Remotezugriff auf fremden Server

Hi Leute,

der Threadtitel ist etwas unaussagekräftig, aber wenn ich ein Stichwort wüsste könnte ich Googlen :D
Folgende Situation: Ich habe einen (Windows-)Rechner und via VPN Zugriff auf einen Server mit Solaris (ich weiß gerade die Version nicht, dürfte aber relativ aktuell sein). Auf dem Solaris hab ich Root-Rechte, ein X-Server ist auch installiert.

Das Problem ist, daß ich mittels Squirrelsql (z.B.) auf Datenbanken zugreifen muss die ich vom Windowsrechner aus nicht erreichen kann (VPN-Rechte), aber über den Solarisserver durchaus (mit Putty geht das z.B.). Im Moment wird der X-Server auf dem Solarisserver gestartet und das Display(?) auf Cygwin auf dem Windowsrechner umgeleitet. Das funktioniert eigentlich ganz gut. Liegt wohl daran daß Squirrelsql ein reines Java-Programm ist. Gibt es eine Möglichkeit dieses Problem eleganter zu lösen? Kann man irgendwie eine graphische Arbeitsumgebung (KDE, Gnome, ...) die man lokal z.b. mittels Cygwin lassen laufen kann installieren, die aber in Wirklichkeit auf dem Solarisserver läuft? Irgendwie Remote oder so? Es soll möglichst nicht nur Squirrelsql lauffähig seien, sondern auch ein Webbrowser, welcher ist egal.

Ich hoffe ihr versteht das Problem. Ich kann mich da leider nicht sonderlich verständlicher ausdrücken. Ich hab auf dem Gebiet nur ein Halbwissen. Fragt einfach, wenn Infos fehlen.

Gruß odigo
 
Kannst du auf dem Solaris nicht einfach einen VNC installieren und mittels VNC-Client auf der Windows-Kiste die Solaris-Kiste nutzen? Alternative nutzt du die Remote-Funktionalitäten des X-Servers vom Solaris.
 
VNC würde doch voraussetzen daß irgendeine graphische Oberfläche auf Solaris installiert ist oder? Ausser einem X-Server ist grahpisch gesehen auf dem Solarisserver nichts installiert. Ich hab vorher mal geschaut, wie schwer es wäre KDE auf Solaris zu installieren, aber das schaut mir doch etwas sehr kompliziert aus. Yum, Yast, etc scheint es ja für Solaris nicht zu geben. Ich hab ja keine Ahnung ob das geht, aber irgendwie hab ich mir vorgestellt, daß z.B. KDE im Cygwin auf Windows läuft, aber KDE irgendwie die Verbindung zum Solaris-X-Server hat. Vielleicht meinst du das mit den Remote-Fähigkeiten des X-Servers. Ich hab da leider recht wenig Ahnung.

Gruß odigo
 
Das meine ich mit den Remote-Funktionalitäten des X-Servers. Die GUI läuft auf dem Windows, der X-Server aber auf dem Solaris, indem du als Display einfach remote-ip:0 nutzt. Der X-Server muss natürlich für die Remote-Nutzung konfiguriert sein und die Firewall muss den Port 8600 (wenn ich mich recht erinnere) durchlassen. Howtos gibt es einige im WWW.
 
Also, ich habs jetzt geschafft die Ausgabe des Solarisservers auf meinen XP-PC umzuleiten. Im moment mach ich das indem ich Xming in Windows starte, mich dann via Putty auf den Solarisserver einlogge und dort die DISPLAY-Variable auf VPN-IP-XP:0.0 ändere. Dadurch wird Squirrelsql bzw. der SQLDeveloper auf dem Windows-PC in einem Xming-X-Fenster gestaret. Das Problem ist jetzt nur daß das X-Window auf dem Windows-PC so lahm ist daß man praktisch nicht damit arbeiten kann. Ich hab gelesen, daß man in Putty einstellen kann, daß die Pakete die über den SSH-Tunel gesendet komprimieren kann. Ich hab das dementsprechende Häckchen in Putty gesetzt und der sshd auf Solaris sollte das auch unterstüzen (laut man sshd_config ist Compression default auf yes gesetzt). Irgendwie bringt das aber rein gar nichts. Ich hab jetzt die Vermutung, daß die Daten nicht über den SSH-Tunnel laufen, sondern direkt über die VPN-Verbindung und dementsprechend auch nicht komprimiert werden. Muss ich beim setzen der DISPLAY-Variable irgendwie angeben, daß der SSH-Tunnel für die X-Serverdaten benutzt werden soll? Wie kann ich rausfinden ob die Daten wirklich über den SSH-Tunnel laufen? Hab da gerade gar keine Idee.

Gruß odigo
 
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