Die Entwicklung - sie hört prinzipiell nie auf Es gehört zu den Strukturmerkmalen großer Open Source Projekte, dass dort die Entwicklung immer weitergeht - und meist relativ zügig: .. .. Auch LibreOffice arbeitet ständig an wichtigen Themen;...Aktuell ein Einblick in einen interessanter Artikel von Italo Vignoli, gepostet am 7. November 2025 auf dem Entwicklerblog der Documentfoundation - jener Organisation, die hinter Libreoffice steht.
Guten Tag liebe Hackerboard-Community,
heute ein wichtiges Thema - das Die DocumentFoundation aufnimmt:
Langzeitarchivierung mit ODF: Eine zukunftssichere Strategie. Veröffentlicht im Open Document Format
Italo ....scheibt:in dem o.g. Artikel...
Und das bedeutet auf Deutsch: (Zitat) "....Digitale Dokumente in proprietären Formaten werden oft innerhalb weniger Jahre unzugänglich, da undokumentierte Änderungen am XML-Schema absichtlich vorgenommen werden, um Anbieter einzubinden....[...]..."
Und .... Warum eignet sich ODF für die Archivierung?
weitere Daten - Hintergründe:
die Projektseite: The Document Foundation - The House of LibreOffice and Document Liberation Project — The Document Foundation
der Artikel: Long-term archiving with ODF: a future-proof strategy - The Document Foundation Blog
lest mehr... auf dem Orginalartikel - (Link oben ): Ein sehr wichtiges Thema - Die DocumentFoundation - sie packt es an.
Euch allen hier auf der Hackerboard-Plattform einen schönes Wochenende .
Guten Tag liebe Hackerboard-Community,
heute ein wichtiges Thema - das Die DocumentFoundation aufnimmt:
Langzeitarchivierung mit ODF: Eine zukunftssichere Strategie. Veröffentlicht im Open Document Format
Italo ....scheibt:in dem o.g. Artikel...
Digital documents in proprietary formats often become inaccessible within a few years due to undocumented changes to the XML schema that are intentionally employed for lock-in purposes. To avoid this problem, it is advisable to use the Open Document Format (ODF) not only for everyday tasks, but also for long-term storage. This ensures that documents remain accessible for years or even generations.
Without this approach, government documents, academic research, legal documents and corporate archives risk becoming true digital orphans — files that exist, but cannot be read. This is not so much because the software that created them is obsolete, but because the XML schema has been modified to make the files readable by a specific version of a single software program. However, the layering of changes makes them unreadable by any software in the long term.
Und das bedeutet auf Deutsch: (Zitat) "....Digitale Dokumente in proprietären Formaten werden oft innerhalb weniger Jahre unzugänglich, da undokumentierte Änderungen am XML-Schema absichtlich vorgenommen werden, um Anbieter einzubinden....[...]..."
Um dieses Problem zu vermeiden, empfiehlt es sich, das Open Document Format (ODF) nicht nur für alltägliche Aufgaben, sondern auch für die Langzeitarchivierung zu verwenden. So bleibt der Zugriff auf Dokumente über Jahre oder sogar Generationen hinweg gewährleistet.
Ohne diesen Ansatz laufen Regierungsdokumente, wissenschaftliche Arbeiten, juristische Dokumente und Unternehmensarchive Gefahr, zu digitalen Waisen zu werden – Dateien, die zwar existieren, aber nicht mehr gelesen werden können. Dies liegt weniger an veralteter Software, sondern vielmehr daran, dass das XML-Schema so verändert wurde, dass die Dateien nur von einer bestimmten Version eines einzelnen Softwareprogramms gelesen werden können. Durch die Vielzahl der Änderungen sind sie jedoch langfristig für jede Software unlesbar.
Und .... Warum eignet sich ODF für die Archivierung?
.... ODF (ISO/IEC 26300 und nachfolgende Versionen) ist ein offener Standard, der transparent von OASIS verwaltet wird. Im Gegensatz zu proprietären Formaten, deren Entwicklungsprozess nicht dokumentiert ist und deren ISO/IEC-Spezifikationen die Realität des Formats nicht widerspiegeln, sind Entwicklungsprozess und Spezifikationen dokumentiert und öffentlich zugänglich. Das bedeutet, dass Entwickler selbst bei Wegfall der aktuellen Software neue, standardkompatible Programme erstellen können, um die Dateien zu verarbeiten und auf deren Inhalt zuzugreifen.
ODF-Dateien sind komprimierte Archive (ZIP), die XML-Dateien auf Basis eines Schemas enthalten, das auch für technisch nicht versierte Nutzer leicht lesbar ist und es jedem ermöglicht, den Inhalt zu extrahieren und zu interpretieren. Diese Formattransparenz ist ein grundlegendes Element seines Archivwerts. Im Gegensatz dazu ist das XML-Schema proprietärer Dateien absichtlich so gestaltet, dass es unlesbar ist. In diesem Sinne ist es ein perfektes Beispiel dafür, wie eine zur Vereinfachung geschaffene Sprache wie XML zu einem subtilen Instrument der Abhängigkeit werden kann, wenn sie entgegen ihrer eigentlichen Natur verwendet wird.
Schließlich gewährleistet ODF eine hohe Abwärtskompatibilität zwischen den Versionen. Das bedeutet, dass alle Dateien, die 2005 mit ODF 1.0 erstellt wurden – unmittelbar nach der Standardisierung durch OASIS –, problemlos von Anwendungen geöffnet werden können, die im Jahr 2025 veröffentlicht werden. Diese Stabilität ist beabsichtigt; das Format wurde mit Blick auf die langfristige Archivierung entwickelt.
weitere Daten - Hintergründe:
die Projektseite: The Document Foundation - The House of LibreOffice and Document Liberation Project — The Document Foundation
der Artikel: Long-term archiving with ODF: a future-proof strategy - The Document Foundation Blog
lest mehr... auf dem Orginalartikel - (Link oben ): Ein sehr wichtiges Thema - Die DocumentFoundation - sie packt es an.
Euch allen hier auf der Hackerboard-Plattform einen schönes Wochenende .
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