linux debian installationsprobs

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schönen abend,

habe zu weihnachten debian 3.1 bekommen =)
nun ja, meine freude verflog sogleich beim installieren...

bekanntlich braucht man um debian zu installieren eine leere unformatierte festplatte ( was ich bisschen dämlich finde, jedes normale betriebssystem überschreibt beim insstallieren einfach das alte), also mit bootmagic alte platte komplett für debian freigemacht... beim installieren folgendes : debian findet die festplatte nicht...
nachdem ich noch ein wenig mit bootmagic und dos herumgemurkst habe, hats mir gereicht und ich habe eine frische, noch nie benutze festplatte gegen die alte getauscht,doch auch hier: debian findet platte nicht!

anmerkung: all das waren sata platten

tja bin halt ein verwöhnter yast user^^

mfg lycr0z
 
Original von bitmuncher
Mit Debian 3.1 liegst du bei SATA-Platten ziemlich falsch. Besorge dir Debian Etch oder schau dir mal (K)Ubuntu an, das die bei weitem beste Unterstützung für SATA-Platten im Installer mitbringt.
Debian Etch: http://cdimage.debian.org/cdimage/etch_di_rc1/i386/
Ubuntu: http://www.ubuntu.com/products/GetUbuntu/download?action=show&redirect=download
Kubuntu: http://www.kubuntu.org/download.php

ok, und was bräuchte ich dann für debian 3.1? bzw. was wäre am geeignetsten?
 
Ich würde dir eher raten, das kommende Stablerelease - Etch - zu benutzen. Sarge ist einfach schon sehr angestaubt und kann schonmal Probleme mit neuer Hardware bekommen, und worin das dann gipfelt siehst du ja gerade. Wenn du das noch hinbiegen möchtest, ist wohl einige Handarbeit angesagt.

Ich würde an deiner Stelle aber direkt zu Etch greifen. Ist zwar im Moment noch Testing, aber der Freeze der Pakete hat bereits stattgefunden und es werden nur noch ein paar Bugs aus dem System gehauen, bis es Sarge als Stable ablöst. Ist soweit aber wirklich sehr gut benutzbar und läuft hier auf meinem Notebook ohne Zicken. Darin enthalten sind jede Menge neue Softwareversionen, die auch neue Hardware, u.a. Sata-Controller unterstützen ;-)
 
also, es liegt daran dass es sata ist, soviel kann ich dir relativ sicher sagen. was du dagegen machen kannst kann ich dir aber nicht so wirklich sagen. du müsstest mal rausfinden, welcher controler verwendet wird. dann musst du mal gucken, ob der kernel den du da verwendest (also die genaue version) diesen unterstützt.

ein workaround den ich bei mir für die win-installation brauchte ist das bios. da konnte ich den sata-modus einstellen. bei mir gab es "kompatibilität" und "ahci". mit ersterem ging die installation ohne zusätzliche treiber. den gleichen tip habe ich über google auch für debian gefunden. also probier das einfach mal. (ach ja, nur so nebenbei, mein ubuntu hat das auf anhieb richtig erkannt ;-))

falls das nicht hilft musst du auf die linux-spezis hier warten

--- edit ---

tja, da haben die anderen wohl schneller geantwortet
 
Original von lycr0z
ok, und was bräuchte ich dann für debian 3.1? bzw. was wäre am geeignetsten?

Du brauchst eine neuere Version. Lade dir z.B. die Etch-ISOs runter (für eine Basis-Installation reichen die ersten 2, Rest kann später nachinstalliert werden), brenne diese auf CD und installiere dir damit ein aktuelles Debian. Kurz gesagt: 3.1 ist einfach zu alt.
Wenn du einen einfachen Installer willst oder Etch wider Erwarten nicht will, schau dir mal Ubuntu (Gnome-Oberfläche) oder Kubuntu (KDE-Oberfläche) an.
 
