Hallo,
da ich mich seit einigen Tagen damit beschäftige, Lücken zu finden, ohne Exploits zu nutzen kommen mir ein paar Fragen.
Ich habe folgendes PDF Dokument zum einen gelesen(natürlich noch einiges andere):
Hakin9 Hintertüren in Gnu/Linux
Jetzt ist da z.B. eine Möglichkeit beschrieben, wie man anhand der Uid von Root und einem kleinen Programm eine Rootshell bekommt. Was ja auch ansich wunderbar klappt, doch muss zu erst der Root User die Datei übernehmen und selbst nochmal das setuid Bit setzen, ansonsten bringt mir das ganze ja nicht viel. Genauso wie die Sache mit dem ping Programm. Da ich als User keine Berechtigung habe in /bin/ irgendetwas zu ändern, kann ich auhc mein kompromitiertes ping Programm nicht einschleusen. Und kein Admin ist so blöd und ersetzt sein altbekantes Ping Programm durch ein Programm von einem Fremden.
Ist es nun wirklich so, das es ohne Exploits kaum noch möglich ist?
Z.b. Anonyme FTP Server. Welcher Server hat heutzutage noch den Zugang zum "schreiben" aktiviert. Lesen ok, dann kommt man ganz evtl. an die /etc/passwd dran, außer der FTP läuft in ner chroot, dann sieht es auch hier schlecht aus.
Mh Angriff über nen Webserver mit der \0 Sache.. Schön und gut, aber sobald Magic Quotes und OpenBaseDir aktiviert sind, was ja meistens der Fall ist, hat man auch hier schon keine Möglichkeit mehr.
Und Exploits für die aktuellen Programme zu finden ist ja auch so gut wie unmöglich.
Ok selbst wenn man nun so fitt in C ist, das man Wochenlang den Quellcode von einer Software ließt, ist es doch höchstwahrscheinlich das jemand anderes den Bug eher findet und es patcht. Und als Admin z.b. für Debian reicht es einmal die Woche nen apt-get dist-upgrade zu machen und das System ist aufem aktuellen Stand.
Warum gibts dann immernoch soviele Forenbeiträge von wegen mein Server ist gehackt oder sonstwas.
Denn jeder halbwegsvernünftige Admin bekommt sein Ding doch so ziemlich sicher.
Ich finde es persönlich selbst schwer, mein eigenen Testserver zu knacken. Mit einer einfachen Debian Etch installation ist mir nix aufgefallen, wo man rein kommen könnte. Selbst mit der Suche nach Exploits hab ich nix gefunden.
Wenn ich jetzt absichtlich mein System offen mache, klar dann komm ich rein, aber sonst.. keine Chance..
Oder seht ihr das anders, habt ihr andere Erfahrungen gemacht. Stell ich mich blöd an?
Würde mich freuen, wenn ihr eure Erfahrungen im Bereich Sicherheit erzählen könnt, bzw. mir nen paar Tipps geben könnte. Denn irgendwie muss man es ja auch lernen, sein eigenes System abzusichern..
da ich mich seit einigen Tagen damit beschäftige, Lücken zu finden, ohne Exploits zu nutzen kommen mir ein paar Fragen.
Ich habe folgendes PDF Dokument zum einen gelesen(natürlich noch einiges andere):
Hakin9 Hintertüren in Gnu/Linux
Jetzt ist da z.B. eine Möglichkeit beschrieben, wie man anhand der Uid von Root und einem kleinen Programm eine Rootshell bekommt. Was ja auch ansich wunderbar klappt, doch muss zu erst der Root User die Datei übernehmen und selbst nochmal das setuid Bit setzen, ansonsten bringt mir das ganze ja nicht viel. Genauso wie die Sache mit dem ping Programm. Da ich als User keine Berechtigung habe in /bin/ irgendetwas zu ändern, kann ich auhc mein kompromitiertes ping Programm nicht einschleusen. Und kein Admin ist so blöd und ersetzt sein altbekantes Ping Programm durch ein Programm von einem Fremden.
Ist es nun wirklich so, das es ohne Exploits kaum noch möglich ist?
Z.b. Anonyme FTP Server. Welcher Server hat heutzutage noch den Zugang zum "schreiben" aktiviert. Lesen ok, dann kommt man ganz evtl. an die /etc/passwd dran, außer der FTP läuft in ner chroot, dann sieht es auch hier schlecht aus.
Mh Angriff über nen Webserver mit der \0 Sache.. Schön und gut, aber sobald Magic Quotes und OpenBaseDir aktiviert sind, was ja meistens der Fall ist, hat man auch hier schon keine Möglichkeit mehr.
Und Exploits für die aktuellen Programme zu finden ist ja auch so gut wie unmöglich.
Ok selbst wenn man nun so fitt in C ist, das man Wochenlang den Quellcode von einer Software ließt, ist es doch höchstwahrscheinlich das jemand anderes den Bug eher findet und es patcht. Und als Admin z.b. für Debian reicht es einmal die Woche nen apt-get dist-upgrade zu machen und das System ist aufem aktuellen Stand.
Warum gibts dann immernoch soviele Forenbeiträge von wegen mein Server ist gehackt oder sonstwas.
Denn jeder halbwegsvernünftige Admin bekommt sein Ding doch so ziemlich sicher.
Ich finde es persönlich selbst schwer, mein eigenen Testserver zu knacken. Mit einer einfachen Debian Etch installation ist mir nix aufgefallen, wo man rein kommen könnte. Selbst mit der Suche nach Exploits hab ich nix gefunden.
Wenn ich jetzt absichtlich mein System offen mache, klar dann komm ich rein, aber sonst.. keine Chance..
Oder seht ihr das anders, habt ihr andere Erfahrungen gemacht. Stell ich mich blöd an?
Würde mich freuen, wenn ihr eure Erfahrungen im Bereich Sicherheit erzählen könnt, bzw. mir nen paar Tipps geben könnte. Denn irgendwie muss man es ja auch lernen, sein eigenes System abzusichern..