linux das mit 128mb ram klarkommt

hallo, ich habe meinen eltern mal wieder beim "surfen" zugeschaut auf einem alten notebook mit 128mb ram und 800mhz prozessor unter win xp prof

das ist auch schon das eigentliche problem: XP braucht 128mb um zu laufen und mit zone alarm, antivir, IE7 und WLAN-kartentreiber wird das höllisch eng im RAM.

um meinen eltern zu helfen (und mein neues notebook zu rechtfertigen -> lernzwecke) will ich denen linux draufspielen, nur welches läuft unter 128mb ram mit grafischer oberfläche?
also so, das das betriebssystem was freilässt für andere progs.
bisher habe ich nur SLAX gefunden. kennt jemand ähnliche oder am besten bessere distris?

mfg
Wolfy
 
Damm Small Linux.
Kann sogar komplett im Ram laufen.
mfg


sw33t
 
Prinzipiell läuft jedes Linux mit dieser RAM-Menge, da aber einige Distros per Default ziemlich fette GUIs installieren, hat es manchmal einen gegenteiligen Anschein. Erfahrungsgemäß liefern Distros wie das bereits genannte DSL oder auch Puppy-Linux selbst dann die bessere Performance, wenn man die anderen Distros mit einer schlankeren GUI ausstattet.
 
Probiers mal mit xubuntu. Ein Freund laesst das auf einem 300 MHz Laptop, allerdings mit 164 MB RAM laufen.
Gruss
 
Ich habe Debian laufen auf 133MHz 48MB. Also außer FF geht das eigentlich. Aber bissel mehr RAM kostet doch auch nix mehr?

DamnSmalLinux ist aber wirklich nicht schlecht, wenn man nicht noch groß eigene Software hinzufügen will.
 
@Bitmuncher:
Mal abgesehen davon das man in init 3 oder init 1 wechseln kann, was fuer dieses Probelm total kontraproduktiv waere:

Wiso sind die Standarddistributionen die per default schon extrem grosse GUIs installieren von der Leistung her langsamer als die schon genannten obwohl man andere Guis genutzt, z.b. WmII(was bei mir immer noch nicht laeuft(*argh*))
Liegt das an deren Xserver oder was ist da los?
mfg

sw33t
 
Na ja schau dir mal die Paketversionen & Pakete von DamSmall an, konkretes Beispiel waere allein der Kernel 2.4..

Auf Grund DamSmalls minimalhaltung muessen die Pakete auch nicht mer mit all zu vielen Funktionen gebaut werden.
 
@sw33tlull4by: In erster Linie liegt es am Kernel, der oft für 686er-Architekturen optimiert ist und dann auch noch in der 2.6-er Version daher kommt. Pentium-1- und Pentium-2-Rechner laufen aber schneller mit 586er-optimierten Systemen. Hinzu kommt, dass bei den großen Distros alle möglichen Funktionalitäten in die Programme eingebunden sind, was zu einem höheren RAM-Verbrauch führt, während die kleinen Distros nur die wirklich notwendigen Funktionalitäten in die Programme einkompilieren. (Wer braucht z.B. SVG-Unterstützung im Dateimanager u.ä.? ;)
 
Genau XServer ist nicht das Ding, aber du musst dir ebend selber nen Windowmanager und kleinere Programme (z.B. nur GTK und nicht mit Gnome/KDE Abhängigkeiten) suchen.
Ich benutze allerdings auch nen 2.6er Kernel aber das hat bei mir eher mit Experimentiersachen zu tun.
 
Zurück
Oben