Ich würde aber eher zur Netinstall raten. Wenn du jetzt fertige Isos runterlädst (wie oft werden die eigentlich aktuelisiert?) dann sind die CDs ein paar Tage später nicht mehr zu gebrauchen, weil ja noch viele Pakete in aktualisierter Version in Etch wandern und dann die vom CD-Image nicht mehr brauchbar sind.

Bei einer Netinstall wird nur das Basissystem von CD installiert und alle anderen Pakete werden in der jeweils aktuellen Fassung aus dem Netz geladen. Vollständige Images kannst du dann immer noch nach dem Release runterladen, dann werden nämlich nur noch Sicherheitsupdates nachgeliefert.
 
@Voodoo: Updaten muss er bei Etch doch eh alle paar Tage. Was macht es also für einen Unterschied, ob er netinstall oder "komplette" ISOs für die Installation benutzt? Ausser natürlich, dass er sich schon während der Installation mit der Einrichtung der Internet-Verbindung beschäftigen muss. Ich habe im Unixboard die Erfahrung gemacht, dass Newbies mit der Netinstall meist Probleme haben, weswegen ich die mittlerweile nur noch erfahrenen Linux-Usern vorschlage.
 
Sicher muss er sowieso updaten, aber in meinen Augen ist es einfach eine Verschwendung von Traffic, sich vollständige Isos runterzuladen, deren Pakete nur ein paar Tage später zu 99% nicht mehr aktuell sind und vom Paketsystem sowieso wieder runtergeschmissen werden, weil neue Versionen verfügbar sind. Und ein wichtiges Argument ist ja auch, dass der Netinstaller wirklich nur die Pakete runterläd, die man explizit braucht, und nicht einen ganzes Satz an Paketen, welche die Debian Developer als sinnvoll für die ersten CDs erachten.

Und die Einrichtung des Netzwerks bezieht sich doch nur auf IP, Gateway und DNS. Das sollte jeder versierte Benutzer doch hinbekommen, gerade bei dem klasse Installer von Debian.
 
[OT]

Original von lycr0z
bekanntlich braucht man um debian zu installieren eine leere unformatierte festplatte
Ist "bekanntlich" hier gleichbedeutend mit "völlig aus der Luft gegriffene Behauptung"? Das würde diesen Punkt zumindest erklären ;)
 
Original von LX
[OT]

Original von lycr0z
bekanntlich braucht man um debian zu installieren eine leere unformatierte festplatte
Ist "bekanntlich" hier gleichbedeutend mit "völlig aus der Luft gegriffene Behauptung"? Das würde diesen Punkt zumindest erklären ;)
der müll steht so in irgendeiner debian howto die ich mal gelesen hab.... mag nicht stimmen keine ahnung... jedenfalls muss ich doch sagen dass mich debian sarge punkto installation ziemlich enttäuscht hat auch wenn viele den debian installer in höchsten tönen loben...

-nennt mich noob.. aber YaST is einfach herrlich :D
 
-nennt mich noob.. aber YaST is einfach herrlich :D

Ok: Noob

NE mal ehrlich Yast ist schon nicht schlecht aber wenn ich mich an die software installation zu SuSE zeiten errinere dann gruselts mich immer noch (genauer gesagt ich habs nie hinbekommen) und das bisschen was du mit Yast machst lernst u sowieso inner woche!
 
Original von thaos2
-nennt mich noob.. aber YaST is einfach herrlich :D

Ok: Noob

NE mal ehrlich Yast ist schon nicht schlecht aber wenn ich mich an die software installation zu SuSE zeiten errinere dann gruselts mich immer noch (genauer gesagt ich habs nie hinbekommen) und das bisschen was du mit Yast machst lernst u sowieso inner woche!

dann hattest du wohl nie ein SuSE höher als 9.3 =)

obwohl auch mit ubuntu find ichs recht bequem software zu installieren...
 
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