletzt hab die ich mal so formulieren will:

1. man sollte immer ueberlegen, ob man wirklich weiss was xy bedeutet bevor man sich sicher ist es unbedingt haben zu muessen.

2. man sollte nie so von seinem glauben an firma x/os y (ha, ein wort- oder vielmehr buchstabenspiel! ;-) /oder aehnlichem (kann man das ueberhaupt noch lesen? (durch die vielen klammern wohl nicht mehr (ich sollte fussnoten verwenden))) so verblendet sein, dass man einfach annimmt "das werden die schon richtig machen" (in diesem fall: "mac os x ist bestimmt vom scheitel bis zur sohle 64-bittig weil apple felst")

noch ein versuch den zweiten grundsatz lesbar und etwas allgemeiner zu formulieren:

2. man sollte immer vom worst case ausgehen bevor man sich nicht selbst vergewissert hat.
das ist mir erst heute wieder aufgefallen als ich den markt fuer vga pocket pc rechner sondiert hab. auf keinen fall denken "das ding kostet genauso viel wie das andere, also wird es bestimmt feature x haben" (immer die marketingscheisse ignorieren und direkt zu den technischen spezifikationen durchklicken)

der grund warum ich mich zu diesem konfusen, leicht bis mittelschwer ab-betrefflichen beitrag habe hinreissen lassen ist ein wiedermal von technischem wissen sowie hoher schreibkunst nur so strotzender blogeintrag nicht mehr ganz taufrischen datums vom besoffenen fledermausmann.

im folgenden ein exzerpt:
Here's a dirty little secret that surprises more people than it should: Mac OS X is already fairly warped when it comes to 64-bit computing. It works, and it's there if you're willing to jump through a bunch of hoops, but you'd have to be remarkable in your definition of what a 64-bit OS was to give the moniker to OS X as it currently stands. [...]
Now, it's worth noting, Mac OS X isn't really a 64-bit OS. The kernel itself, through a type of 3-card monty is able to address bunches of memory so if you stack your shiny PowerMac G5 with eight gigabytes of memory you can fill it up, but you can't launch Photoshop and tell it to use 6 gigabytes of RAM because the majority of the libraries and frameworks and such are not 64-bit.[...]
And really, not having a fully 64-bit system causes so many problems (in addition to the above) for developers that it just isn't happening. Buying a G5 gets you very little in the way of 64-bit goodness right now, although you do get some goodness from the other enhancements in the G5 for your 32-bit apps and code. And yes, Apple really is behind the curve here, as even Microsoft put out a 64-bit version of Windows awhile ago and Linux has lead the vanguard.
The point is, Apple isn't exactly at the vanguard of 64-bit computing as it is, and that mostly just came along with the MHz bump of the G5 and 64-bit hasn't been all that important. They'll eventually have a fully 64-bit system, probably sooner rather than later, and most developers (even those that really need 64-bit goodness) have chosen to wait for that. When Apple wants to, x86 has it.[...]
Apple's current support for 64-bit is somewhat weak right now, and few developers are actually jumping through the hoops to use it, and while it's unknown which product lines will first receive Intel chips, just as its unknown whether Apple will be pushing out Mac OS X as a fully 64-bit OS by then, or whether or not they'll be using 64-bit Pentiums when they do ship, but if they want to use 64-bit chips, they should be available across all the products lines Apple would want to use them for.

http://www.drunkenblog.com/drunkenblog-archives/000555.html#more

is halt alles net so einfach mit dem 64-bit zeuch. microsoft hat ganz anders als sonst einen recht radikalen weg eingeschlagen. die linux hacker koennen sowieso machen was sie wollen und das ist am ende vom tag wohl das was sie fuer technisch am besten halten. eben der vorteil wenn man kein unternehmen ist welches bestimmten "vorgaben" unterworfen ist. und apple kaempft neben technischen unwaegbarkeiten und einer gewissen verpflichtung ihren kunden gegenueber den "it just works"-effekt aufrecht zu erhalten damit, dass sie eine relativ kleine firma mit begrenzten ressourcen sind.

dennoch, meine hochqualifizierte (in diesem fall kommt das wort nicht von qualitaet sondern von qual ;-) analyse lautet: alles wird gut.
 
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