S
Schlaflos
Guest
Da ich heute schon einmal bei dem Thema Betriebssysteme bin
und mit diesem Krampf der Giganten Beitrag ausführlich zur Diskussion anregen möchte,
viel mir ein weiterer wichtiger Aspekt über die geringe Verbreitung von Linux auf dem Desktop ein. Viele suchen die Wurzeln immer sehr tiefgreifend und unter wirtschaftlichen Aspekten. Ich meine ein Detail entdeckt zu haben das nennenswert ist und sonst vielleicht schnell untergeht.
Einleiten möchte ist diese Problematik wie folgt:
Jeder kennt es aus der Schule, schon in frühen Jahren kristallisieren sich Schwerpunkte heraus. Dies liegt meistens daran das jemand in einem Fach eine gute Note erziehlt und ein zusätzliches Lob durch den Lehrer bekommt. Dies bedeutet das ihm die arbeit Spaß macht und so hängt man sich nochmals mehr in das Thema/Gebiet rein. Wenn der Lehrer nun nie lobt oder hilft und immer nur negative Erlebnisse die Schulbank prägen, so wird der Schüler schnell aufgeben und keine Motivation mehr haben.
In meiner eher kleinen Stadt aus der ich komme gründete sich nun eine Linux User Group. Sollte allen ein Begriff sein. Ich sehe nun ein das diese Leute nicht für jeden Scheiß verantwortlich sind und nicht alle Probleme lösen können.
In der Tageszeitung wurde ausführlich Bericht über die LUG gemacht. Sie selber worben damit Linux Neulingen und Neugierigen bei der Installation und konfiguration gerne zu helfen. Durch die Zeitung wurden auch viele Leute aufmerksam.
Mitlerweile aus dem Forum anscheinend entfernt fand sich jedoch vor geraumer Zeit ein Thread mit dem Text (in der Art) "Wir sind nicht für eure Probleme verantwortlich und zum Helfen da." Wofür denn dann? Ich sehe ein das sie nicht jedem immer alles vorkauen können, wozu gäbe es denn sonst noch Techniker. Aber wenn jemand damit öffentlich wirbt zu helfen, dann kann man das doch auch erwarten oder?
Hier greift der Aspekt von oben: Selbst wenn viele Neugierig wurden, so schlägt diese Neugier bei ersten Problemen doch zu schnell in Frust um und mehr als "Was ist das denn für ein Scheiß, ich will mein altes Betriebssystem wieder" werden die armen Neugierien nicht denken.
Ein lokales Problem das das heranreifen von Linux meiner Meinung nach behindert, da dies ein bestimmt kein Einzelfall ist.
Kleines Lob: Mitlerweile scheint sich die Philosophie der Linux User Group Dorsten jedoch geändert zu haben und der Thread ist geschichte (glaube ich). Wer sich schlau machen möchte http://lug-dorsten.delilinux.de/
Grüße Schlaflos
und mit diesem Krampf der Giganten Beitrag ausführlich zur Diskussion anregen möchte,
viel mir ein weiterer wichtiger Aspekt über die geringe Verbreitung von Linux auf dem Desktop ein. Viele suchen die Wurzeln immer sehr tiefgreifend und unter wirtschaftlichen Aspekten. Ich meine ein Detail entdeckt zu haben das nennenswert ist und sonst vielleicht schnell untergeht.
Einleiten möchte ist diese Problematik wie folgt:
Jeder kennt es aus der Schule, schon in frühen Jahren kristallisieren sich Schwerpunkte heraus. Dies liegt meistens daran das jemand in einem Fach eine gute Note erziehlt und ein zusätzliches Lob durch den Lehrer bekommt. Dies bedeutet das ihm die arbeit Spaß macht und so hängt man sich nochmals mehr in das Thema/Gebiet rein. Wenn der Lehrer nun nie lobt oder hilft und immer nur negative Erlebnisse die Schulbank prägen, so wird der Schüler schnell aufgeben und keine Motivation mehr haben.
In meiner eher kleinen Stadt aus der ich komme gründete sich nun eine Linux User Group. Sollte allen ein Begriff sein. Ich sehe nun ein das diese Leute nicht für jeden Scheiß verantwortlich sind und nicht alle Probleme lösen können.
In der Tageszeitung wurde ausführlich Bericht über die LUG gemacht. Sie selber worben damit Linux Neulingen und Neugierigen bei der Installation und konfiguration gerne zu helfen. Durch die Zeitung wurden auch viele Leute aufmerksam.
Mitlerweile aus dem Forum anscheinend entfernt fand sich jedoch vor geraumer Zeit ein Thread mit dem Text (in der Art) "Wir sind nicht für eure Probleme verantwortlich und zum Helfen da." Wofür denn dann? Ich sehe ein das sie nicht jedem immer alles vorkauen können, wozu gäbe es denn sonst noch Techniker. Aber wenn jemand damit öffentlich wirbt zu helfen, dann kann man das doch auch erwarten oder?
Hier greift der Aspekt von oben: Selbst wenn viele Neugierig wurden, so schlägt diese Neugier bei ersten Problemen doch zu schnell in Frust um und mehr als "Was ist das denn für ein Scheiß, ich will mein altes Betriebssystem wieder" werden die armen Neugierien nicht denken.
Ein lokales Problem das das heranreifen von Linux meiner Meinung nach behindert, da dies ein bestimmt kein Einzelfall ist.
Kleines Lob: Mitlerweile scheint sich die Philosophie der Linux User Group Dorsten jedoch geändert zu haben und der Thread ist geschichte (glaube ich). Wer sich schlau machen möchte http://lug-dorsten.delilinux.de/
Grüße Schlaflos